Europäischer Aufruf Für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in ganz Europa !


Europäischer Aufruf

Für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in ganz Europa !

Frauenrechte, Recht auf Schwangerschaftsabbruch, Recht auf Gesundheit
(Vorschlag des Collectif Unitaire der Region Paris/Ile de France)

In Solidarität mit den Frauen Europas, nach dem beispielhaften Kampf der spanischen Frauen 2015 und der polnischen Frauen 2016, fordern wir, dass die Rechte der Frauen – die Freiheit, über seinen Körper zu verfügen, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und auf Gesundheit – in ganz Europa gleichermaßen respektiert werden und als Grundrechte der Gleichbehandlung in Europa festgeschrieben werden.

Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch innerhalb Europas ist Sache jedes einzelnen Staates. “Europäischer Aufruf Für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in ganz Europa !” weiterlesen

Brief an die russischen Weltfrauen

Courage Gruppe Berlin Mitte

Karola Kücken, Europadelegierte  Deutschland

Berlin , 4.4.2017

Liebe Ludmilla, liebe kämpferischen Frauen in Russland,

Aus den Medien in Deutschland war in den letzten Tagen zu erfahren, dass  die Duma-Abgeordneten mit nur einer Gegenstimme, ein  Gesetz beschlossen hat, das in Russland  Strafen bei häuslicher Gewalt in bestimmten Fällen als Bagatelldelikt behandelt. Gewalt wird nicht mehr als Straftat, sondern lediglich als Ordnungswidrigkeit gewertet. Bislang waren dafür Strafen von bis zu zwei Jahren Gefängnis vorgesehen, nun sollen nur noch Geldstrafen gelten. Eine härtere Strafe soll nur dann verhängt werden, wenn die Schläge mehr als einmal im Jahr vorkommen, Blutergüsse sichtbar sind oder Knochen brechen.

Das bedeutet für unzählige Frauen grausame und brutale  Gewalt im Alltag erleben zu müssen, ohne dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden und ohne vom Staat geschützt zu werden.  Es ist ein Faustschlag ins Gesicht aller Frauen, die Opfer von Häuslicher Gewalt  waren und sind. Das sind in Russland geschätzte  25 Misshandlungen pro Minute allein im häuslichen Bereich.

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Solidaritätserklärung nach Madrid

“An die streikenden Frauen in Madrid! Aus Deutschland und den Niederlande senden wir Euch mutigen Frauen solidarische Grüße! Als Europakoordinatorinnen im Weltfrauenprozess haben wir von unserenWeltfrauen aus Asturien und Barcelona von eurem Hungerstreik und den Repressalien durch die Polizei erfahren! Mit eurer Aktion macht ihr die spanische Öffentlichkeit aufmerksam auf die zunehmende Gewalt und Mord an Frauen. Ihr setzt dabei euere Gesundheit aufs Spiel! Euer Protest trifft auf ein weltweites Problem und wir wünschen euch viel Kraft, Zuversicht und Erfolg! Wir grüßen euch und laden euch ein, Teil der Weltfrauenbewegung zu werden!

Europakoordinatorinnen, Suse Bader/Deutschland; Halinka Augustin/NL;stellvertretende Europakoordinatorin Zaman Masudi/Deutschland

Madrid: Frauen im Hungerstreik

Madrid: Frauen in Hungerstreik

Mujeres in Puerta de Sol gegen Gewalt an Frauen.

Seit dem 9. Februar befinden sich Frauen im Hungerstreik. Damit wollen sie gegen die enorme und zunehmende Gewalt der Männer an Frauen protestieren. Sie fordern die Regierung und alle politischen Parteien auf, ein Gesamtgesetz gegen Gewalt an Frauen zu beschließen. Die Organisation Gallega Ve-la-luz zur Verteidigung von Frauen, Kinder und Überlebenden von Gewalt an Frauen und Missbrauch, begann die Aktion am 9. Februar 2017 offen bis zu einem Tag, über den die Frauen selber entscheiden.

 

Solidaritätsgrüße können unter:

http://www.asociacionvelaluz.es/_noticias/2017/02/06/ve-la-luz-solicita-que-sea-cuestin-de-estado-la-lucha-contra-el-terrorismo

gesendet werden.

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Aufruf der Europakoordinatorinnen zum 8. März 2017

Suse Bader, Deutschland – Europakoordinatorin
Halinka Augustin, Niederlande – Europakoordinatorin
Zaman Masudi, Deutschland – stellvertretende Europakoordinatorin

13.2.17

Aufruf zum Internationalen Frauentag – 8. März 2017

Wir wollen eine Gesellschaft in der die Frauen wirklich befreit sind!

 106 Jahre sind vergangen seit die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf der II. Internationalen Konferenz Sozialistischer Frauen den Internationalen Frauentag ausrief! Frieden, angesichts des drohenden imperialistischen 1. Weltkrieges, Arbeit und das Wahlrecht für Frauen waren damals zentrale Forderungen.

100 Jahre liegt die siegreiche Oktoberrevolution in Russland mit ihren wegweisenden Erfolgen für die Befreiung der Frau im Sozialismus zurück.

10 Jahre lang bauen wir eine überparteiliche, demokratische, finanziell unabhängige Bewegung zur Vorbereitung von Weltfrauenkonferenzen auf! Daraus gingen zwei erfolgreiche selbstorganisierte Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen hervor. „Junge Weltfrauen“ wurden geboren und mischen sich aktiv ein: „Keine weitere Gewalt – keine weiteren Niedriglöhne – kein weiterer Sexismus – stopp an der roten Linie“ ist ihr Motto. In nur 10 Jahren ist eine Bewegung der Weltfrauen entstanden mit festen Wurzeln in Basisbewegungen und Organisationen auf allen Kontinenten. Diese länderübergreifende Koordinierung und Kooperation ist weitsichtig und zukunftsträchtig. Weltweit stehen die Frauen vor großen Herausforderungen. Auf der Masse der Frauen lastet die größte Bürde, weil sie die Lebensverhältnisse oft unter schwierigsten Bedingungen durchstehen müssen.

Weltfrauen Europas berichten, wie die Abwälzung der Krisenlasten Armut, Hunger und Elend in die Familien brachte. Von fehlender bzw. unzureichender medizinischer Versorgung, so müssen Schwangere auf Tischen gebären, Kranke mit dem Traktor ins Krankenhaus gefahren werden. Frauen sind zunehmend sexueller Gewalt ausgesetzt. Frauen von Minderheiten wie Sinti und Roma werden von Arbeitgebern und Polizei als „Freiwild“ angesehen. Der Sexismus unterwirft Frauen, macht sie zu Ware, Sexobjekten. In keinem europäischen Land bekommen Frauen denselben Lohn wie die Männer, überall werden sie diskriminiert im Beruf und Karriere. Im Alter sind sie Arm! Die Masse der Frauen ist doppelt ausgebeutet und unterdrückt! Die besondere Betroffenheit der Frau resultiert aus ihrer gesellschaftlich zugewiesenen Rolle in der Familie. Dazu geraten immer mehr Frauen in Widerspruch. Die kämpferische Frauenbewegung in Europa zeigt ihre Kraft! Frauen sind aktiv in Widerstandskomitees gegen den VW-Konzern und seine kriminelle Abgasmanipulation. Im Tarifkampf fordern Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich mehr Personal oder „Streik am Internationalen Frauentag!“ Diese Forderung kommt aus Italien und den USA. Bergarbeiterfrauen waren Teil der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz in Indien. In Diyarbakir/Kurdistan hielt die kurdische Frauenbewegung einen außerordentlichen Kongress für ihren Kampf für Freiheit und Demokratie ab, mitten in einer faschistischen Diktatur. In Polen, Rumänien, Spanien, Frankreich, Niederlande, ufm. formiert sich Widerstand, Massendemonstrationen, Parlamentsbesetzungen usw. gegen rechte Politik und Regierungen. Über 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, Frauen und Kinder sind in besonderem Maß von Gewalt, Willkür und Misshandlungen betroffen. Der Krieg in Syrien hat eine humanitäre Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes geschaffen. Die Europakonferenz  der Weltfrauen im November 2016 positionierte sich: „Wir Weltfrauen Europas verpflichten uns,…in unseren Ländern eng mit den Geflüchteten zusammenzuschließen,…ihre Forderungen nach Bleiberecht, legalen Papieren, Hilfe zur Existenz und Nachzugsmöglichkeit für ihre Familien unterstützen und gemeinsam mit ihnen für unsere Rechte und unsere Würde kämpfen!“ Den Ursachen imperialistischer Kriege an die Wurzel zu gehen, bedarf einer neuen unabhängigen Weltfriedensbewegung die sich von keinem imperialistischen Land vereinnahmen lässt. Hier müssen die Frauen aufbauend vorangehen.

Das Europa der Herrschenden ist ein Koloss auf tönernen Füßen! Die Bewegung der Weltfrauen ist eine Zukunftsbewegung! Stärkt die kämpferische Frauenbewegung in eurem Land! Werdet Weltfrau! Setzt euch mit uns gemeinsam ein für eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, wo Mensch und Natur in Einklang leben! Lasst uns über Alternativen zu diesem Profitsystem diskutieren und austauschen!

„Die Frauen der Welt werden die höchsten Berge erobern! Wir werden eine Gesellschaft aufbauen, in der Frauen nicht diskriminiert, ausgebeutet und unterdrückt werden!“ (Resolution von Kathmandu – 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016)

Download Frauen, die diesen Aufruf Lay-outen können bitte melden!:
170213 Aufruf der Europakoordinatorinnen zum Internationalen Frauentag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reisebericht: Besuch bei den Bergarbeiterfrauen und Familien in Asturien, Nov. 2016

Die Reise fand statt vom 21.-27.11.2016 aufgrund einer Einladung von den “Mujeres del Carbón en lucha” (Frauen der Kohle im Kampf – Bergarbeiterinnen und Bergarbeiterfrauen) zu ihrer ersten „Internationalen Frauenkonferenz für die Gleichheit bzw. auf „europäischem Niveau“.

Ihr Erkennungszeichen ist das schwarze T-Shirt mit ihrem Logo. Sie haben mutig und unerschrocken gegen die Zechenschließungen gekämpft – haben Demos organisiert, sind 2012 mit nach Madrid marschiert, haben im Parlament lautstark protestiert, bis Sicherheitskräfte sie „vorsichtig“ raus beförderten, haben Straßensitzblockaden durchgeführt und vieles mehr. Sie gehören zum Netzwerk der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen und waren vier Mal bei den Europa-Konferenzen dabei.

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Courage Essen: Solidarität mit dem Streik der Textilarbeiterinnen in Bangladesh

Unsere Freundin Joly Talukder informierte uns über den grandiosen Streik der 5 Millionen TextilarbeiterInnen in Bangladesh für einen  Mindestlohn.

COURAGE ESSEN RUFT ALLE AUF:  SOLIDARISIERT EUCH!

DIESER KAMPF IST AUCH UNSER KAMPF!

Wir stehen an Eurer Seite, fühlen mit Euch und machen Euer Anliegen in Deutschland bekannt, das versprechen wir! Wir fordern von der Regierung in Bangladesh und den Textilunternehmen in Deutschland und Europa Eure Forderung zu erfüllen und dafür zu sorgen, dass ihr  mindestens einen Mindestlohn erhaltet!

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Aufruf zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2016 deutsch und russisch

Europakonferenz der Weltfrauen, Gelsenkirchen, den 6. November 201625-11-2016

Aufruf zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen

  1. November 2016

Die Zeit ist reif – Die Frauen der Welt brechen auf!

Wir werden eine Gesellschaft aufbauen, in der Frauen nicht diskriminiert, ausgebeutet und unterdrückt werden!“

So lauten Aufruf und Verpflichtung der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen.

Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist einer unserer gemeinsamen Kampf- und Aktionstage.

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Unser Schrei geht um die Welt! Weltfrauen stehen zusammen!

Europakoordinatorinnen
Halinka Augustin/ Niederlande
Zaman Masudi/Deutschland/ Stellvertreterin

Unser Schrei geht um die Welt! Weltfrauen stehen zusammen! koordinatorinnen

Wir protestieren auf´s Schärfste gegen die gewaltsame und willkürliche Schließung von 370 NGO´s und Vereinen in der Türkei am 11.11.16 durch die faschistische Erdogan Regierung!

Unsere Freundinnen des KJA/Free Woman´s Congress haben uns informiert, dass auch ihre Büro´s von der Razzia und Willkür betroffen sind. Der KJA/Free Woman´s Congress ist der größte Dachverband der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung in der Türkei und Nordkurdistan. Erst vor kurzem wurde deren Co-Vorsitzende, Ayla Akat Ata verhaftet als sie gegen die Verhaftung der Co-Bürgermeisterin von Diyarbakir protestierte. Beide Frauen sind unsere Mitstreiterinnen im Weltfrauenprozess.

Wir fordern ihre sofortige Freilassung!

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