Monika Hauser: Flüchtlinge in Deutschland – Chance und Verantwortung

  1. September 2015

Monika Hauser: Flüchtlinge in Deutschland – Chance und Verantwortung Monica Hauser

Wir erleben in diesen Tagen eine enorme Hilfsbereitschaft und großes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Flüchtlingen. Ein Großteil der Deutschen ist berührt und will dem Elend der Menschen, die vor Krieg und Verzweiflung geflohenen sind, nicht mehr tatenlos zuschauen. Politisch betrachtet sind die westlichen Industrienationen mitverantwortlich für eine Interessens-Politik, die zur Destabilisierung ganzer Regionen, für unermessliche Zerstörung und Traumatisierung geführt hat. Die Einwanderung von Flüchtlingen ist eine Chance für die Bevölkerung in Deutschland, ihrer Empathie Ausdruck zu geben und Menschlichkeit als neues Ziel zu definieren.

Es wird seit Monaten offensichtlich, dass die europäische Wertegemeinschaft lediglich eine interessengeleitete Wirtschaftsgemeinschaft war und ist. Menschenrechtsverachtende Despoten wurden gehalten, solange sie wirtschaftlich nützlich waren, Kriege wurden angezettelt. Allen voran hat die Bundesregierung die Bankenrettung als „systemrelevant“ definiert und auf eine aggressive Exportpolitik gesetzt. Es wurde deutlich, dass Menschen in diesem System keine Relevanz haben, sondern nur als KonsumentInnen gesehen werden.

Die Festung Europa – ein menschenunwürdiges Konzept (mehr …)

Weltfrauenkonferenz Spendengala in Essen: Danke an alle!

Dank an alle,Weltfrauenkonferenz Nepal Spendengala

die unsere Spendengala am 24.10. für die Weltfrauen-konferenz zu einem solch unvergesslichen Erlebnis gemacht haben:

Frauenverband Courage Essen, 2. 11. 2015

„Open your Eyes“und Kejsi Rrustja Duo Sago und Joe Coka, Nepal-Restaurant, „Namaste“ und das Chorforum, unser Orga-Team, die Köchinnen, alle Helfer/innen und Gäste!

Liebe Alle, die ihr unserer Spendengala für die 2. Welt-frauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Nepal mit künstlerisch-kulinarisch-organisatorisch-moralischem Beitrag zum Erfolg verholfen habt:

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Petition an den Bundestag: Für mehr Personal im Krankenhaus

Krankenhauspetition

In Deutschlands Krankenhäusern fehlt Personal. Eine Pflegekraft muss beispielsweise 10,3 Patient/innen versorgen, in anderen europäischen Ländern wie der Schweiz sind es nur 5,5. Das macht sich bemerkbar: Gestresste Pfleger, die sich nicht angemessen um die Bedürfnisse der Patient/innen kümmern können. Überarbeitete Krankenschwestern, die in der Eile die falsche Dosis Medikamente geben. Patient/innen, die sich nicht trauen, um Hilfe zu bitten, weil sie dem Pflegepersonal nicht noch mehr Arbeit bereiten wollen. Das Personal ist überlastet

und am Rande seiner Kräfte. Die Zustände in deutschen Krankenhäusern sind untragbar. Zum Schutz von Patient/innen und Arbeitnehmer/innen fordern wir verbindliche Vorgaben für ausreichend Personal in Krankenhäusern.

Wir wollen eine gute Versorgung, auf die sich Patientinnen und Patienten verlassen können, mehr Personal und gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten im Krankenhaus.

Petition an den Deutschen Bundestag

Wir fordern vom Bundestag ein Gesetz zur Personalbemessung im Krankenhaus, das regeln soll, dass der reale Personalbedarf ermittelt wird sowie dass die benötigten Stellen in allen Bereichen des Krankenhauses geschaffen und zweckgebunden außerhalb der Fallpauschalen finanziert werden. Das Pflegestellenförderprogramm im aktuellen Krankenhausstrukturgesetzentwurf reicht nicht, um eine sichere Patient/innenversorgung zu gewährleisten.
Ja, ich unterstütze die Forderung nach einem Gesetz zur Personalbemessung im Krankenhaus.Hier können Sie unterzeichnen:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_08/_21/Petition_60583.mitzeichnen.html

Download Unterschriftenliste:
krankenhauspetition_unterschriftenliste

krankenhauspetition_flyer-A5

Solidarität mit Gültan Kışanak!

Monika Gaertner-Engel

Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz

28.9.15

Liebe Gültan Kışanak,  Gültan Kisanak

ich überbringe Ihnen unsere Solidarität aus vollem Herzen.

Wir Weltfrauen protestieren entschieden gegen die gegen Sie erhobene Anklage der Staatsanwaltschaft von Diyarabkir wegen ihrer Rede bei der Kundgebung zum Weltfrauentag am 8. März dieses Jahres  mit dem Vorwurf, „Propaganda für eine [Terror-]Organisation“ getätigt zu haben.

In Ihrer Rede zum Weltfrauentag erklärten Sie, dass die Frauen weltweit Schritt für Schritt in Richtung Freiheit marschieren und dieser Marsch ein Erbe aller revolutionären Frauen weltweit ist. Mit der Anklage gegen Sie wird die Solidarität mit dem Kampf der Frauen der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) zusammen mit der YPG in Rojava kriminalisiert, die konsequenteste Kraft im Kampf gegen den IS.

Die Anklage steht in einer Reihe mit Verhaftungen von Revolutionären, von Freiheitskämpferinnen und – kämpfern in der Türkei, mit der Aufkündigung des Friedensprozesses durch Ergdogan und der Bomardierung kurdischer Dörfer und Städte. Dem Großmachtstreben Erdogans, bzw. des türkischen Staates in der Region des mittleren Ostens stehen der Aufschwung und die Erfolge des Freiheitskampf des kurdischen Volkes im Weg. Der Kampf in Rojava hat große Bedeutung, auch für die Befreiung der Frau und bekommt internationale Solidarität. (mehr …)

Thanks to world women for sponsoring the school

Dear, Monika!

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Namaste

How are you? And hope you that you are well there. You may have surprise by having this unknown mail. As you know this is me Ruplal Moktan from Magapauwa Dolakha. Last time i had met you one of wonderful program-me that organized in Kathmandu at the Reports club. There was building construction handing over programme. i’m very much glad with you and all your member because we have got this memorable as well as good help from you which will help us to make our education better and will recover our wound that destroyed by earthquake.

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Jasmina Prpic – (Welt-)frauenpolitisches Highlight bei der Offenen Akadmie

(Welt-)Frauenpolitisches Highlight bei der Offenen AkademieJasmina prpic resized

Die Weltfrauen, die Frauen, die die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen März 2016 in Nepal vorbereiten, freuen sich besonders über eine Referentin aus ihren Reihen bei der Offenen Akademie, die derzeit im Arbeiterbildungszentrum in Gelsenkirchen statt findet. Alle Informationen dazu findet man hier:

http://www.offene-akademie.org/

Am Montag, 28. September, 16 Uhr hält Jasmina Prpić,  zusammen mit Dr. Christian Schwarz-Schilling dort einen Vortrag „Völkermord in Srebrenica – die verdrängte Wahrheit über den Bosnienkrieg“. Sie wird dort insbesondere die furchtbaren Folgen für die Frauen behandeln.

Jasmina Prpić kennt diesen Krieg aus eigener Erfahrung. Sie ist Rechtsanwältin, hat 2007 den Verein „Anwältinnen ohne Grenzen“ gegründet, der sich besonders für die Rechte von Flüchtlingsfrauen engagiert. 2012 wurde sie dafür als „Frau Europas“ geehrt.

Jasmina Prpić ist dem Weltfrauenprozess eng verbunden, 2014 war sie Delegierte für Bosnien bei der Weltfrauen-Europakonferenz in Paris.  Für die Europakonferenz 2015 in Athen schickte sie einen bewegenden Länderbericht, weil sie nicht persönlich teilnehmen konnten. Sie möchte an der Weltfrauenkonferenz 2016 teilnehmen und ist erste Schirmherrin der Nationalen Frauenversammlung zu deren Vorbereitung in Deutschland, die am 14. November in Kassel stattfindet.

Lauter gute Gründe (nicht nur) für Frauen, zu ihrem Vortrag zu gehen:

Montag, 28. September 2015 16:00 Uhr
Arbeiterbildungszentrum
Koststraße 8
45899 Gelsenkirchen

Ida Raming – mutige Streiterin für Frauenrechte in der katholischen Kirche

Liebe Frauen und alle interessierte Menschen,ida_raming

ich möchte Euch/Sie herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung in den FrauenRäumen Heilbronn einladen.

Dr. Ida Raming, mutige Streiterin für Frauenrechte in der katholischen Kirche, berichtet nach einer kurzen Einführung mit ihrem Dokumentarfilm „Zur Priesterin berufen“ persönlich und steht für Gespräche und Diskussion zur Verfügung.

Mit großem Engagement tritt Ida Raming ein für die volle Gleichberechtigung der Frauen in der katholischen Kirche. Dies bedeutet den Zugang von Frauen zu Diakonat und Priesteramt und die Anerkennung ihrer geistlichen Berufung zu diesen Diensten. Es bedeutet auch die Forderung nach einer strukturellen Reform der Kirche.
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