Strom und Wasser und die Flüchtlingsfrauen 
Alle vier Sekunden ist ein Mensch gezwungen aus seiner Heimat zu fliehen. Die Ursachen sind wirtschaftliche Zerrüttung, Zerstörung bäuerlicher Existenzen durch Landraub und internationale Agrar- und Lebensmittelkonzerne, politische Verfolgung, Bedrohung durch kriegerische Auseinandersetzung wie in Syrien und zunehmend Umweltkatastrophen.
Das ist das Ergebnis des Berichts „Global Trends 2013“, den das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am 20. Juni zum Weltflüchtlingstag veröffentlichte. Insgesamt 51,2 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr Flüchtlinge, Binnenvertriebene oder Asylsuchende – 6 Millionen mehr als im Vorjahr und mehr als je zuvor seit Beginn der Datenerfassung 1989. Etwa die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. 86 Prozent der Betroffenen flohen in ein Entwicklungsland, oft in einen Nachbarstaat. An keiner Grenze der Welt sterben so viele Menschen wie an den Küsten des Friedensnobelpreisträgers Europa.






