Frau sein in Kolumbien

Von Julieta Romero GüetoJulieta Romero Güeto

Quelle: www.solwodi.de

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Schönheitswettbewerb – er fand im Kindergarten statt. Ich war gerade fünf, trug ein rosa Kleidchen und wurde ermahnt, mich elegant zu bewegen.

Ich komme aus Kolumbien. Seit über 80 Jahren findet in meiner Heimatstadt  Cartagena die Miss-Kolumbien-Wahl statt. Es ist das Medienereignis des Jahres.

Kolumbianischen Mädchen ist von klein auf klar, wie eine Frau auszusehen, wie sie sich zu benehmen hat – und dabei gleichermaßen erfolgreich ist als Mutter wie im Beruf. Und auch die Jungen lernen früh: Männer weinen nicht, Männer kochen nicht und auf Kinder passen Männer schon gar nicht auf.

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Presseerklärung des 1. bundesweiten Vorbereitungstreffen für den 11. Frauenpolitischen Ratschlag

Medieninformation Nr. 01/2013Frauenpolitischer Ratschlag

Gelsenkirchen, den 01.07.2013

1. Bundesweite Vorbereitungstreffen des Frauenpolitischen Ratschlags in

Chemnitz – Wie wollen Frauen in Zukunft leben?!

Rund 50 Frauen und 5 Männer aus der Frauenbewegung, Organisationen und Vereinen diskutierten am 29. und 30. Juni 2013 über die aktuelle Lage und Zukunftsvisionen der Frauen. Sie waren aus dem gesamten Bundesgebiet angereist.

Eingeladen nach Chemnitz hatte der Kämpferische Frauenrat, der die Vorbereitung des Frauenpolitischen Ratschlags, einer internationalen, frauenpolitischen und kulturellen Plattform, seit 1997 koordiniert. Anlass dieses Treffens war der Start für die Arbeit zum 11. Frauenpolitischen Ratschlag im Oktober 2014 in Chemnitz sowie die Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Asien.

Die Begegnungen im Frauenzentrum „Lila Villa“ und im „Club der Kulturen“ der Technischen Universität Chemnitz waren geprägt von Offenheit und einem intensiven Erfahrungsaustausch, umrahmt mit kulturellen Beiträgen. Die vielfältigen Themen reichten von Umwelt, Bildung für alle, insbesondere junge Frauen, dem besseren Zugang zur Erwerbstätigkeit, über gewerkschaftliches Engagement von Frauen bis zu Fragen der Organisiertheit in der internationalen Frauenbewegung, dem Widerstand gegen Ausbeutung und besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen.

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Petition: Für ein Ende der Gewalt und die Freilassung der Verhafteten

Im Internet gibt es eine mehrsprachige Resolution zu den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Gezi-Park mit folgendem Wortlaut:Türkei Proteste
Wir verfolgen den Widerstand in der Türkei, der mit den Protesten im Gezi-Park am Taksim-Platz begann und das ganze Land erfasste, aus nächster Nähe. Wir, die unterzeichnenden Einzelpersonen und Institutionen sind besorgt über die Gewalt, die gegen den Kampf der Völker der Türkei angewendet wird und verurteilen diese. Wir fordern, dass die Forderungen der Völker der Türkei angenommen, die Staatsgewalt und Repressionen beendet und die Festgenommen sofort freigelassen werden.
Hier kann unterzeichnet werden:

http://www.change.org/en-GB/petitions/to-turkish-prime-minister-recep-tayip-erdogan-end-the-suppression-release-all-people-in-custody-immediately

 

Deutschland: Neue Informationen zum Kampf für das Bleiberecht von Nicole Semek!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer im Kampf um das eigenständige Bleiberecht unserer Courage-Frau Nicole Semek!

Wir wollen Euch ganz besonders herzlich zur „Siegesfeier“ über unseren gemeinsamen Erfolg einladen:

Am Sonntag, 16. Juni ab 11 Uhr im Courage-Zentrum Essen, Goldschmidtstraße 3/ Ecke Engelbertstraße

Nicole Semek bleibt in Deutschland! 1.5 Jahre haben wir mit verschiedensten Mitteln dafür gekämpft und Ihr seid am Erfolg beteiligt. Dafür danken wir Euch noch mal von Herzen und würden uns freuen, mit Euch gemeinsam zu feiern:

Gerne könnt ihr ein kleines Grußwort mitbringen und Eure Arbeit bekannt machen – vielleicht auch eine Option für weitere Zusammenarbeit, um endlich dieses unsägliche 3-jährige Rückgaberecht zu kippen und den deutschen  Aufenthaltsgesetzen ein menschliches Gesicht zu verleihen? Solidarische Grüße, Nicole Semek und Courage-Essen

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Abschlussresolution der 1. Frauenkonferenz des Mittleren Ostens

Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.MO_Kadin_Konf_1
Corneliusstr.125, D-40215 Düsseldorf
tel. +49 (0) 211 59 89 251, fax: +49 (0) 211 59 49 253
Email : Ceni_Frauen@gmx.de, www.ceni-kurdistan.org
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Abschlussresolution der 1. Frauenkonferenz des Mittleren Ostens
Vom 31. Mai bis zum 2. Juni fand in Amed (Diyarbakir) die 1. Frauenkonferenz des Mittleren
Ostens statt. Die von der DÖKH (Demokratische Freie Frauenbewegung) organisierte
Veranstaltung stand unter dem Motto “Jin Jiyan Azadi” (Frauen – Leben – Freiheit) und war
den drei am 9. Januar in Paris ermordeten kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız, Fidan
Doğan und Leyla Şaylemez gewidmet. Drei Tage diskutierten 250 Frauen aus 26 Ländern des
Mittleren Ostens sowie Nordafrikas über ihre Erfahrungen und Perspektiven im Kampf für
die Befreiung vom patriarchalen Herrschaftssystem und über die aktuellen politischen
Entwicklungen in der Region.
Am zweiten Tag der Konferenz wurde im Namen der Teilnehmerinnen mit einer vor dem
Tagungsort verlesenen Presseerklärung die Polizeigewalt in Istanbul verurteilt. „Der Taksim-
Platz gehört allen“, hieß es in der Erklärung: „Die Angriffe richten sich gegen demokratisch
legitimierte Rechte der Bevölkerung, wie das Recht auf Protest und Einspruch. Wir Frauen
unterstützen alle Menschen, die sich für Bäume, die Natur und das Recht zu atmen
einsetzen.“
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Tansania: Massai protestieren gegen Enteignung von Weideland

Tausende Massai-Frauen gehen zur Zeit in Tansania gegen die Regierung auf die Barrikaden. Sie resized_massaifrauensollen von ihrem Land vertrieben werden, um in dem Gebiet ein Reservat für Großwildjäger einzurichten.

Den Plänen zufolge müssten rund 30’000 Massai ihre Heimat und somit ihre lebenswichtigen Weidegründe verlassen. Das Gebiet ist 1500 Quadratkilometer gross und grenzt an den weltberühmten Serengeti-Nationalpark.

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Niederlande: 25.000 Frauen arbeiten in der Prostitution

Der Anteil der Frauen aus den sogenannten Niedriglohnländern beträgt dabei 70 %. Die Frauen NOT FOR SALEkommen vor allem aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Südamerika. Die Organisation „NOT FOR SALE“ (Nicht zu verkaufen) Niederlande hat nun ein Projekt begonnen, wo Frauen, die aussteigen wollen, kochen lernen können und dabei sich selbst regenerieren, um das nötige Selbstbewusstsein aufzubauen, um sich von den Menschenhändlern und Zuhältern zu befreien.

Mehr Informationen (englisch):

http://www.notforsalecampaign.org/news/2013/04/12/update-from-amsterdam-a-look-inside-the-shelter/

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