Sharmistha Choudhury: Other voices of protest

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25.4.18

Dear Suse,

Thanks so much for your up date regarding – Sharmista,  we Ugandan women we need a immediate realize  of  Sharmista  free Sharmista

We shall continue protesting

Concerned ugandan women

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wereldvrouwenconferentie – nl

Madam, Sir,

With great indignation I received the message that this week Mrs. Sharmistha Choudhury together with other activists of the Banghor Movement was abducted in the State of West Bengal. That’s still more regrettable while Mrs. Choudhury and the other  disappeared people are working for many years for the benefit of the people in their state and land and at least Mrs. Choudhury also at international level in the international movement of rank and file women. Furthermore we are concerned to learn that there are indications that people associated with the government or government party should be involved in the abduction of Mrs. Choudhury and her companions. How could this be possible in what is called the biggest democracy of the world?

That’s why we urge you to do all you can to investigate this cruel and illegal abduction and to bring all this people sane and save home again.

Yours,

Jan Verheul

Rotterdam

The Netherlands

25.4.18

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25.4.18

Martina Stalleicken, frauenpolitische Sprecherin der MLPD

Soeben erfahren wir von der feigen und ungeheuerlichen Attacke auf Sharmistha Choudhury. Sie ist Revolutionärin, Aktivistin der kämpferischen Frauen und Umweltbewegung. Als solche kenne ich sie persönlich und ist sie auch in Deutschland und natürlich international einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Bereits im Januar 2017 wurde sie als eine der Führerinnen einer Volksbewegung ‘für Land, Lebensgrundlagen, Ökologie und Umweltschutz’ gegen eine von der Regierung forcierte Starkstromtrasse in West-Bengalen verhaftet – eine Bewegung, die Tausende in der Region vereint. Ein wichtiger und mutiger Kampf, für den hier besonders viele Frauen stehen, unter ihnen Sharmistha. Bereits hier hat eine breite internationale Solidaritätsbewegung erfolgreich den Kampf um ihre Freilassung unterstützt. Wir haben Erfahrung und werden nicht zögern, die Attacke auf Sharmistha breit öffentlich bekannt zu machen und genau verfolgen, wie sie aufgeklärt und Sharmistha wohlbehalten wieder zurückkehren wird und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Erklärung aus der Schweiz: Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – Sofortige Aufklärung und Freilassung der entführten Sharmista in Indien

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Mit absolutem Entsetzen und grosser Wut haben wir gestern Abend von der Entführung Sharmista`s und weiterer Führer erfahren. Wir kennen Sharmista als kämpferische und sehr engagierte Frau.

Ihr Kampf für die Umwelt- und Volksbewegung „Für Land, Lebensgrundlagen, Ökologie und Umweltschutz“ ist offensichtlich auch der Grund für den feigen Überfall auf sie und dass sie von Schlägern der Regierungspartei TMC angegriffen und verschleppt wurde.

Der Widerstand in Westbengalen gegen eine Starkstromstrasse in West Bengalen, ist den Konzernen ein Dorn im Auge. Ihnen steht die Angst vor einem Protest der viel grundlegendere Fragen aufwirft wie Freiheit und Frieden, Leben ohne Armut,  ins Gesicht geschrieben. Diese Projektmanager gehen über Leichen, sie dienen der Profitmaximierung grosser Konzerne. Wir haben es mit eigenen Augen in Indien gesehen, wie Häuser  abgerissen wurden, in denen noch Menschen lebten, für Hauptstrassen die zu grossen Hotelketten führen sollten.

Wir werden alle fortschrittlichen Kräfte in der Schweiz über die Entführung und deren Hintergründe informieren und Sharmistas Foto wird bei uns im Zelt am 1. Mai mit dabei sein, ihr Mut ist uns ein Vorbild uns der Widerstand wird weiter leben.

MLGS; 26.04.2018

Protesterklärung: Entführung von Sharmista Choudhury

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Liebe Freundinnen, Mitstreiterinnen,
heute wenden wir uns wieder mit der dringenden Bitte um Solidarität an euch;
Wie wir soeben erfahren haben, wurde unsere Aktivistin und Weltfrau Sharmista Choudhury am Montag in Westbengalen/ Indien von Hooligans gekidnappt und brutal zusammengeschlagen. Wir fürchten um ihr Leben. Sharmista ist eine Führerin der Bewegung für den Schutz von Menschen, Lebensgrundlagen und Umwelt.

Folgende E-Mail Adressen können angeschieben werden: ; ;

Regierung Indiens:

Es lebe die internationale Solidarität, Suse / Europakoordinatorin Deutschland

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Grüße der Fortuna-Frauen

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An die Frauen in Deutschland:

Die Arbeiter/innen freuen sich sehr über die Solidarität und sind sehr dankbar. Morgen organisieren die Arbeiter den Protest.
Vielen Dank für die Solidarität und wir alle freuen uns über weitere Zusammenarbeit.
Morgen werden die Arbeiter/innen alle SoliErklärungen an dem Protest vorlesen.
Liebe Grüße von den Fortuna-Frauen!

Najia und Raija in ihrem Streikzelt

Bericht zum Besuch von Fortuna-Arbeiterinnen: „Wir dachten in Bosnien geht es den Arbeiterinnen schlecht und nun hören wir, was in Deutschland passiert“

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Wir dachten in Bosnien geht es den Arbeiterinnen schlecht und nun hören wir, was in Deutschland passiert

so eine Vertreterin von Arbeiterinnen der Schuhfabrik „Fortuna“ in Bosnien und Herzegowina auf der 1. Konferenz der Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis in Deutschland.

Vier Arbeiterinnen hatten an der 8. Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen teilgenommen und von ihrem Kampf um ihre Arbeitsplätze, Sozialversicherungen und ihre Würde berichtet. Dort entstand die Idee, dass sie am 21.4.18 nach Deutschland kommen. 19 Stunden Fahrt mit Bus und Bahn (eine Strecke!) schreckte die Frauen nicht. Sie kamen!

Besetzte Schuhfarbik Fortuna. Die Arbeiterinnen campieren seit 6 Monaten vor der Fabrik um zu verhindern, dass die Maschinen abtransportiert werden.

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Willkommen bei der Plattform der Arbeitswelt

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Diese Plattform dient der gegenseitigen Information, Koordination und Zusammenarbeit der kämpferischen Frauenbewegung. Sie berichtet über Erfahrungen, Kämpfe und Solidaritätsaktionen aus allen Bereichen der Arbeitswelt.
Wenn du uns etwas zusenden möchtest, verwende das Kontaktformular oder über info@weltfrauenkonferenz.de. Wir freuen auf eure Beiträge.

 

 

Soli-Erklärung: Solidarität der Weltfrauen Europas mit den streikenden Fortuna-Arbeiterinnen und ihren Kollegen – Solidarität mit dem Kampf der Gewerkschaft >Sindikat Solidarnosti<

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Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen    der Basisfrauen

Erklärung hier als PDF Datei zum Download

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Fortuna Gracanica-Fabrik

Wir, über 60 Teilnehmerinnen aus ca. 15 Ländern haben auf unserer Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen von eurem Kampf erfahren. Eure mutigen Frauen, Aida, Dita, Borac haben uns berichtet, wie die Rechte der Arbeiter*innen mit Füßen getreten werden, wie ihr kriminalisiert und gedemütigt werdet.

Wir senden euch unsere herzlichsten solidarischen Grüße. Euer Protest und Kampf um eure Arbeitsplätze, die Bestrafung des Direktors wegen Korruption und Betrug die zur Vernichtung eurer Existenzen führte sind gerechtfertigt.

Ebenso ist die Bestrafung der Konkursverwalter die sich als Handlanger des Kapitals erwiesen, gerechtfertigt.

Euer Kampf ist einer von vielen Kämpfe international, deshalb müssen wir unsere gegenseitige Beratung, Informiertheit stärken und uns koordinieren. Das war ein Ergebnis unserer Europakonferenz der Weltfrauen.

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Pressemitteilung: 8. Europakonferenz der Basisfrauen erfolgreich durchgeführt

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Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen, 17.4.18

Pressemitteilung hier als PDF zum Download

Vom 13. – 15.4.18 trafen sich 60 Teilnehmerinnen in Mannenbach/Schweiz zur

8. Europakonferenz der Basisfrauen. Mitten in der Natur mit Blick auf den Bodensee und gut versorgt durch viele helfende Hände konnten sich Delegationen aus Albanien, Bosnien, Deutschland, Niederlande, Russland, Schweiz, Türkei und der Ukraine persönlich austauschen. Ergänzt durch zahlreiche schriftliche Beiträge aus weiteren Ländern wie Griechenland, Spanien bekam die Konferenz ein eindrückliches Bild über die Lage und Kämpfe der Frauen Europas. Überall sieht sich die Frauenbewegung einem Abbau erkämpfter, demokratischer Rechte und Freiheiten gegenüber. Überall rücken die Regierungen nach rechts und immer mehr Frauen stehen auf für ihre Rechte.

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Freilassung unserer Asienkoordinatorin und Gewerkschaftsführerin Joly Talukder und ihrer Kollegen erfolgt

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Pressemitteilung

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen

der Basisfrauen

Halinka Augustin/ Niederlande

Susanne Bader/ Deutschland

 

#Free Joly- News

Heute morgen erreichte uns die wunderbare Nachricht von der Freilassung unserer Asienkoordinatorin und Gewerkschaftsführerin Joly Talukder und ihrer Kollegen

Joly Talukder along with six leaders of GWTUC have been released in bail“

Das ist ein großer Erfolg der Solidarität! Wir danken allen Freundinnen und Freunden!

Joly selbst schreibt per facebook:
“…. thanks for your solidarity and cooperation , after free from jail yesterday I came to meet with my parents and beloved villagers, but our movement is still going on.”

„……. Danke für Eure Solidarität und Zusammenarbeit. Nachdem ich gestern aus dem Gefängnis entlassen wurde, ging ich zu einem Treffen mit meinen Eltern und geliebten Dorfbewohnern. Aber unsere Bewegung geht weiter.“

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Erste Ergebnisse der 8. Europakonferenz 2018 in Mannenbach(Schweiz)

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1. .

Aktiver Widerstand gegen Kriegstreiberei – Kampf für den Weltfrieden:

Die 8. Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen ruft die Frauen Europas auf:

Aktiver Widerstand gegen die Bombardements durch die USA, Frankreich und Großbritannien!

Aktiver Widerstand gegen diese gefährliche Zuspitzung die den Weltfrieden gefährdet.

Unser Beitrag als Weltfrauen ist es, aktiv am Aufbau einer neuen Friedensbewegung zu arbeiten. Wir schlagen allen Frauen vor, am Montag den 16.4.18 ihren Protest vielfältig zum Ausdruck zu bringen.

 

2. 

 

Die Arbeiterinnen aus Gracanica (Bosnien Herzeogina) von der Schuhfabrik Fortuna stehen seit 16 Monaten in einem harten Arbeitskampf. Sie campieren vor ihrer geschlossenen Fabrik und kämpfen um ihre Arbeitsplätze. Derzeit sind ca. 100 Arbeiterinnen und Arbeiter in den Zelten. Zwei  Vertreterinnen, die auf der Europakonferenz waren, wurden polizeilich erfasst und wegen Aufbau der Zelte angezeigt. Sie haben am 20.4.18 eine Gerichtsverhandlung.

Die Delegierten der Europakonferenz haben beschlossen, den Kampf um ihre Arbeitsplätze  zu unterstützen. Sie erklären sich solidarisch mit der Werksbesetzung der Schuhfabrik Fortuna in Gracanica in Bosnien und Herzegowina. Der von ihnen geplante Protesttag wurde verboten weil an diesem Tag eine Messe stattfindet, an die die regierenden Politiker teilnehmen. Genau darum wollen die Arbeiter*innen ihren Protest durchführen.

Sie bitten um internationale Solidaritätserklärungen gegen das Verbot ihres Protesttages. Bitte sendet sie bis zum 24.4.18 an folgende Adresse bzw. Email: und

Solidaritätserklärungen an folgende Adresse:

Kamp Fortune (Hodzic Rabija)

Ul. Zlatnik Yiljana

75323 Gracanica, Bosnien Herzegowina