Deutschland: Hartz IV Regelsätze – Bürokraten und Zyniker am Werk

Wer wissen möchte, wie die Bürokratie errechnet, was Hartz-IV-Bezieher zum Leben brauchen, dem sei die nachfolgende Datei empfohlen.
Sie wird rundgemailt von Harald Thome, Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht , Rudolfstr. 125, 42285 Wuppertal,

www.harald-thome.de

info@harald-thome.de

Er schreibt in seinem Rundbrief von heute:

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Europa: 14. November – europaweiter Aktionstag

DGB ruft auf zum Europäischen Aktiontag:  http://www.dgb.de

Aktions-und Solidaritätstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes; Erklärung des EGB-Exekutivausschusses vom 17. Oktober 2012: Der EGB-Exekutivausschuss beschloss bei seiner Sitzung am 17. Oktober 2012 einen Aufruf zu einem Aktions- und Solidaritätstag. Er soll am 14. November 2012 stattfinden und Streiks, Demonstrationen, Versammlungen und andere Aktionen beinhalten. Ziel ist es, die europäische  Gewerkschaftsbewegung für eine Unterstützung der EGB-Politik zu mobilisieren, wie sie im europäischen Sozialpakt formuliert ist.

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Aufruf Weltklimatag am 1. Dezember und Aktionswoche gegen Atomkraft von 5. bis 11. November

Die Bürgerbewegung für Kryorecycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz ruft auf:

Macht mit am Weltklimatag am Samstag, den 01.12. 2012

Aufstehen gegen die drohende globale Umweltkatastrophe.
Nein zur Rolle rückwärts der Merkel-Regierung in der Energiepolitik!

Der Anstieg der Treibhausgasemissionen setzt sich weltweit weiter fort. Nach dem Rekordanstieg des CO2-Ausstoßes um 5% im Jahr 2010 ist er im Jahr 2011 um weitere 3,2% gewachsen. Hauptursachen sind die immer noch ansteigende Verbrennung fossiler Energieträger und das Abholzen tropischer Regenwälder.

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15. Oktober: Internationaler Tag der Frau in ländlichen Gebieten – Weltlandfrauentag

In vielen Ländern der Welt werden ca. 80 % der Lebensmittel von Frauen produziert, um so die Versorgung der Familien
sicherzustellen. Das „Landgrabbing“ von großen Unternehmen treibt viele Familien in die Armut.
Weltweit setzen sich Frauenorganisationen (ACWW – Weltlandfrauenverband, IFAP – der internationale Bauernverband u.a.) für die Verbesserung der Situation von Landfrauen ein. Der 15. Oktober soll das Bewusstsein schärfen, dass es viele Frauen gibt, die ihren Beitrag zur Welternährung leisten und vielfach bis zum Umfallen schuften, um ein Existenzminimum zu erreichen und das bloße Überleben der Familie zu ermöglichen.

Quelle und viele weitere Information: http://land-grabbing.de/land-grabbing/

Frauen als Betroffene

Landnahme wirkt sich insbesondere auf Frauen verhängnisvoll aus. Der größte Teil kleinbäuerlichen Wirtschaftens dient der Selbstversorgung von Familien. Diese Arbeit wird überwiegend von Frauen erledigt, sie produzieren in Entwicklungsländern 60 bis 80 Prozent der Lebensmittel für den lokalen Verbrauch. Auch für Kranken- und Altenpflege, Kindererziehung, Kochen und andere Haushaltsarbeit sind meist Frauen zuständig. Demgegenüber besitzen sie fast nie das von ihnen bearbeitete Land, sind wirtschaftlich und rechtlich kaum abgesichert und von den männlichen Familienangehörigen abhängig. Wenn die kleinbäuerliche Produktion durch Mechanisierung, Umstellung auf profitable Früchte oder Orientierung auf überregionale Märkte lukrativer wird, übernehmen die Männer die bisherige Frauenarbeit. Offiziell „ungenutzter“ Boden ist die von Frauen bewirtschaftete Lebensgrundlage. Im Fall der Landnahme stehen sie ohne rechtliche Ansprüche und ohne eigenen Besitz da. Obwohl Frauen das Rückgrat der kleinbäuerlichen Familien darstellen sind sie überdurchschnittlich oft unterernährt, sozial untergeordnet und die ersten, auf die sich die negativen Folgen des Land Grabbing auswirken.

Quelle und weitere Informationen: http://land-grabbing.de/triebkraefte/nahrungsmittel/fallbeispiel-land-grabbing-in-osteuropa/

Landnahme vor der eigenen Haustür

Auch in Osteuropa boomt das Geschäft mit Ackerland

Nicht nur in Afrika, Asien und Lateinamerika findet der Aufkauf von Ackerland statt. Auch in Mittel- und Osteuropa ist Land Grabbing ein einträgliches Geschäft. Im Gegensatz zu Westeuropa mit seiner nach dem Krieg durch Subventionen entwickelten Landwirtschaft, werden in Mittel- und Osteuropa viele landwirtschaftliche Flächen heute nicht genutzt. Die Bodenpreise sind im Vergleich sehr niedrig. InvestorInnen werden zudem mit überdurchschnittlicher Rechtssicherheit gelockt, da einige der Länder bereits zur Europäischen Union (EU) gehören und andere sich eine Mitgliedschaft zum Ziel gesetzt haben. Viele spekulieren darauf, dass sich die Bodenpreise innerhalb der EU in Zukunft angleichen werden. Tatsächlich sind die Preise für Land in den letzten Jahren stark gestiegen, doch sind sie immer noch um ein vielfaches günstiger als in Westeuropa. Selbst innerhalb Deutschlands unterscheiden sich die Preise stark. Während in Westeuropa durchschnittlich zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Hektar Land gezahlt werden, sind es in Ostdeutschland etwa 8.000 Euro. In Rumänien müssen hingegen nur 2.000 bis 3.000 Euro für einen Hektar aufgebracht werden.

Im Zuge der derzeitigen Jagd nach Ackerland zieht Osteuropa massiv InvestorInnen an. Das am stärksten betroffene Land ist die Ukraine, aber auch in Rumänien, Litauen, Bulgarien oder Ostdeutschland findet Land Grabbing statt. Zu den InvestorInnen zählen vor allem Fonds und Agrarfirmen aus Westeuropa und Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar oder Kuwait.

 

Griechenland: Solidaritätspakete bei den Stahlarbeiterfamilien in Aspropirgos angekommen

„Was für ein bewegender Moment“   Mit Unterstützung einer griechischen Spediteurin ging vom Frauenpolitischen
Ratschlag ein LKW – bis unters Dach voll mit Spenden – an die griechischen Stahlarbeiterfamilien. Der Soli-LKW war am Donnerstag den 27. September in Aspropirgos bei den Stahlarbeiterfamilien eingetroffen. Sofia Roditi, die Sprecherin des Frauenkomitees der Stahlarbeiterfamilien berichtete, dass die Pakete beim Entladen kein Ende nahmen. Die Verteilung der Spenden wurde am Dienstag den 2. Oktober durchgeführt. An diesem Tag begrüßten die Stahlarbeiter auch eine IGM Delegation aus Deutschland.

Telefonkorrespondenz aus Athen: „Unter der Leitung von Sofia Roditi packten fünf Tage fünf Helferinnen und Helfer die großartigen Spenden aus Deutschland aus, lasen all die schönen Briefe und strukturierten die Materialien für die Übergabe der Spenden am Dienstag, den 2. Oktober.

124 von 126 der entlassenen Stahlarbeiter kamen mit ihren Familien. Die Übergabe war so würdevoll  organisiert, dass die Arbeiter Gefühle der Scham überwanden und die Tränen in den Augen die Begeisterung über die internationale Solidarität zum Ausdruck brachten.

Das Komittee, das währenddes Streiks die Essenversorgung organisiert hatte, unterstützte die Ausgabe, die folgendermaßen ablief: Die Entlassenen bekamen zwei Säcke mit Lebensmitteln unterschiedlicher Art, die anderen Stahlarbeiterfamilien einen Sack. Die Kosmetikprodukte für Frauen wurden ausgestellt und konnten von den Frauen ausgesucht und mitgenommen werden. Die Utensilien für Babies (Windeln, Milch, Lätzchen etc.) füllten einen ganzen weiteren Pickup zu dem die Familien gingen, die kleine Kinder und Babies haben.

Sofia Roditi berichtete, wie bewegend es war die Briefe zu lesen und ist immer noch überwältigt von der Solidarität aus Deutschland. Sie planen im Dezember eine Ausstellung u. a. mit den Briefen aus Deutschland.

Die Anwesenden Kollegen aus Deutschland waren sichtlich beeindruckt von dem disziplinierten Ablauf, der Kampfmoral und Solidarität der griechischen Stahlarbeiter gegenüber den Deutschen.“

Link: http://db.tt/a47skyeE