Press statement: WWC in Nepal – Yes – together we can!

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  1. September 2015

Frauen erklimmen die höchsten Berge…

… das ist das Motto der zweiten Weltfrauenkonferenz (WFK) der Basisfrauen, welche vom 13. Bis zum 18. März 2016 in Kathmandu, Nepal stattfinden wird. Frauen aus mindestens 60 Ländern der Welt bereiten dieses großes Ereignis vor.

Zwanzig Jahre nach der Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen (UNO) 1995 in Peking, sagen die Basisfrauen, dass die UNO und die Regierungen Gleichberechtigung versprochen hatten, doch aufgrund der fortwährenden Umsetzung neoliberaler Politik durch die einzelnen Staaten hat sich nichts geändert.

In der Realität hat sich die politische, gesellschaftliche und kulturelle Situation der Frauen mit den Auswirkungen von Angriffskriegen und verheerenden Katastrophen, durch die Aggressivität der Konzerne, den Fundamentalismus, durch sinkende Löhnen, Gewalt gegen Frauen und den Stress der Frauen sich um die Familie, die Kinder und die wachsende Zahl der alten Menschen zu kümmern, weiter verschlechtert. Wir sind entschlossen eine bessere Zukunft  aufzubauen, auf dem Weg zur vollen Befreiung der Menschen weltweit.

Frauen betonen: „Alles was wir erreicht haben, haben wir durch unseren gemeinsamen Einsatz und den gemeinsamen Kampf erreicht.“ Seit der 1. Weltfrauenkonferenz in Caracas, Venezuela in 2011 – mit 3500 Teilnehmerinnen aus 43 Ländern und 5 Kontinenten – sind die Weltfrauen auf dem Weg die vernetzte kämpferische Frauenbewegung auf der ganzen Welt zu stärken. Sie treten ein für ihre Vision von Gleichberechtigung und der Befreiung der Frau in von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaften.

In den letzten Tagen kamen die Koordinatorinnen des weltweiten Vorbereitungsprozesses der WFK in Kathmandu zusammen und fragten die Initiatorinnen in Nepal: Wird es trotz der brutalen Erdbeben möglich sein die WFK 2016 in Nepal durchzuführen?

Die mutigen Frauen der United Women’s Association (Vereinte Frauenorganisationen) sagten, sie sind sich sicher: „Ja, zusammen schaffen wir das.“

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Urgent call: Turkish state is committing crimes against humanity!

Urgent call: Turkish state is committing crimes against humanity! REPAK

The AKP government-state, which lost its majority at 7 June 2015 general elections due to the success of pro-Kurdish Democratic Party of the People (HDP), is plunging the whole country into misfortune. While dividing all people that live within the borders of the Republic of Turkey in followers and opponents, AKP has declared a total war against all people that do not stand behind. Main target of this total war is the Kurdish political movement as main force for democracy.

After it became totally clear that it is not interested in peace and a political solution for the Kurdish question, in April the AKP government stopped peace talks with the imprisoned leader of the PKK, Abdullah Ocalan. On July 24, by starting to launch intense airstrikes against armed forces of the PKK, it officially ended the ceasefire. AKP, which betrayed the Turkish people’s hope for peace and a political solution, is immolating the life of dozens of people daily.

But the total war strategy of AKP is not limited to this. We are faced with a kind of fascism and oppression that go well beyond the 90’s. Parallel to statements from the most authorized AKP-representatives, like “Those who voted for HDP will pay”, AKP aims to make people kneel down and take revenge. Therefore in towns, where HDP got more than 90% of the votes during elections, like Silvan, Yüksekova, Varto, Silopi and especially Cizre people are under state terrorism regime. Since more than one week, Cizre with its population of 120 thousand people has been under siege. The Turkish state has declared a curfew there and killed at least 21 civilians, including children and women.

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„Wir wollen zurück in unsere Heimat, die Shengal-Berge“

Korrespondenz: Irakreise

Ulrike Held vom Bundesvorstand des Frauenverbands Courage als Traumatherapeutin im Irak:

„Wir wollen zurück in unsere Heimat, die Shengal-Berge“

so die  jezidischen Frauen im Arbat-Flüchtlingscamp bei Sulaymaniyah.

Im August dieses Jahres besuchten ich mit zwei anderen Kunst- und Traumatherapeutinnen und einer kurdischen Übersetzerin das Arbat-Camp bei Sulaymaniyah, einer Stadt im kurdisch-autonomen Gebiet des Nordirak. Dort regiert die PUK (Patriotische Union Kurdistan), im anderen kurdischen Teil die KDP (Kurdische Demokratische Partei) unter Barzani. Die Reise  war organisiert von Ceni, dem kurdischen Frauenfriedensbüro in Europa zusammen mit der kurdischen Frauenbewegung in Südkurdistan/Nordirak. Meine Teilnahme wurde vom Bundesvorstand des Frauenverbands Courage aktiv unterstützt.

Ziel der Reise war zum einen, in Deutschland  öffentlich zu machen, was die Jezidinnen beim Massaker des IS im August 2014 erlebt hatten und wie sie jetzt leben. Zum anderen eine erste Hilfe zur Selbsthilfe gegen zum Teil schwere Traumatisierungen sowie  die Weltfrauenkonferenz bekannt machen. Praktische Aufgabe ist, dort ein Traumahilfezentrum aufzubauen.

„Es ist schlimmer, im Krieg eine Frau zu sein als ein Soldat“, so ein kongolesischer Offizier vor ein paar Jahren. Das gilt bis heute, ob in Syrien, im Irak, im Kongo, in Nigeria. Daher ist der Zusammenschluss der Frauen im Weltfrauenprozess so wichtig. Die 2. Weltfrauenkonferenz wird im März 2016 in Nepal stattfinden.

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Bericht Countdownveranstaltung Hamburg

Koordinierungsgruppe Hamburg  logo1 wfk 2016

c/o Suse Bader –  suse@subader.de

28.8.15

Am Samstag, 22.8.15 startete auch in Hamburg der „Countdown zur 2. Weltfrauenkonferenz 2016“!

Bei herrlichem Sonnenschein fanden sich 34 Besucherinnen und Besucher ein im „Hamburg Haus“ zu einem informativen Nachmittag in schöner Atmosphäre.

Vertreterinnen vom Frauenverband Courage und Frauenperspektive e. V. sorgten mit Kaffee, Waffeln, Kunsthandwerk und Infomaterial für das leibliche und geistige Wohl. Dem Weltfrauenprozess brachte dies 70.-€ Spende!

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Urgent Call – Help us Prevent Massacre!

Urgent Call From Women in Turkey – Help Us Prevent Massacre! women's freedom assembly

Last week Silopi, a city close to the Iraqi and Syrian borders of Turkey, was placed under siege by the Turkish military. Many civilians were wounded and killed with no accountability whatsoever, neighbourhoods were set on fire by the police and military. A delegation organized by the Women’s Freedom Assembly was on its way to Silopi in order to investigate what happened there last week and stand with the women and peoples of Silopi who are under attack. Upon hearing the troublesome news coming from Silvan – a town in the Diyarbakır province, however, this delegation changed its route,

           deciding to go to Silvan instead, and to stay in Silvan if necessary. This decision was made because we have seen what happens when entry into a town is forbidden by the military. We witnessed the results of this kind of isolation in Silopi last week, in Varto on Sunday, and today the same is happening in Silvan. Whenever towns are closed down, the Kurdish people living there are left face to face with the threat of massacre. The 15-person delegation of the Women’s Freedom Assembly is in Silvan today in order to prevent this from happening again. This delegation includes activists from various parts of the women’s movement, journalists and members of parliament.

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Free Sharon Cabusao – Free all political prisoners!

Free Sharon Cabusao – Free all political prisoners! free Sharon Cabusao

Free our sisters! Free ourselves! is an international campaign against the political persecution and repression of women activists and human rights defenders in the Philippines. The campaign serves as a platform to generate international support for the defence and freedom of women human rights defenders and to raise public awareness on the dire human rights situation in the Philippines and the neglected plight of women prisoners.

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Informations-Brief an die Weltfrauen

Monika Gaertner-Engel, Deutschland – Europakoordinatorin
Halinka Augustin, Niederlande – Europakoordinatorin
Angélica Urrutia, Deutschland – stellvertretende Europakoordinatorin
Maria Hagberg, Schweden – stellvertretende Europakoordinatorin

August 2015

Liebe Weltfrauen in Europa!

Wir möchten euch heute mit diesem Brief über die wichtigsten Brennpunkte schreiben, die sich zur Zeit in Griechenland, Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten, in Rojava, Nepal und durch die Flüchtlingskrise ergeben in Zusammenhang mit den Vorbereitungen unsere Weltfrauenkonferenz und die besondere Herausforderungen für die Frauenbewegung. In diesen Ländern und Regionen spielen die Frauen eine sehr bedeutende Rolle im täglichen Kampf für Demokratie, für die Befreiung der Völker, für den Wiederaufbau des Landes in Nepal und Rojava und gegen die faschistischen und extrem religiösen IS-Kräfte in Syrien und Nordirak.

Das Volk in Griechenland hat ein klares und mutiges Kampfsignal gegen die Troika an die EU und an die Weltbank gesendet und europaweit gab es enorme Solidarität für das griechische Volk. Trotz des immensen Medien-Drucks gegen Griechenland hat sich das Volk für ein klares Nein gegen die aufgezwungenen Sparmaßnahmen entschieden und nun sollen sie doch die Zeche zahlen und die Banken retten. Wir sind gespannt, wie sie sich weiter verhalten werden und sichern ihnen unsere volle Unterstützung zu, wenn es darum geht, sich gemeinsam gegen die Sparmaßnahmen in Europa zu wehren.

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