Unterstützt die “Comfort Women”

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

999 Mal standen sie bereits dort, immer mittwochs, auch bei Regen und Schnee, bei Hitze und bei Kälte. Sie sind hochbetagt, manche sind von Krankheit gezeichnet. Doch sie wollen nicht aufgeben.

Diese Frauen sind Überlebende des sogenannten “Comfort Women”-Systems der japanischen Armee während des Asien-Pazifik-Krieges von 1931 bis 1945. Schätzungsweise über 200,000 Frauen wurden in japanisch besetzten Asien als Zwangsprostituierte durch die japanische Armee zum Teil bis zum Tode missbraucht.

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Rückschau von Terre de Femmes auf den 25.11.2011

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Rund 6300 „frei leben – ohne Gewalt“-Fahnen wurden in
diesem Jahr zum 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an
Frauen“ gehisst. Im Rahmen der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion, die sich nun
schon zum 11. Mal jährt, fanden wieder die unterschiedlichsten und vielseitigsten
Aktionen statt. Mit nachdenklichen, kreativen und fachlichen Veranstaltungen wurde
gegen Gewalt an Mädchen und Frauen ein Zeichen gesetzt. An vielen Orten in
Deutschland und weltweit wurde der Opfer von Gewalt mit Lichteraktionen,
Nachtwanderungen oder Gottesdiensten gedacht. Etliche Ausstellungen
thematisierten und beleuchteten historische und aktuelle Aspekte der
Frauenbewegung.

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Pakistan: Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen

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All Pakistan Trade Union Federation
(APTUF, Pakistanische Allgemeine Gewerkschaftsföderation)
Liebe Freunde,
viele Grüße von der Pakistanischen Allgemeinen Gewerkschaftsföderation!
Wie Ihr wisst ist es anerkannt, dass Gewalt gegen Frauen einen weit verbreiteten und groben
Verstoß gegen die Menschenrechte darstellt, der in allen Ländern und allen sozialen Schichten der Gesellschaft verbreitet ist. Das machte auch auf die Tatsache aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen nicht das Ergebnis ist von zufälligem, individuellem Fehlverhalten, sondern vielmehr seine tiefen Wurzeln in den strukturellen Verhältnissen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männern hat. Der Bericht warf ein Licht darauf, was in großem Maße verheimlicht und aus subjektiven oder scheinbar kulturellen Gründen akzeptiert wurde, da geeignete Menschenrechtsstandards fehlen.

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Bericht zur Veranstaltung mit Melona in Schwäbisch Gmünd: „Fight violence against women“

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Eine Vertreterin der Triumpf-Textilarbeiterinnen von den Philippinen berichtet

Melona Duclan spricht langsam und deutlich. Ihr Englisch haben viele der über 30 Anwesenden schon übersetzt, ehe sie zu Ende gesprochen hat. Ihre Hände begleiten ihren Bericht über den Kampf der Textilarbeiterinnen von Triumpf International in Manila, Philippinen, mit schüchterner Bewegung: „1663 Beschäftigte, hauptsächlich Frauen, erhielten am 4. Juli 2009 den Brief mit ihrer Entlassung. Sie traten in den Streik, der über ein Jahr dauerte.“ Melona berichtet, wie die Näherinnen zuerst, während sie Streikposten standen, mit alten Nähmaschinen der Firma Solidaritätstaschen nähten. Dann wurden Polizei und Schlägertrupps auf sie gehetzt. Die Maschinen wurden zerstört, die Frauen von den Werkstoren vertrieben. Sie nähten zuhause weiter. Über den Frauenverband Courage werden die Taschen auch in Deutschland vertrieben. Der Erlös hat einer Frau geholfen, die Miete zu bezahlen. „Der Verkauf der Taschen“, betont sie, „dient als Einnahmequelle während des Streiks, aber auch der Verbreitung ihres Kampfgeistes und der Idee der Solidarität.“

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Kritische Diskussion farbiger Frauen mit der Bewegung der Slut Walks.

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Kritische Diskussion schwarzer Frauen / farbiger Frauen mit der Bewegung der Slut Walks.
Im Anhang die englischen Dokumente.

Stellungnahme von AF3IRM in Englisch – bitte hier klicken
Zusammenfassung der AF3IRM Antwort zu den SlutWalks:
AF3IRM Mitglieder (Im/Migranten aus Lateinamerika, Asien und Afrika) haben den Aufruf
zu den Slutwalks lange diskutiert. Zwar begrüßte man den Aufwand der Veranstalter, fühlte
sich aber unsicher bezüglich der Antwort.
Sie sehen sich selbst als Hauptopfer von Gewalt an Frauen, von sexueller Gewalt, Verschleppung,Prostitution.

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