USA: „We are Women“ organisiert landesweite Demonstration in Washington am 18. August 2012

Ein Bündnis vieler amerikanischer Frauenorganisationen ruft für den 18. August 2012 zu einer landesweiten Demonstration unter dem Motto
„Wir sind Frauen“ auf. Zu diesem Bündnis gehören große amerikanische Frauenverbände wie NCWO/National Council of Women’s Organizations (entspricht dem deutschen Frauenrat), NOW  (National Organization for Women“), einer der größten Frauenverbände oder auch CODEPINK/Women for Peace (Frauen für Frieden) oder CLUW/Coalition of Labor Union Women (Dachverband der Gewerkschaftsfrauen).

Laut eigenem Bekunden will „We are women“ zurückschlagen gegen das, was sie als „Krieg gegen die Frauen“ bezeichnen. Diesen Krieg gegen die Frauen sehen sie in vielen aktuell verabschiedeten und geplanten Regierungsgesetzen bezogen auf Gesundheit und Empfängnis, gleicher Lohn und allgemeine Rechten von Frauen, das die gegenwärtigen Gesetze unverhältnismäßig stark Frauen benachteiligen und negativ betreffen.

Im „Mission Statement“ zur Demonstration heißt es unter anderem:

„Unser Anliegen ist es, landesweite Aufmerksamkeit gegen den andauernden Krieg gegen Frauenrechte zu richten, der von konservativen Abgeordneten in nationalen und bundesstaatlichen Legislativen quer durchs Land geführt wird. Wir glauben, dass Frauen das Recht haben, ihren eigenen Körper zu kontrollieren, ihre eigenen Entscheidungen über Gesundheitsfürsorge zu treffen, gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu erhalten und dass sie mit Respekt behandelt werden von den Männern und Frauen, die sie in den Bundesstaaten und in Washington vertreten.“

Mehr Informationen unter:

www.wearewoman.us

 

Frankreich: Männer sagen NEIN zur Prostitution

Das Netzwerk Zéromacho (null Machos) präsentiert:

Weil wir für sexuelle Freiheit sind,
werden wir kein Freier sein!

Männer sagen NEIN zur Prostitution

Ist Prostitution ein « Mannsrecht »? Eine « Freiheit der Frauen »? Eine unausweichliche Realität um auf die « ununterdrückbaren Bedürfnisse » der Männer zu antworten?

NEIN! Schluss mit dieser Propaganda!

Wir, die Unterzeichner dieser Erklärung, Männer jeden Alters, jeder Herkunft, und aus allen materiellen Verhältnissen, lehnen es ab, unsere Sexualität durch bezahlte Beziehungen zu erleben. Für uns ist Sexualität vor allem eine menschliche Beziehung, die mit Gleichheit und Respekt des anderen, seiner Freiheit und seinem Verlangen einhergeht.

Wir laden Sie dazu ein, mit uns zu handeln und öffentlich zu sagen

PROSTITUTION: NICHT MIT UNS!

NICHT IN UNSEREM NAMEN!

NEIN zu diesem Markt des Elends, der die Verletzbarsten dazu bringt, ihren Mund oder ihre Vagina zu vermieten!

NEIN zu der Machokultur, die die Sexualität benutzt, um andere zu dominieren und zu entwürdigen!

NEIN zu Bordellen, selbst vom Staat anerkannte Bordelle, wo versklavte und von Zuhältern ausgebeutete Frauen zum Dienste der Männer eingepfercht werden!

JA zur sexuellen Freiheit!
JA zu geteiltem Verlangen und geteiltem Vergnügen!

« Die Wahl treffen, sich zu prostituieren » hört man manchmal. Aber wer « wählt », mehrmals am Tag unerwünschten Geschlechtsverkehr mit Unbekannten zu haben?

Wer ist frei in seiner Prostitution? Wer hat die Wahl? Wer sucht sein Vergnügen, ohne sich um den anderen Gedanken zu machen? Nur derjenige, der die Macht des Geldes hat.

Die Freiheit, die Prostituierte fordern, ist illusorisch, denn sie wird von den Zuhältern eingeschränkt, durch Drogen, durch Gewalt. Jedes Jahr zerstört die Prostitution das Leben von Millionen neuer Opfer, vor allem von Frauen und Kindern, meist gehören sie zu den Ärmsten.

Jeder Mann kann sich behaupten, ohne den anderen zu leugnen, und sich akzeptieren, ohne andere zu dominieren.

In Anwendung des Prinzips der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau fordern wir von den Machthabern:

– aufzuhören, die Prostituierten zu bestrafen, soziale, Bildungs- und hygienische Vorbeugung weiter zu entwickeln und auch Alternativen zur Prostitution weiter zu entwickeln, um das Recht geltend zu machen, keine Prostituierte sein zu müssen.

– die Zuhälterei zu bekämpfen indem sämtliches Entgegenkommen gegenüber deren diversen Formen (Straßenprostitution, Bordelle, Massagesalons, Hotessenbars, Lastwagen, Eskorten, Internetseiten, kleine Anzeigen, Flate Rate Bordell, usw.) aufhört.

– von der Schule an eine nicht sexistische Sexual- und Gefühlserziehung einzuführen oder zu stärken mit dem Respekt für den anderen, seiner Freiheit, seiner Entscheidungen und seiner Bedürfnisse.

– gegen die Prostitutionskunden eine gestaffelte strafrechtliche Bestrafung einzuführen wie in Schweden, wo diese Politik ihre Wirkung gezeigt hat.

– es abzulehnen, diese Männer « Kunden » oder « Freier » zu nennen, die viel mehr Prostituierende sind.

Bezahlen, um Zugang zu Sex, zu einem Körper, zur Intimsphäre einer Person zu haben, die kein Verlangen danach empfindet, hat nichts mit einem Vertrag zu tun, der sich auf Freiheit und Gleichheit gründet. Hier ist die Freiheit illusorisch und die Gleichheit wird mit Füßen getreten.

Lassen Sie uns zusammen eine Welt aufbauen, wo niemand auf die Idee kommt, den Zugang zum Körper eines anderen zu kaufen und wo die Vergnügen der Sexualität weder mit Geld noch mit Gewalt verbunden sind!

Diese Welt ist möglich und ihr Aufbau hat schon begonnen. 1999 nach einem halben Jahrhundert Erziehung zur Gleichberechtigung war Schweden das erste Land, das den Kauf von « sexuellen Diensten » von Prostituierenden bestrafte – aber ohne die Prostituierten zu ahnden. 2009 zogen Norwegen und Island nach. Mehrere Dutzend Männer wurden zu Geldstrafen verurteilt und der Staat hilft den Prostituierten eine andere Zukunft vorzubereiten.

Diese Politik ist fortschrittlich:

– die Prostitutionsnetze haben sich von diesen Orten abgewendet, da sie weniger rentabel wurden (offizieller schwedischer Bericht, 2010, siehe Referenzen in französischen Text)

– die Kinder lernen, dass man den Körper anderer Menschen nicht kaufen kann.

Im Gegensatz dazu wissen die Jungen in Deutschland und in den Niederlanden, wo Bordelle legal sind, dass ihnen Frauen zur Verfügung gestellt werden. Wie können sie also im dem Fall Mädchen als gleichberechtigt anerkennen?

Für uns stellt das skandinavische Modell, Garant für Humanität und für Demokratie, die Hoffnung auf eine Welt ohne Prostitution dar.

Welches Europa wollen wir aufbauen?

In was für einer Welt wollen wir leben?

Download Erklärung: Männer sagen nein zur Prostition

 Sie können den Text unterzeichnen : http://bit.ly/zeromacho

 

Erfolgreiches Asientreffen der Weltfrauen in Katmandu

Hallo ihr lieben Frauen in Deutschland!

Gerade ging in Katmandu, Nepal, das Asientreffen der „Weltfrauen“ am 28./29.Juli 2012 sehr erfolgreich zu Ende. Kämpferische Frauenbewegung aus 8 Ländern war vertreten: die vier mit Delegierten in Caracas (Indonesien, Philippinen, Bangladesch, Indien) sowie vier neue (Pakistan, VR China, Nepal, Sri Lanka).

Das waren Vertreterinnen der 4 Mio. Textilarbeiterinnen Bangladeschs, von Massenorganisationen bzw. Dachverbänden wie Gabriela, von kämpferischen Frauen in NGOs bis hin zu engagierten Revolutionärinnen aus der ICOR. Geradezu historisch war die gemeinsame Teilnahme von Frauen aus 8 Parteien in Nepal. Sie haben sich gemeinsam entschlossen, in den Prozess der Weltfrauenkonferenz einzusteigen. Trotz widriger Umstände haben sie sich  kollektiv auf das Treffen vorbereitet und sich auf zwei stimmberechtigte Delegierte geeinigt. Und das in einem politischen Umfeld in Nepal, in dem sich die solidarische Zusammenarbeit linker Parteien teilweise im freien Fall grundsätzlicher Konflikte, Spaltungen und Zerwürfnisse befindet. Frauen gehen voran!

Nach ausführlichen Länderberichten wurde begeistert, gründlich,  kritisch-selbstkritisch die 1. WFK in Caracas ausgewertet. Die neuen Koordinatorinnen wurden gewählt und kommen aus Philippinen und Nepal, die Stellvertreterinnen aus Bangladesch und Sri Lanka.

Einhellig wird sich für Asien als Austragungskontinent der 2. Weltfrauenkonferenz 2016 beworben. Frauenorganisationen aus drei (!) Ländern bieten sich als Gastgeberinnen an. Lasst Euch überraschen….

Pläne wurden geschmiedet für die drei Kampftage, die Reise zum 1. Welttreffen der Koordinatorinnen in Deutschland im September und für  gemeinsame Kampagnen in Asien (wie gegen die US Präsenz im pazifisch-asiatischen Raum). Ganz herzliche Grüße gingen an die Frauen in Deutschland und natürlich alle „Weltfrauen“.

Bald geht nun meine Reise durch fünf Länder zu Ende und ich freue mich riesig auf Euch alle und den Frauenpolitischen Ratschlag.

Herzliche Grüße vom Dach der Welt!

Eure Monika Gärtner-Engel

Download Brief: Nepal – Post vom Asientreffen der Weltfrauen

Spanien: Frauen fordern „Priester und Richter – weg von meinem Körper!“

Hunderte Demonstranten, die meisten davon Frauen, haben am 29. Juli in der spanischen Hauptstadt Madrid gegen eine geplante
Neuregelung des Abtreibungsrechts protestiert. Eine junge Frau schrieb sich auf den Bauch: „Priester und Richter – weg von meinem Körper.“ Mit dieser Forderung wendet  sich die Frau gegen Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón, der im Parlament einen Gesetzentwurf einbringen will, der das Abtreibungsrecht wieder verschärfen würde.

Zu der Kundgebung am Sonntag hatten mehrere Organisation aufgerufen. In ihrem Aufruf heißt es, das geplante neue Gesetz führe Spanien zurück in eine „Epoche nahe der Franco-Diktatur“ und lasse das Land bei den Frauenrechten vom größten Teil Europas abdriften.

Quelle/weitere Informationen unter „http://www.dw.de/dw/article/0,,16130599,00.html“

China: Erfolgreicher Massenkampf gegen Umweltzerstörung

Bis zu Hundertausend Frauen und Männer haben in Qidong, einer Küstenstadt in China in der Nähe von Shanghai die Einleitung von
Abwässern aus einer Papierfabrik gestoppt. Die Demonstranten stürmten ein Regierungsgebäude in Qidon in Auseinandersetzung mit der Polizei. Die Menschen wehren sich erfolgreich gegen die Einleitung  von täglich bis zu 150.000 Tonnen verseuchten Wassers aus einem Papierwerk der japanischen Firma Oji Papier. In den vergangenen Jahren gab es in China zunehmend Proteste gegen die Umweltverschmutzung.  Anfang Juli gaben die Behörden in der Provinz Sichuan den Bau eines Stahlwerks auf, nachdem die Bürger über mehrere Tage hinweg gegen die befürchteten Umweltbelastungen demonstiert hatten. Im Sommer 2011 konnten Demonstranten zwei große Industrieprojekte in den Ortschaften Haining (Osten) und Dalian (Nordosten) verhindern.

Indonesien: Solidarität an die streikenden Adidas Arbeiterinnen und Arbeiter

18. Juli, Djakarta

Solidaritätserklärung an die streikenden Adidas Arbeiterinnen und Arbeiter

An die Streikenden!

Auf unserer Reise durch mehrere Länder Asiens haben wir von eurem mutigen Streik gehört. Wir sind drei Frauen aus Deutschland und machen diese Reise, um die Lage und den Kampf vor allem der Frauen kennen zu lernen. Denn nach der ersten erfolgreichen Weltfrauenkonferenz 2011 wird aktuell eine zweite Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen – der Arbeiterinnen, Bäuerinnen, Studenten, Hausfrauen – vorbereitet, die 2016 stattfinden soll.

Wir senden und euch unsere volle Solidarität für euren Streik und eure berechtigten Forderungen und werden ihn in Deutschland bekannt machen. Wir bewundern eure Entschlossenheit – lasst euch keine Angst machen, haltet an eurem Streik weiter fest!

Mit vielen solidarischen Grüßen,

Monika Gärtner-Engel,

Stephanie Thomas-Tecklenborg,

Lena Engelhardt

 

Diese Solidaritätsaktion bezieht sich auf folgenden Kampf:

 

Mutige Arbeiterinnen in Jakarta/Indonesien: „… dann streiken wir eben weiter!“

Emelia Yanti, Generalsekretärin der GSBI

Jakarta, 19. 7. 12 (Korrespondenz): Seit nunmehr sechs Tagen steht die Mehrheit der Beschäftigten einer für Adidas produzierenden Fabrik bei Jakarta im Streik. Von den 2.500 Beschäftigten, vor allem Frauen, beteiligt sich die überwiegende Mehrheit an den Streikaktionen. Es wird um ein ganzes Paket von Forderungen gestritten: Mindestlöhne, Wiedereinstellung entlassener gewerkschaftlicher Führer, Bezahlung von Überstunden, Urlaub nach dem Zuckerfest, Neueinstellungen, um die Arbeit zu schaffen.

Geführt wird der Streik von der Gewerkschaft GSBI – der „Föderation unabhängiger Gewerkschaften“. Die Gewerkschaft arbeitet erst seit fünf Monaten in dem Betrieb und führt aktuell Tarifverhandlungen durch. Nach mehreren Verhandlungsrunden hatten die Arbeiterinnen genug von den ergebnislosen Reden und organisierten den Streik.

Das Werk ist belagert und die Streikenden übernachten auf dem Fabrikgelände. Die Gewerkschaft ruft die Ehemänner der Beschäftigten auf, auch am Werk zu übernachten. Sehr viele folgen der Aufforderung, die Kinder werden bei Familienangehörigen untergebracht und die Frauen sind sehr stolz darauf.

Emelia Yanti, Generalsekretärin der GSBI: „Obwohl der Streik sogar nach dem restriktiven indonesischen Streikrecht legal ist – da er während Tarifverhandlungen stattfindet –, geht die Polizei brutal gegen ihn vor. Polizisten versuchten, die Streikenden zu provozieren und setzten Tränengas gegen sie ein. Für die Schwangeren wurde eine Extrazone abseits der Streikposten geschaffen. Dort sollten sie geschützt sein und dennoch ihre Zustimmung zum Streik bekunden können. Doch selbst gegen sie wurde Tränengas eingesetzt! So brach kurzzeitig Panik aus.“ In den folgenden Tagen gin- gen die Sicherheitskräfte noch brutaler vor und es gab mehrere Verletze. Aber die Streikenden bewältigten die Situation und entschieden, weiterzukämpfen.

Schon in der Vorbereitung des Streiks hatte die Gewerkschaft die Belegschaft auf eine harte Auseinandersetzung vorbereitet: Es kann sein, dass die Auseinandersetzung nicht nach drei Tagen beendet ist?! „Dann streiken wir weiter!“. Es kann sein, dass Polizei eingesetzt und Verantwortliche entlassen werden?! „Dann streiken wir auch dagegen!“.

Emelia Yanti: „Es ist der erste Streik der Belegschaft und sie ist noch streikunerfahren – aber es wird eine harte Auseinandersetzung. Es kann sein, dass wir eine internationale Kampagne zu seiner Unterstützung entfalten müssen. Dann setzen wir auch auf die Unterstützung der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Deutschland.“

Quelle: www.mlpd.de

 

Griechenland: Solidarität mit den griechischen Stahlarbeitern und ihren Familien!

Am Morgen des 20. Juli stürmten Polizeieinheiten das von den Arbeitern im Kampf um ihre Arbeitsplätze besetzte Stahlwerk in Helliniki Halivourgia in Aspropirgos bei Athen. Noch am gleichen Abend haben sich über 15.000 Menschen an einer Solidaritätsdemonstration und -kundgebung vor dem Werk beteiligt.

Download Sollidaritätserklärung:

120720 Solidarität mit den griechischen Stahlarbeitern

 

Frauenpolitischer Ratschlag-Kämpferischer Frauenrat
Koordinierungsgruppe
Ringstraße 71
45879 Gelsenkirchen
frauenpolitischerratschlag@gmx.de

An die Gewerkschaft PAME
international@pamehellas.gr

Fax Somation: 0030 210 55 78 360

20.07.2012

Liebe Stahlarbeiter, liebe Frauen, liebe Kinder!

Voller Empörung haben wir Frauen des kämpferischen Frauenrats aus Deutschland gehört, dass euer Stahlwerk von Helliniki Halivourgia in Aspropirgos von Sondereinsatzkräften der Polizei gewaltsam gestürmt wurde, Kollegen von euch brutal geschlagen und einige verhaftet wurden.

Ihr streikt seit 263 Tagen und seid ein Beispiel geworden für den Widerstand gegen brutale Ausbeutung und den Kampf gegen die Krisenprogramme der Regierungen in vielen europäischen Ländern.

Besonders toll und bewundernswert fanden wir, dass eure Frauen und Familien an eurer Seite stehen. Wir haben Sofia Roditi hier in Deutschland gehört, wie sie uns von eurem Kampf und eurem Mut berichtet hat und welche Entbehrungen ihr auf euch nehmt. Euer Kampf hat für uns eine besondere Bedeutung, deshalb haben wir Sofia Roditi  zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag, dem größten frauenpolitischen Ereignis in Deutschland, am 15./16.September in Ludwigsburg/Stuttgart hier in Deutschland eingeladen. Diese Einladung bleibt bestehen und unsere Hilfe ist euch gewiss.

Wir wollen unsere Solidarität auch in praktischer Hilfe münden lassen und einen LKW voll Hilfsmittel und Nahrungsmitteln zu euch schicken, weil uns die praktische Unterstützung für die Familien ein großes Bedürfnis ist.

Heute möchten wir unsere Solidarität und jede mögliche Unterstützung von ganzem Herzen zum Ausdruck bringen.

Wir Frauen des kämpferischen Frauenrats aus Deutschland stehen hinter euch, weil euer Kampf berechtigt ist. Wir werden alle unsere Kontakte informieren.

Wir fordern den sofortigen Rückzug der Polizei aus dem Werk!
Wir fordern die sofortige Freilassung aller Verhafteten!
Frauen und Männer, gemeinsam gegen die Krisenprogramme der Regierungen!
Frauenbewegung und Arbeiterbewegung gehören zusammen!
Hoch die internationale Solidarität!

Wir umarmen euch!

Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen

i.A. des kämpferischen Frauenrats

Anne Wilhelm, Angelica Urrutia, Christine Stübler, Christiane Schröder