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Aufruf zum 1. September – Antikriegstag

Susanne Bader, Europakoordinatorin
der Weltfrauenkonferenzen
Deutschland

1. September 2018

Aufruf anlässlich des Antikriegstag in Deutschland

An die Frauen und Mädchen in Deutschland und Europa, der 1. September 1939 ist der Tag des Überfalls deutscher Truppen auf die Stadt Danzig in Polen. Im Namen des Kapitals und unter Befehlsführung Hitlers ging damit zum zweiten

Mal von deutschem Boden ein imperialistischer Krieg aus. Das Datum markiert den Beginn des II. Weltkriegs. Der Hitlerfaschismus mit seiner Barbarei kostete weltweit über 50 Millionen Menschen das Leben. Die Verbrechen des Faschismus haben sich tief in das Bewusstsein großer Teile der deutschen Bevölkerung eingegraben. Deshalb wurde der 1. September für Antifaschisten, Demokraten, Gläubige,Gewerkschafter uvm. zum Antikriegstag erklärt.

Auch für die kämpferische Frauenbewegung

Download vollständiger Aufruf   Aufruf Antikriegstag 2018

Post aus Afrika

Suse Bader/Europakoordinatorin:

Aus Afrika haben wir folgende Post bekommen:

Aus Afrika schreibt Micheline, Afrikakoordinatorin aus Burkina faso:

“Ich hoffe, es geht allen couragierten Frauen in Deutschland gut. Vielen Dank für den Geldtransfer, der es Marie-Paula ermöglicht hat, die Vorbereitungen für die 3. Afrika-Konferenz fortzusetzen. Noch einmal ein großes Dankeschön und unsere Glückwünsche und Ermutigung an alle Frauen, die das Buchprojekt zu einem Erfolg gemacht haben. Danke, danke, danke.

Mes salutations à toutes,

Bises, Micheline

 

Und von Marie-Paula, Organisatorin der 3. Afrikakonferenz, Togo:

“Noch einmal vielen Dank an alle mutigen Menschen, die Sie sind und unermüdlich für die Verwirklichung des afrikanischen Buchprojektes und für seine Verkäufe gearbeitet haben; die es der Bewegung auf afrikanischer Ebene heute ermöglichen werden, die organisatorischen Kosten der dritten Konferenz zu decken.”

Solidairement

Paula

 

Organisierung des Theoretischen Seminars durch AIRWO

Das theoretische Seminar in Indien wird von der Frauenorganisation AIRWO organisiert.

AIRWO steht für All India Revolutionary Women Organisation ( Revolutionäre Frauenorganisation für Gesamt –Indien ) .  Die Frauen von AIRWO kämpfen gegen die soziale und politische Unterdrückung der Frauen und gegen Gewalt an  Frauen in Indien. Sie wenden sich gegen das Mitgift-System, das System der Kasten, Kinderheirat, religiösen Aberglauben, Kommerzialisierung von Bildung, etc. Umweltpolitik hat einen hohen Stellenwert: Sharmistha Choudhury, Mitglied von AIRWO, kämpft mit den Bewohnern von West-Bengalen gegen eine 400 KV Starkstromleitung.  Auf dem AIRWO-Kongress 2016 wurde beschlossen,  dass gemeinsame Bewegungen mit gleichgesinnten Frauenorganisationen gegen alle Arten von Diskriminierung und Grausamkeiten gegen Frauen ins Leben gerufen werden.

Iran – Aufruf zur gemeinsamen Aktion für den 8. März 2019!

Aufruf zur gemeinsamen Aktion!

Wenn ihr die Zwangsverschleierung (Hejab) durch die Frauen aufheben wollt,

Wenn ihr vereint den Frauenwiderstand der „Enghelab Straße“ gegen die Zwangsverschleierung verteidigen wollt,

Wenn ihr der Armut, Arbeitslosigkeit, Prostitution, Obdachlosigkeit, Feminisierung der Armut, Mittellosigkeit und … Totalausbeutung der Frauen ein Ende setzen wollt,

Wenn ihr all die diskriminierenden Gesetze und islamischen Strafmaßnahmen gegen Frauen aufheben wollt,

Wenn ihr die patriarchalen Strukturen des Kapitalismus in jeder Gestalt und an jedem Ort zerbrechen wollt,

dann kommt zusammen, am 8. März 2019 zur großen Demonstration der Frauenkampagne in drei Ländern, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, anlässlich des vierzigsten Jahrestages des »Fünftägigen Aufstands der Frauen am 08. März 1979, gegen die Zwangsverschleierung«!

Warum?

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Wie ein Visum bekommen für Indien für die internationale Konferenz?

Was muss ich unternehmen, um ein Visum für Indien zu bekommen ?

Wer nach Indien zum theoretischen Seminar reisen möchte, der braucht grundsätzlich ein Visum.

Inhaber deutscher Reisepässe können ein elektronisches Touristenvisum (e-Tourist Visa oder e-TV) erhalten. Das e-TV muss bis spätestens vier Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt für einen Aufenthalt von bis zu 60 Tagen.

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Abtreibung in Argentinien: Eine erste Etappe ist gewonnen!

Abtreibung in Argentinien: Eine erste Etappe ist gewonnen!

Pressemitteilung des Weltfrauenmarsches 2000 

Der Gesetzentwurf für eine Legalisierung der Abtreibung wurde nach mehr als 20 Stunden Diskussion von der Abgeordnetenkammer angenommen. Zehntausende Frauen hielten sich während der Debatte rund um den Kongress auf unter dem Slogan :”Legale Abtreibung im Krankenhaus”.

Regierung und Kirche hatten zu einer Gegendemonstration der Abtreibungsgegner aufgerufen. Um “Entgleisungen” zu vermeiden, mussten beide Seiten auf jeweils verschiedenen Seiten demonstrieren: Abtreibungsgegner in blau rechts vom Kongress, die “grüne Flut” mit zehntausenden Frauen auf der Linken, mit allen Organisationen der argentinischen Linken. Ein paar hundert von den anderen: offensichtlich mag die katholische Rechte die Kälte des Winters nicht.

Jetzt gilt es, sich auf die zweite Schlacht vorzubereiten: die Diskussion des Gesetzes im Senat. Der Kampf wird hart werden, denn die Befürworter des Gesetzes sind gegenwärtig in der  Minderheit. Präsident Macri hat versprochen, dass er, auch wenn er gegen die Abtreibung sei, die Entscheidung des Kongresses akzeptieren und kein Veto einlegen werde, wenn das Gesetz den Senat passiert.

(Pressemitteilung des Weltfrauenmarschs in Frankreich, Juni 2018)

 

 

Argentinien: Mobilisierung in grün – für sexuelle Aufklärung für Verhütungsmittel und Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbruch

Basierend auf der französischen Version:

Der Weltfrauenmarsch ruft auf :

… wenige Tage vor der Abstimmung im Kongress Argentiniens über die Legalisierung der Abtreibung

Mobilisierung in grün – für sexuelle Aufklärun,g für Verhütungsmittel und Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbruch

Solidarität auch mit der mexikanischen Frauenaktivistin Susana Chavez, die den Slogan « Nicht eine Frau mehr, nicht eine Tote mehr » 1995 ausgegeben hatte und die 2011 ermordet wurde. Doch ihr Kampf wächst weiter während all der Jahre – heute weltweit bekannt « Nicht eine weniger ! »

Bericht vom 1. Mai 2018/Bosnien: „Resultat von der Internationalen Solidarität – kleiner Sieg der bosnischen Arbeiterinnen“

4.5.18 Grüße aus Bosnien

Auf der 8. Europakonferenz im April wurde eine Delegation zu den streikenden Fortuna-Arbeiterinnen in Gračanica, Bosnien und Herzegowina beschlossen. Zwei Vertreterinnen des Frauenverbands Courage reisten zum 1. Mai dorthin. In einem Bericht heißt es:

Den Frauen geht es gut. Die Moral ist gut. Gestern hatten sie einen kleinen Sieg. Die Regierung von der Federation Bosnien wird allen Arbeitern/innen die in die Rente gehen können, alle Benefits bezahlen. Sie, die Arbeiterinnen, müssen jetzt noch mal die Liste durchgehen, dass sie sicher sind, dass alle auf der Liste sind und niemand vergessen wird. Alle sind sich einig, dass dieser Sieg ……das Resultat der Internationalen Solidarität ist. …. Am 1.Mai Protest waren ca 100 Menschen, nicht viel, weil Jahr und Jahre zuvor mehr Menschen da waren. Aber, …es waren sehr gute Proteste. Moa aus Deutschland hat eine Rede gehalten und wurde von TV-Sendern interviewt. Die beiden Couragefrauen werden euch sicher selbst erzählen! Liebe Grüße aus Bosnien“

Courage – Bergarbeiter AG: Aufruf zur Spendensammlung für die Familien streikender Bergleute in der Ukraine

Hier der Spenden-Aufruf als PDF Download

Liebe Frauen, Männer und Kinder,

uns Bergarbeiterfrauen im Frauenverband Courage ist es eine Herzensangelegenheit den  Bergarbeiterfamilien in der Ukraine mit Geldspenden zu unterstützen.

Wir rufen deshalb alle unsere Schwestern im Frauenverband Courage auf, sich an der Spendensammlung zu beteiligen. Seit Monaten erhalten die Bergleute auf verschiedenen Zechen  ihre Löhne  nicht bzw. immer nur rückwirkend und teilweise. Sie kämpfen auf allen vier Gruben des staatlichen Bergbaunternehmens. Sie und ihre Familien kämpfen mit Hunger und Kälte. Deshalb sind die Kumpel auf den Gruben des staatlichen Unternehmens in den Streik gegangen, in den „Hungeraufstand“, wie die Kumpel sagen.

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