Documents on Workshop / Taller 1 in German, English, Spanish

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WORKSHOP 1:

DIE DOPPELTE UNTERDRÜCKUNG DER FRAU. GEWALT GEGEN FRAUEN, FORMEN DER SKLAVEREI, PROSTIUTION,
FRAUEN- UND MÄDCHENHANDEL; RELIGIÖSE UNTERDRÜCKUNG
UND DISKRIMINIERUNG

auf deutsch:

01-110518 ana soto Mesa 1 TALLER DE DOBLE OPRESION mirta-DE

en espanol:

02-110518 ana soto Mesa Nª 1 TALLER DE DOBLE OPRESIÓN mirta-ES

in English:

03-110518 ana soto DOUBLE THE OPPRESSION OF WOMEN 1-US

 

 

 

 

 

Letter and Poem sent by Melona Daclan

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Greetings from Manila:

I have attached here a poem originally written in Filipino and translated into German by our comrade in Austria.

This poem describes the bad situation of poor families in Metro Manila who experienced violent demolition of their homes and livelihood and neglect of the government. Defend Job Philippines is now documenting these situation and helps in exposing this situation to the community. We are one of the complainant who filed a case to the United Nations. Hope, you can also support this complaint. Please help us in sharing and spreading this poem to our comrades and friends in Germany.

Here are some information about the poem:

Writer: Comrade Elmo

Carreon, is a worker and organizer of Overseas Filipino Workers in Saudi Arabia in 1984. Now, he lives in Vienna Austria with his family and continue to fight for the rights and welfare of migrants and advocates for the liberation of his homeland—Philippines. He is the Chairman of

Migrante Austria, chapter of Migrante International. Background: It shows the Floating community in Freedom Island in Paranaque City, Philippines.

A poor dwelling of fishermen and their families. For more than 10 years, they experienced violent eviction of their homes from one place to another. The government did not give them any program to uplift their lives. Now, these families along with more than 10000 people depending their livelihoods and migratory birds in the sea face threat of destruction of lives and livelihood as the government will reclaim more than 640 hectares in the Island. Tens of thousands of people resist against the reclamation because it will cause widespread flood all

over nearby cities.

Translator: The poem was translated by a Comrade from Migrante Austria. A mother of two children and active leader of Migrante.

Thank you. Melona

120207 brief und gedicht von melona daclan, philippinen

Presseerklärung IWA zur Zunahme von Frauenhandel (deutsch)

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Presseerklärung

4.02.2012

 

 

Im Gedenken an den philippinisch-amerikanischen Krieg

Liza Maza von der Internationalen Frauenallianz warnt:

Zunehmende US-Militärpräsenz verstärkt die Prostitution und den Sexhandel mit Filipinas

Die Internationale Frauenallianz (International Women’s Alliance – IWA) schlägt wegen der Politik der USA Alarm, die Militärpräsenz in den Philippinen und der Pazifik-Region in Asien unter dem Projekt “Pazifisches Jahrhundert  Amerikas” zu erweitern. Dieser erneute Vorstoß zur Militarisierung der Region bedeutet den Einsatz von mehr US-Truppen und Kriegsausrüstung und den Erwerb von mehr Einrichtungen und den Zugang für militärische Übungen, schnellen Einsatz der Streitkräfte und die Ausweitung der Stützpunkt-Rechte.

 

Die IWA-Vorsitzende und ehemalige Vertreterin der Gabriela-Frauenpartei sagte: “Die erhöhte US-Militärpräsenz wird die Prostitution und den Sexhandel mit Filipinas innerhalb und außerhalb der philippinischen Grenzen vergrößern.” Sie fügte hinzu: “Filipinas zusammen mit russischen Frauen umfassen bereits die Mehrheit von ausländischen ‘Unterhaltungskünstlerinnen’, die in so genannten Saftbars in der Nähe von US-Basen in Südkorea arbeiten. Viele Filipinas arbeiten ebenfalls als ‘Sängerinnen’ und ‘Tänzerinnen’ in Unterhaltungsbars in der Nähe der US-Basen in Okinawa und auf dem Festland in Japan.” …

Download vollständige Presseerklärung:

Presseerklärung IWA zu Frauenhandel – deutsch

IWA: Women Resist Crisis and War! Fight for National and Social Liberation

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MARCH 8 – INTERNATIONAL WORKING WOMEN’S DAY

STATEMENT

 

internationalwomensalliance@gmail.com

www.internationalwomensalliance.wordpress.com

 


Women Resist Crisis and War! Fight for National and Social Liberation!

The current economic and financial crises of the crumbling capitalist system hit women the hardest. The economic and ecological repercussions of these crises increased the vulnerability of women to the different forms of oppression, discrimination and violence inside and outside the home.

Women of the working class were the first to suffer the brunt of the crises. They were the first to be laid off when factories closed down or went bankrupt and had to suffer lower wages and difficult flexible working conditions when hired.  Peasant and indigenous women who are the world’s number one food producers have become the world’s poorest facing unprecedented hunger and poverty as transnational corporations, local landlords and governments rush to steal away millions of hectares of lands for corporate farming, mining, infrastructures, dams, tourism and military use.  They are dislocated and dispossessed from their lands, communities and way of life.

 

Unemployment, lack of social security, and budgetary cuts for social services put women in dangerous positions:  they were forced to leave their families to work as domestic or factory workers in other countries where they face exploitation and abuse, in addition to discrimination and xenophobia immigrant workers are subjected to in host countries.  Many poor women were also forced into prostitution or become victims of trafficking.

Download full press release:

IWA-Aufruf englisch Internationaler Frauentag 2012

Aufruf IWA Internationaler Frauentag 2012 – in deutsch

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MARCH 8 – INTERNATIONAL WORKING WOMEN’S DAY

STATEMENT

internationalwomensalliance@gmail.com

www.internationalwomensalliance.wordpress.com

 

Frauen gegen  Krise und Krieg! Kämpft für nationale und soziale Befreiung!

(deutsche Übersetzung)

Die gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrisen des zugrunde gehenden kapitalistischen Systems treffen  Frauen am härtesten. Die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen dieser Krisen haben die  Frauen verwundbarer gemacht für die verschiedenen Formen der Unterdrückung, der Diskriminierung und der häuslichen und außerhäuslichen Gewalt.

Frauen aus der Arbeiterklasse trugen die Hauptlast der Krisen. Sie waren die ersten die entlassen wurden  als Fabriken geschlossen wurden oder in den Bankrott gingen. Sie mussten   niedrigere Löhne und schwierige flexible Arbeitsbedingungen hinnehmen wenn sie Arbeit bekamen. Bäuerinnen und Ureinwohnerinnen, die die hauptsächlichen Erzeuger von Nahrungsmitteln auf der Welt  sind, gehören weltweit zu den Ärmsten. Sie leiden unter noch nie da gewesenem Hunger und  Armut infolge des Landraubs von Millionen von Hektar durch internationale Konzerne, einheimische Grundbesitzer und Regierungen im Interesse  der industrialisierten Landwirtschaft, des Bergbaus, von Infrastrukturen, Dämmen, des Tourismus und für den militärischen Gebrauch. Sie werden umgesiedelt und enteignet, sie müssen ihr Land, ihre Gemeinschaften und Lebensweise aufgeben.  …

Download Aufruf (deutsche Übersetzung)

IWA Aufruf deutsch Internationaler Frauentag 2012

Grußewort von Courage zum Internationalen Frauentag 2012

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Zum Internationalen Frauentag, 8. März

 

Herzliche und solidarische Grüße an die Frauen der Welt!

 

Hallo, liebe Frauen, 23.2.12

der Frauenverband Courage sendet euch herzliche und solidarische Grüße zum

Internationale Frauentag 2012!

Es ist der erste 8. März nach der erfolgreichen Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in

Venezuela. Dort wurde beschlossen: „Das ganze Jahr machen wir eine Kampagne

zum 8. März, um seine historische Bedeutung zurückzuerobern als Tag des

Andenkens und des Kampfs um die Befreiung der Frauen, die auf der ganzen Welt für

ihre Rechte und Befreiung, gegen kapitalistische Herrschaft, Patriarchat, Imperialismus

und für die Befreiung der Menschheit kämpfen.“

Machen wir ihn zu einem gemeinsamen kämpferischen Tag, in solidarischer

Verbundenheit mit den Frauen und Mädchen weltweit!

Weltweit hat sich ein heftiger Kampf für Freiheit und Demokratie Bahn

gebrochen, oft stehen Frauen in den ersten Reihen:

Nach der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima kämpfen vor allem Frauen für

die Entgiftung der Region und die Evakuierung der Kinder. Textilarbeiterinnen in

Kambodscha streiken für eine Bezahlung, von der sie leben können, Triumph-

Arbeiterinnen auf den Philippinen gegen die Schließung des Werkes. Afrikanische

Frauen engagieren sich gegen die immer noch weit verbreitete Genitalverstümmelung.

Auch hier in Deutschland ist eine kämpferische Frauenbewegung im Aufbruch:

Viele Frauen und Mädchen sind aktiv gegen Atomkraft und Kürzungen im

Gesundheitsbereich, für Umweltschutz, Arbeitsplätze und Übernahme nach der

Ausbildung. Ganz aktuell sind auch von der Schließung vieler Läden der

Drogeriemarkt-Kette Schlecker überwiegend Frauen betroffen.

Unser Frauenverband Courage geht am 8. März in zahlreichen Städten auf die Straße

und gestaltet mit anderen Frauen/Organisationen zusammen vielfältigste Aktionen –

mit internationaler Kultur und Musik, Demonstrationen, Festen oder Ausstellungen.

Besonders nehmen wir uns vor, noch mehr Frauen zu gewinnen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr unsere Grüße an eure Frauen übermittelt und

uns auch kurz berichtet, wie es euch geht und was in eurem Land am 8. März geplant

ist. Seit genau 100 Jahren singen Frauen das Lied „Brot und Rosen“:

Her mit dem ganzen Leben – wir wollen Brot und die Rosen dazu!

Frauenverband Courage, Bundesvorstand

Magdalena Kurzeja und Martina Stalleicken

Bundesvorstandssprecherinnen: Brigitte Gebauer

Download:

grußwort frauentag courage

Aufruf Ceni zur Frauendelegation nach Kurdistan im Sommer 2012

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25. Februar 2012

Aufruf zur Unterstützung der Frauenakademie in Amed und zur Frauendelegation im Sommer 2012 nach Kurdistan!

Seit mehreren Jahren werden in Nordkurdistan in Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen und der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) Frauenakademien – und Zentren aufgebaut. Hierüber ist bislang nur wenig in der deutschen Öffentlichkeit bekannt. Wir möchten mit einer Frauendelegation die Frauenakademien- und Zentren besuchen, um diese Arbeiten kennenzulernen, uns auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die „Frauenakademie Diyarbakir“ ist eines der Projekte, die wir besuchen wollen. Sie wurde am 30. Juni 2010 im Stadtteil Sûr der kurdischen Stadt Amed (türkischer Name: Diyarbakir) gegründet. In einer Selbstdarstellung erklärt die Frauenakademie ihre Ziele, Prinzipen und Lehrinhalte folgendermaßen:

Download:

Aufruf_Frauendelegation_2012

 

Deutschland: Zweite Rote Karte für Jörg Kachelmann am 30. Januar

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Legt schon mal die warmen Wintermäntel raus, denn unser nächster Protest gegen rape culture, justizielle Untätigkeit in Sachen Sexualdelikten und vor allem Kachelmanns routinemäßiger Diffamierung von Betroffenen finden während einer angekündigten Kältewelle statt. Anders als in Indien werden wir hier Minusgrade haben, was uns aber nicht vom Demonstrieren abhalten wird. Denn was viele bei der Berichterstattung über die Vergewaltigungsfälle in Indien und den darauffolgenden Protesten übersehen, nicht wahrhaben wollen oder schlicht nicht wissen, ist, dass die Zustände hierzulande ebenfalls desaströs sind.

Wir wollen nicht relativieren, was in Indien passiert ist und weiter passiert, aber wir wollen deutlich machen, dass ein gesellschaftliches Umdenken auch hierzulande notwendig ist. Wir wollen einen Wandel hin zu einem Bewusstsein, das nicht nur die extremen Gewaltexzesse verurteilt und ablehnt, sondern jegliche Übergriffigkeit. Und wir wollen einen Rechtsstaat, der seine Verpflichtung zum Schutz sexueller Unversehrtheit ernst nimmt: einen, der nicht über 80% aller Vergewaltigungs-Anzeigen einstellt, wie es derzeit der Fall ist. Wir wollen ein Bewusstsein, das diese Übergriffe wahrnimmt und vor allem Konsequenzen daraus zieht: Hilfe und Solidarität mit den Betroffenen, Ächtung der Täter.

Kachelmanns Botschaften, die er über sämtliche Medien verbreitet, sind eine ungehemmte Förderung der Vergewaltigungskultur, in der Betroffene weiter zum Schweigen gebracht werden sollen. Denn anders als von Kachelmann behauptet, haben Frauen hierzulande mitnichten ein sogenanntes „Opfer-Abo“, ganz im Gegenteil. Das hat jetzt auch die Jury der sprachkritischen Aktion “Unwort des Jahres” gewürdigt und “Opfer-Abo” zurecht zum Unwort des Jahres 2012 ernannt.

Am 30.1.2013 findet der nächste Termin von Kachelmanns Schadensersatzprozess statt. Er verklagt die Nebenklägerin des Vergewaltigungsprozesses auf Schadensersatz für Gutachten, die er selbst in Auftrag gegeben hat. Wir haben seine Äußerung und die Unwort-Aktion aufgegriffen und werden vor Ort „Opfer-Abos“ an alle Interessierten verteilen.

Proteste gegen sexuelle Gewalt: jetzt auch in Deutschland!

Termin: 30.1.2013, Treffen 13:00 (Prozessbeginn: 14:00)

Ort: Landgericht Frankfurt, Gebäude E

Kommt zum Prozess, bringt Plakate und Trillerpfeifen oder einfach euch selbst mit und lasst uns gemeinsam ein Statement gegen rape culture und ihre Auswüchse in Form von Kachelmann’schen Falschbehauptungen abgeben. Jede Person, die kommt, stärkt durch ihre Anwesenheit den Erfolg dieses nötigen Protests!

Bitte meldet euch aus organisatorischen Gründen vorher bei uns, unter dem Betreff „Protest“. Wir helfen euch auch gerne, Fahrgemeinschaften zu organisieren:

http://ifgbsg.org/

 

 

 

 

Der ehemals beliebte Talkshow- und Wettermoderator Jörg Kachelmann zieht derzeit vor Gericht. Er will über 13.000 Euro „Schadenersatz“ von seiner ehemaligen
Freundin. Diese hatte ihn wegen schwerer Vergewaltigung angezeigt. Er wurde im Mai 2011 freigesprochen, weil es begründete Zweifel an seiner Schuld gegeben habe. Gleichzeitig betonte der damalige Richter Manfred Seidling vom Landgericht Mannheim, die Kammer sei nicht von der Unschuld des Angeklagten überzeugt.

Kachelmann will nun von seinem mutmaßlichen Opfer das Geld zurück haben für Gutachten, die er selbst in Auftrag gegeben hat und die vermutlich die Grundlage der „begründeten Zweifel“ gebildet haben. Damit jedoch nicht genug.

Zugleich lanciert er über Buchveröffentlichung, Spiegel-Interview und Talkshow den Vergewaltigungsmythos der rachsüchtigen Falschbeschuldigerin. Gekrönt wird das durch Aussagen von ihm und seiner Frau Miriam, es gäbe eine „Opferindustrie“, und Frauen hätten das „Opfer-Abo“: „Richter verurteilen lieber mal einen Unschuldigen, als sich sagen lassen zu müssen, dass einem vermeintlichen Opfer keine Gerechtigkeit widerfuhr“, behauptet Kachelmann (Spiegel 41/2012), der nach dem Prinzip „im Zweifel für den Angeklagten“ freigesprochen wurde.

Dieser Feldzug verhöhnt und diffamiert alle Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt oder Belästigungen geworden sind und werden. Tatsächlich wird nach Schätzung von Experten in Deutschland nur jede 20. Vergewaltigung zur Anzeige gebracht, in gerade 13 Prozent der verhandelten Fälle werden die Angeklagten verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen. Die Quote der Falschanschuldigungen bei Vergewaltigungen liegt bei 3 %, ähnlich wie die bei anderen Delikten.

Die „Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt“ organisiert Protestaktionen zu Kachelmanns Gerichtsterminen. Der nächste Termin findet statt am:

30.01.2013 Landgericht Frankfurt, Gebäude E, Hammelsgasse 1,  Frankfurt.

Die Initiative schreibt auf ihrer Homepage:

Wir bitten Euch, uns zahlreich vor Ort zu unterstützen – und somit ein klares Zeichen gegen die Verbreitung von solch gefährlichen Ansichten zu setzen. Wir laden dazu ein, unsere Initiative zu unterstützen und persönlich zu erweitern. Unsere Treffen finden alle 14 Tage abwechselnd in Frankfurt und Mainz mittwochs statt. Nächster Termin:  voraussichtlich 09. Januar 2013 in Mainz.

Weitere Informationen und Kontakt:

http://fuer-gerechtigkeit.jimdo.com/