Erster Bericht von Monika Gärtner-Engel aus aktuellem Anlass zur Auseinandersetzung um die Bombardierung der angeblich terroristischen PKK durch die türkische Regierung:
Kurzer Bericht vom Besuch im Flüchtlingscamp der Yeziden bei Diyarbakir 
Nach dem Ende der Kontinentalkonferenz Mittlerer Osten Ende September sind wir – für uns überraschend – mit den Teilnehmerinnen der Konferenz zu einem Flüchtlingscamp in der Nähe von Diyarbakir in der Gemeinde Yenisehir gefahren, in dem Yeziden aus Sengal leben. Als wir ankamen, war es schon dunkel und im Camp war auf einem Platz ein großer Kreis aus Stühlen aufgebaut. Das Camp machte einen aufgeräumten Eindruck. In mehreren Reihen stehen gleich aussehende halbrunde weiße Zelte. Viele Flüchtlinge – Männer, Frauen und Kinder – standen auf dem Platz oder vor ihren Zelten und beobachteten interessiert unseren Besuch. Sie ließen sich fotografieren und gewährten uns auch einen Blick in ihre Zelte. Junge Männer sprachen in gebrochenem Englisch mit uns.
Yüksel Acer, eine der verantwortlichen Frauen des Camps gab uns einige Informationen über das Camp. Dort leben mehrere Tausend Yeziden in 4.500 Zelten (pro Familie ein Zelt).
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