Strom und Wasser und die Flüchtlingsfrauen

Strom und Wasser und die Flüchtlingsfrauen  Floßtour_A2_03_neu

Alle vier Sekunden ist ein Mensch gezwungen aus seiner Heimat zu fliehen. Die Ursachen sind wirtschaftliche Zerrüttung, Zerstörung bäuerlicher Existenzen durch Landraub und internationale Agrar- und Lebensmittelkonzerne, politische Verfolgung, Bedrohung durch kriegerische Auseinandersetzung wie in Syrien und zunehmend Umweltkatastrophen.

Das ist das Ergebnis des Berichts „Global Trends 2013“, den das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am 20. Juni zum Weltflüchtlingstag veröffentlichte. Insgesamt 51,2 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr Flüchtlinge, Binnenvertriebene oder Asylsuchende –  6 Millionen mehr als im Vorjahr und  mehr als je zuvor seit Beginn der Datenerfassung 1989. Etwa die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. 86 Prozent der Betroffenen flohen in ein Entwicklungsland, oft in einen Nachbarstaat. An keiner Grenze der Welt sterben so viele Menschen wie an den Küsten des Friedensnobelpreisträgers Europa.

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Resolutions preparatory meeting in Berlin

Frauenpolitischer Ratschlag

Kämpferischer Frauenrat- Koordinierunsggruppe

i. A. Anne Wilhelm

13.06.2014

Folgende Resolutionen wurden auf dem 2. Bundesweiten Vorbereitunsgtreffen des 11. FPR 2014Frauenpolitischen Ratschlags, der vom 3.-5-10.2014 in Chemnitz stattfinden wird, einstimmig verabschiedet.

Resolution zu Soma/Türkei

Wir Teilnehmerinnen des 2. Bundesweiten Vorbereitungstreffens des 11. Frauenpolitischen Ratschlags solidarisieren uns mit Frauen und Familien der Bergarbeiter in Soma/Türkei, die ihre Ehemänner, Söhne und weitere Verwandten durch die Folgen der Explosionunter Tage verloren haben. Am 13. Mai 2014 sind über 300 Bergarbeiter durch einen Brand, der durch die Explosion entstanden ist, ums Leben gekommen. Dieses Ereignis ist Mord durch (mehr …)

Condolences to Andrea Rosal

Monika Gärtner-Engel
European Coordinator of the Worldwomens Conference Process
Schmalhorststr. 1c
45899 Gelsenkirchen
0209/5 48 12
Fax. 0209/5 48 84
e-Mail: gaertner.engel@t-online.de

22th May 2014

To  Andrea Rosal

To Organisation of Karapatan

Dear Andrea Rosal and family,

dear comrades of Karapatan,

We send our sincere condolences to you Andrea, your family and you all – for that reallyKerze sad and tragic passing away of your newborn baby, Diona Andrea

Our thoughts are with you, Andrea, and your family.  We are very sad.

We are also very angry, because it is really outraging, that Andrea  Rosal was illegally arrested on March 27, 2014 when she was seven months pregnant. It is outraging that she was imprisoned under inhuman conditions in a 5 x 10 meter cell with 31 other inmates. It is (mehr …)

Protest at the arrest of Benito Tiamzon, Wilma Austria and Andrea Rosal

An die Philippinische Botschaft

Monika Gaertner-Engel
European coordinator of the World Women’s Conference
Publizistikbüro Gaertner-Engel
Schmalhorststr. 1 c
45800 Gelsenkirchen

gaertner-engel@web.de
04.04.14

info@philippine-embassy.de

Dear sirs, dear madams,

I express my decided protest at the arrest of Benito Tiamzon and Wilma Austria in Manila.free-benito-and-wilma-meme-3

At the same time I am revolted at the arrest of Ms. Andrea Rosal by the military. She is nine month pregnant and this means her arrest is endangering her life and that of her unborn child. Is is even more a scandal, that she was given medical attention only after two days in custody.

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The story of Andrea Rosal

Dies ist die Geschichte von Andrea Rosal, die am 27. März verhaftet wurde. Zu diesem Zeitpunkt Andrea Rosalwar sie im 7. Monat schwanger. Am 17.Mai hat sie ein Mädchen auf die Welt gebracht, Diona, die tragischerweise am darauffolgenden Tag aufgrund von Atemproblemen starb. Ich hatte die Gelegenheit sie keine 24 Stunden später zu interviewen und dieser Artikel ist das Ergebnis dieses Interviews. Ebenso ist ein kleineres Interview mit Dr. Beng Rivera Reyes einbezogen, er war einer von Andreas Ärzten während ihrer Haft.

Ich denke, dass es für den nicht philippinischen Leser wichtig ist, etwas mehr über den Hintergrund von Andrea Rosal, 31 Jahre alt, zu berichten. Sie ist berühmt (berüchtigt), da sie die Tochter von Gregorio „Ka Roger“ Rosal ist, verstorbener Sprecher der NPA (New People’s Army), der bis zu seinem Tod nicht von der Regierung gefasst werden konnte. Bereits als 5-jähriges Kind wurde Andrea von Regierungskräften entführt, um Druck auf ihren Vater (mehr …)

Verdi-Women in Solidarity – 24 April – Rana Plaza collapse one year on (English – German)

An die Weltfrauen!resized_Solidarität Rana Plaza 3

Wir möchten Euch mit dem anhängenden Brief und Bildern über ein eindrucksvolles Projekt berichten, dass von ver.di-Frauen aus Duisburg durchgeführt wird.

Am 24. April 2013 stürzte in der Nähe von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesh, eine achtstöckige Textilfabrik ein. Über 1038 Leichen wurden bisher geborgen. Man geht von bis zu 2000 Toten aus. Es ist die größte Katastrophe in der mörderischen Geschichte der Textilindustrie von Bangladesh. In der Woche nach der Katastrophe verging kein Tag ohne erbitterte Streiks und Demonstrationen gegen Regierung und Konzerne. Am 18. Mai hat sich eine Gewerkschaftsgruppe der sechs Textilfabriken aus dem eingestürzten Rana Plaza Fabrikgebäude gegründet. Ihre Vorsitzende ist ein Mädchen, das aus dem Schutt des Gebäudes gerettet wurde. Sie schlossen sich in der kampferprobten Gewerkschaft GWTUC zusammen, dessen Vorsitzende Joly ist.

Damit diese Gewerkschaften aufgebaut werden können, brauchen sie Organizerinnen, die sich daruf konzentrieren können. Das wollten die ver.di-Frauen unterstützen und haben deshalb die Initiative ergriffen für das Projekt „Sponsoring von Organizerinnen“. Dabei geht es uns nicht, wie bei so vielen vorhandenen Hilfsprojekten darum, nur Geld aus dem „reichen“ Deutschland in das „arme“ Bangladesh zu schicken, sondern von den Organizerinnen für eigene gewerkschaftliche Frauenarbeit zu lernen und zu wachsen. Hilfe zur Selbsthilfe.

In einer intensiven Kleinarbeit, Hunderten Gesprächen etc. machten sie es möglich ein Jahresgehalt für eine Gewerkschafts-Organizerin in Bangladesh zu finanzieren.

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