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Argentinien: Mobilisierung in grün – für sexuelle Aufklärung für Verhütungsmittel und Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbruch

Basierend auf der französischen Version:

Der Weltfrauenmarsch ruft auf :

… wenige Tage vor der Abstimmung im Kongress Argentiniens über die Legalisierung der Abtreibung

Mobilisierung in grün – für sexuelle Aufklärun,g für Verhütungsmittel und Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbruch

Solidarität auch mit der mexikanischen Frauenaktivistin Susana Chavez, die den Slogan « Nicht eine Frau mehr, nicht eine Tote mehr » 1995 ausgegeben hatte und die 2011 ermordet wurde. Doch ihr Kampf wächst weiter während all der Jahre – heute weltweit bekannt « Nicht eine weniger ! »

Solidarität mit den Familien der getöteten peruanischen Bergleute

Frauenverband Courage, Bergarbeiterfrauen-AG,

Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Str. 8, 45772 Marl, Tel. 02365-44027 und
Seyran Cenan, Steinmetzstr. 1, 44629 Herne, Tel. 02323-27003

An die Angehörigen und die Bergleute in Peru

Liebe Angehörige und Bergleute,

wir Bergarbeiterfrauen und Freundinnen des Bergbaus aus der Bergarbeiter-AG im Frauenverband Courage trauern mit euch um die beiden getöteten Bergarbeiter. Wie wir erfahren haben, verloren sie ihr Leben durch das Einatmen von Gas. Wir möchten euch unser tiefes Mitgefühl und unsere Solidarität überbringen.

Wir fordern die Bergwerksleitung und die Experten für Arbeitssicherheit auf, ihre Beschuldigung, dass die Bergleute an ihrem Tod selbst schuld seien, sofort zurückzunehmen. Und notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um den Tod von weiteren Bergarbeitern zu vermeiden. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

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Solidaritätsbrief an die Familien ermordeter mexikanischer Bergarbeiter

Frauenverband Courage, Bergarbeiterfrauen -AG

c/o Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Str. 8, 45772 Marl, Tel. 02365-44027 und Seyran Cenan, Steinmetzstr. 1, 44629 Herne, Tel. 02323-27003

An:  SNTMMSRM

An die Familien der ermordeten mexikanischen Bergarbeiter und ihre Kollegen,

Liebe Angehörige und Bergleute,

wir Bergarbeiterfrauen und Freundinnen des Bergbaus aus der Bergarbeiter-AG im Frauenverband Courage trauern mit euch um die beiden ermordeten Bergarbeiter. Wie wir erfahren haben, wurden sie von Schlägertruppen der CTM umgebracht. Wir möchten euch unser tiefes Mitgefühl und unsere Solidarität überbringen.

Wir fordern Regierung und Bergwerksleitung auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und zu bestrafen.

Wir fordern, dass die Familien der ermordeten Bergleute weiter Unterhalt von dem Minenbetreiber bekommen, dass sie würdig leben können.

Wir wollen nicht jeden Tag um das Leben unserer Männer und Söhne irgendwo auf dieser Welt bangen. Nur weil in vielen Ländern der Welt die gewerkschaftlichen Rechte der Bergarbeiter angegriffen und Arbeiter und Gewerkschafter auf Anweisung des Industrie- und Finanzkapitals zunehmend bedroht oder ermordet werden.

Wir Bergarbeiterfrauen stehen auf, um gemeinsam mit den Bergarbeiterfrauen in aller Welt für eine lebenswerte Zukunft für unsere Männer, Kinder und Jugend zu kämpfen.

In diesem Sinne ein herzliches Glück Auf an die Bergleute und ihre Angehörigen.

für die Bergarbeiterfrauen-AG im Frauenverband Courage

Ingrid Dannenberg und Seyran Cenan

Download:
171124_Soli-Brief an Familie ermordeter mexikanischer Bergarbeiter

 

 

 

 

 

http://fvcourage.de/

Grußwort aus Lateinamerika an die WFK 2016

GRUSSWORT AN DIE 2. WELTFRAUENKONFERENZ, KATHMANDU, MÄRZ 2016 Delegierte aus Peru

AN UNSERE GENOSSINNEN UND SCHWESTERN ALLER KONTINENTE!

Wir Frauen Lateinamerikas grüßen die 2. Weltfrauenkonferenz, die vom 8.-13. März in Kathmandu in Nepal stattfindet. Wir hoffen, dass alle, die sich dort in einer Atmosphäre der Demokratie und innigen Freundschaft versammelt haben, über die enormen, uns betreffenden Probleme diskutieren und die Erfahrungen austauschen können sowie sich über alle Kämpfe und Aktionen, die gegen das patriarchalische und kapitalistische System und für die Befreiung der Frau geführt wurden, informieren können.

Wir wollen zum Ausdruck bringen, dass wir Frauen Lateinamerikas und der Karibik seit dem Kampf um die Unabhängigkeit gegen den Kolonialismus aktiv am historischen Aufbau und Entwicklung unserer Völker teilgenommen haben, wie z.B. Micaela Bastidas, Juana Azurduy, Manuela Sáenz, María Trinidad Sánchez und Tausende anonymer Kämpferinnen, die wir verehren.

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European Coordinators Greetings

Dear World Women! Greetings European Coordinators

Wishing you a wonderful militant year 2016
for the women of the world!

Liebe Weltfrauen!

Auf ein wundervolles, kämpferisches Jahr 2016
für die Frauen der Welt!

Queridas mujeres del mundo!

Por un ano 2016 fantástico y luchador
para las mujeres de todo el mundo!

Chères femmes mondiales!

Pour une année 2016 merveilleuse et militante pour les femmes du monde!

Your European Coordinators

Eure Europakoordinatorinnen

Vuestras Coordinadoras Europeas

Vos Coordinatrices Européennes

Halinka Augustin & Monika Gaertner-Engel

Download Greeting Card
European Coordinators Greetings Gruesse Salutation Saludos 2016

Lateinamerika: Nicht Klimawechsel, sondern Systemwechsel!

Korrespondenz aus Ecuador von Cecilia Jaramillo, Kontinentalkoordinatorin für LateinamerikaFrauen für Weltklima Peru zur Vorbereitung der WFK in Nepal 2016.

Im Rahmen des Gipfeltreffen für die Umwelt  in Peru berichtet sie, dass sie dort sehr aktiv waren schon vorab. In Ecuador wurde ein Vertreter der Indigener ermordet dabei ermordet. Auf jeden Fall haben Frauen aus Peru, Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Ecuador an den wunderbaren Aktionen in demonstriert und Forderungen gestellt, wie „Nicht Klimawechseln sondern Systemwechsel“.

Wer mehr erfahren möchte kann unter: You Tube, Stichwort:  “El pueblo organizado a una sola voz! Marcha de los Pueblos del Mundo”.

Auch die Frauen aus Perú, Bolivien, Brasilien und Kolumbien waren in diesem Zusammenhang aktiv.

Das kann man in Filmen auf You Tube anschauen,

Stichwort:  “El pueblo organizado a una sola voz! Marcha de los Pueblos del Mundo”.

Zum Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=6ShSf3Hx_ME

und viele mehr.

 

Solidarität mit Maxima Acuna!

Máxima Acuña lässt sich nicht von den Bedrohungen einschüchtern und kämpft mutig um ihr Land

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, maxima-braucht-dich-neu

Südamerikas größtes Bergbauunternehmen Yanacocha plant eine neue Goldmine errichten. Doch die Einwohner wie die Bäuerin Máxima Acuña sind gegen das gigantische sogenannte Conga-Projekt. Die Peruanerin lebt mit ihrer Familie auf dem Land, das Yanacocha für den Goldabbau verwüsten will.

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Bericht über die mörderische Gewalt gegen Frauen in Lateinamerikas und der Karibik

Aus der Dominikanischen Republik erreichte uns ein Bericht zum 25. November 2012, dem ermordete Fraueninternationalen Weltfrauenkampftag. Es gibt hier eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch:

Bericht über die mörderische Gewalt gegen Frauen in zehn Ländern Lateinamerikas und der Karibik

Zusammenfassung des Artikels von José Rafael Sosa vom 24.11.2012 aus EL Nacional:

Laut einem offiziellen Bericht der Beobachtungsstelle zur Gleichstellung der Geschlechter in Lateinamerika und der Karibik steht die Dominikanische Republik an erster Stelle einer Aufstellung über die Anzahl der Frauenmorde im Jahr 2011. Demnach wurden 2011 in neun Ländern Lateinamerikas und zwei der Karibik 436 Frauen ermordet.

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Frau sein in Kolumbien

Von Julieta Romero GüetoJulieta Romero Güeto

Quelle: www.solwodi.de

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Schönheitswettbewerb – er fand im Kindergarten statt. Ich war gerade fünf, trug ein rosa Kleidchen und wurde ermahnt, mich elegant zu bewegen.

Ich komme aus Kolumbien. Seit über 80 Jahren findet in meiner Heimatstadt  Cartagena die Miss-Kolumbien-Wahl statt. Es ist das Medienereignis des Jahres.

Kolumbianischen Mädchen ist von klein auf klar, wie eine Frau auszusehen, wie sie sich zu benehmen hat – und dabei gleichermaßen erfolgreich ist als Mutter wie im Beruf. Und auch die Jungen lernen früh: Männer weinen nicht, Männer kochen nicht und auf Kinder passen Männer schon gar nicht auf.

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