1. Samstag im Dezember – Weltklima-Tag – Frauen besonders betroffen

Der Klimawandel bzw. die Klimakatastrophen verstärken bestehende Ungleichheiten zwischen Gesellschaften und Ländern und zwischen den
Geschlechtern. Ohnehin sozial und wirtschaftlich schlecht gestellte Menschen werden am härtesten getroffen.

Gleichzeitig sind arme Menschen aufgrund ihrer schlechten Ausgangslage weniger gut in der Lage, die Folgen zu bewältigen. 70 % der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sind weiblich.

So beeinflusst der Klimawandel grundsätzlich zwar jeden Menschen, Frauen aber in besonderer Weise. Die Auswirkungen klimatischer Veränderungen zeigen sich unmittelbar in den Lebensbereichen, für die Frauen überwiegend die Verantwortung tragen. Sie kümmern sich für die Ernährungssicherung um die Felder, sie sind zuständig für die Gesundheitssorge und für die Wasser- sowie Energieversorgung.

(mehr …)

1. Dezember – Welt-AIDS-Tag

Die Abkürzung HIV steht für „Human Immunodeficiency Virus“, was übersetzt „Menschliches Immunschwäche-Virus“ bedeutet. Wenn HI-Viren in
den Körper eindringen, bricht nach einer Weile das Immunsystem zusammen, was zum Krankheitsbild AIDS (Acquired Immudeficiency Syndrom = Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) führt. Wie viel Zeit zwischen der HIV-Infektion und dem Ausbruch von AIDS vergeht, kann sehr unterschiedlich sein. Moderne Medikamente schaffen es, die HI-Viren lange in Schach zu halten. Doch völlig aus dem Körper entfernen lässt sich das Virus nicht: HIV und AIDS sind noch immer unheilbar.

(mehr …)

Nigeria: Literaturpreis für Chika Unigwe („On Black Sister’s Street)

Die nigerianinische Schriftstellerin   Chika Unigwe  erhielt
am 1. November auf Victoria Island, Lagos, den nigerianischen
Literaturpreis für ihren Roman, „On Black Sister‘s Street. Der nigerianische Literaturpreis gilt als einer der bedeutendsten afrikanischen Literaturpreise. Der deutsche Titel ihres Romans ist „Schwarze Schwestern“. Chika Unigwe erzählt das Schicksal von vier nigerianischen Frauen, die aus Gründen der Armut und Perspektivlosigkeit nach Europa wollen und als Prostituierte in einem europäischen Rotlichtviertel (Antwerpen) landen. Sie hofften auf ein besseres Leben – und erlebten die Hölle. Doch die Frauen erleben auch, wie sie sich durch ein großes Unglück unverhofft näherkommen.

(mehr …)

Paris, 25.11.2012: Tausende demonstrieren gegen Gewalt an Frauen

Über 5.000 Frauen und Männer zogen bei strahlendem Himmel über die Pariser Boulevards – kämpferisch, guter Stimmung und offen für den Austausch. Das nationale Komitée für Frauenrechte hatte dazu aufgerufen. Es war ein bunter Zug, der eine ganze Palette von Forderungen für mehr Frauenrechte mit Liedern und Sprechchören zum Ausdruck brachte.

Viele stellten das kürzlich gefällte Skandalurteil gegen die Vergewaltiger zweier Frauen in den Mittelpunkt, die nach Jahren den Mut gefasst hatten, Anklage zu erheben. Die Schuldigen kamen viel zu schnell und viel zu leicht davon. Gesetze, Richter, der Paternalismus der gesellschaftlichen Institutionen wurden angeklagt.

(mehr …)

Köln, 25.11.2012: Femen-Protest gegen Prostitution

Mit dem Motto „Der deutsche Staat ist der Zuhälter Europas“ protestierten Frauen der Frauenorganisation „Femen“ am 25.11.2012
vor einem Kölner Bordell mit dem Namen „Pascha“. Man kann über die Protestform der Femen-Frauen mit nacktem Oberkörper geteilter Meinung sein. Was die Frauen jedoch erreichen wollen – die Aufmerksamkeit der Medien – erreichen sie.

 

(mehr …)

Frankfurter zeigen Gewalt gegen Frauen die Rote Karte

Samstag, der 24. November 2012. Es ist fünf vor zwölf in Frankfurt und auch im Hinblick auf die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen ist es höchste Zeit, dass sich etwas ändert, meinen die Organisatoren der heutigen Initiative.

In wenigen Minuten beginnt daher die Frankfurter Straßenaktion zum diesjährigen „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“. Während auf der Zeil normalerweise hektisches Einkaufstreiben zu beobachten ist, herrscht heute auf dem Straßenabschnitt Höhe Hasengasse eine sehr konzentrierte Stimmung. Zu wichtig ist dem Bündnis von Organisatoren das Thema, um das es hier heute geht. 1981 von lateinamerikanischen und karibischen Frauen ins Leben gerufen, ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ inzwischen zu einem weltweiten Gedenk- und Aktionstag der Frauenbewegung geworden.

(mehr …)