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Erfolgreiches Asientreffen der Weltfrauen in Katmandu

Hallo ihr lieben Frauen in Deutschland!

Gerade ging in Katmandu, Nepal, das Asientreffen der “Weltfrauen” am 28./29.Juli 2012 sehr erfolgreich zu Ende. Kämpferische Frauenbewegung aus 8 Ländern war vertreten: die vier mit Delegierten in Caracas (Indonesien, Philippinen, Bangladesch, Indien) sowie vier neue (Pakistan, VR China, Nepal, Sri Lanka).

Das waren Vertreterinnen der 4 Mio. Textilarbeiterinnen Bangladeschs, von Massenorganisationen bzw. Dachverbänden wie Gabriela, von kämpferischen Frauen in NGOs bis hin zu engagierten Revolutionärinnen aus der ICOR. Geradezu historisch war die gemeinsame Teilnahme von Frauen aus 8 Parteien in Nepal. Sie haben sich gemeinsam entschlossen, in den Prozess der Weltfrauenkonferenz einzusteigen. Trotz widriger Umstände haben sie sich  kollektiv auf das Treffen vorbereitet und sich auf zwei stimmberechtigte Delegierte geeinigt. Und das in einem politischen Umfeld in Nepal, in dem sich die solidarische Zusammenarbeit linker Parteien teilweise im freien Fall grundsätzlicher Konflikte, Spaltungen und Zerwürfnisse befindet. Frauen gehen voran!

Nach ausführlichen Länderberichten wurde begeistert, gründlich,  kritisch-selbstkritisch die 1. WFK in Caracas ausgewertet. Die neuen Koordinatorinnen wurden gewählt und kommen aus Philippinen und Nepal, die Stellvertreterinnen aus Bangladesch und Sri Lanka.

Einhellig wird sich für Asien als Austragungskontinent der 2. Weltfrauenkonferenz 2016 beworben. Frauenorganisationen aus drei (!) Ländern bieten sich als Gastgeberinnen an. Lasst Euch überraschen….

Pläne wurden geschmiedet für die drei Kampftage, die Reise zum 1. Welttreffen der Koordinatorinnen in Deutschland im September und für  gemeinsame Kampagnen in Asien (wie gegen die US Präsenz im pazifisch-asiatischen Raum). Ganz herzliche Grüße gingen an die Frauen in Deutschland und natürlich alle “Weltfrauen”.

Bald geht nun meine Reise durch fünf Länder zu Ende und ich freue mich riesig auf Euch alle und den Frauenpolitischen Ratschlag.

Herzliche Grüße vom Dach der Welt!

Eure Monika Gärtner-Engel

Download Brief: Nepal – Post vom Asientreffen der Weltfrauen

Vorschläge Europakoordinatorinnen für die Weltfrauenkonferenz 2016

Die europäischen Koordinatorinnen wurden am 6. Mai 2012 von den 80 delegierten Frauen aus 34 Städten Deutschlands gebeten folgende Beschlussvorschläge auf dem internationalen Koordinatorinnentreffen am 17. und 18. September 2012 einzubringen:

Wir bekräftigen die Gültigkeit der Grundlinie der bestehenden Dokumente der Weltfrauenkonferenz (Aufruf, Grundsätze und Abschlussresolution von Caracas).

Weiterentwicklungen aufgrund der Erfahrungen sind sinnvoll und können im Koordinatorinnenkomitee beschlossen werden: bitte unten weiter lesen

Download “Vorschläge der Europakoordinatorinnen”‘
auf Deutsch: 120509 Vorschlaege fuer internationales Koordinatorinnentreffen bestaetigt bei bw Vorbtreffen FPR

Download “Propositions de coordinatrices européennes”
en Francais: 120509 Europakoord und KoGr KFRV Vorschläge fuer Beschluesse Welt Koordinatorinnentreffen FR

 

Das bundesweite Vorbereitungstreffen zum 10. FPR am 6. Mai 2012 in Stuttgart

bestätigte folgende Vorschläge der Europa-Koordinatorinnen

Monika Gärtner-Engel und Angélica Urrutia

 

Die europäischen Koordinatorinnen wurden am 6. Mai 2012 von den 80 delegierten Frauen aus 34 Städten Deutschlands gebeten folgende Beschlussvorschläge auf dem internationalen Koordinatorinnentreffen am 17. und 18. September 2012 einzubringen:

Wir bekräftigen die Gültigkeit der Grundlinie der bestehenden Dokumente der Weltfrauenkonferenz (Aufruf, Grundsätze und Abschlussresolution von Caracas).

Weiterentwicklungen aufgrund der Erfahrungen sind sinnvoll und können im Koordinatorinnenkomitee beschlossen werden:

  1. Die Teilnahme am Massenprogramm und Generalversammlung sollte künftig jeweils für alle möglich sein. Sie sollten sich deshalb nicht überschneiden. Wir beantragen die getrennte Durchführung, z. B. jeweils zwei Tage, zuerst die Workshops, dann die Generalversammlung.
  2. Das Konsensprinzip wird im Anliegen, Kampfabstimmungen zu vermeiden, beibehalten. In seiner Durchführung werden zur Herstellung eines Meinungsbildes Abstimmungen durchgeführt. Bei tagespolitischen Fragen ist eine Mehrheit von über 50 % ausreichend, bei Fragen, die die Grundlinie betreffen 80 %. Bei Workshops betrifft dies Beschlüsse zum Thema des Workshops, bei der Generalversammlung die Grundlinie der Weltfrauenkonferenz und ihrer Vorhaben.
  3. Das weltweite Koordinatorinnenkomitee soll nur aus den tatsächlich auf Kontinental-/ Regionalkonferenzen gewählten, in der Regel je zwei Vertreterinnen bestehen. Gäste können als Zuhörerinnen teilnehmen, aber nicht/ oder nur in einem klar umrissenen Rahmen mit-diskutieren und nicht abstimmen. Das weltweite Koordinatorinnenkomitee soll sich eine Geschäftsordnung geben und konsequent auf dieser Grundlage arbeiten.
  4. Die WFK sollte künftig als weitere Säule die Vorstellung, den Meinungs- und Erfahrungsaustausch von Frauenorganisationen aus aller Welt beinhalten. Ob ein Forum dazu parallel zu den Workshops angeboten oder ein eigener Tag dem gewidmet werden sollte, muss diskutiert und vom Koordinatorinnenkomitee im Dialog mit den Kontinentalkonferenzen entschieden werden. (Linke, revolutionäre) Parteien werden bei uns nicht ausgegrenzt, sondern sind willkommener Bestandteil, wenn sie gleichberechtigt und auf der Grundlage der Prinzipien der WFK teilnehmen.
  5. Wir halten die Einrichtung eines internationalen, multilateralen Organisationskomitees, das gleichberechtigt arbeitet, zur Vorbereitung der nächsten Weltfrauenkonferenz für unverzichtbar. Es ist eine Art Stab für die Koordinatorinnen, an deren Aufträge und Weisungen gebunden, und ihnen gegenüber rechenschaftspflichtig.
  6. Bewerberinnen für den künftigen Ort der 2. WFK/die zukünftigen Gastgeberinnen müssen sich künftig bei ihrer Bewerbung verpflichten, gleichberechtigt, multilateral und solidarisch mit den anderen gewählten Koordinatorinnen sowie allen Trägerinnen der Weltfrauenkonferenz zusammenzuarbeiten sowie über die Entwicklung in ihrem Land zu informieren und über Probleme zu berichten.
  7. Von Sitzungen des weltweiten Komitees müssen Protokolle beschlossen und veröffentlicht werden. Sie müssen auch aufgetauchte Meinungsverschiedenheiten festhalten. Die Initiatorinnen bzw. Koordinatorinnen müssen gegenüber den Frauen offen sein, sie auch über Konflikte informieren, Publizität herstellen und sich mit den Frauen aus ihren Ländern oder Kontinenten beraten.
  8. Für die Generalversammlung muss ein Protokoll erstellt und von den Koordinatorinnen nach Fertigstellung beschlossen werden. Für alle Workshops müssen Leiterinnen und Protokollantinnen bestimmt werden. Die Leiterinnen sind für die Richtigkeit des Protokolls verantwortlich.
  9. Wir schlagen die Gründung von Kontinentalkomitees vor. Diese haben sich als unentbehrlich in Europa gezeigt und fördern die Entwicklung neuer Kontakte für den Prozess der WFK Sie dienen der gegenseitigen Information und Koordinierung der Arbeit auf dem jeweiligen Kontinent, insbesondere zu den drei frauenpolitischen Tagen (8. März, 1. Mai und 25. November) und zur Koordinierung von Entscheidungsprozessen mit dem weltweiten Komitee.

10. Wir schlagen die Entwicklung von kontinental betreuten Homepages des Prozesses der Weltfrauenkonferenz vor, die untereinander verlinkt sind oder die Umgestaltung der europäischen Website zu einer weltweiten vor durch Mitarbeit aller Kontinente.

11. Die Initiative zur UN-Weltfrauenkonferenz 2015 nehmen wir als Kompliment! Wir wissen aber auch, dass es Gegenwind bedeutet. Das nutzen wir, um unser überzeugendes und weltumspannendes Konzept der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen bekannt zu machen und neue Unterstützerinnen zu gewinnen.

12. Wir schlagen einen internationalen Songcontest auf der Weltfrauenkonferenz 2016 vor, um dort das schönste Lied zur Hymne der Frauen der Welt zu wählen.

13. Wir wünschen Asien uns als Austragungskontinent für die Weltfrauenkonferenz 2016!

Bericht aus Nepal vom Internationalen Frauentag

Hier der Bericht von Christiane aus Deutschland, die sich zur Zeit in Nepal aufhält und der mit den Worten endet: Nepals kämpferische Frauen wollen raus auf die Straße um gehört zu werden mit ihren Forderungen! Nepals kämpferische Frauen wollen die internationale Zusammenarbeit der Frauen, damit wir gemeinsam mit den Männern die Welt verändern! Kathmandu, 12.03.

Bericht lesen:

Internationaler Frauentag in Nepal – Kopie

Verschiedene Dokumente Europakonferenz Januar 2012

Hier finde Sie die “Spielregeln” zur Durchführung der Europakonferenz sowie den Rechenschaftsbericht der europäischen Koordinatorinnen:

Vorschlag für Spielregeln der 3. Europakonferenz-US-k    in Englisch

Rechenschaftsbericht deutsch:

a 120105 Rechenschaftsbericht HA und MGE zur Europakonferenz text deutsch

Rechenschaftsbericht englisch:

b 120105_Rechenschaftsbericht_HA_und_MGE_zur_Europakonferenz-englisch

Rechenschaftsbericht französisch:

c 120105_Rechenschaftsbericht_-f_-_HA_und_MGE_zur_Europakonferenz französisch

Resolution 2 der Europakonferenz Januar 2012

Download in deutsch:      Resolution für Demokratie und Freiheit 07-01-2012B
Download in Englisch:     120119_Resolution_for Democracy_and_Freedom english

 

Für Frauenrechte, Demokratie und Freiheit!

Weltfrauen im Widerstand gegen Repression und Staatsterror

Wo immer die Frauen der Welt aufstehen, rebellieren – da zeigen die herrschenden Systeme ihr wahres Gesicht: Unterdrückung, Mobbing, Vergewaltigung, Inhaftierung, Morddrohungen sind brutale Realität. Brennpunkte diese Repression mit Massakern und zahlreichen politischen Gefangenen sind derzeit weltweit Länder wie Syrien, Ägypten, Palästina, die Philippinen und Kurdistan.

Wir sind mit allen Kämpfen und Kämpferinnen für Demokratie und Freiheit solidarisch! Was als “arabischer Frühling“ bezeichnet wird ist für uns eine demokratische Aufstandsbewegung, die unsere ganze Solidarität genießt. Wir sind empört, wenn die Errungenschaften der demokratischen Aufstandsbewegung und die Rolle der Frauen darin inzwischen mit Füßen getreten wird.

Die Frauen und Mädchen der Welt werden sich niemals mit ihrer Unterdrückung abfinden!

Ein Brennpunkt der Repression ist aus der Sicht von uns Weltfrauen in Europa derzeit Kurdistan. In der Türkei und Nordkurdistan werden täglich 5 Frauen von ihren Liebhabern, Männern oder Familienmitgliedern ermordet. Gegenüber dieser Gewalt und Ungerechtigkeit ist die türkische Regierung nicht nur untätig, sondern selbst Akteurin der Gewalt. In der Türkei und Nordkurdistan gibt es gegen die kurdische Befreiungsbewegung und insbesondere gegen die Frauen massive Unterdrückung durch die Regierung. Allein im Jahr 2011 wurden 700 Frauen verhaftet, weil sie politische Aktivitäten unternommen haben. Diese Frauen sind Lehrerinnen, Journalistinnen, Anwältinnen und Professorinnen, Hausfrauen und Arbeiterinnen.

Der türkische Staat hat eine grausame Kriegsmethode gegen Kurdistan verwendet. Kurdistan, wo es 12.000 „Verschwundene“ gibt. Wo man chemische Waffen an Guerillas testet. Der vorläufige grausame Höhepunkt ist die Ermordung von 35 Bauern, davon 19 noch Kinder. Das kann nur als Massaker bezeichnet werden, wogegen wir entschieden protestieren.

1. Wir verurteilen die Haltung der türkischen Regierung bzgl. seiner Unterdrückung und der Zufügung des Leids

2. Als Europakonferenz protestieren wir gegen die politische Unterdrückung der Frau, gegen das Machtgehabe des Landes Türkei.

Als erste Europakonferenz der Frauen nach der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011 in Caracas protestieren wir gegen diese Repression und fordern, dass die Schuldigen aus allen Ämtern entlassen und streng bestraft werden.

Gelsenkirchen, den 07. Januar 2012

Presseerklärung IWA zur Zunahme von Frauenhandel (deutsch)

Presseerklärung

4.02.2012

 

 

Im Gedenken an den philippinisch-amerikanischen Krieg

Liza Maza von der Internationalen Frauenallianz warnt:

Zunehmende US-Militärpräsenz verstärkt die Prostitution und den Sexhandel mit Filipinas

Die Internationale Frauenallianz (International Women’s Alliance – IWA) schlägt wegen der Politik der USA Alarm, die Militärpräsenz in den Philippinen und der Pazifik-Region in Asien unter dem Projekt “Pazifisches Jahrhundert  Amerikas” zu erweitern. Dieser erneute Vorstoß zur Militarisierung der Region bedeutet den Einsatz von mehr US-Truppen und Kriegsausrüstung und den Erwerb von mehr Einrichtungen und den Zugang für militärische Übungen, schnellen Einsatz der Streitkräfte und die Ausweitung der Stützpunkt-Rechte.

 

Die IWA-Vorsitzende und ehemalige Vertreterin der Gabriela-Frauenpartei sagte: “Die erhöhte US-Militärpräsenz wird die Prostitution und den Sexhandel mit Filipinas innerhalb und außerhalb der philippinischen Grenzen vergrößern.” Sie fügte hinzu: “Filipinas zusammen mit russischen Frauen umfassen bereits die Mehrheit von ausländischen ‘Unterhaltungskünstlerinnen’, die in so genannten Saftbars in der Nähe von US-Basen in Südkorea arbeiten. Viele Filipinas arbeiten ebenfalls als ‘Sängerinnen’ und ‘Tänzerinnen’ in Unterhaltungsbars in der Nähe der US-Basen in Okinawa und auf dem Festland in Japan.” …

Download vollständige Presseerklärung:

Presseerklärung IWA zu Frauenhandel – deutsch

Resolution 1 der Europakonferenz Januar 2012 4 languages

Download:  120109 Resolution der Europakonferenz vom 07-01-2012   in deutsch

120122 Resolution of the European Conference english        in englisch

120131 resolution europakonferenz tuerkisch                          in türkisch

Резолюция Европейской конференции женщин мира in russisch 120615 Resolution europ Frauenkonferenz jan 2012 russisch

 

Resolution der Europakonferenz der Weltfrauen
Wir europäische Delegierte der Weltfrauenkonferenz sind stolz und begeistert über das erfolgreiche Pilotprojekt der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im März 2011 in Caracas, trotz aller Widrigkeiten, Fehler und Probleme. Die  Weltfrauenkonferenz hat unsere Herzen erwärmt und unseren Geist angeregt. Auch wenn die Basisfrauen materiell arm sind, sind sie doch reich an Kraft, Erfahrungen und Visionen. Wir werden als Weltfrauen in Europa an der Umsetzung der Resolution von Caracas arbeiten und insbesondere  mit der Arbeit zu den drei gemeinsamen Kampftagen 8. März, 1. Mai und 25. November die kämpferische Frauenbewegung in unseren Ländern stärken.
Das Positive dieser Konferenz werden wir bewahren, höher entwickeln  und die Fehler überwinden:
•    Wir bekräftigen die Dokumente – Aufruf und Prinzipien – der Weltfrauenkonferenz und werden auch in Zukunft auf dieser Grundlage arbeiten.
•    Die Teilnahme am Massenprogramm und Generalversammlung muss jeweils für alle möglich sein. Sie dürfen sich nicht überschneiden. Für beides muss ausreichend Zeit sein, z. B. jeweils zwei Tage. Zuerst die Workshops, dann die Generalversammlung.
•    Wir bestehen auf klaren Meinungsbildern und auf die Möglichkeit, durch Abstimmungen demokratische Entscheidungen herbei zu führen.
•    Von Sitzungen des weltweiten Komitees müssen Protokolle beschlossen und veröffentlicht werden. Sie müssen auch aufgetauchte Meinungsverschiedenheiten fest halten.
•    Wir kritisieren die Verfälschung des Konsensprinzips,  wodurch Minderheiten den Anderen – der Mehrheit –  ihre Meinung aufzwingen konnten. Z. B. standen 225 kolumbianische Frauen in 6 Bussen an der Grenze und die venezolanische Regierung ließ sie nicht passieren. Die große Mehrheit der Generalversammlung wollte eine Resolution dazu, aber sie wurde nie geschrieben, weil einige wenige Frauen der Meinung waren, das würde die venezolanische Regierung provozieren. Das war ein undemokratisches Verhalten, das wir kritisieren.
•    Wir kritisieren das undemokratische Verhalten derjenigen, die die Kurdinnen und ihre Kritik auf der Weltfrauenkonferenz unterdrückt haben. Das hat gegen unsere Prinzipien verstoßen und wir erwarten von den Verantwortlichen, dass sie sich dazu noch selbstkritisch äußern. Das darf nie wieder vorkommen. Dieser Fehler muss wie Feuer brennen. Spaltung von uns Frauen dient immer nur den Herrschenden.
•    Wir bestehen auf einem gleichberechtigten und multilateralen Vorbereitungs- und Organisationsprozess für die Vorbereitung und Durchführung der Weltfrauenkonferenz 2016. Gastgeberinnen müssen sich künftig bei ihrer Bewerbung verpflichten, gleichberechtigt, multilateral und solidarisch mit allen Trägerinnen der Weltfrauenkonferenz zusammen zu arbeiten sowie über die Entwicklung in ihrem Land zu informieren und über Probleme zu berichten.
•    Die Initiatorinnen bzw. Koordinatorinnen müssen künftig gegenüber den Frauen offen sein, sie auch über Konflikte informieren, Publizität herstellen und sich mit den Frauen aus ihren Ländern oder Kontinenten beraten.
•    Wir möchten für die zweite Weltfrauenkonferenz  ausdrücklich auch organisierte Frauen und ihre Organisationen ansprechen. Wir müssen den Eindruck vermeiden, dass mit „Basisfrauen“ nur die unorganisierten Frauen gemeint sind. Organisationen müssen auf der Weltfrauenkonferenz die Möglichkeit haben, sich darzustellen und zusammenschließen zu können. Wir wollen noch mehr Frauen und Organisationen aus ganz Europa gewinnen.  (Linke, revolutionäre) Parteien werden bei uns nicht ausgegrenzt, sondern sind willkommener Bestandteil, wenn sie gleichberechtigt und überparteilich arbeiten.
Wir arbeiten daran, europaweit in jedem Land Komitees der Weltfrauen zu fördern und uns gegenseitig zu informieren. Wir schlagen den Komitees in den einzelnen Ländern vor, Jahresprogramme ihrer Arbeit zu machen und die anderen Länder über die Website darüber zu informieren.
Wir bilden ein Europakomitee. Seine Aufgabe besteht in der Koordinierung der europaweiten Arbeit. Sie ist an die Beschlüsse der Europakonferenzen gebunden.
Wir streben ein europaweites einheitliches Auftreten an den drei Aktionstagen an, ggf. mit einem einheitlichem Aufruf, Slogans, Emblemen … Das künftige Europakomitees soll rechtzeitig Vorschläge machen und ein Meinungsbild herstellen.
Die Ergebnisse der Weltfrauenkonferenz und des Europatreffens sollen breit publiziert und bekannt gemacht  werden, aber auch an die UNO und unsere Regierungen gegeben werden, um unserer Bewegung eine starke Stimme zu verleihen.
Die neue Webseite, die bisher in Deutschland geführt wurde, wird einfach zu bedienen und mehrsprachig sein und im Lauf des nächsten Jahres sollen alle Komitees der Weltfrauen in Europa das Recht bekommen Beiträge einzustellen. Dafür werden wir eine Ausbildung anbieten.
Wir sollten eine Hymne der Frauen der Welt komponieren und eine große Ausstellung über Leben und Kampf der Frauen erstellen. Wir schlagen einen internationalen Songcontest auf der Weltfrauenkonferenz 2016 vor, um dort das schönste Lied zur Hymne der Frauen der Welt zu wählen.
Die EU ist weltweit eine Region riesigen Reichtums, aber durch die Herrschaft der mächtigen europäischen Konzerne und ihrer Regierungen ein mächtiger reaktionärer Pol und wir Weltfrauen in Europa bieten ihr die Stirn. Die EU wälzt brutal die Lasten der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Massen, insbesondere auf die Frauen, Arbeiter und Kinder ab. Am brutalsten merken wir das bisher in Griechenland.  Die EU und der ganzen „Schengen-Raum“ schottet sich ab gegen Migrationsströme aus anderen Ländern ab, obwohl Armut, Hunger und Unterdrückung in diesen Ländern oftmals durch die imperialistischen Staaten verursacht sind. Die EU-Konzerne und Regierungen zerstören die Umwelt & bauen erkämpfte Errungenschaften wieder ab. Sie betrügen die Menschen und unterdrücken die Kämpfe der Massen mit repressiver Staatsgewalt. Mit Hilfe der  antikommunistischen Kampagne der EU wird versucht, sie davon abhalten, über gesellschaftliche Alternativen und revolutionäre Veränderungen nachzudenken.
Die Masse der Frauen steht im Visier dieser reaktionären Politik. Sie wird doppelt ausgebeutet und unterdrückt, Frauen werden vergewaltigt oder getötet, viele sind zur Flucht gezwungen.
Aber die Frauen stehen auf und organisieren sich, stehen im Zentrum der Kämpfe.  Der  „Arabische Frühling“ als Aufstand für Demokratie und Freiheit hat uns begeistert und beeindruckt. Inzwischen sehen wir mit Sorge, dass die Ziele dieser Aufstände, erste Errungenschaften und insbesondere die zentrale Rolle der Frauen wieder mit Füßen getreten werden. Damit werden sich die Frauen in den arabischen Ländern niemals abfinden und wir sind solidarisch und zutiefst verbunden mit ihnen.  Wir sind solidarisch mit allen Frauen der Welt, die besonders unterdrückt sind und das bringen wir in einer extra Resolution zum Ausdruck.
Wir würden es begrüßen, wenn die nächste Weltfrauenkonferenz in Asien stattfindet, wo sich Millionen von Frauen für ihre Rechte organisieren. Wir werden dafür kämpfen, dass überall auf der Welt die Ziele der Weltfrauenkonferenz bekannt und ernst genommen werden.
In diesem Sinne wollen wir zusammenarbeiten mit allen Frauenorganisationen und Strömungen der internationalen Frauenbewegung, wo diese Ziele auf offene Ohren stoßen. Erfüllen wir die Schlussresolution von Caracas mit Leben: Der Internationalismus muss Leitlinie in unserem ganzen Alltag werden.
Einstimmig und ohne Enthaltung beschlossen von den anwesenden Delegationen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Rumänien, Schweiz am 07.02.2012

Rechenschaftsbericht und Beschlüsse 1. Welttreffen für die 2. Weltfrauenkonferenz 2016 in Asien (Deutsch, Francais)

 

Europa-Koordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, Monika Gärtner-Engel und Halinka Augustin, 2. November 2012
An das Europakomitee der Weltfrauenkonferenz
An den Kämpferischen Frauenrat in Deutschland
Rechenschaftsbericht der Europa-Koordinatorinnen
über das 1. Welttreffen der gewählten Koordinatorinnen für die 2. Weltfrauenkonferenz 2016 in Asien

Teilnehmerinnen an diesem Welttreffen waren:

aus Afrika Clariste Soh-Moube und Bulelwa Charlie,

aus Asien Joms Salvador aus den Philippinen (Shiela aus Nepal hatte kein Visum erhalten),

aus Europa Halinka Augustin und Monika Gärtner-Engel,

aus Lateinamerika Cecilia Jaramillo und Susana Galli,

als Beobachterinnen  zwei Vertreterinnen aus dem Nahen und Mittleren Osten

Das Treffen war  insgesamt sehr erfolgreich.

Die wesentlichen Ergebnisse:

  • Eine verabschiedete Auswertung der Weltfrauenkonferenz 2011
  • Einhellig ist auch der Beschluss, die nächste Weltfrauenkonferenz 2016 in Asien durchzuführen. Über die Auswahl zwischen den drei Ländern entscheidet das nächste Welttreffen. Bis dahin sollen sich die Länder mit einer ausführlichen Präsentation vorstellen. Asien soll eine Empfehlung an das nächste Welttreffen geben.
  • Das nächste 2. Welttreffen 2013 findet in Afrika statt.
  • Die von uns Europa-Koordinatorinnen vorgelegten Dokumente zu den Aufgaben und Arbeitsweise der Koordinatorinnen konnten noch nicht verabschiedet werden.
  • Am Schluss wurden Resolutionen verabschiedet zur Solidarität mit politischen Gefangenen und der Situation im Nahen/Mittleren Osten, Philippinen, Bergarbeiter und Bergarbeiterfrauen Südafrika, Kämpfe in Europa gegen die Abwälzung der Krisenlasten und ein Brief an Anna Soto zur Würdigung ihrer Rolle und herzliche Grüße von der Konferenz.

Das Welttreffen begann mit einem festlichen Empfang am Sonntag den 16. September. Es gab  Kultur, Grußworte von Organisationen, Vorstellung der Koordinatorinnen, sowie der Helfer und Übersetzer.  Es war ein ganz toller Auftakt, auch mit einem  köstlichen Buffet. .

Am Montag, den 17. September, wurde die vorgeschlagene Tagesordnung mit einigen Modifikationen angenommen.

Claristes  Begrüßung war eine sehr bewegende Eröffnung. Sie sagte, wir müssen vor der Geschichte der kämpferischen Weltfrauenbewegung den Anspruch einlösen, die kämpferische Frauenbewegung der Welt zusammenzubringen. Was wir vor allem brauchen ist Respekt, Vertrauen und Grundsätze.

Dann folgte ein Power-Point-Vortrag „Ein schneller Flug zu den Kämpfen der Frauen der Welt“ von Monika.

Beim Tagesordnungspunkt der Länderberichte, Regionalberichte, Kontinentalberichte  hatte jeder 15 Minuten Zeit und  dann blieben 15 Minuten für Fragen und Diskussion.

Dann wurde die Resolution von Caracas verlesen und dann in die Auswertung der ersten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen übergegangen. Das war eine sehr lange Diskussion, die sehr viele gute und vereinheitlichte Punkte in der positiven Würdigung der Weltfrauenkonferenz beinhaltete. Zugleich gab es verschiedene Kritiken, die im Wesentlichen von Europa, Afrika, Asien und Naher/Mittlerer Osten gemeinsam kamen. Vor allem an großen Problemen in der Logistik, Unklarheiten über die politische Situation in Venezuela, undemokratisches Verhalten gegenüber den Kurdinnen usw. Das ist im einzelnen in den einzelnen Teilen festgehalten. Kontrovers dazu wurde eine Darstellung der Arbeit von Ana Soto/ von Lateinamerika diskutiert, und außerdem, dass sich die zwei Säulen nicht bewährt hätten. Nicht zuletzt wurde doch tatsächlich das Dokument der WFK („Caracas Resolution“) in Frage gestellt. Ebenso, dass am 9.3. ein erstes Auswertungstreffen, notgedrungen ohne Ana Soto und Susana stattfand. Dem sind wir entschieden entgegen getreten. Von der Lateinamerika-Konferenz wurde vertreten, dass die Generalversammlung für künftige Weltfrauenkonferenzen abgelehnt wird. Dem wurde entgegengehalten, dass das überhaupt nicht in der Macht der Koordinatorinnen steht, sondern ein klarer Beschluss von Caracas ist, dass auf den grundlegenden Organisationsstrukturen usw. weiter gearbeitet wird. Alle anderen hatten Kritiken an der parallelen Durchführung von Generalversammlung und Massenprogramm. Es wurde  eine Kommission gebildet, die das Dokument „Auswertung der 1. Wetfrauenkonferenz“ zur späteren Beschlussfassung vorbereitete. Für uns machte da dankenswerter Weise Halinka mit.

Am zweiten Tag, am Dienstag, 18. September folgte die Diskussion über den Kontinent der 2. Weltfrauenkonferenz. Einhellig wurde Asien und der Entscheidungsprozess über die drei Länder beschlossen.

TOP 7 war die Beschwerde von Karin Scheller. Sie war zur Kontinentalkonferenz Lateinamerika nach Brasilien eingeladen worden, aber dann beim Diskussionspunkt „Auswertung der 1.Weltfrauenkonferenz“ durfte sie nicht teilnehmen. Es gab keine einheitliche Stellungnahme des Treffens, aber es war ein wichtiger Punkt. Clariste sagte  zusammenfassend,  es sei sehr wichtig, dass Karin diese Beschwerde vorgebracht hat, denn so kann man nicht zusammenarbeiten und insofern war das für den Respekt wichtig.

Der TOP Aufruf zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz wurde nicht durchgeführt, weil es am Schluss der Auswertung einen Abschnitt „Schlussfolgerungen“ gibt. Ein extra Aufruf soll später verabschiedet werden.

Im TOP über die Aufgaben der Koordinatorinnen wurde ein erster Gedankenaustausch dazu begonnen. Aber es konnte noch keine vereinheitlichte Konzeption beschlossen werden. Es wurde auch erörtert, ob gegebenenfalls ein Büro der Welt-Koordinatorinnen eingerichtet werden soll. Bei der ersten Erörterung der Geschäftsordnung ging es vor allem um das Konsensprinzip kontra Vetoprinzip und Verfälschung. Wir haben von Europa aus  eine Ausgestaltung des Konsensprinzips vorgeschlagen – Ringen um Einvernehmlichkeit, am Ende Meinungsbild und gegebenenfalls Abstimmung. Hier wurde besprochen, dass unsere Vorschläge in den Kontinenten und Regionen diskutiert werden und beim nächsten Treffen verabschiedet werden.

Beim TOP finanzielle Unabhängigkeit der Konferenz wurde eine sehr gute Übereinkunft erreicht, dass alle in der Kleinarbeit sammeln und Anstrengungen unternehmen. Ihr könnt sie dem Beschlussblatt entnehmen.

Ein TOP befasste sich mit der Ausgestaltung der drei Kampftage und der interkontinentalen und kontinentalen Zusammenarbeit.

Ein Höhepunkt der Konferenz war die Beschlussfassung und Unterzeichnung des Ergebnisprotokolls des 1. Welttreffens. Wir hatten die neue Methode, dass ständig die Beschlüsse mitgeschrieben werden. Dadurch wurde am Ende ein Beschlussprotokoll vorgelegt, das bereits in alle Sprachen übersetzt war und die Verabschiedung dieses Beschlussprotokolls ging sehr schnell vor sich. Wir bestanden darauf, dass es alle persönlich unterzeichnen.

Das Dokument Auswertung der 1. Weltfrauenkonferenz ist das Schlüsseldokument. Darüber gab es auch die Hauptdiskussion. Hier legte die Kommission das Dokument in englischer Sprache vor. Das war relativ kompliziert und es kamen viele Änderung und Ergänzungen. Widersprüchlich wurde erneut die Frage der Säulen, der Dokumente und der Bewertung von Anna Soto aufgeworfen. Nachdem abzusehen war, dass die Bewertung der Stärken und Schwächen nicht vereinheitlicht werden kann, machte Monika den Vorschlag, das “erweiterte Konsensprinzip” aus den Prinzipien anzuwenden. Das bedeutet, sowohl die vereinheitlichte Position als auch die Widersprüche festzuhalten. Über die Bewertung der Stärken der Konferenz waren wir uns einig. Die Schwächen werden unterschiedlich bewertet. In der Tendenz sind sich aber Asien, Afrika, naher und mittlerer Osten sowie Europa einig – gegen die Positionen von Lateinamerika.

Das Dokument enthält so im 1.Teil eine Würdigung der 1.Weltfrauenkonferenz und im 3.Teil einen vereinheitlichten Ausblick. Diese Teile sind gemeinsamer Standpunkt. Dazwischen im 2.Teil sind die Standpunkte der einzelnen Kontinente aufgeführt. Nach der redaktionellen Schlussbearbeitung wurde das Dokument einhellig verabschiedet und von allen ausgedruckt und auf jeder Seite des Dokumentes (!) persönlich unterzeichnet und auf einer CD auch in allen Sprachen ausgegeben. Das ist ein großer Erfolg und eine gute Vorbeugung, dass nicht wieder die Dokumente infrage gestellt werden.

Das Ziel, die Dokumente in dieser Weise zu verabschieden und festzuhalten erforderte allerdings Nachtarbeit bis drei Uhr, bzw. bis fünf Uhr von den Übersetzern. Für diesen Prozess müsste man eigentlich einen ganzen Tag einplanen!

Der Mittwoch folgte noch ein wunderschönes Kulturprogramm. Wir gingen zuerst zum  antifaschistischen Mahnmal. Dort wurden bewegende Ansprachen gehalten über die Novemberrevolution in Stuttgart und die Rolle der Arbeiter dabei. Ein Beitrag würdigte Clara Zetkin in Stuttgart und ein Beitrag die Antifaschistin und Kommunistin Lilo Hermann. Am antifaschistischen Denkmal wurde ein Gesteck niedergelegt „Koordinatorinnen des ersten Welttreffens – Clara wir tragen die Fackel weiter“. Lieder wurden gesungen, wir waren alle sehr begeistert und gerührt. Eine Aktivistin von Stuttgart 21, ging mit uns zum Hauptbahnhof und erzählte über Stuttgart 21. Nach einem schönen Mittagessen ging es in die Weinberge. Dort erzählte ein Daimler-Kollege sehr beeindruckend über den internationalen Konzern Daimler, seine kämpferische Belegschaft und die B10-Besetzung. Im Arbeiterbildungszentrum, bei Kaffee und Kuchen kamen weitere Daimler-Arbeiter zum gemeinsamen Gespräch. Abschließend nach zwei Liedern fuhren alle nach Hause.

Zu danken bleibt noch allen, die mit halfen, dass das Treffen erfolgreich durchgeführt wurde.   Das Arbeiterbildungszentrum war ein sehr guter Rahmen und die Mitarbeiter haben sich größte Mühe gegeben. Die Vorbereitungsgruppe hat sehr sorgfältig, mit viel Liebe zum Detail und auf einem hohen Niveau das Treffen vorbereitet. Übersetzerinnen und Protokollantinnen haben eine sehr engagierte, kompetente und unermüdliche Arbeit geleistet. Kämpferischer Frauenrat und Helfer, alle haben wunderbar gut zusammengearbeitet. Insgesamt war es eine gute und herzliche Atmosphäre.

Die Weichen für die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 sind gestellt!

Download Rechenschaftsbericht: 

121102 Bericht der EU-Koord. ueber das 1. weltweite Koordinatorinnen Treffen zur 2.WFK – end – DE

en francais: 120918 Rencontre mondiale des coordinatrices evaluation 1ere CMF – FR

 

Download Beschlüsse: 121106 Beschluesse für Homepage – DE

en Francais: 120918 Rencontre mondiale des coordinatrices – Procès-verbal des décisions – FR

Protokoll der Beschlüsse:

Weltweites Treffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der 2.Weltfrauenkonferenz 2016

am 17./18.September.2012 in Stuttgart/Deutschland

 

Teilnehmerinnen Liste
Kontinent Koordinatorin Land
Afrika Clariste Mali
Afrika Bulelwa Südafrika
Asien Joms Philippinen
Asien Nicht anwesend
Lateinamerika Cecilia Ecuador
Lateinamerika Susana Argentinien
Europa Halinka Niederlande
Europa Monika Deutschland
Als Beobachterinnen:
Naher/Mittlerer Osten Anna
Naher/Mittlerer Osten Delsha

 

Protokoll der Beschlüsse
I. Die vorgeschlagene Tagesordnung (s. Anlage) wird angenommen mit  Änderungen bzw. Präzisierungen (…)
II. Der Teilnahme der Beobachterinnen aus dem Nahen und Mittleren Osten wird begrüßt.Am 1. Tag – insbesondere bei Punkt 4 und Punkt 6 – sind sie gleichberechtigte Diskussionspartnerinnen.Am 2. Tag, an den TOP die zukünftige Fragen und Entscheidungen zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz behandeln, nehmen sie ausdrücklich als Beobachterinnen teil. Wenn es gewünscht wird, sind sie bereit, ihre persönlichen Meinungen kundzutun.
III. Ein Aufruf zur Vorbereitung der 2.Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 und die genaue Ausgestaltung der Weltfrauenkonferenz, sowie Datum und Land der Konferenz sollen auf dem nächsten weltweiten Treffen der Koordinatorinnen besprochen und entschieden werden.Die unterschiedlichen Vorschläge werden allen Kontinenten/Regionen mit den dazu gehörigen Argumenten und Diskussionen übermittelt. (innerhalb von 3 Monaten)In diesem Zusammenhang hat das Welttreffen eine koordinierende Funktion, die auf der Grundlage der Resolution von Caracas wahrgenommen wird.
IV. Das Koordinatorinnen-Treffen beglückwünscht Asien für seine frühzeitige Bewerbung Austragungsort der nächsten Weltfrauenkonferenz zu sein.Es stimmt zu, dass Asien Kontinent der nächsten Weltfrauenkonferenz ist.Für die Entscheidung, in welchem Land in Asien die Weltfrauenkonferenz statt finden soll,  bitten das Koordinatorinnen-Treffen die Vertreterinnen aus den drei Ländern Nepal, Sri Lanka und Indien bis in sechs Monaten je eine detailreiche Präsentation zu erstellen, um sie  besser kennen zu lernen.Darin sollen vorgestellt werden: die Länder, die politischen Bedingungen in diesen Ländern, die Organisationen, ihre Kapazitäten der Vorbereitung, der Logistik (Räume, Unterbringung, Strom, Wasser, usw.) eine Weltfrauenkonferenz auszutragen.

Vorrangig soll sich das kontinentale Komitee in Asien über den Austragungsort einigen und ihn dem nächsten Welttreffen vorschlagen.

Die Entscheidung soll auf dem nächsten Koordinatorinnen-Treffen getroffen werden.

V. Die Koordinatorinnen tragen die beiden Vorschläge der Europakoordinatorinnen zur Arbeitsweise und Aufgabenstellung der Koordinatorin und zur Geschäftsordnung in ihre Kontinente und Regionen.Sie fördern die Meinungsbildung dazu bis zum nächsten Welttreffen.Die europäischen Koordinatorinnen werden beauftragt, den Vorschlag eines Büros bis zum nächsten Welttreffen genauer zu begründen und in seinen Zielen und Arbeitsweisen zu präzisieren.
VI. Das weltweite Vorbereitungskomitee der 2. WFK 2016 besteht aus den je zwei gewählten Koordinatorinnen der Kontinente und Regionen mit je zwei  Stellvertreterinnen. Zur Vorbereitung der 2. WFK 2016 in Asien kommen ab dem 2. Welttreffen zwei weitere Koordinatorinnen aus Asien hinzu.Die Einladung von Gästen soll offen und flexibel gehandhabt werden. Insbesondere sollen die jeweiligen Gastgeberinnen einer WFK zur anschließenden Auswertungskonferenz eingeladen werden.Die Ursprungsinitatorinnen bzw. ihre Organisationen bleiben wertvolle Begleiterinnen und Beraterinnen und sind als Gäste stets willkommen.
VII. Afrika wird Gastgeberin des 2. Welttreffens der Koordinatorinnen sein. Bis Ende Oktober 2012 teilen die afrikanischen Koordinatorinnen mit, in welchem Land das Treffen stattfinden wird und welchen genauen Zeitpunkt im Jahr 2013 sie vorschlagen.Das 1. weltweite Koordinatorinnen-Komitee erklärt sich kollektiv dafür verantwortlich, dieses Treffen solidarisch zu finanzieren.
VIII. Zusammenfassung FinanzenDie finanzielle Unabhängigkeit ist von fundamentaler Bedeutung für den Weltfrauenkonferenz-Prozess und wurde auf der 1. Weltfrauenkonferenz erfolgreich praktiziert.Alle entwickeln Anstrengungen zur Sammlung von Geld unter den Massen und wenn es kleine und kleinste Beiträge sind. Wir wollen nie abhängig sein von großen Geldgebern, NGOs oder UNO – Organisationen.Geldfragen sind sehr sensibel und Vertrauensfragen! Deshalb müssen wir geeignete Rechts- und Organisationsformen finden um alle Geldgeschäfte ohne Verluste und sicher zu tätigen. Wir müssen sehr sparsam sein.

Solidarität und Geldspenden sind gut, aber Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen ist besser. Hier bringt jeder seine besonderen Ressourcen ein und stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstachtung.

Wir arbeiten schon jetzt mit Zielstrebigkeit und Kreativität  auf einen gemeinsamen solidarischen Fond und die unabhängige Finanzierung der 2.Weltfrauenkonferenz 2016 in Asien hin. Das ist eine gemeinsame Verantwortung.

IX. Zusammenfassung zur ZusammenarbeitDie drei internationalen Kampftage sind vorrangig im Prozess der Weltfrauen­konferenz. Es gibt weitere in den einzelnen Ländern wie den Gedenktag an Soweto von Afrika oder den Umwelttag von Europa.Es ist wichtig die Kommunikation untereinander weiter zu entwickeln mit einer geschützten Mailingliste und Skype-Konferenzen je nach den Erfordernissen.Wir nutzen jedenfalls das Internet mit Wachsamkeit und Vorsicht.

Alle sind dringend aufgefordert, die Website (www.conferenciamondialdemuje­res.org)mit ihren Beiträgen zu bereichern. Alle Koordinatorinnen können die Zu­gangsdaten erhalten.