Produktives 3. Treffen der Weltkoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz beendet

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Produktives 3. Treffen der Weltkoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz beendet

Am Donnerst, den 9. Oktober 2014 endeten 3,5 Tage produktiver Arbeit der Gruppenfoto Welttreffen Koordinatorinnen 2014Weltkoordinatorinnen zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Kathmandu/Nepal.

Die Konferenz nimmt immer konkretere Gestalt an und vor allem wuchs das Team der Koordinatorinnen eng zusammen.

Bei aller Arbeit kamen aber auch Bildung und Kultur nicht zu kurz – mit einem Vortag über das kenianische „Dorf der Frauen“ und einem Ausflug zum Geburtshaus von Clara Zetkin in Wiederau.

Das Treffen positionierte sich auch in wichtigen tagespolitischen Fragen mit einer ganzen Fülle von Resolutionen. Aus aktuellem Anlass und vorab veröffentlichen wir im Folgenden die Resolution zum internationalen Kampf gegen Fracking sowie gegen den faschistischen IS und zur Solidarität mit Kobanê/Rojava.

Resolutionen des 3. Weltweiten Treffens der Koordinatorinnen

  1. bis 9. Oktober 2014 in Chemnitz/Germany

zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz

Resolution  

Aktiver Widerstand für ein Verbot von Fracking – weltweit!

Die Koordinatorinnen der WFK drücken ihre Solidarität mit allen Anti-Fracking-Aktivisten aus, die sich am “Global Frackdown Day” am 11. Oktober beteiligen.

Fracking zerstört nicht nur ganze Landschaften, verseucht nicht nur unser Trinkwasser und die Luft, die wir atmen, sondern ist auch eine hauptsächliche Bedrohung unseres Klimas.

Wir sagen Verbot von Fracking – weltweit!

Es dient nur den Profiten der großen Energiekonzerne.

Wir brauchen eneuerbare Energie!

Resolution

zur Unterstützung des Kampfs gegen die Unterdrückung von Frauen durch den Islamischen Staat (IS), heute besonders das drohende IS-Massaker in Kobanê und Rojava

In den letzten Jahren wurden Frauen und Kinder weltweit durch Kriege gefährdet, besonders in den Staaten Syrien und Irak im Mittleren Osten, wo jetzt die islamistischen Fundamentalisten bei ihrem Versuch, das Kalifat aufzubauen, Massaker begehen. All diese Kräfte wie Al Kaida wurden in ihren Ursprüngen von den imperialistischen Kräften, besonders den USA aufgebaut. Heute werden sie von den Einnahmen aus besetzten Ölquellen im Irak finanziert und/oder von den Regierungen oder sehr reichen Leute in Katar, Kuwait, Saudi-Arabien und der Türkei unterstützt.

In der gesamten Region werden Frauen mit der Waffe der Sharia unterdrückt. Unter diesem Gesetz werden Frauen im Namen des Islam gesteinigt, vergewaltigt und aus dem sozialen Leben in der Gesellschaft, aus Arbeit und politischen Angelegenheiten herausgetrieben.

In Rojava, dem kurdischen Teil im Norden Syriens, bauen die Menschen neue Strukturen der Selbstbestimmung, Demokratie, Gleichberechtigung der Geschlechter und Befreiung auf.

Der so genannte “Islamische Staat” (IS), die in Wirklichkeit Faschisten sind, greifen jetzt die Stadt Kobanê in Rojava an, die als das Herz Rojavas bekannt ist. Als sie die Stadt Shegal besetzten, massakrierten sie Menschen, vergewaltigten und töteten Frauen und Kinder. Es muss verhindert werden, dass dies erneut in Kobanê passiert.

Wir Koordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz rufen alle Menschen auf, den Kampf gegen die IS-Faschisten zu unterstützen und wir unterstützen den Vorschlag einer Frauenbeobachter-Delegation nach Rojava.

 

Resolutions of the 3rd Worldwide Meeting of the Coordinators

6th to 9th October 2014 in Chemnitz/Germany

for preparation of 2nd World Women’s Conference

Resolution  

Active resistance for a ban on fracking – worldwide!

The coordinators of the WWC express their solidarity with all the anti-fracking activists taking part in „Global Frack Down Day“ on 11th October.

Fracking not only destroys whole landscapes, pollutes the water we drink and the air we breathe but also is a major threat to our climate.

We say ban fracking -worldwide!

It only serves the profits of the big energy corporations.

We need renewable energy!

Resolution

in support of the struggle against women’s oppression by Islamic State (IS), today especially the threatening IS massacre in Kobanê and Rojava

In the last years women and children were endangered through wars worldwide, especially in the Middle East states of Syria and Iraq, where now the Islamic-fundamentalists are committing massacres in their attempt to build up the Kalifat. All these forces like Al Kaida were in their origin built up by the imperialist forces, especially the USA. Nowadays they are financed by the income from occupied oil resources in the Iraq, and/ or supported by the governments or very rich people in Qatar, Kuwait, Saudi Arabia and Turkey.

In the whole region women are oppressed by the weapon of sharia. Under this law in the name of Islam women are stoned, raped and driven out from social life in the society, work and political affairs.

In Rojava, the Kurdish part in the north of Syria,  the people are building up new structures of self-determination, democracy, gender equality and liberation.

The so called “Islamic state” (IS), who are in reality fascists, are now attacking the city of Kobanê in Rojava, which is known as the heart of Rojava. When they sieged the city of Shengal they massacred people, raped and killed women and children. It must be prevented that this happens again in Kobanê.

We coordinators of the World-Women’ Conference call upon all people to support the struggle against the IS fascists and we support the proposal for a delegation of women observers to Rojava.

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