Amsterdam-Niederlande 2020: Der Internationale Frauentag als Kampftag!

Am Sonntag wurde der Internationale Frauentag mit vielen Demonstrationen gefeiert, an denen hunderttausende Frauen weltweit beteiligt waren. Am Internationalen Frauentag in Amsterdam nahmen mehr als zehntausend Frauen teil am Frauenmarsch (Women’s March) vom Dam-Platz nach Museumplein. Es gab einen großen kämpferischen Block des 8. März Komitees, der der viel Aufmerksamkeit und viele Frauen anzog.

In der Rede am Museumplein fordert das 8. März Komitee auf, in den Niederlanden von Internationale Frauentag wieder ein Kampftag für die Befreiung der Frauen in einer befreiten Gesellschaft zu machen. So wie dies vor 110 Jahren beabsichtigt war, als die Sozialistin Clara Zetkin zum ersten Mal zum Internationalen Frauentag aufrief. Jeder wurde dann zum Treffen am 8. März in Crea mit Reden, Filmpräsentationen, Kultur und einem internationalen Buffet eingeladen.

Die Rede spricht über die Aktivitäten und Aufgaben der kämpferischen Frauenbewegung in den Niederlanden und weltweit: „Das Komitee vom 8. März kämpft für eine befreite Frau in einer befreiten Gesellschaft. Die Mütter, Großmütter, Schwestern, Tanten und Frauen der Welt haben die meisten Aufgaben auf ihren Schultern, um das Leben zu erhalten. Das kapitalistische System lässt seine Arbeit unterbewertet und unbezahlt. Frauen werden wie Männer ausgebeutet, aber die Verantwortung für die Familie bedeutet, dass Frauen bis zu 20% weniger bezahlt werden, häufiger Teilzeit arbeiten, einen unsicheren Vertrag haben und in Armut leben. Um diese Situation aufrechtzuerhalten, werden pararchiale Strukturen im Kapitalismus gefördert, beispielsweise von konservativen religiösen Institutionen und Gruppen, einer konservativen Partei oder einer Anti-Abtreibungs- oder Anti-LGBT-Bewegung. Der Kapitalismus erzeugt Rassismus und Ausgrenzung. Wir sagen daher: Rassismus loswerden! Patriarchalische Strukturen loswerden! Zur Selbstbestimmung! Für eine befreite Frau in einer befreiten Gesellschaft!” Darüber hinaus gibt es eine Präsentation zur Geschichte des 8. März, die den Zusammenhang zwischen dem Kampf für die Befreiung der Frauen und dem Kampf der Arbeiterklasse gegen den Kapitalismus für den Sozialismus herstellt. Nach einem Gedicht und Kampfliedern, Filmen über Kurdistan und den Iran wird aufgerufen, sich den Vorbereitungen für die 3. Weltfrauenkonferenz 2021 in Tunesien anzuschließen. Es gibt viel Beifall dafür und viele Frauen melden sich an um mit zu machen.




Frauentag 2020 in Böblingen-Sindelfingen/Deutschland




Frankreich: EIN HISTORISCHER 8. MÄRZ!

Am Wochenende des 8. März 2020 marschierten mehr als 150.000 Menschen auf Aufruf der CGT und eines Kollektivs von 30 feministischen Vereinigungen und Gewerkschaften in ganz Frankreich in “Märschen der großen Gewinner”. Es wurden 175 Initiativen durchgeführt, an denen 60.000 Personen in Paris, 20.000 in Toulouse, 10.000 in Lyon, 3.000 in Rennes, 4.000 in Montpellier, 2.500 in Grenoble, 3.000 in Bordeaux, 2.000 in Marseille, 1.000 in Nizza, 1.000 in Lille, 1.200 in Nantes, 750 in Straßburg usw. teilnahmen. Am 6. und 7. März wurden Aktionen mit Aktionsaufrufen am Arbeitsplatz organisiert, die um 15.40 Uhr zu einem Arbeitsbesuch führten. Die Choreographien der Rosies, “Because of Macron”, wurden von der CGT massiv übertragen.

Es ist das erste Mal, dass die Mobilisierung vom 8. März dieses Niveau erreicht hat. Es ist auch das erste Mal, dass soziale Mobilisierung und feministische Mobilisierung so stark zusammenlaufen. Die Anführer waren durch denselben Zorn gegen 49,3 und den Caesar der Schande vereint, vereint durch dieselbe Entschlossenheit, ein Ende der sexistischen und sexuellen Gewalt und der Gleichheit am Arbeitsplatz und im Leben zu erreichen.

Die Mobilisierung war in der ganzen Welt sehr stark, insbesondere in Chile, Argentinien, Brasilien, Spanien, Deutschland, Sudan, Libanon…

Die Botschaft ist klar. Sie werden mit Frauen rechnen müssen. Keine Untätigkeit der öffentlichen Behörden und keine Infragestellung von Rechten wie die Rentenreform oder Angriffe auf die Abtreibung mehr!

Die CGT möchte die Polizeigewalt, die am 7. März in Paris und Lille und am 8. März in Nantes gegen Frauen, die gegen sexistische und sexuelle Gewalt mobilisiert wurden, mit Entschiedenheit anprangern. Die CGT fordert die Regierung auf, diese Gewalt scharf zu verurteilen und die Doktrin der Polizeiarbeit zu ändern.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

Dieser Aufruf der Gewerkschaft CGT wurde uns von unseren Weltfrauen in Frankreich gesendet; Gaby Fries schreibt dazu: „Zu der Veröffentlichung der CGT : sie vereinnahmt den 8. März für sich, aber eine grosse Zahl von (Frauen)-Vereinen hatte aufgerufen. Es gab unzählige Initiativen am letzten Wochenende – der Aufschwung der Frauenbewegung ist deutlich spürbar.“




Frauentag 2020 in Paris: Pariser Banlieue

  1. März in der Banlieue von Paris

Unser Demozug, bereits am Samstag den 7.3., war zwar nicht gross aber sehr kämpferisch ! Sie rief zum Kampf gegen jede Form von Gewalt gegen Frauen auf – gegen physische und sexuelle Gewalt, gegen soziale und wirtschaftliche Gewalt !

Eine Macron-Marionette wurde mitgeführt und ausgebuht wegen seiner frauenfeindlichen Rentenreform. Der Höhepunkt war jedoch der Halt vor dem Polizeipräsidium. Dort hatte vor einem Jahr Leila, 23 Jahre, Klage gegen ihren gewalttätigen Mann erheben wollen und war einfach nach Hause geschickt worde. Am nächsten Tag wurde sie ermordet aufgefunden ! Das brachte damals das Fass zum Überlaufen. Das Frauenkollektiv von Saint-Denis gründete sich und klagt seitdem unaufhörlich die leeren Versprechungen und die Untätigkeit des Staatsapparates an. Der Clou der Demo : die Trommlerinnengruppe. Vor dem Polizeipräsidium machten wir statt einer Schweige- eine « Zornesminute » mit möglichst viel Krach ! Es war wirklich sehr laut und Polizisten standen mit unbewegten Gesichtern vor ihrem Gebäude, um es vor uns zu « schützen » ! Die UPML machte die Weltfrauenkonferenz bekannt, die auf Interesse stiess.




Aufruf Frauentag 2020 in Amsterdam/Niederlande

Here the flyer for download: Pamflet_8maart2020




Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen am 9./10. Mai 2020 in Srbrenik in Bosnien

 

Halinka Augustin/Niederlande

Susanne Bader/Deutschland

Europakoordinatorinnen

Zaman Masudi, Ludmilla Chugunova

stellvertretende Europa-Koordinatorinnen

  1. Februar 2020

Liebe Weltfrauen in Europa!

Mit dem neuen Jahr 2020 tritt unsere Weltfrauenbewegung in die entscheidende Phase der Vorbereitung zur 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen. Wir sind stolz euch berichten zu können, dass:

die 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im Herbst 2021 in Tunesien stattfindet!

„Frauen der Welt weben ein Band der Solidarität  –  Auf nach Tunesien 2021“

Das Frauenkomitee Tunesien hat sich auf dem 4. Welttreffen der Kontinental-koordinatorinnen bereit erklärt, die Weltfrauenkonferenz in ihrem Land zu begrüßen!

Als nächsten Schritt zur Vorbereitung werden auf allen Kontinenten Konferenzen statt- finden, die dies beraten und Beschlüsse fassen. Mit diesem Brief laden wir euch herzlich ein zur

Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen

 am 9./10. Mai 2020 nach Srbrenik in Bosnien

Auch unseren Freundinnen in Bosnien danken wir herzlich für die Einladung.

Die Anreise ist für den 8. Mai geplant. Die Konferenz findet dann am Samstag, 9.5. statt. Am Sonntag, den 10.5. werden wir mit unseren bosnischen Gastgeberinnen einen kulturellen Vormittag erleben. Am Samstagabend wollen wir gemeinsam feiern.

In ganz Europa kämpfen Frauen mutig, kraftvoll und entschlossen für ihre Belange. Bei den AMEOS Kliniken in Deutschland streiken die Beschäftigten, vorwiegend Frauen,seit 2 Wochen  für einen Tarifvertrag. Die letzte Lohnerhöhung gab es vor 8 Jahren ! In Frankreich sind die Frauen im Kampf gegen die Rentenreform eine unübersehbare Kraft. In Spanien sind die Zimmermädchen organisiert aktiv gegen die  Auslagerung ihrer Jobs in Zeitarbeitsfirmen. Tausende von jungen Frauen in ganz Europa kämpfen für eine lebenswerte Zukunft für die Verhinderung der Klimakatastrophe. In der Vorbereitung des Internationalen Frauentags am 8.März sind die Kämpfe oft gepaart mit Forderungen gegen Diskriminierung,  Sexismus oder für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Ein neues Bewusstsein bricht sich Bahn !

Angesichts der Rechtsentwicklung in Europa mit weitgehenden Angriffen auf erkämpfte Frauen-  und andere Rechte, faschistischer Tendenzen, Krieg in der Ukraine erinnern wir mit Clara Zetkin an die große Verantwortung der kämpferischen Frauenbewegung:
Erst wenn auch die große Mehrzahl der Frauen aus tiefster Überzeugung hinter die Losung tritt: Krieg dem Kriege, dann kann den Völkern der Friede gesichert werden.

Noch nie war es so bedeutend, dass aus vielen Ländern Europas Vertreterinnen nach Tuzla kommen, um uns auszutauschen und unsere Strategiedebatte zu entfalten. Deshalb, entsendet, wo keine Delegierten gewählt werden konnten, Gastfrauen eures Landes und eurer Bewegung.

Wir erinnern euch daran, dass jedes Land maximal drei (3) Frauen als Delegierte schicken kann. Diese Delegierten sind abstimmungsberechtigt. Darüber hinaus sind Gäste herzlich willkommen, sie sind nicht stimmberechtigt. Unabhängig ob euer Land mit einer (1) oder fünf (5) Frauen teilnimmt, jedes Land hat drei (3) Stimmen, unabhängig der Anzahl ihrer Vertreterinnen.

 

Wir erinnern euch an die Länderberichte, die ein fester Bestandteil unserer Konferenzen sind. Wir bitten euch, uns den Länderbericht bis spätestens 24. 4. 20 schriftlich zu senden.

 

Jedes Land muss selbstständig für die Kosten seiner Delegierten aufkommen. Das betrifft die Konferenzgebühr, Übernachtung, Essen/Trinken sowie die An- und Abreise.

In einem zweiten Brief wird das Organisationsteam euch die genaue Adresse und Kosten, Abendprogramm usw. zusenden. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch gerne direkt an Halinka oder Susanne. Emailadresse: susanneBader-ek@web.de, halinka@luna.nl

Liebe und solidarische Grüße,

Halinka, Susanne, Zaman und Ludmilla




Gedenken an Auschwitz muss Mahnung für Heute sein!

Susanne Bader, Europakoordinatorin / Deutschland

  1. Januar 2020

Am 27. Januar 1945 wurden die Konzentrationslager von Auschwitz in Polen von der Roten Armee befreit. Etwa 1,5 Millionen Menschen waren dort zwischen 1940 und 1945 durch die Hitlerfaschisten systematisch ermordet worden.

Auschwitz steht für mehrere Lager in denen Polen, Tschechen, russische Kriegsgefangene, Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen, Roma uvm gefoltert und ermordet wurden.

Ende 1940 hatte das Unternehmen IG Farben, damals der größte Chemiekonzern der Welt, den Bau eines neuen Werks für synthetisches Benzin und Gummi beschlossen – in Auschwitz mit Zwangsarbeitern aus dem Lager.

Das Lager Auschwitz-Birkenau wurde 1941 errichtet als Vernichtungslager für Juden.

Seit 1996 ist der 27. Januar Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Für mich bedeutet Gedenken auch Mahnung und Verantwortung für Heute und Morgen. Als Europakoordinatorin aus Deutschland liegt mir deshalb der „Erfurter Aufruf“ am Herzen:

Es ist der kleinste, aber ein dringend notwendiger gemeinsamer Nenner!

Macht mit, unterzeichnet den Aufruf für eine engere, überparteiliche Zusammenarbeit auf antifaschistischer Grundlage – denn:

„Im Bewusstsein unserer Geschichte haben wir besondere Verantwortung. Die Anfänge, denen wir wehren müssen, haben schon begonnen“. (Erfurter Aufruf)

Ihr könnt den Aufruf hier unterzeichnen:

www.frauenpolitischerratschlag.de

 

***

Erfurter Aufruf:

  1. Frauenpolitischer Ratschlag in Erfurt – 03.11.2019

 Es ist der kleinste, aber ein dringend notwendiger gemeinsamer Nenner!

Angesichts der Rechtsentwicklung vieler Regierungen und angesichts des Erstarkens faschistoider, faschistischer und rassistischer Parteien wie der AfD innerhalb der Gesellschaften, sehen wir Frauen die Notwendigkeit: Lasst uns als Teil der bereits existierenden antifaschistischen Bewegung bewusst und noch besser überparteilich zusammenzuarbeiten, um der faschistischen Gefahr etwas entgegen zu setzen.

Das propagierte rechte Gedankengut zielt auf ein Rollback gegen die bereits erkämpften Fortschritte für die Frauen in unserer Gesellschaft.

Lasst uns jetzt ein Zeichen setzen – und zwar ein deutliches!

Wir erklären, dass wir uns im Hinblick auf politische Inhalte in vielen Punkten nicht einig sind.

Wir erklären, dass wir diese Widersprüche nicht verwischen werden – und darüber weiter diskutieren und streiten werden.

Aber wir erklären auch, dass das alles kein Grund ist, in dieser Situation nicht
gemeinsam dazu unsere Stimme zu erheben, worüber wir uns einig sind:

Wir stehen gegen ultrareaktionäre, faschistoide und faschistische Kräfte. Wir stehen für fortschrittliche, demokratische und konsequent antifaschistische Werte und Politik. Wir wenden uns gegen die Verharmlosung der Gefahren von rechts. Wir stehen solidarisch mit Migrantinnen und Migranten, und wir wissen (frei nach Maria Noichl): „Mit den Braunen kommt der Krieg!“

Im Bewusstsein unserer Geschichte haben wir besondere Verantwortung. Die Anfänge, denen wir wehren müssen, haben schon begonnen.

Trotz dieser Erfahrungen und vieler antifaschistischer Menschen in allen demokratischen Parteien ist es auf Parteiebene bzw. über die Grenzen von Organisationen und Institutionen hinweg immer noch schwer, überparteilich zusammen zu arbeiten. Immer wieder gibt es Spaltung, unzureichende Zusammenarbeit im antifaschistischen Kampf oder sogar „Kritik“, wenn man neue Wege der Zusammenarbeit geht. Das akzeptieren wir nicht mehr! Weil wir diese Situation ernst nehmen und auch weil wir wissen, dass wir nur in der Überwindung der Spaltung stark sind.

Wir wollen nicht in 5, 10 oder 20 Jahren zurückblicken und feststellen, dass wir es wieder nicht rechtzeitig verstanden haben, eine breite antifaschistische Einheit zu bilden. Deshalb machen wir Frauen heute einen Anfang.

Wer zurück will, der muss erst mal an uns vorbei!

Wir setzen auf viele weitere Unterzeichnerinnen aus Parteien und anderen Institutionen – aber auch darüber hinaus!

  • Zeynep Caliskan, YENI KADIN – Neue Frau
  • Ruth Dahl, SPD-Mitglied, im Vorstand der AsF des Saarpfalz-Kreises
  • Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD, Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands
  • Brigitte Rücker, Rüsselsheim, Stadtverordnete von DIE LINKE/Liste Solidarität
  • Yvonne Fegert, Vorsitzende des ver.di Frauenrats Saar-Trier
  • Alrun Fischer, IG Metallerin aus Dresden, Beratung für Betriebsräte
  • Karin Linnemann, Dortmund, Mitglied in DIE LINKE, Courage, DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft-Verband der Kriegsdienstgegnerinnen) und Bündnis Dortmund gegen Rechts
  • Zaman Masudi, Mitglied in DIE LINKE, Hamburg
  • Sabine Zimmer, Berlin, ver.di, ehemalige Gewerkschaftssekretärin Fachbereich Handel
  • ADKH, Demokratische Frauenbewegung in Europa

Sowie*:
Frauenverband Courage e. V. Ortsgruppe Essen; Jürgen Riflin, Recklinghausen; Christine Schaaf; Ruth Rath; Sonja Ringer, Eisenach; Linda Weißgerber, Wuppertal, Frauenverband Courage/Mitarbeiterin Redaktion; Gerlinde Rupprecht, Ver.di, Nürnberg; Astrid Miederer-Madani, Nürnberg; Gabriele Schmücker, Nürnberg; Waltraut Bleher, Mitglied des Bundesvorstandes von Solidarität International e. V; Marion Schmidt, Vorstandsfrau INTER-BÜNDNIS München, Mitglied VVN/BDA, München; Kämpferisches Frauenbündnis Köln; Aline Gottschalk, Ver.di Augsburg; Astrid Urbank, Umweltgewerkschaft Augsburg;  Ute Kellert, Bundesvorstand von Solidarität-International e. V., Duisburg; Artur Wailersbacher, Hirschaid; Bernhard Trautvetter, Essen, Essener Friedensforum; Platform Wereldvrouwen, Niederlande; Halinka Augustin, Europakoordinatorin Weltfrauenkonferenz, Niederlande; Sabina Fillinger, Wuppertal; Carola Horn, Mitglied in VVN BdA, Bündnis Bochum gegen Rechts, Friedensplenum Bochum, Courage, Ver.di; Annegret Seufert, Nürnberger Menschenrechtszentrum e. V.; Topuz Ulker, IG-Metall; Frauenverband Courage e. V., Bundesvorstand; Ruth Rieß, Ovelgönne; Marion Kolbe, Frauenverband COURAGE und GEW, Wuppertal; Stefanie Jahn, 1. Bevollmächtigte IG Metall Oranienburg und Potsdam; Astrid Knüttel, Projektleiterin Projekt Zukunft Ost, IG Metall Vorstand; Antje Blöcker, Undogmatische Linke in der IG Metall; Franziska Wolf, Gewerkschaftssekretärin IG Metall Jena-Saalfeld und Gera; Sissy Morgenroth, Ver.di-Mitglied, Beratung für Betriebsräte Dresden; Silke Sachse, Beratung für Betriebsräte, Dresden; Kristin Sachse, Leipzig; Heike Marx, Ortsfrauenausschuss IG Metall Nordhausen; Bettina Davids, Betriebsrätin und aktive Gewerkschafterin in der IG BCE; Zöhre Göcmen, (SYKP Frauenrat) Partei der sozialistischen Wiedergründung  – Europa, München;

Brigitte Ziegler, Frauenverband Courage München; Bärbel Beuermann, Ex -Fraktionsvorsitzende DER LINKEN im Landtag von NRW; Gabi Heise, IGM Vertrauensfrau und Delegierte, Infineon, München, Anne Wilhelm, Brigitte Gebauer, Stefanie Neuerburg, Anna Vöhringer, Koordinierungsgruppe des Frauenpolitischen Ratschlags; Suse Bader, Europakoordinatorin Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen,
Deutschland;
Sabine Weiße, Dresden, Vertrauensfrau der GEW – Grundschullehrerin;
Heike Meyer, IG Metall Zwickau – Frauennetzwerk; Claudia Hennig, IG Metall Zwckau – Frauennetzwerk; Jane Zahn, Kabarettistin, Rheinsberg; Chung Noh, Berlin, Mitglied der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland; Elke Zwinge, Berlin, Freidenker; Christine Hammer, Berlin; Estella F. Korthaus-Tuczeck, Omas gegen Rechts Freiburg; A. Kehr, Eisenach; Heide Rohrmann, Eisenach (Rentnerin, früher Lehrerin); Ulrike Liebetrau, Eisenach; Thomas May, Eisenach (Stadtrat in Eisenach für den Eisenacher Aufbruch); Latife Cenan-Adigüzel, Ehm. Vorsitzende der Anatolische Federation; Dagmar Krznar, Düsseldorf;  Anguie De la Cruz Castillón, Die Linke, Bad Oldesloh; Mariuxi Guevara, Hamburg; Heidrun Reichelt, Ebersbach-Neugersdotf – Rentnerin und Aktivistin in der kirchlichen Frauenbewegung zu DDR – Zeiten; Renate Riedel-Fischer, Dresden, Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche in Dresden; Xeysa NaS, Bremen; Tayyibe Demir, Bremen; Harald Braun, Bremen, MLPD; Nomazulu Thata, Bremen, Ntomhi Langa Radio, MLPD; Sore Goonaz, Bremen, Yezidischer Frauenverband; Ömer Badilli, Bremen; Akghar Fou, Bremen, Frauenorganistion 8.März Iran / Afghanistan; Leyla Cimen, Bremen, IG Metall, Courage; Heide Kreuzinger-Janik, Oldenburg, SI, Verdi, Courage; Rihani, Oldenburg, Koma Saca Schadia, Oldenburg ; Kundgebung der Stadtfrauenkonferenz am 25. November 2019 in Bremen gegen Gewalt an Frauen sowie die Stadtfrauenkonferenz Bremen; Angélica Urrutia Garrido, Ortsvorstand Frauenverband Courage Hattingen, Ver.di ; Brigitte Fröhlich, Frauenverband Courage Hattingen; Dr. med. Thomas Nowotny, Sprecher der Initiative Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim, Mitglied von VVN und IPPNW; Frauenverband Courage e.V Ortsgruppe Freiburg;  David Baltzer, IG Metall Betriebsrat bei Volkswagen; Kristin Oder, IG Metall Frauennetzwerk Zwickau; Kristina Algeer, Mitarbeiterin bei VWMandy Vogt, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Julia Zipfel, IG Metallerin bei VolkswagenMandy Krautsieder, IG Metallerin bei Volkswagen; Mandy Anding, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Lisa Koischwitz, VKL Volkswagen Sachsen GmbH; Ulrich Heuer, IG Metall Betriebsrat bei Volkswagen; Uwe Seifert, IG Metall Betriebsrat bei VolkswagenRolf Uhlig, Schwerbehindertenvertreter (VW); Elisabeth Wörner, Balingen-FrommernSeyran Cenan, Bergarbeiterfrauen AG im FV Courage e.V.; Beate Ehms, Die LINKE. Leipzig, Stadträtin, Mitglied ver.di, VVN-BdA; Kristin Oder, IG Metall Fauennetzwerk Zwickau; Kristina Algeer, Mitarbeiterin bei VW; Mandy Vogt, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Julia Zipfel, IG Metallerin bei Volkswagen; Mandy Krautsieder, IG Metallerin bei Volkswagen; Mandy Anding, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Lisa Koischwitz, VKL Volkswagen Sachsen GmbH; Ulrich Heuer, IG Metall Betriebsrat bei VolkswagenUwe Seifert, IG Metall Betriebsrat bei Volkswagen; Rolf Uhlig, Schwerbehindertenvertreter (VW); Ronald Fischer, Mitglied der Partei die “Linke”, Mitglied im Ältestenrat des Stadtverbandes Dresden, Rentner; Birgit Said, Leipzig; Klaudia Scholz, Stadtverordnete für die Partei Die Linke, Herne; 

*(Stand 10.01.20 – wird laufend ergänzt)

 Wenn Ihr diese Erklärung ebenfalls unterzeichnen möchtet, sendet bitte eine
E-Mail an: frauenpolitischerratschlag@gmx.de

V.i.s.d.P.: Anne Wilhelm, Karl-Meyer-Str.13, 45884 Gelsenkirchen




Grüße aus Erfurt und Einladung zum Frauenpolitischen Ratschlag

Hallo, liebe Frauen aus Erfurt!

Als langjährige Teilnehmerin am Frauenpolitischen Ratschlag kann ich euch wärmsten empfehlen vom 1. – 3. November 2019 an diesem Event in Erfurt teilzunehmen.

Wir könnten uns auch gerne vorher mal zusammensetzen und eure Fragen und eure Vorschläge besprechen .  Vielleicht können wir gemeinsam etwas zum “Ratschlag” beitragen. Meine Adresse:

mariannekroeger1@t-online.de

 

herzlich, Marianne Kröger

 

Weitere Informationen unter: https://frauenpolitischerratschlag.de

 

 

 




Erklärung der Europakoordinatorinnen anlässlich der Europawahlen vom 23. – 29. Mai 2019

1905 Erklärung der Europakoordinatorinnen zur Europawahl 2019

An die Frauen Europas! Ein Europa – ohne Nationalismus!

Dafür gingen am Wochenende europaweit Tausende Menschen auf die Straße. Sie stehen auf fürFrieden, Völkerfreundschaft und gegen Nationalismus. Ihr Anliegen – bei den Europawahlen keineStimme für rechte Parteien. Die kämpferische Frauenbewegung war kritischer Teil davon. Kritischwarum?! Glaubt man den Wahlplakaten der bürgerlichen Parteien, den Worten vonRegierungsvertretern so genügt unser Kreuz am Wahltag für die Schaffung eines einigen und friedlichen Europas.

Wir sollen „das kleinere Übel“ wählen, damit die rechten, faschistoidenParteien nicht ins Europaparlament einziehen. Was aber bringen die Versprechungen derbürgerlichen Parteien und Regierungen für die Masse der Frauen – wir nehmen Stellung: Europa – grenzenlos! Die EU verschärft die Asylgesetze, stellt die Seenotrettung „Sophia“ ein und baut die Grenzpolizei„Frontex“ von 2000 auf 10.000 Soldaten aus! Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR nennt dieÜberfahrt von Libyen in die EU “die tödlichste Meeresüberquerung der Welt”. Das Mittelmeer ist ein Massengrab geworden. Die EU – (k)eine Friedensmacht!

Die EU steht für massive Aufrüstung und Mehrausgaben aller nationalen Verteidigungsbudgets.Für die Einrichtung eines Verteidigungsfond mit 13 Milliarden Euro, für „militärische Mobilität“.Dafür sollen zivilen Entwicklungsprojekten wie z. B. „Brot für die Welt“ Gelder gekürzt werden. Die EU liefert weiterhin Waffen nach Saudi-Arabien. Ihr Satelliten-Navigationssystem „Galileo“ istals Konkurrenzprojekt zum USA GPS-System entwickelt worden und dient auch militärischenZwecken. Europa – für die Gleichstellung der Frau!Europaweit verdienen Frauen im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Frauen sind imkapitalistischen System hauptverantwortlich für die private Haushalts- und Familienführung. Das istdie Grundlage, warum in Europa rund 31 Prozent der Frauen in Teilzeit arbeiten. Die Vereinbarkeitvon Beruf und Familie ist eine Illusion. Kinderbetreuungsplätze sind teuer und das Angebot nichtausreichend. Real ist die tägliche Zerreißprobe der Frauen.Europa – frauenfreundlich!Frauen in Europa haben kein Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft bzw.Schwangerschaftsabbruch – Gesetze, Kirchen und Staat bevormunden Frauen. Europa – grenzenlos, friedliebend, für die volle Emanzipation der Frau – das geht nicht mitden bürgerlichen Parteien und ihren Vertretern. Sie alle haben doch schon lange bewiesen, dasssie dem Wohl der Monopole dienen! Um unsere Forderungen durchzusetzen, müssen wir unsorganisieren und uns viel enger zusammenschliessen. Das Frauenbewusstsein ist auf breiter Fronterwacht. Die kämpferische Frauenbewegung in Europa ist sichtbar, hörbar, aktiv an der ganzenBandbreite des Lebens und Arbeitens. Grenzenlos – organisieren Frauen allen Alters Aktionen,Kämpfe und Kampftage:•in Frankreich 250.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in 150 Städten, viele Frauen,gegen Präsident Macrons „Reformpläne“•in Spanien am Internationalen Frauentag sechs Millionen gegen Gewalt an Frauen

•in Belgien fand die Europakampagne für das selbstbestimmte Recht aufSchwangerschaftsabbruch und gegen die Bevormundung von Kirche und Staat statt•in Deutschland erkämpften Krankenschwestern der Celenus-Klinik in Bad Langensalza(Thüringen) nach 220 Streiktagen gegen Aussperrung, Kündigungsdrohungen einenTarifvertrag.
•In den Niederlande kämpfen Pflegekräfte, Krankenschwestern •europaweit sind junge Frauen, Mädchen und Jungs aktiv für die Umwelt und die Zukunftin der Fridaysforfuture Bewegung
Die kämpferische Frauenbewegung in Europa ist Teil der Weltfrauenbewegung. Mit zweiWeltfrauenkonferenzen und einem Theorieseminar zur Befreiung der Frau haben wir eineinternationale Basisbewegung geschaffen die über Ländergrenzen und Kontinente hinweg ihreZusammenarbeit koordiniert und kooperiert. Wir rufen euch zu: „Lasst uns über Alternativen zu diesem kapitalistischen System diskutieren, sie finden unddafür kämpfen! Es kann keine radikale Änderung der Lage der Frauen geben, ohne drastischeund grundsätzliche Änderungen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen System. DieBewegung für die Befreiung der Frau muss sich mit dem Kampf für grundsätzlichegesellschaftliche Veränderungen vereinen“….“Wir leisteneinen Beitrag am Aufbau einerneuen Friedensbewegung.“mit besten Grüßen,Halinka Augustin/ NiederlandeSusanne Bader/ DeutschlandEuropakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen



Bundesweites Vorbereitungstreffen für Frauenstreiktag 2019

Bundesweites Vorbereitungstreffen für die Organisierung eines Frauenstreiktages 2019 am 8.3.19.

Am 10./11. November findet in der Uni Göttingen ein bundesweites Vernetzungstreffen für einen Frauenstreiktag 2019 statt. Nach dem Vorbild des großen Frauenstreiktags 2018 in Spanien bereiten in vielen Städten Deutschlands (und auch in anderen europäischen Ländern) Frauen einen Frauenstreiktag vor. Das Vernetzungstreffen dient der bundesweiten Koordinierung.

Es beginnt am 10. Nov. um 11:00h und endet am 11.Nov. um 14:00h

Mehr Infos findet ihr unter https://frauenstreik.org/  hier kann man den Aufruf Frauen*streik am 8. März 2019 lesen.

Auf facebook https://www.facebook.com/events/327702347778223/
Das Vorbereitungsteam schreibt:
“Für die Planungen bitten wir um Anmeldung unter anmeldungfrauenstreik2019@riseup.net.
Bitte gebt an, ob ihr einen Schlafplatz und/oder Kinderbetreuung braucht und schreibt, wenn ihr weitere Dinge braucht.”

Susanne Bader, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen

18. Oktober 2018

Neues zum Frauenstreiktag 2019 in Frankreich – unsere Weltfrau Gaby schreibt:

“In den letzten zwei Jahren war der 8. März in Frankreich bereits Frauenstreiktag ab 15 h und einige Minuten – entsprechend der niedrigeren Löhne und Gehälter der Frauen, sozusagen ab der Uhrzeit, wo sie umsonst arbeiten – verglichen mit den Löhnen und Gehältern der Männer.

Die Streikenden – nicht alle können sich das erlauben – ziehen durch Läden in kleineren oder grösseren Trupps durch Orte, wo es viele Frauenarbeitsplätze gibt und versammeln sich auf zentralen Plätzen in den großen Städten und Umgebung zu einer Kundgebung bevor die Demonstration losgeht.

Dieses Konzept gefiel sehr und wird sicher auch 2019 verwirklicht.

Gruss !   Gaby