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Iran – Aufruf zur gemeinsamen Aktion für den 8. März 2019!

Aufruf zur gemeinsamen Aktion!

Wenn ihr die Zwangsverschleierung (Hejab) durch die Frauen aufheben wollt,

Wenn ihr vereint den Frauenwiderstand der „Enghelab Straße“ gegen die Zwangsverschleierung verteidigen wollt,

Wenn ihr der Armut, Arbeitslosigkeit, Prostitution, Obdachlosigkeit, Feminisierung der Armut, Mittellosigkeit und … Totalausbeutung der Frauen ein Ende setzen wollt,

Wenn ihr all die diskriminierenden Gesetze und islamischen Strafmaßnahmen gegen Frauen aufheben wollt,

Wenn ihr die patriarchalen Strukturen des Kapitalismus in jeder Gestalt und an jedem Ort zerbrechen wollt,

dann kommt zusammen, am 8. März 2019 zur großen Demonstration der Frauenkampagne in drei Ländern, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, anlässlich des vierzigsten Jahrestages des »Fünftägigen Aufstands der Frauen am 08. März 1979, gegen die Zwangsverschleierung«!

Warum?

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Weltfrauen aus Europa rufen auf zum 1. Mai „Ohne uns steht die Welt still!”

180424 Maiaufruf der Europakoordinatorinnen als PDF zum Download

Der 1. Mai ist seit der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela 2011 ein Kampftag der Weltfrauenbewegung. An diesem Tag sind wir über Ländergrenzen vereint in der Tradition der kämpferischen Frauen- und Arbeiterbewegung. Mit Würde und Stolz begehen wir diesen Tag der Arbeiterinnen und Arbeiter. “Ohne uns steht die Welt still!” Unter diesem Motto streikten 5,3 Millionen Frauen in Spanien am Internationalen Frauentag. Frauen managen das Gros der Hausarbeit, stellen die Pflege und Betreuung von Familienmitgliedern sicher. Sie sorgen für preisgünstige Nahrungsmittel, kochen, waschen, putzen – kurzum, sie verbrauchen Arbeitskraft ohne dafür bezahlt zu werden. Umgekehrt arbeiten Frauen in vielen europäischen Ländern ohne Sozial-, Kranken- oder Rentenversicherung. Sie stellen das Gros in Teilzeitarbeit und Minijobs. Sie zerreißen sich oftmals zwischen mehreren schlecht bezahlten Jobs und der Hausarbeit, Pflegearbeit und Kindererziehung. Selbst gut bezahlte Facharbeiterinnen in großen Monopolbetrieben können sich dieser Verantwortung für die Organisierung des Lebens nicht entziehen. Frauen sind in vielen europäischen Ländern Hauptbzw. Alleinverdienerinnen.

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Erklärung der südafrikanischen Landfrauen zum Internationalen Frauentag 2018

Erklärung der Südafrikanischen Landfrauen-Vereinigung zum Internationalen Frauentag, 8. März 2018 

Heute, am 8. März, findet der Internationale Frauentag statt. Es ist ein historischer Tag, der vor 100 Jahren mit den Kämpfen armer Frauen für den 8-Stunden-Arbeitstag und für menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen begann und  der als ein solcher in Erinnerung bleiben muss. Der Internationale Frauentag hat sich im Laufe der Jahrzehnte als Tag für die anhaltenden Kämpfe um existenzsichernde Löhne, gegen Gewalt an Frauen, für Frauenrechte und vor allem gegen das Patriarchat etabliert.

Obwohl inzwischen mehr als 100 Jahre vergangen sind, hat sich seitdem noch nichts Grundlegendes verbessert für Frauen und Mädchen, die auf dem Land leben. Frauen und Mädchen in ländlichen Gebieten der Südafrikanischen Entwicklungskonferenz spielen eine entscheidende Rolle für die Verbesserung der ländlichen Lebensgrundlagen, für das allgemeine Wohlbefinden derer, die auf dem Land leben. Trotzdem erfahren sie wachsende Ungleichheit und sind oft an vorderster Front betroffen, wenn es um die Geringschätzung und Vertreibung infolge des zunehmenden Landraubs in der Region geht, sie haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und sind Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt.

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Weltfrauen rufen auf zur Solidarität mit Afrin (deutsch, niederländisch, englisch)

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen
der Basisfrauen
Halinka Augustin/ Niederlande
Susanne Bader/ Deutschland
Zaman Masudi/ Deutschland / Stellvertreterin
Meral Cicek /Naher-Mittlerer Osten

18.3.18

Frauen der Welt! Weltfrauen aller Kontinente! „Frauen erheben sich für Afrin!“

In der kurdischen Region Efrin in der Demokratischen Föderation Nordsyriens führt die türkische Regierung eine völkerrechtswidrige Invasion durch. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Die kurdische Frauenbewegung ruft zu einer internationalen Solidaritätskampagne „Frauen erheben sich für Afrin“ auf.

Auf der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Kathmandu/ Nepal haben wir gemeinsam festgelegt:

Unsere Partnerschaften von Basis zu Basis, über Ländergrenzen hinweg sind auch eine Verpflichtung, dass kein Kampf ohne Solidarität bleibt.

Für den 21.3.18 ruft die Weltorganisation ICOR zu einem weltweiten Aktionstag auf:

„Efrin wird leben!“ Der 21.3.18 ist der Tag des Newrozfestes, ein Tag des Friedens und der Freiheit. Dieser Tag sowie weitere Aktionen am 24.3.18 sind eine gute Gelegenheit unsere Verpflichtung einzulösen. „Frauen erheben sich für Efrin!“ „Efrin wird leben!“ Übernehmen wir als Weltfrauen Verantwortung für Aktionen, Bündnisse und zeigen, dass wir an der Seite unserer kurdischen Schwestern stehen!

Es lebe die internationale Solidarität!

Download Aufruf in deutsch: 180319 Weltfrauen rufen auf zum 210318 -de

Download Aufruf in niederländisch: WVC- Oproep Vrouwen staan op voor Afrin dd 18-3-2018

Download Aufruf in englisch: 180319 World women call for 180321 us

 

 

Internationale Grüße zum Frauentag

Grüße zum Internationalen Frauentag aus vielen Ländern der Welt aus der kämpferischen Frauenbewegungen

aus Nepal:

Dear European Coordinator, Friends & Sisters, Revolutionary Salute !

 Thanks for your nice greetings and solidarity on International Women’s day. On this special day, there was several activities taken place on the street in Nepal. There was huge of participation in the functions but how about over there ?

Thanking you, remain with best wishes & kind regards, Shiela

 aus den Niederlande
herzliche Grüße zum Internationalen Frauentag von Halinka Augustin, Europakoordinatorin “Internationale Grüße zum Frauentag” weiterlesen

Kurzbericht 8. März 2018 Paris

Paris 9. März 2018 :

Trotz strömenden Regen kamen mehr Frauen und auch Männer als im letzten Jahr zum Treffpunkt am Platz der Republik in Paris. Man merkte deutlich den Aufschwung in der Frauenbewegung. Das Programm war vielfältig und international : Die Regierung Macron wurde mit dem Lied « Parole, Parole » bedacht. Er will sich so sehr gegen Gewalt an Frauen einsetzen, doch wo sind die Mittel und Gelder dafür ? Ein Schrei für den Frieden in Afrîn ! Solidarität mit dem Kampf der stark vertretenen kurdischen Frauen, Forderung der Freilassung der palästinensischen Gefangenen, allen voran der jungen und mutigen Ahed Tamin. Lieder, Tänze, Reden, die ICOR konnte Auszüge aus ihrem Aufruf als Grusswort vortragen, bis dann die Demonstration begann. Eine ermutigende und wichtige Aktion !

 

Frankreich: 8 mars 2018 : en route vers la grève !

8. März 2018:

Auf zum Streik! 

Kollektif Ni Una Menos/ 16. Januar 2018

In den letzten Jahren hat der Aufschwung feministischer Kämpfe Argentinien geprägt. Zum zweiten Mal in Folge wird der 8. März zu einem internationalen Frauenstreik führen. Die Bewegung Ni Una Menos ist eine der Organisationen, die diesen Streik fordern.

Die Zeit des Streiks

Heute, am 8. Januar, beginnen wir mit dem Countdown zum Internationalen Frauenstreik 2018. Dies ist keine Zeit zum Zählen, sondern vermehrter Kräfte, Gespräche, Treffen, um einen neuen gemeinsamen Schrei zu entwickeln .

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Internationaler Aufruf zum 25. November 2017 – Tage gegen Gewalt an Frauen

Internationaler Aufruf 2017

zum Tag gegen Gewalt an Frauen  

„An diesem Tag, dem 25. November, vereinigen wir unsere Kräfte mit allen Frauen der Welt

um alle Formen der Gewalt zurückzuweisen. Der Kampf für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und vor allem Frieden ist unser Anliegen“.

 Kontinentalkoordinatorinnen – Weltfrauenkonferenzen, Repräsentantin – Weltfrauenmarsch Afrika

In Westafrika sind Frauen inmitten der Kämpfe, sie sind unzählbar. Sie unterstützen nach besten Kräften die Forderungen für bessere Lebensbedingungen für Alle.

Als Hauptverantwortliche für das Überleben der Familien, sind Frauen besonders verwundbar, denn sie müssen auch während der Kämpfe für alles Notwendige sorgen. Sie müssen ihre Aktivitäten trotz aller Risiken danach ausrichten. Sie organisieren sich.

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Bericht vom 28. September aus Brüssel

 

Europakoordinatorin Suse Bader 

12.10.17

„My body my choix!“ und „Wir wollen kein Weißes Haus, wir wollen Revolution“

skandierten über 1000 meist junge Frauen am 28. September, dem Internationalen Tag des Rechts auf Abtreibung bei einer Demonstration in Brüssel. Der Weltfrauenmarsch Europa hatte im Rahmen der Kampagne „für das Recht auf Abtreibung in ganz Europa!“ aufgerufen. Die Kampagne zielt darauf, „dass die Rechte der Frauen, die Freiheit über ihren Körper zu verfügen, das Recht auf Abtreibung und Gesundheit in allen europäischen Ländern respektiert werden und als Grundrecht für die Gleichheit in das europäische Recht aufgenommen werden.“ (Europäischer Aufruf)

Mit ihrer Kampagne greift der Weltfrauenmarsch ein wichtiges und hochaktuelles Thema der Frauenbewegung auf und positioniert sich dabei auch gegen „reaktionäre, konservative und rückwärtsgewandte Regierungen“ (Europäischer Aufruf). Besonders die Delegationen aus Polen und Irland wurden stürmisch begrüßt. Weitere Delegationen kamen aus der Schweiz, Polen, Frankreich, Niederlande, Spanien, England und aus Deutschland war ich als Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenzen angereist.  Zeitgleich demonstrierten Frauen (und Männer) in Portugal, Italien, Griechenland und außerhalb Europas in Brasilien.

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