The story of Andrea Rosal

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Dies ist die Geschichte von Andrea Rosal, die am 27. März verhaftet wurde. Zu diesem Zeitpunkt Andrea Rosalwar sie im 7. Monat schwanger. Am 17.Mai hat sie ein Mädchen auf die Welt gebracht, Diona, die tragischerweise am darauffolgenden Tag aufgrund von Atemproblemen starb. Ich hatte die Gelegenheit sie keine 24 Stunden später zu interviewen und dieser Artikel ist das Ergebnis dieses Interviews. Ebenso ist ein kleineres Interview mit Dr. Beng Rivera Reyes einbezogen, er war einer von Andreas Ärzten während ihrer Haft.

Ich denke, dass es für den nicht philippinischen Leser wichtig ist, etwas mehr über den Hintergrund von Andrea Rosal, 31 Jahre alt, zu berichten. Sie ist berühmt (berüchtigt), da sie die Tochter von Gregorio „Ka Roger“ Rosal ist, verstorbener Sprecher der NPA (New People’s Army), der bis zu seinem Tod nicht von der Regierung gefasst werden konnte. Bereits als 5-jähriges Kind wurde Andrea von Regierungskräften entführt, um Druck auf ihren Vater auszuüben, damit dieser den bewaffneten Kampf aufgibt. Jedoch konnte ihr selbst nie eine Mitgliedschaft in der NPA oder der CPP (Kommunistische Partei der Philippinen) nachgewiesen werden. Dies hielt das NBI (National Bureau of Investigation) und das ISAF (Intelligence Service of the Armed Forces/Geheimdienst der Streitkräfte) allerdings nicht davon ab, ihre Verhaftung wegen Mord und Entführung am 27.März durchzusetzen.

Während der Verhaftung, um 7 Uhr in der Früh, war sie in Begleitung eines Freundes und des Hausbesitzers ihrer derzeitigen Wohnung. Diese beiden wurden ebenfalls verhaftet, obwohl lediglich ihr Name auf dem Haftbefehl stand. Es waren 20 Agenten, zusammengesetzt aus NBI und ISAF, in voller Kampfmontur. Der Eingang zu ihrer Unterkunft wurde von Fahrzeugen verbarrikadiert und die Agenten stürmten das Haus. Obwohl die Agenten in Überzahl waren und hochmodern ausgerüstet, wurde ihr (ihr erinnert euch: im 7. Monat schwanger) gesagt, dass sie sich nicht wehren solle. Sie beschriebt die Situation als einer Entführung ähnlich; sie wurde komplett überrumpelt und zu einer vorläufigen Zelle gebracht. Nachdem sie eingesperrt wurde, wurde zu keinem Zeitpunkt eine formale Vernehmung durchgeführt. Ihr wurde noch nicht einmal erlaubt den Haftbefehl komplett zu lesen, bevor sie ihn ihr aus der Hand rissen. Die Agenten waren anfangs sehr nett zu ihr. Es war ihre Taktik sie zu überzeugen „auf ihre Seite zu kommen“: Sie wurde höflich um Informationen zu ihren angeblichen Kollegen in der NPA-CCP Führung gebeten, trotz fehlender Beweise, dass sie ein Mitglied dieser Organisationen ist. Nachdem ihre Versuche nichts hervorbrachten, änderten sie ihre Taktik. Die Agenten zeigten ihr Bilder von Überwachungskameras, einige davon Monate alt, um ihr zu zeigen, dass man sie auch schon früher inhaftieren hätte können, wenn sie gewollt hätten. Laut Agenten lag der Grund dafür darin, dass sie sicher waren, dass sie sie zu Mitgliedern auf höherer Ebene der bewaffneten Rebellen führen würde. Nachfragen für den Grund ihrer Verhaftung, beantworteten die Agenten einfach mit „politischen Gründen“. Ihr wurde gesagt: „Weil du deinem Vater so ähnlich siehst“. Die Beschuldigungen wegen Mordes und Entführung sind bestenfalls vage und sehr wahrscheinlich falsch.

Sie bekam die (obligatorischen) Tests für schwangere Frauen, einen Bluttest und einen Ultraschall eingeschlossen, durchgeführt am Manila Medical Center und wurde daraufhin in eine Gruppenzelle des NBI geschmissen. Diese Zelle teilten sich 30 Inhaftierte. Mit Hilfe von Menschenrechtsgruppen wie Karapatan und Health Action for Human Rights reichte sie einen Antrag auf sofortige Überweisung in das Krankenhaus, das Philippine General Hospital, ein, dies wurde aber mit diffuser Begründung abgelehnt.
Den Bedarf an einer guten medizinischen Versorgung könnte man als logisch ansehen, nicht aber im Fall von Andrea Rosal. Nach einer Woche in Haft wurde ihr mitgeteilt, dass sie ihre Sachen packen sollte. Während ihr vorgemacht wurde, sie käme in ein Krankenhaus, wurde sie tatsächlich in die Gefängnisanlage des Camp Bagong Diwa in Bitucan, Taguig City (Metro Manila) gebracht.

Dort fingen die Probleme dann richtig an. Dieses Gefängnis ist bereits für reguläre Gefangene ein rauer Ort, aber für eine schwangere Frau ist es die Hölle. Einfach alles war ihrer Situation unangemessen. 31 Frauen, darunter politische Gefangene, aber auch reguläre Kriminelle, mussten eine kleine Zelle für 24 Personen teilen. Die Dreier-Stockbetten waren zum Schlafen zu unbequem für Andrea: das Metall der Betten war so verzogen und gekrümmt, dass es keinen Platz für ihren Bauch ließ. Der Boden war diesen Betten sogar vorzuziehen. Ein Problem, dass keine solche Lösung ermöglichte, kam in Form des Essens. Zwar war es ausreichend, aber die Qualität ließ mehr als zu wünschen übrig. Die Hauptnahrung bestand aus Fisch und Reis und meist war der Fisch nicht richtig durchgegart oder von so schlechter Qualität, dass Andrea (und den anderen Inhaftierten) davon schlecht wurde. Aus Angst um die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes, versuchte sie den Tag oftmals nur mit Reise zu überstehen. Das gleiche Problem ergab sich aber mit dem Wasser: das Wasser (von den Häftlingen „Verbrecherwasser“ genannt) war nicht trinkbar und sehr verschmutzt.
Obwohl sie das Wasser abkochte, war Durchfall nicht zu vermeiden. Darüber hinaus, war die Zelle im 4. Stock, glühend heiß und hatte eine mangelhafte Belüftung. Andrea wurde nicht gestattet einen weiteren Ventilator für sich zu kaufen. Die 31 Frauen mussten 2 Badezimmer teilen.

Das größte Problem für Andrea war jedoch die fehlende medizinische Betreuung. Obwohl ihr Endbindungstermin auf die 3. Oder 4. Maiwoche fiel, beschränkten sich die medizinischen Untersuchungen des Gefängnisarztes auf Blutdruckmessen und die Frage „Wie fühlen sie sich?“. Die einzige richtige medizinische Hilfe kam von der Health Action for Human Rights, die Gesundheitsversorgung für politische Gefangene organisiert. Die Ärzte Dr. Rivera-Reyes, die sich um ihr allgemeines Befinden kümmerte, und Dr. Cruz, um Gynäkologie und Geburtshilfe, besuchten sie so oft wie möglich. Ihre Arbeit wurde von der Ausstattung des Gefängnisses erschwert: Es gab keine Instrumente um ihre Schwangerschaft zu untersuchen und sie hatten Glück wenn sie grundlegendes Equipment wie ein Stethoskop mitbringen durften. Andrea litt an einem empfindlichen Magen und bekam Ausschlag. Zwar wurden ihr Medikamente verschrieben, doch die Krankenschwestern des Gefängnisses weigerten sich, es ihr auszugeben und beschuldigten sie der Lüge und sagten sie habe es sich selbst zugefügt oder es würde von alleine wieder weggehen.

Am 15. Mai, nach 6 Wochen in Haft, gab ein Richter schließlich ihrem Gesuch auf eine Einweisung ins Krankenhaus statt, da sie erste Wehen verspürte. Am Abend wurde sie in das Philippines General Hospital von Manila gebracht. Dort sagte man ihr, dass man sie nicht in ihren Unterlagen habe und sie darum nicht aufgenommen werden könne. Sie führten Labortests und eine Ultraschall durch, was der Standard Vorgang ist. Danach wurde sie wieder ins Gefängnis gebracht, nur um am nächsten Tag erneut zum Krankenhaus gebracht zu werden. Um 23 Uhr begannen die Geburtswehen. Es war eine schwierige Geburt, da es 8 Stunden benötigte, das Baby auf die Welt zu bringen. Am 17 Mai um 7 Uhr morgens wurde Diona geboren.

Da ich Andrea nicht zu Details über ihre Tochter fragen wollte, die sie gerade verloren hatte, kontaktierte ich später Dr. Beng Rivera-Reyes. Auch wenn sie Diona nicht behandelt hatte, konnte sie etwas über die Komplikationen nach der Geburt erzählen. Das Baby kam ohne zu atmen und ohne sich zu bewegen auf die Welt, aber es gab einen Herzschlag. Das Baby wurde wiederbelebt, an eine Beatmungsmaschine angeschlossen und auf die Intensivstation gebracht. Der Sauerstoffmangel hatte jedoch schon zu großen Schaden angerichtet und Dionas Zustand verschlechterte sich im Lauf der nächsten Stunden, Am Morgen des 18. Mai, verursachte die Hypoxämie (Sauerstoffunterversorgung) Krämpfe, die auf Gehirnschäden hindeuteten. Am frühen Nachmittag, hörte ihr Herz auf zu schlagen und nach Wiederbelebungsversuchen wurde sie um kurz nach vier für tot erklärt.

Auf die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Bedingungen unter denen Andrea in den 7 Wochen davor litt und dem Zustand des Babys bei der Geburt, konnte Dr. Rivera-Reyes nicht mit Sicherheit sagen, dass es den Tod des Babys verursacht hatte. Allerdings sagte sie „ Auch wenn das Baby gesund zur Welt gekommen wäre, waren die Bedingungen unter denen Andrea Rosal leben musste, eine Schande. Sie war in keiner geeigneten Umgebung für eine schwangere Frau, sie bekam nicht die notwendige Ernährung. Und ohne Zweifel, hat der unbegründete Aufschub ihres Antrages auf Unterbringung in einem Krankenhaus von Anfang April und die nicht unakzeptablen Anforderungen, die gestellt wurden, bevor sie endlich in ein Krankenhaus gebracht wurde, ihre Situation nicht verbessert. Die AFP (Streitmacht der Philippinen) sagen sie seien unschuldig was den Tod von Diona betrifft, aber zumindest sind sie verantwortlich für die Bedingungen und die Umgebung, in welche Andrea gesteckt wurde.“

Selbst während des Interviews mit Andrea, wurden wir von den Gefängniswärtern genau beobachtet. Ganze acht Wächter, 2 von ihnen mit Maschinenpistolen stellten sicher, dass die Frau, die gerade ihr Baby verloren hatte, nicht den Raum verlässt.
Nachdem Diona geboren war, wurde sie auf die Intensivstation gebracht. Andrea musste ihre Wächter bitten ihr Baby besuchen zu dürfen, so dass sie sie zumindest sehen konnte. Nachdem Diona verstorben war, musste sie erneut die Erlaubnis beantragen, ihre Tochter noch einmal zu sehen, bevor sie zum Leichenhaus gebracht wurde. Sie bat um ein Photo mit ihrer Tochter, ihre erstes und letztes seit das Baby geboren war. Beide Male wurde sie in Handschellen von allen 8 Mitgliedern des Teams begleitet. Es ist immer mindestens 1 Wächter im Raum anwesend, oft mehr, wenn der Raum mit Klimaanlage ausgestattet ist und sie es als guten Ort empfinden, um eine kurze Pause von ihren Pflichten zu nehmen. In der Nacht die auf den Verlust ihrer Tochter folgte, waren alle 8 Wächter in ihrem Zimmer und unterhielten sich lautstark oder spielten mit ihrem Handy, störten so ihren Schlaf und machten es unmöglich in Ruhe ungestört zu trauern.

Dionas Trauerfeier wird in der Iglesia Filipina Independiente, gegenüber des Krankenhauses, in welchem Andrea gefangen ist, stattfinden. Andrea hat durch ihre Anwälte der National Union of People’s Lawyers das Gericht gebeten ihr zu erlauben an der Trauerfeier und Beerdigung ihrer Tochter teilzunehmen. Gleichzeitig, kämpft die “Free Andrea Rosal” Bewegung für ihre Freilassung, sie sprechen von einer Verspottung der Menschenrechte. Als ich Andrea fragte, wie sie die Zukunft sehe, schien sie einen erneuten Energieschub zu bekommen und setze sich aufrecht: “Ich werde den Kampf weiterführen. Und ich werde es für das Baby tun, das ich verloren habe, bis ich alles getan habe was in meiner Macht steht, in Erinnerung an sie.”

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English:

This is the story of Andrea Rosal, who was arrested on 27 March while 7 months pregnant. She delivered a baby girl, Diona on 17 May, who tragically passed away a day later due to respiratory problems. I had the chance to interview her not even 24 hours later, and this article is the result of this interview. Also included is a small interview with Dr. Beng Rivera-Reyes, who was one of Andrea’s attending doctors during her imprisonment.

I think that for the non-Filipino readers it’s important to give a bit of context on the person of Andrea Rosal, 31 years old. She’s (in)famous for being the daughter of Gregorio ‘Ka Roger’ Rosal, the late spokesperson of the NPA (New People’s Army), who avoided being captured by the government until he passed away. As a child, at only 5 years old, she was kidnapped by government forces to put pressure on her father to surrender the armed struggle. However, she herself has never been proven as a member of the NPA or CPP (Communist Party of the Philippines). This didn’t stop the NBI (National Bureau of Investigation) and the ISAF (Intelligence Service of the Armed Forces) to enforce her arrest on 27 March on the grounds of murder and kidnapping.

During the arrest, at 7 AM in the morning, she was in the company of a friend and the house owner of her temporary residence. Both were also arrested, even though she was the only one named on the arrest warrant. The agents, composed of both NBI and ISAF agents, were 20 in number and dressed in full battle gear. The entrances to her residence were barricaded by vehicles and agents stormed in the house. Even though the agents were in superior numbers and equipped with state of the art gear, she (remember: 7 months pregnant) was told to ‘not fight back’. She describes the experience as being akin to a kidnapping, being completely overwhelmed and taken away to a temporary detention cell. Once locked up, she never got a formal interrogation. She was not even allowed to read the full arrest warrant before it was grabbed away from her. The agents were, at first, very kind for her. This was their tactic to convince her to ‘join their side’: she was asked nicely to divulge information on her assumed fellow NPA-CPP leaders, despite the complete lack of evidence that she is a member of these organizations. After their attempts turned up with nothing, the treatment changed. The agents showed surveillance pictures of her, some of them months old, showing that they could have arrested her earlier if they would’ve wanted. The reason for this was, according to the agents, that there were sure that she would lead them to high-ranked members of the armed rebels. When asked about her arrest, the agents plainly said that it was for political reasons. She was told “It’s because you look like your father.”. The original accusations of murder and kidnapping are vague at best, and most likely false.

She got the (obligatory) tests for pregnant women, including a blood test and an ultrasound, done at the Manila Medical Center and was afterwards thrown into a shared detention cell at the NBI. This cell was shared with 30 other inmates. She filed a demand to the court for immediate hospitalization at Philippine General Hospital, with the help of Human Rights groups such as Karapatan and Health Action for Human Rights, but this was denied for unclear reasons. The need for solid medical attention could be assumed to be very logical, but not so in the case of Andrea Rosal. After a week of detention, she was told to pack her belongings. While it was hinted that she would be transferred to a hospital, she actually got moved to the prison facility of Camp Bagong Diwa in Bitucan, Taguig City (Metro Manila).

Here, the real trouble started. This prison is already a hard place to live in for regular prisoners, but for a pregnant woman it was a living hell. Just about everything was unsuitable for her condition. 31 women, some of them political prisoners but some of them also regular criminals, had to share a small cell intended for 24 inhabitants. The three-storied bunk beds proved to be too uncomfortable for Andrea to sleep on: the sheet metal base of the beds was warped and bended, leaving her no room for her belly. It was actually preferable to sleep on the ground because of this. A problem without such a solution came in the form of food. While it was sufficient, the quality of the food lacked. The staple diet was fish with rice, and usually the fish was undercooked or so poor in quality that it made Andrea (and the other inmates) sick. Fearing the health of her unborn child, she often made it through the day on only rice. The same problem came with water: the water (called ‘criminal water’ by the inmates) was not potable and very polluted. Even though she boiled the water, diarrhea was unavoidable. Furthermore, the cell was on the 4th floor, was blisteringly hot and had a serious lack of ventilation. Andrea was refused the right to buy an extra fan to cool herself down. The 31 women had to share 2 bathrooms.

The biggest problem for Andrea during her detention however, was the lack of medical attention. Even though she was due for the 3rd or 4th week of May, the medical checkups by the prison doctor were limited to measuring her blood pressure and asking “How do you feel?”. The only real medical help came from Health Action for Human Rights, which provides health care to political detainees. Dr. Rivera-Reyes, who looked after Andrea’s general wellbeing and Dr. Cruz, who provided obstetric and gynecological aid, would visit her as often as possible. Their work was limited by the prison equipment: no specific tools to examine her pregnancy were available, and they were lucky if basic equipment such as a stethoscope was allowed to be brought in. Andrea suffered from a weak stomach and was affected by rashes. While medication was prescribed, the prison’s nurses actually refused to give it as they told her she was ‘lying’ and she had caused it herself, or that it would go away without medication.

On the 15th of May, after 6 weeks of detention, a judge finally approved her request for hospitalization as she had begun to experience contractions. In the evening, she was transferred to the Philippines General Hospital in Manila. There, she was told that she didn’t have records in the hospital and that she could thus not be admitted. They arranged laboratory tests and an ultrasound, which is the standard operating procedure. Afterwards, she was taken back to jail, only to be brought back to the hospital the following day. At 11PM in the evening, she went into labor. It was difficult delivery, as it took 8 hours for the baby to be born. At 7 AM on May 17, Diona was born.

As I didn’t want to ask Andrea details about the daughter she just lost, I later contacted Dr. Beng Rivera-Reyes. While she did not treat Diona, she could share some of the complications that happened after her birth. The baby was delivered not breathing and not moving, although there was a heartbeat. The baby was resuscitated, connected to a respirator and taken to the intensive care unit. However, the lack of oxygen had caused to much damage, and Diona condition’s further worsened over the following hours. In the morning of the 18th, the hypoxemia had caused her to start seizing, implying brain damage. By the early afternoon, the heart stopped beating and after attempts to resuscitate, she was declared dead just past 4PM.

When asked about the correlation between the conditions in which Andrea had been suffering the last 7 weeks and the condition of the baby upon birth, Dr. Rivera-Reyes could not say with certainty that it had caused the baby’s death. However, she stated “Even if the baby was delivered healthy, the conditions in which Andrea Rosal had to live have been a disgrace. She was not in the proper environment for a pregnant woman, she did not get the necessary nutrition. And without a doubt, the unreasonable delay after her request for hospitalization at the beginning of April and the unacceptable requirements that were imposed to finally allow her to be brought to a hospital, have not improved her situation. The AFP (Armed Forces of the Philippines) says they are innocent concerning the death of Diona, but at the very least they are responsible for the condition of Andrea and the environment she was put in.”

Even during the interview with Andrea, we were under the watchful eye of her prison guards. A full rotation of 8 guards, 2 of them armed with submachine guns, makes sure that this woman, who just lost her baby, doesn’t leave her room. After Diona was delivered, she was taken to the Intensive Care Unit. Andrea had to request her guards to let her visit her baby, so she could at least see her. Following Diona’s passing, she once again had to request to be able to see her daughter before she was taken to the morgue. She asked that a picture be taken with her daughter, their first and last since the baby was born. Both times she was handcuffed to walk the short distance and accompanied by all 8 members of the team. There’s always at least 1 guard present in the room, often more as the room is equipped with air conditioning and they find this a good place to rest from their duties. The night following her loss, all 8 guards were in her room talking loudly or playing with their cellphones, disrupting her sleep and making it unable to grieve in private.

Diona’s wake will be at the Iglesia Filipina Independiente across the Philippine General Hospital where Andrea is confined. Andrea through her lawyers at the National Union of People’s Lawyers has asked the court to allow her to attend the wake and burial of her daughter. At the same time, the Free Andrea Rosal Movement will be pushing for her release in what they call a mockery of human rights. When I asked Andrea how she sees the future, she seemed to get a boost of energy and sat upright. “I will continue the struggle. And I will do it for the baby I lost, until I have done all I can in her memory.”

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