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Grüße aus Indien

Greetings to our comrades of Courage

Women in India fighting to save their homes and land and livelihoods send militant greetings and solidarity to women in Germany. We must unite to fight the violence and discrimination that is devastating our lives.

Here you see a picture of a programme today with some women in Delhi. Their homes have been demolished by the government and you can see how they are living now. But they are all militant women of AIRWO and are fighting for their rights.

Love, Sharmistra

Grüße an unsere Genossinnen von Courage

Frauen in Indien kämpfen um ihr Zuhause zu schützen und das Land und ihre Existenz, sie senden kämpferische Grüße und Solidarität zu den Frauen in Deutschland. Wir müssen uns vereinigen um die Gewalt und Diskriminierung zu bekämpfen, die unser Leben verwüstet.

Hier auf diesem Foto seht Ihr ein Bild über ein aktuelles Programm mit einigen Frauen in Neu Delhi. Ihre Häuser wurden von der Regierung abgerissen und Ihr könnt sehen, wie sie jetzt leben. Aber es sind kämpferische Frauen von AIRWO und sie kämpfen um ihre Rechte.

Viele liebe Grüße, Sharmistra

Solidaritätsbrief an Familien entlassener Bergarbeiter in Indonesien

Frauenverband Courage, Bergarbeiterfrauen-AG,

c/o Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Str. 8, 45772 Marl, Tel. 02365-44027 und
Seyran Cenan, Steinmetzstr. 1, 44629 Herne, Tel. 02323-27003

An die Familien der entlassenen indonesischen Bergarbeiter der Grasbergmine,

Liebe Familien und Bergleute

wir Bergarbeiterfrauen und Freundinnen des Bergbaus aus der Bergarbeiter-AG im Frauenverband Courage haben erfahren, dass Freeport nach dem Streik im Mai 4.220 Bergleute entlassen hat . Es ist macht uns wütend, dass Freeport zugleich den Zugang zu Bildung und anderen Leistungen für die Bergleute und ihre Familien eingestellt hat. Wir trauern mit den Familien der sieben Freeport-Bergleute, die krank waren und infolge der Kürzung ihrer Krankenversicherung durch Freeport gestorben sind. Besonders betroffen hat uns der Tod des Kumpel, der sich erhängte, nachdem ihm die Krankenhausbehandlung seines kranken Kindes verweigert wurde.

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Internationale Kurzmeldungen

Suse Bader/Europakoordinatorin:

16.10.2017 Im Vorfeld des 2. Welttreffens der Kontinentalkoordinatorinnen zur 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen erreichen uns immer wieder Meldungen von den Weltfrauen, die wir gerne publizieren.

„Wir erleben hier gerade eine sehr turbulente Zeit in Südkurdistan mit sehr viel Ungewissheit bezüglich der nahen Zukunft. Ihr habt wahrscheinlich mitbekommen, dass hier ein Unabhängigkeitsreferendum stattgefunden hat. Nach dem Referendum haben sich Türkei, Irak und Iran zusammen getan und allerlei Sanktionen beschlossen. Ständig kommen neue Drohungen hinzu. Außerdem soll sich der Barzani-Clan mit einigen Parteien dazu verständigt haben, die für 1. November angesetzten Wahlen auf 2019 zu verschieben. Das heißt, die Lösung der Krise soll um weitere zwei Jahre vertagt werden, was ein riesen Problem darstellt.

Die irakische Regierung alle internationale Flüge von/nach Südkurdistan gesperrt hat. Der einzige Weg führt über Bagdad, jedoch gilt die Aufenthaltserlaubnis, die Ausländer hier erhalten, nur für krg-Gebiet (autonome Region Kurdistan) d.h. nach irakischem Gesetz sind wir hier eigentlich illegal. Deshalb werden jetzt 420 Dollar Strafe bei der Ausreise von Nicht-Irakern erhoben. … “Internationale Kurzmeldungen” weiterlesen

Grußwort Verdi an Garment Workers Trade Union Centre Bangladesch

Am 24. April jährte sich das schreckliche Unglück von Rana-Plaza / Bangladesh zum 4ten Mal. Damals, 2013 stürzte ein ganzes Fabrikgebäude ein und begrub die darin arbeitenden Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter. Profitgier und tiefste Menschenverachtung waren der Grund, warum keine Sicherheitsvorkehrungen, Fluchtwege oder eine stabile Bauweise das Unglück verhinderte. Mehr als 1.100, hauptsächlich junge Arbeiterinnen, starben, ca. 2.500 Menschen wurden sehr schwer verletzt, viele von ihnen kämpfen heute noch um eine Gesundheitsversorgung und Wiedergutmachung.

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Courage Essen: Solidarität mit dem Streik der Textilarbeiterinnen in Bangladesh

Unsere Freundin Joly Talukder informierte uns über den grandiosen Streik der 5 Millionen TextilarbeiterInnen in Bangladesh für einen  Mindestlohn.

COURAGE ESSEN RUFT ALLE AUF:  SOLIDARISIERT EUCH!

DIESER KAMPF IST AUCH UNSER KAMPF!

Wir stehen an Eurer Seite, fühlen mit Euch und machen Euer Anliegen in Deutschland bekannt, das versprechen wir! Wir fordern von der Regierung in Bangladesh und den Textilunternehmen in Deutschland und Europa Eure Forderung zu erfüllen und dafür zu sorgen, dass ihr  mindestens einen Mindestlohn erhaltet!

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Weltfrauen übertreffen 10.000der Marke für Haiti!

Anfang Oktober 2016 richtete der schwere Wirbelsturm Matthew in Haïti schwere  mere-avec-enfant-devant-maison-detruiteVerwüstungen an. Wir Weltfrauen in Europa sind den Weltfrauen in Haïti eng verbunden! Als die Frauenvereinigung REFALAG (Regwoupman Fanm pou Lavi Miyô nan Grandans, Frauenvereinigung für ein besseres Leben in Grandans/einer Region Haïti) sich an uns wendete mit der Bitte um Unterstützung sagten wir: Fasst Mut! Und verpflichteten uns: Tragen wir bei zur Heilung der gebrochenen Herzen mit dem Vertrauen, nicht alleine gelassen zu sein! Machen wir die Situation intensiv bekannt und sammeln Spenden mit dem Ziel von 10.000 Euro.

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Unsere Schwestern in Haïti sind in großer Not! Weltfrauen – organisiert die Solidarität!

Hier ein Link zu einem Film auf You Tube zur Lage in Haiti:

Anfang Oktober 2016 richtete der schwere Wirbelsturm Matthew in Haïti schwere Verwüstungen an. Wir Weltfrauen in Europa sind den Weltfrauen inhaiti Haïti eng verbunden: die Frauenvereinigung REFALAG (Regwoupman Fanm pou Lavi Miyô nan Grandans, Frauenvereinigung für ein besseres Leben in Grandans/einer Region Haïti) kämpft dort unter sehr schwierigen Bedingungen für Frauen- und soziale Rechte. Die REFALAG-Vorsitzende Vania Pierre-Bonnet wollte an der Weltfrauenkonferenz in Kathmandu teilnehmen, erhielt jedoch kein Visum, wogegen wir in Kathmandu mit einer Resolution protestierten.

Vania richtet sich nun an die Weltfrauen mit einem Hilferuf:

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Philippinen: Warum ein “Vergewaltigungs-Witz” kein Witz ist

Bürgermeister Rodrigo Dutertes Vergewaltigungswitz, der nach Unsensibilität und Machoismus stank, hat viel Wut und Verärgerung der Öffentlichkeit hervorgerufen. Und obwohl eine Entschuldigung bereits erfolgte, kann nicht abgestritten werden dass Dutertes Bemerkungen in der Verbindung mit der Gruppenvergewaltigung der australischen Missionarin Jaqueline Hamill 1989, Wunden des Missbrauchs geöffnet hat. Seine Aussagen sind eine deutliche Manifestation der Kultur des Machoismus, welche die Gewalt an Frauen ständig aufrecht hält.

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Solidarität mit den Flutopfern in Sri Lanka

Monika Gärtner-Engel,
Europakoordinatorin

Nach der regionalen Umweltkatastrophe auf Sri Lanka mit verheerenden Überflutungen, Zerstörungen, bei denen viele Menschen ihr Leben und Tausende ihre Wohnungen verloren, schickte uns Menu Nilukshika, stellvertretende Asienkoordinatorin aus Sri Lanka einen Bericht über das ganze Ausmaß:Flutopfer Sri Lanka

Lagebericht zu Erdbeben und Erdrutschen in Sri Lanka

Am 15. Mai 2016 wurde Sri Lanka von schweren tropischen Stürmen heimgesucht, die ausgedehnte Überflutungen und Erdrutsche in 22 Distrikten des Landes zur Folge hatten, und bei denen Häuser zerstört und ganze Dörfer überflutet wurden. Mindestens 84 Menschen kamen bei dem tropischen Sturm Roanu ums Leben und 116 Menschen werden noch vermisst, vor allem in Verbindung mit dem Erdrutsch in Aranyake im Kegalle Distrikt am 17 Mai 2016. Vier Tage später erfolgte in derselben Gegend ein weiterer Erdrutsch und Erdrutsch Warnungen sind weiterhin in Kraft in 9 Landesteilen. Im Moment haben 237 240 Menschen ihre Wohnorte verlassen und leben in sicheren Unterkünften wie Lagern, Schulen, Tempeln, bei Gastfamilien oder in temporären Unterkünften. Die Mehrheit der Betroffenen kommt aus den Distrikten Colombo und Gampaha im Südwesten des Landes, wo die Überschwemmungen immer noch sehr hoch sind. Infolge heftiger Regengüsse sind mehrere wichtige Reservoire übergelaufen, so dass die Schleusen voll geöffnet werden mussten, um Dammbrüche zu vermeiden. Dadurch kam es flussabwärts zu Überschwemmungen. Die Flussabwärts-Regionen der beiden großen Flüsse nördlich und südlich der Hauptstadt Colombo, der Kelani und der Kalu, sind weiterhin überflutet und es besteht die Möglichkeit weiterer Überschwemmungen, wenn der Regen in den Flussaufwärts-Regionen weiterhin anhält.
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Weltfrauen protestieren gegen die Entführung von Lucky Akthari/Bangladesh

Monika Gaertner-Engel
25-5-16

Dear Joly,
dear Members of the GWTUC,

Wir Weltfrauen protestieren entschieden gegen die Entführung von Lucky Akhtar! Lucky Akter

Dies ist ein Akt der extremen Unterdrückung des Rechts der Textilarbeiterinnen und Arbeiter sich gewerkschaftlich zu organisieren und für ihre Arbeitsplätze, Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Wir werden diese empörende Tat in Deutschland unter den Frauen und ihren Familien bekannt machen.

Die Empörung und der Protest richtet sich an die Besitzer der VUE Fashion LTD Fabrik, die die Arbeiter entlassen und mit niedrigen Löhnen abspeisen wollte.

Die Entführung ist ein Angriff auf alle 2 Millionen Unterstützer der GWTUC.

Sie dürfen nicht durchkommen! “Weltfrauen protestieren gegen die Entführung von Lucky Akthari/Bangladesh” weiterlesen