Der Kampf gegen die drohende Weltkriegsgefahr verschärft sich mit jedem Tag, mit jedem neuen Angriff. Angriffe wie die von den USA und ihres faschistischen Präsidenten Trump auf den Iran, ohne Rücksicht auf die bitteren Auswirkungen auf die ganze Welt. Trotz vollmundiger Ankündigungen von Waffenruhen, hat dieses Wort keinen Wert mehr.

Im Gaza gibt es weiterhin Angriffe auf die Bevölkerung, der Vernichtungskrieg Israels wird weiterhin gnadenlos fortgeführt. Der Krieg zwischen der von NATO unterstützten Ukraine und Russland dauert bereits 4 Jahre an, treibt mit der Kriegsmaschinerie die Gewinne der Rüstungsindustrie in die Höhe. Die Zahl der Toten erhöht sich täglich auf allen Seiten. Das Völkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird im Schulterschluss der imperialistischen Mächte mit Füssen getreten. Mit den zunehmenden Angriffen auf so genannte zivile Ziele, verstärkt sich das Leid der Bevölkerung in den Kriegsgebieten. Eine der bittersten Folgen der Kriege ist, dass aktuell mehr als 700 Millionen Menschen weltweit hungern. Die Mitarbeiter von „ Ärzte ohne Grenzen“ berichten aktuell, dass die absolute Notration für unterernährte Kinder im Sudan, halbiert werden musste.

Mariam Abu Daqqa ,Weltkoordindatorin der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, Mittlerer und Naher Osten, aus Palästina, bezeichnet dies als “ Politik des Hungers”.

Sie berichtet: „Trotz der Gründung des sogenannten Friedensrats unter der Führung von Trump und der Zustimmung des palästinensischen Widerstands zur Roadmap lehnten die Besatzungsmacht und die faschistische zionistische Führung die Roadmap ab und wollen den Völkermordkrieg in Palästina und im Libanon sowie den Vormarsch auf palästinensisches Gebiet – 70 Prozent von Gaza – fortsetzen… Die Welt ist in Gefahr und befindet sich auf allen Ebenen in Aufruhr, insbesondere angesichts der imperialistisch-zionistischen Aggression gegen den Iran und Venezuela sowie nun auch gegen Kuba, den Jemen und den Irak… …So wie sich die Imperialisten gegen die Völker verbündet haben, die für Unabhängigkeit und Befreiung von imperialistischer Unterwerfung und Herrschaft kämpfen – gegen die Ausbeutung der Reichtümer der Völker und deren Versklavung – steht die Welt am Rande eines Weltkrieges, dessen Feuer von den Völkern entfacht wird. Deshalb müssen wir uns alle, die Unterdrückten und Ausgebeuteten, vereinen und gegen den Imperialismus kämpfen.“

Roya, von der Spontanen Bewegung afghanischer Frauen (SMAW) richtet einen bewegenden Apell an die Welt:

„Heute, am Internationalen Tag des Kampfes gegen imperialistische Kriege, haben wir uns versammelt, um Alarm zu schlagen – einen kraftvollen Aufruf an die Menschen weltweit, sich zu erheben, bevor diese Kriege die Menschheit und die Erde zerstören.

Schaut euch in der Welt um. In Gaza, in der Ukraine, im Iran und im Nahen Osten sowie in ganz Afrika ist es immer dasselbe. Die Kriegsmaschinerie des Imperialismus ist keine befreiende Kraft; sie ist eine Kraft der Plünderung und Versklavung. Sie setzt den gesamten Planeten der Verwüstung aus.

Und vergessen wir nicht die Opfer der Migrationskrise – die endlosen Ströme von Vertriebenen –, Männer, Frauen und Kinder, die durch Krieg und Armut, die ihnen von den Großmächten aufgezwungen wurden, aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Am 15. August dieses Jahres begingen wir den fünften düsteren Jahrestag der Machtübernahme durch die Taliban. Unter der Herrschaft der Taliban leben über achtzig Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Kinder sterben an Unterernährung. Frauen wurde der Zugang zu Schulen, Universitäten und Arbeitsplätzen verwehrt.

Während die Menschen in Afghanistan hungern und Frauen unter frauenfeindlichen Maßnahmen ersticken, zahlt die sogenannte „internationale Gemeinschaft“ weiterhin jede Woche über vierzig Millionen Dollar an die Taliban. Gleichzeitig versuchen europäische Länder, darunter auch Deutschland, schamlos, ihre Beziehungen zu den Taliban zu normalisieren und ihren Vertretern diplomatische Vertretungen zu übergeben – einzig und allein, um afghanische Asylsuchende in ein Land zurückzuschicken, in dem sie mit Sicherheit inhaftiert, gefoltert und getötet werden“.

Das unterstützt in ihren Ausführungen auch Irtefaa Al-Qubati aus dem Jemen.

„Im Zusammenhang mit unseren Ausführungen über die Auswirkungen von Kriegen und imperialistischen Spannungen auf die Völker stellen wir fest, dass diese Auswirkungen nicht an den Frontlinien enden, sondern sich bis in die Details des täglichen Lebens der Menschen erstrecken, insbesondere in Gebieten, die unter Belagerung und Abriegelung leiden… .“

An alle – Frauen der Welt – leistet Widerstand

Wer Frieden will, muss aktiv werden, um die Ursache für imperialistische Kriege abzuschaffen. Wir müssen uns vereinen mit allen Unterdrückten und Ausgebeuteten- gegen Krieg und Völkermord.

Für die Beendigung aller Kriege und Aggressionen.

Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen

1. September- Internationaler Kampftag gegen imperialistische Kriege !

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