SOLWODI: 11 Jahre deutsches Prostitutionsgesetz – Bilanz und Kritik

Unterm Strich: Elf Jahre legale Prostitution in DeutschlandBild 10

von Debora Höly

Karin W. wirkt wie eine ganz normale ältere Dame. Sie ist Mutter und Großmutter wie Tausende andere auch. Was Karin von anderen Großmüttern unterscheidet: Sie verdient ihr Geld mit Sex – und das schon seit 25 Jahren. Karin kennt das Gewerbe gut. Als sie 33 war fing sie aus finanzieller Not an in einem Puff zu arbeiten. 13 Jahre blieb sie dort und wurde sogar stolze Puffbesitzerin. Doch irgendwann lief das Geschäft nicht mehr. „Und dann landete ich hier“, erzählt sie. Hier: Das ist die Kurfürstenstraße in Berlin, auch bekannt als Drogenstrich. Und hier ist sie auch heute noch – mit 56 Jahren. Karin ist eine der etwa 400.000 Prostituierten, die nach Schätzungen derProstituiertenberatungsstelle Hydra e.V. in Deutschland leben und arbeiten. Das sind mehr als Bochum Einwohner hat. Fachberatungsstellen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Prostituierten aus dem Ausland kommt.

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Berichte zum 8. März – Internationaler Frauentag 2013

Internationaler Frauentag 8. März 2013resized_resized_8 maart begin demo kopspandoek

Amsterdam

„Nein, wir werden ihre Krise nicht bezahlen!“ Das wurde am 8. März aus vollem Halse gerufen auf die Straßen im Zentrum von Amsterdam, wo 500 Frauen (und Männer) demonstriert haben im Rahmen von Internationalen Frauentag. Die 8. März Komitees von Amsterdam und Rotterdam organisierten zusammen mit verschiedene Frauenorganisationen (worunter die Weltfrauen von WFK-Niederlanden) zuerst ein Kundgebung am Dam-Platz mit Reden und Musik. Frauen aus den Niederlanden, die Türkei, Kurdistan, Iran, Surinam, Indien, die Philippinen und andere Länder sprachen über den internationalen Kampf gegen die unverschämte Abwälzung der Krisenlasten auf den Schulter des Volkes, gegen Armut und Abbruch der sozialen Einrichtungen und für Frauenbefreiung. Spontan trug eine Surinamische Frau ein begeisterndes Frauengedicht vor. Und dann ging es in einem Fackelumzug zum Festsaal mit viele Transparente, Sprechchören,  Lieder und mit Kopftransparent: „Frauenkampf gegen Krisenpolitik – weltweit!“

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Aktuelle Informationen zum Kampf gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Frauenverbands Courage!

Soviel öffentliche Diskussionen, Protest und Empörung hatte das Finanzamt Wuppertal wohlresized_resized_DSCN2764 mittel nicht erwartet, als es Mitte Dezember 2012 dem Frauenband Courage die Gemeinnützigkeit rückwirkend ab 2010 entzog. Ein breites Spektrum von Menschen, Organisationen und Parteien unterstützen uns, unterschreiben und verbreiten unsere Protesterklärung, schreiben Artikel, Unterstützungs- und Protestbriefe.
Hier die Unterschriftenliste: Info und Unterschriftenliste Aberkennung Gemeinnützigkeit
zum Download sowie die das Flugblatt: Flugblatt Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Wir werden weiterhin diesem Angriff auf unsere finanzielle Unabhängigkeit, unsere Überparteilichkeit und unsere  engagierte frauenpolitische Arbeit offensiv begegnen.

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IWA Calls for International Day of Action on March 8th International Women’s Day

IWA Originallogo25 February 2013

Reference: Liza Maza, IWA Chairperson

Marie Boti, Secretary General

IWA Calls for International Day of Action on March 8th International Working Women’s Day

Women Rise Up Against Capitalist Crisis, Militarisation and War

The International Women’s Alliance (IWA) calls on women all over the globe to advance their ongoing struggles against imperialist globalization and the crisis of capitalism by mobilizing with militant actions on March 8th, 2013 to commemorate International Working Women’s Day.

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Resolution der Weltfrauen gegen Kürzung Europäische Lebenmittelfhilfe und gegen Kriminalisierung von Arbeitskämpfen

Resolution  gegen Kriminalisierung von Arbeitskämpfenworkers-on-strike

 In Griechenland ist gestern zum ersten Mal ein von der Regierung neu beschlossenes Notstandsgesetz angewendet worden.

Die seit 8 Tagen gegen Lohnkürzungen streikenden Arbeiter bei der U-Bahn können nun verhaftet werden, wenn sie ihre Arbeit nicht wieder aufnehmen. Anders ausgedrückt: Wer nicht zur Arbeit geht, wird verhaftet!

Wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kontinentalkonferenz Europa im Prozess zur Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz 2016, protestieren gegen die Kriminalisierung der kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeiter überall in Europa.

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