Weltfrauen Naher Osten solidarisch mit dem Kampf gegen Entlassungen in der Automobilindustrie

Solidaritätsbotschaft aus dem Nahen Osten an unsere Arbeitskollegen in Deutschland 

An alle Kolleginnen und Kollegen von „Courage“ und die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Volkswagen- und Mercedes-Werken sowie an die inhaftierten Aktivistinnen,
herzliche kämpferische Grüße,
wir haben eure Nachricht erhalten und mit großer Bestürzung und Wut die Nachrichten über den massiven Angriff gelesen, dem ihr ausgesetzt seid:

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Weltfrauen Afrika solidarisch mit dem Kampf gegen Entlassungen in der Automobilindustrie

Liebe Genossinnen und Genossen von COURAGE und der MLPD,
Die schmerzlichen Situationen, die durch den Stellenabbau im Zuge der Schließung von vier Produktionswerken des VW-Konzerns sowie des Mercedes-Werks ohne Lohnausgleich entstanden sind; sowie die jüngste Entwicklung infolge der Verhaftungen unserer tapferen Genossinnen und Genossen der MLPD lassen uns ratlos zurück und veranlassen uns, all diesen Genossinnen und Genossen und ihren Angehörigen sowie den Sympathisanten unsere unerschütterliche Unterstützung zu bekunden.
Die Ungerechtigkeit nimmt rasant zu, aber wir dürfen im Kampf für unsere Rechte nicht aufgeben!
Viel Erfolg für diesen Streiktag, der natürlich eines der Mittel ist, mit denen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Gehör verschaffen können!
Viel Kraft für alle in internationaler Solidarität!
Für Afrika,
Die Koordinatorinnen.

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Solidarität mit den türkischen Kampfgefährtinnen – ihr Kampf ist unser Kampf !

Protestresolution der Europakoordinatorinnen der WFK
gegen die Verhaftung der Aktivistinnen der Weltfrauenbewegung,
die gegen den NATO Gipfel in der Türkei protestierten.

Die europäischen Koordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen (World Women’s Conference – WWC) bekunden ihre uneingeschränkte Solidarität und ihre unerschütterliche Unterstützung für unsere Genossinnen, die derzeit im Frauengefängnis von Bakırköy in Istanbul inhaftiert sind.

In ihrem Brief vom 22. Juni 2026 berichten unsere Genossinnen von ihrer Festnahme, die vor dem NATO-Gipfel in der Türkei stattfand. Nach vier Tagen Polizeigewahrsam wurden sie in Untersuchungshaft genommen und in das Frauengefängnis von Bakırköy verlegt.

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Protest gegen die Inhaftierung der türkischen Kämpferinnen und Kämpfer durch das faschistische türkische Erdogan Regime im Vorfeld des NATO Gipfels in Ankara

Liebe Ipek,

liebe Kampfgefährtinnen und Kampfgefährten,

wir protestieren entschieden gegen Deine und die Inhaftierung hunderter mutiger Kämpferinnen und Kämpfer des antiimperialistischen und antifaschistischen Widerstandes, die gegen die Durchführung des NATO Gipfels in Ankara Anfang Juli 2026 protestiert haben.
Wir schicken Dir und allen Kämpferinnen und Kämpfern unsere solidarischen Grüße.

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Freiheit für unsere stellvertretende Koordinatorin für den Nahen Osten Beycan Aşkıran!

Freiheit für die verhafteten Sozialisten in der Türkei!

Am 3. Februar 2026 führte der türkische Staat eine groß angelegte Verhaftungswelle durch, die sich gegen zahlreiche revolutionäre Kräfte richtete. Zu den Zielpersonen gehörten Vertreter*innen der Sozialistischen Partei der Unterdrückten (ESP), der Hafenarbeitergewerkschaft Limter-Is, der Vereinten Arbeiterbewegung (BIH), des Kulturzentrums Beksav, der Umweltorganisation Polen Ekoloji, der Jugendorganisation SGDF sowie Journalist*innen der Nachrichtenagentur ETHA. Insgesamt wurden 82 Personen in Untersuchungshaft genommen. 

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Interview mit Beycan Taşkıran, Generalsekretärin der Gewerkschaft LİMTER-İş im Frauengefängnis Bakırköy

Beycan Taşkıran, Generalsekretärin der Gewerkschaft LİMTER-İş (Gewerkschaft der Beschäftigten im Schiffbau, in der Seeschifffahrt, im Speditions- und Lagerwesen), erklärte gegenüber unserer Agentur ETHA im Frauengefängnis von Bakırköy, dass das Kapital der Arbeiterklasse eine brutale Ausbeutung aufzwinge und sie dazu verdamme, unter unmenschlichen Bedingungen zu leben. Sie betonte, dass ihre Gewerkschaft am 3. Februar ins Visier genommen wurde, weil sie sich nicht mit dem Kapitalismus abgefunden habe und klassenbewusste Gewerkschaftsarbeit betreibe.

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