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Erklärung aus der Schweiz: Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – Sofortige Aufklärung und Freilassung der entführten Sharmista in Indien

Mit absolutem Entsetzen und grosser Wut haben wir gestern Abend von der Entführung Sharmista`s und weiterer Führer erfahren. Wir kennen Sharmista als kämpferische und sehr engagierte Frau.

Ihr Kampf für die Umwelt- und Volksbewegung „Für Land, Lebensgrundlagen, Ökologie und Umweltschutz“ ist offensichtlich auch der Grund für den feigen Überfall auf sie und dass sie von Schlägern der Regierungspartei TMC angegriffen und verschleppt wurde.

Der Widerstand in Westbengalen gegen eine Starkstromstrasse in West Bengalen, ist den Konzernen ein Dorn im Auge. Ihnen steht die Angst vor einem Protest der viel grundlegendere Fragen aufwirft wie Freiheit und Frieden, Leben ohne Armut,  ins Gesicht geschrieben. Diese Projektmanager gehen über Leichen, sie dienen der Profitmaximierung grosser Konzerne. Wir haben es mit eigenen Augen in Indien gesehen, wie Häuser  abgerissen wurden, in denen noch Menschen lebten, für Hauptstrassen die zu grossen Hotelketten führen sollten.

Wir werden alle fortschrittlichen Kräfte in der Schweiz über die Entführung und deren Hintergründe informieren und Sharmistas Foto wird bei uns im Zelt am 1. Mai mit dabei sein, ihr Mut ist uns ein Vorbild uns der Widerstand wird weiter leben.

MLGS; 26.04.2018




Protesterklärung: Entführung von Sharmista Choudhury

Liebe Freundinnen, Mitstreiterinnen,
heute wenden wir uns wieder mit der dringenden Bitte um Solidarität an euch;
Wie wir soeben erfahren haben, wurde unsere Aktivistin und Weltfrau Sharmista Choudhury am Montag in Westbengalen/ Indien von Hooligans gekidnappt und brutal zusammengeschlagen. Wir fürchten um ihr Leben. Sharmista ist eine Führerin der Bewegung für den Schutz von Menschen, Lebensgrundlagen und Umwelt.

Folgende E-Mail Adressen können angeschieben werden: info@cpiml.in ; redstarhindi@gmail.com ; cpimlredstarcentral@gmail.com

Regierung Indiens: cm@gov.in und india@gov.in

Es lebe die internationale Solidarität, Suse / Europakoordinatorin Deutschland

dear friends,
today we turn again to you with an urgent request for solidarity
Our activist and world woman Sharmista was kidnapped in Westbangal/ India by hooligans and brutally beaten up. We fear for her life.
Sharmista is a leader of the movement for the protection of people, livelihoods and the environment.

Please write protests to me to forward. Currently I have no mail address from India.

long live international solidarity, Suse / European coordinator from germany

______________________________________________

Halinka Augustin/ Netherlands
Susanne Bader/ Germany
European Coordinators of the world womens conferences of the grasrootswomen

25.4.18

Protestation

We, women of the world women´s conferences, strongly condemn the brutal attacks and abduction of our activist Sharmista Choudhury and the other leaders of the Bhangor-Movement!

Sharmista is an activist of the worldwomen. We send this message to all of us in the whole world!

We demand their immediate and unharmed release! As well as that of the other leaders.

We call on all democratic forces in the country to take to the streets for the release of the kidnapped leaders.

We call on the government to take action against these criminal activities.

We call the women of the world – free our activist Sharmista! She must come back soon!

Halinka Augustin/ Netherlands
Susanne Bader/ Germany

send your protest to: susannebader-ek@web.de




Freilassung unserer Asienkoordinatorin und Gewerkschaftsführerin Joly Talukder und ihrer Kollegen erfolgt

Pressemitteilung

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen

der Basisfrauen

Halinka Augustin/ Niederlande

Susanne Bader/ Deutschland

 

#Free Joly- News

Heute morgen erreichte uns die wunderbare Nachricht von der Freilassung unserer Asienkoordinatorin und Gewerkschaftsführerin Joly Talukder und ihrer Kollegen

Joly Talukder along with six leaders of GWTUC have been released in bail“

Das ist ein großer Erfolg der Solidarität! Wir danken allen Freundinnen und Freunden!

Joly selbst schreibt per facebook:
“…. thanks for your solidarity and cooperation , after free from jail yesterday I came to meet with my parents and beloved villagers, but our movement is still going on.”

„……. Danke für Eure Solidarität und Zusammenarbeit. Nachdem ich gestern aus dem Gefängnis entlassen wurde, ging ich zu einem Treffen mit meinen Eltern und geliebten Dorfbewohnern. Aber unsere Bewegung geht weiter.“

Am 1. April 2018 wurden Joly Talukder und sieben weitere führende Vertreter der Textilarbeitergewerkschaft Bangladesh (GWTUC) und Vertreter der Kommunistischen Partei Bangladesch (CPB) verhaftet.

Innerhalb weniger Stunden hat die kämpferische Frauenbewegung diesen Vorfall international bekannt gemacht und es kamen Solidariätsschreiben aus Uganda, Togo, Burkina Faso, Niederlande, Deutschland, Tunesien, Argentinien, Ecuador, Karibik, Philippinen, Nepal, ….

Der Kampf der Gewerkschaft für einen Mindestlohn geht weiter! Unsere Solidarität auch!

 

Hintergrund ihrer Verhaftung war die Gründung einer Gewerkschaft durch Arbeiter in einer Fabrik im Mai 2017 in Dhaka. Die Arbeiter wurden ab diesem Zeitpunkt immer wieder attackiert und versucht, zu entlassen. Im Januar spitzte sich die Situation zu, ein Arbeiter wurde ohne Begründung entlassen, es kam zu Protesten die sich ausweiteten, als die Fabrik daraufhin einfach geschlossen wurde. Als dann ein Treffen von Vertretern der Arbeiter des Ashiana Garment und den Regierungsbehörden zum Thema Arbeit und Eigentümer abgesagt wurde, formierten sich die Arbeiter zu einem friedlichen Protestzug. Dabei kam es zu Provokationen und tätlichen Angriffen durch Vertreter des Verbands der Bekleidungshersteller und -exporteure Bangladeschs (BGMEA). Mit Eisenstangen und Stöcken wurden die Arbeiter angegriffen, ihr Eigentum, Mikrofone und Banner entwendet, ihre Rikschas zerschlagen. Es gab über 100 Verletzte und 37 Schwerverletzte.

Dieser Vorfall wurde seitens der BGMEA umgedreht, die Arbeiterführer angeklagt und vor Gericht gestellt. Die Daily Star berichtete mehrfach darüber.

Das High Court gewährte Freilassung auf Kaution. Als nun am 1. April die fälschlich Beklagten Gewerkschaftsführer u.a. Joly Talukder, ordnungsgemäß vor dem Unteren Gericht erschienen, wurden sie entgegen der üblichen Praxis, festgenommen, Joly in Isolationshaft gesteckt.
Dank der großen internationalen Solidarität wurden Joly und ihre Kollegen gestern auf Kaution freigelassen.

 




Weitere Solidaritäts- und Protestschreiben zu Joly Talukder und ihren Kolleginnen

1.  Verdi München:

Datum: 11.04.18 12:42 (GMT+01:00)
An: “courage münchen, anke fritz” <couragemuenchen@web.de>, “frauenverband bundesweit, courage” <frauenverband-courage@t-online.de>

Betreff: Solidarität mit Joly Talukder – mit der Bitte um entsprechende Weiterleitung. Danke!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben erfahren, dass die international für Frauenrechte engagierte Kollegin Joly Talukder aus Bangladesh gefangen genommen wurde und sich in Isolierhaft befindet.

Wir, der ver.di-Bezirksfrauenrat München (Bundesrepublik Deutschland), protestiert entschieden gegen die Inhaftierung und die Isolierhaft und fordert die unverzügliche Freilassung von Joly Talukder.

Mit solidarischen Grüßen

Agnes Kottmann

(i.A. ver.di-Bezirksfrauenrat München)

agnes.kottmann@t-online.de

2. Courage Vest-Recklinghausen:
für den Ortsvorstand:
Gabi Beisenkamp: Beisenkamp@t-online.de
Protest

 

Protest note

The Women’s Association Courage Vest resolutely and energetically unites the protest against the arrest and isolation of Joly Talukder and 7 other dedicated unionists on 01.04.2018 in Bangladesh.

Joly Talukder became internationally known for her commitment to improving working conditions after the conflagration and the collapse of the Rana Plaza.

When three years ago the textile factory in Bangladesh collapsed and more than 1,100 people were killed , international fashion companies pledged to improve. Rana Plaza was the largest factory accident in the country’s history.

Just three weeks later, unions and industry representatives signed a plan of action to improve fire safety and building security. But since then factory buildings have repeatedly burned or collapsed, and many people died. Construction and safety measures are still neglected.

The now imprisoned and criminalized trade unionists were engaged to implement the action plans and exposing the intolerable grievances before more people would be suffocated, scalded or burned at the workplace.

We demand the immediate unconditional release of Joly Talukder and all other GWTUC trade unionists imprisoned in Bangladesh!

 




Courage Essen in Solidarität und Protest gegen Verhaftung von Joly Talukder und ihre 7 Kolleginnen


www.couragezentrum-essen.de

Protestnote 

Wir fordern die sofortige Freilassung von Joly Talukder  und ihren sieben Kolleginnen!

Wir protestieren lautstark und öffentlich gegen die Verhaftung von Joly Talukder, Vorsitzende der Gewerkschaft der Näherinnen GWTUC in  Bangladesh und ihrer sieben Kolleginnen!

Wir fordern ihre sofortige Freilassung!

Joly Talukder hat auch bei ihren Besuchen bei uns in Essen immer wieder das Verschwinden von Mitgliedern oppositioneller Parteien und Gewerkschafter/innen angeklagt. Voller Empörung erfuhren wir, dass sie selbst am 1. April diesen Jahres festgenommen und sogar in Isolationshaft gesteckt wurde.

Das ist Folter, gegen jedes Menschenrecht und muss sofort beendet werden!

Kurz nach dem letzten Besuch von Joly Talukder im Herbst 2016 in Essen streikten rd. 20.000 Textilarbeiterinnen bei Dhaka für einen höheren Mindestlohn, der wenigstens ein Existenzminimum für ihre Familien zum Überleben sichern sollte.

Gummigeschosse und Festnahmen waren die Antwort. Aktive Gewerkschafterinnen in Bangladesh werden verfolgt und sollen mundtot gemacht werden. Auch die deutsche Textilindustrie, die Modeketten und die Bundesregierung müssen als Nutznießer zur Rechenschaft gezogen werden!

Oft schon war Joly Talukder nach der Katastrophe von Rana Plaza bei uns, Courage Essen, zu Gast. Mit Aktionen z.B. vor Primark, in Schulen, beim offiziellen Empfang der Gleichstellungsstelle der Stadt, in Radio- und Zeitungsinterviews klärte sie auf.

Wir forderten gemeinsam die Konzerne, die in Bangladesh produzieren lassen, die erbärmlichen Bedingungen zu beenden.

Nicht Boykott der Produkte, sondern aktive Unterstützung der Gewerkschaftsarbeit in

Bangladesh für menschenwürdige Lebensbedingungen sind notwendig!

Gemeinsam mit der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, wo Joly Talukder als Asiendelegierte führende Aktivistin ist, und der Gewerkschaft  ver.di organisieren wir Solidarität, unterstützen den Kampf der GWTUC, sammeln Spenden für  die Arbeit ihrer Organizerinnen.

Weltweiter Protest macht jetzt Druck auf die Konzerne und Regierungen, auch in Deutschland:

Freiheit für Joly und ihre sieben Mitstreiterinnen!

Solidarität mit Joly Talukder und ihren Kolleginnen!

#Free Joly!

  1. April 2018

Frauenverband Courage Essen

Mädchen- und Frauenzentrum
Courage Essen e.V.,
Goldschmidtstraße 3,
45127 Essen
Tel: 0201/ 1 25 26 59 oder 556323
email: fvcourage-essen@fvcourage.de,




Solidarität rund um den Globus für Talukder!

Weltfrauen organisieren innerhalb kürzester Zeit internationale Solidarität mit Joly Talukder und sieben weiteren Gefangenen.

Mitteilung der kommunistischen Partei Bangladesh zu den Verhaftungen, was am 1. April geschah:

1.4.18

Dear Comrade,

This is to inform you that Jolly, the general secretary of Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre and other seven leaders of the same organization has been arrested and sent to jail today, 1 April 2018. Few months back regarding trade union movement on some genuine demands of the workers in a particular factory the employers association instituted a false case against the leaders of BGWTUC. The so called accused leaders went to High Court for advance bail in connection with that case. However, High Court granted them bail for four months and asked them to appear before the appropriate Lower Court. It’s a normal practice that when High Court gives a bail, the Lower Court also gives bail. According to the  direction of the High Court Jolly and other leaders (so called accused) appeared before the Lower Court today. However, Lower Court refused to give them bail and sent them to jail. This is unusual. It has been done by the influence of towners association.

We shall again try to go to High Court and ask for bail. We are not sure what High Court will do this time. The process of going to High Court will take some time. In the meantime the leaders will remain in jail.

Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre will organize protest meeting in Dhaka as well as other garments industrial areas tomorrow.

Your solidarity will strengthen our movement.

In solidarity

Haider Akbar Khan Rano

Communist Party of Bangladesh

Dies soll Ihnen mitteilen, dass Jolly, die Generalsekretärin des Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre (Gewerkschaft) und sieben andere Führer derselben Organisation heute, am 1. April 2018, verhaftet und ins Gefängnis gesteckt wurden.

Vor einigen Monaten hat der Arbeitgeberverband in Bezug auf die Gewerkschaftsbewegung auf einige echte Forderungen der Arbeiter in einer bestimmten Fabrik ein falsches Verfahren gegen die Führer des BGWTUC (Gewerkschaft) eingeleitet. Die so genannten beschuldigten Führer gingen an den Obersten Gerichtshof, um im Zusammenhang mit diesem Fall eine Vorauskaution zu erhalten. Der Oberste Gerichtshof gewährte ihnen jedoch eine Kaution von vier Monaten und bat sie, vor dem zuständigen Untergericht zu erscheinen. Es ist eine übliche Praxis, dass, wenn das Oberste Gericht eine Kaution stellt, das Untere Gericht auch eine Kaution stellt. Nach der Anweisung des Obersten Gerichtshofes sind heute Jolly und andere Führer (so genannte Angeklagte) vor dem Untergericht erschienen. Das Gericht weigerte sich jedoch, sie mit Kaution gehen zu lassen und schickte sie ins Gefängnis. Das ist ungewöhnlich. Sie wurde unter dem Einfluss der Eigentümergemeinschaft durchgeführt.
Wir werden wieder versuchen, zum Obersten Gerichtshof zu gehen und Kaution zu verlangen. Wir sind nicht sicher, was der Oberste Gerichtshof diesmal tun wird. Der Prozess, zum High Court (Obersten Gericht) zu gehen, wird einige Zeit in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit bleiben die Anführer im Gefängnis.
Die Gewerkschaft organisiert morgen Protest in Dhaka und anderen Industriezentren,

eure Solidarität wird unsere Bewegung stärken,

in Solidarität, Haider Akbar Khan Rano, Kommunistische Partei Bangladesh

Aus Indien schrieb Sharmista Choudhury: “Yes, let us all protest and campaign against the arrest of Joly and her comrades. Sharmista“
Ja, lasst uns protestieren und Kampagnen machen gegen die Verhaftung von Joly und ihren Kameraden.

Aus Deutschland

Dear Joly, dear colleagues!
We have learned from the crass and undemocratic actions against our friends and protest in the strongest!
Joly Talukder has become known in Germany through the deep cooperation with our union. we will do everything we can to free them and bring the government in Bangladesh to justice. Without women like Joly, there would be no minimum wage for textile workers, and the division among workers in the world would be aggravated. we want to pick them up! in deep friendship and solidarity, Nina Dusper and Reingard Kirhouse / Verdi District Women’s Council Duisburg

Lieber Joly, liebe Kollegen!
Wir haben aus den krassen und undemokratischen Aktionen gegen unsere Freunde gelernt und protestieren am stärksten!
Joly Talukder ist in Deutschland durch die enge Zusammenarbeit mit unserer Gewerkschaft bekannt geworden. Wir werden alles tun, um sie zu befreien und die Regierung in Bangladesch vor Gericht zu bringen. Ohne Frauen wie Joly gäbe es keinen Mindestlohn für Textilarbeiter, und die Spaltung unter den Arbeitern in der Welt würde sich verschärfen. Wir wollen sie abholen! in tiefer Freundschaft und Solidarität,

Nina Dusper und Reingard Kirhouse / Verdi Kreis Frauenrat Duisburg

Aus Tunesien:

I have tried several times to send the message of support. Finally, he arrived. It is signed Saloua Guiga and Sabah Affès of Tunis, members of WWC.

Long live feminist solidarity

Saloua Guiga

Ich habe viele Male versucht die Mitteilung zu senden, zuletzt kam sie an. Sie ist unterzeichnet mit  Saloua Guiga (Koordinatorin des Nahen und Mittleren Osten) und  Sabah Affès, Mitglieder der Weltfrauenkonferenzen. Lang lebe die feministische Solidarität.

Aus Uganda

Oh very sad news,

We are fighting for immediate release of Joly Talukder and her colleagues,  world women enough is enough let us stand as women and fight for our fellow women,  please please we request for you immediate release of our  women

Let us wait to see by the end of the day we hope they would have been released.

From uganda,

Mwambu Margaret Jane

Wir kämpfen für die sofortige Freilassung von Joly Talukder und ihrer Kollegen,

WeltFrauen, genug ist genug, lassen Sie uns als Frauen aufstehen und kämpfen für unsere Mitfrauen, bitte wir bitten Sie um sofortige Freilassung unserer Frauen.

Warten wir bis zum Ende des Tages, von dem wir hoffen, dass sie freigelassen werden.

 

Aus Nepal:

Dear European Coordinators,

Dear Asian Coordinators

 

Revolutionary Salute and remember from Nepal !

With reference to attached mail relating to sad news  about arresting and sending  the general secretary of Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre, Joly  Talukdar with her 7 other leaders of same Organization on 1 April 2018,so we express our solidarity on their  protest  and demand for their immediate release  with their Goverment !

 

Best regards,

Sarita Maharjan

Coordinator

Foreign Department of ANWA (Revolutionary)

 

In Bezug auf die erreichte Post, die sich auf traurige Nachrichten über die Verhaftung und Entsendung des Generalsekretärs des Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre, Joly Talukdar mit ihren 7 anderen Führern derselben Organisation am 1. April 2018 bezieht, bringen wir unsere Solidarität mit ihnen zum Ausdruck und fordern ihre sofortige Freilassung von der Regierung!

Sarita Maharjan, Koordinatorin der Auslandsabteilung von ANWA

 

Aus Argentinien

Ok. We’ll be sending our note demandig her immediate freedom. Tomorrow. Best regards. Susana

Ok. Wir werden unsere Nachricht schicken, die ihre sofortige Freiheit fordert. Morgen.

Mit freundlichen Grüßen Susana

 

Aus Ecuador

Aus Ecuador und im Namen von Women for Change halten wir an dieser Forderung nach Jolys Freiheit fest. Ab morgen werden wir diese Forderung nach Freiheit über soziale Netzwerke verbreiten.

Wir werden dieses Kommuniqué auch über das Netzwerk des zweiten Treffens von Frauen aus Lateinamerika und der Karibik verbreiten.
Cristina Cachaguay
NATIONALE PRÄSIDENTIN DER FRAUEN FÜR DEN WANDEL IN ECUADOR
Cecilia Jaramillo J.
Vorbereitungsausschuss für das zweite Treffen von Frauen aus Lateinamerika und der Karibik

 

Desde Ecuador y a nombre de Mujeres por el Cambio, nos adherimos a esta demanda de libertad para Joly. Desde mañana por las redes sociales difundiremos esta demanda de libertad.

De igual manera vamos adifundir este comunicado en la Red del Segundo Encuentro de Mujeres de América Latina y El Caribe

Firman:

Cristina Cachaguay

PRESIDENTA NACIONAL DE MUJERES POR EL CAMBIO DE ECUADOR

Cecilia Jaramillo J.

Comité Preparatorio del Segundo Encuentro de Mujeres de América Latina y El Caribe

 

 

aus Deutschland vom kämpferischen Frauenrat:

Protest declaration

In the name of the Women’s Political Counsel we demand that Joly Talukder and seven other union leaders of the Garments Workers Trade Union Centre will be released immediately!

 

Joly Talukder was our guest in Germany several times.  We know her as a sister, who shows her solidarity to us in many cases. She came to our Women’s political counsels, which are the greatest self-organized women events in Germany. She has many sisters in our country. We are together in the movement of the World Women’s conference.

We have heart that Joly has been arrested and sent to jail since 1 April 2018 and that Joly Talkuder is in solitary confinement. This is a monstrosity.  For us all accusations against Joly Talukder and her colleagues are fabricated lies.

We demand the immediate release of Joly Talukder and her colleagues!

Joly Talukder is one of the respected coordinators of the World Women’s Conference and we protest vehemently against the solitary confinement of Joly Talukder!

We will distribute this protest declaration internationally.

 

In the name of the coordination group of the women’s political council

Anne Wilhelm

 

Martina Stalleicken/Marxist-Leninist Party of Germany, 3rd of April 2018

 

Dear friends of the Garments Workers’ Trade Union Centre,

 

I have learned that Joly Talukder and seven other trade union leaders have been arrested – I am outraged!

The MLPD immediately made this public. The European Coordinators of the World Womens Conference have called for international solidarity. Solidarity already exists from Europe, Asia and Africa!

In Germany, we were recently able to welcome five Turkish revolutionaries back from prison. They had been in prison for two years, not for any crime, but because of their communist attitude. Like you, they were in solitary. At her receiption, comrade Banu said: “Although I was isolated, I never felt alone. Your huge solidarity overcame the prison walls!”

We say to you: Dear friends, dear Joly, that is exactly what we assure you and your fellow fighters, warmest greetings!

Maybe you can find a way to convey our regards to Joly.

 

Martina Stalleicken

 

 

To the Supreme Court of Bangladesh
Dear Ladies and Gentlemen!

 

I heard about the arrestment of Joly Talukder by you. I am outraged! She’s a brave woman. We are in full solidarity with her. I myself know Ms Talukder from a good and solidary cooperation. Ms. Talukder has visited us several times in Germany. With her competent and committed experience, she has often worked together with us to provide valuable information about the lives and situation of predominantly young women working in the textile industry in Bangladesh. In this, she was – and is – the contact person for trade union representatives and an interview partner for radio and television. Her arrest – and above that, in solitary confinement – will cause widespread indignation in Germany. On behalf of many comrades-in-arms and my party, the Marxist-Leninist Party of Germany and its youth league REBELL, I protest expressly against Ms Talukder’s arrest and call for her immediate release. We will not hesitate to inform the public further and to organise broad solidarity!

 

Martina Stalleicken, MLPD spokeswoman on women’s policy

 

Protesterklärung der Bundesvertretung von Solidarität International (SI) e.V.

 

 

Wir protestieren gegen die erneute Verhaftung von Joly Talukder und sieben weiteren gewerkschaftlichen Führungskräften der Bangladesh Garments Workers Trade Union (GWTU).

Joly Talukder als Generalsekretärin der GWTU wurde zudem in Isolationshaft gesetzt.

 

Wir fordern die sofortige Freilassung dieser mutigen Frauen, die sich unter schwierigen Bedingungen für die Belange der TextilarbeiterInnen in Bangladesch einsetzen und die ArbeiterInnen in der GWTU organisieren.

 

Mit Joly verbindet uns eine jahrelange Freundschaft und Zusammenarbeit und wir sammeln aktuell Spenden für die Unterstützung gewerkschaftlicher Organizerinnen in Bangladesch.

 

Wir werden diese Erklärung an alle Gruppen unseres Verbandes und unsere internationalen Partner weitergeben und nach Kräften die Solidarität helfen zu entwickeln.

 

 

i.A. der Bundesvertretung von Solidarität International (SI) e.V.

Renate Radmacher, Alexander Schmidt, Ute Kellert, Waltraut Bleher, Axel Kassubek




Solidarität mit Joly Talukder!

Liebe  Freundinnen und Freunde,

wir haben erfahren, dass unsere Weltfrau und Asienkoordinatorin, Joly Talukder, heute gefangen genommen wurde und sich in Isolierhaft befindet. Sendet Solidaritäts- und Protestnoten an ihre Gewerkschaft. Bitte verbreitet diese Nachricht an viele andere Menschen, die ihr kennt. Danke für die Solidariät.

Wir haben euch einen Vorschlag angehängt. Ihr könnt es auch an das Gericht schicken,

kämpferische Grüße, Suse und Halinka

Solidaritätsadressen können an folgende Adresse geschickt werden:

Garment Workers’ Trade Union Centre, Mukti Bhaban, 2 Comrade Moni Shingha Road, Dhaka-1000

Hier können Solidaritätsadressen auf der Homepage des Garment Workers’ Trade Union Centre hinterlassen werden: http://www.gwtuc.org/contact-us-2/   mehrmals versuchen 

Protestnote – nota de protesta – Note of protest

Halinka Augustin/ Netherlands
Susanne Bader/ Germany

oder per E-Mail an Monzur Moin: monzurmoin@gmail.com

European Coordinators of the World Women’ s Conferences of grassroots women

Protest declaration
We demand that Joly Talukder and seven other union leaders of the Garments Workers Trade Union Centre
will be released immediately !

We have learned that Joly, the general secretary of Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre and other seven leaders of this organization have been arrested and sent to jail today, 1 April 2018.

We also learned that Joly Talkuder is in solitary confinement. This is a monstrosity.

All accusations against Joly Talukder and her colleagues are fabricated lies.

We demand the immediate release of Joly Talukder and her colleagues!

Joly Talukder is one of the respected coordinators of the World Women’s Conference and we protest vehemently against the solitary confinement of Joly Talukder !

We will distribute this protest declaration internationally.




Grüße aus Indien

Greetings to our comrades of Courage

Women in India fighting to save their homes and land and livelihoods send militant greetings and solidarity to women in Germany. We must unite to fight the violence and discrimination that is devastating our lives.

Here you see a picture of a programme today with some women in Delhi. Their homes have been demolished by the government and you can see how they are living now. But they are all militant women of AIRWO and are fighting for their rights.

Love, Sharmistra

Grüße an unsere Genossinnen von Courage

Frauen in Indien kämpfen um ihr Zuhause zu schützen und das Land und ihre Existenz, sie senden kämpferische Grüße und Solidarität zu den Frauen in Deutschland. Wir müssen uns vereinigen um die Gewalt und Diskriminierung zu bekämpfen, die unser Leben verwüstet.

Hier auf diesem Foto seht Ihr ein Bild über ein aktuelles Programm mit einigen Frauen in Neu Delhi. Ihre Häuser wurden von der Regierung abgerissen und Ihr könnt sehen, wie sie jetzt leben. Aber es sind kämpferische Frauen von AIRWO und sie kämpfen um ihre Rechte.

Viele liebe Grüße, Sharmistra




Solidaritätsbrief an Familien entlassener Bergarbeiter in Indonesien

Frauenverband Courage, Bergarbeiterfrauen-AG,

c/o Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Str. 8, 45772 Marl, Tel. 02365-44027 und
Seyran Cenan, Steinmetzstr. 1, 44629 Herne, Tel. 02323-27003

An die Familien der entlassenen indonesischen Bergarbeiter der Grasbergmine,

Liebe Familien und Bergleute

wir Bergarbeiterfrauen und Freundinnen des Bergbaus aus der Bergarbeiter-AG im Frauenverband Courage haben erfahren, dass Freeport nach dem Streik im Mai 4.220 Bergleute entlassen hat . Es ist macht uns wütend, dass Freeport zugleich den Zugang zu Bildung und anderen Leistungen für die Bergleute und ihre Familien eingestellt hat. Wir trauern mit den Familien der sieben Freeport-Bergleute, die krank waren und infolge der Kürzung ihrer Krankenversicherung durch Freeport gestorben sind. Besonders betroffen hat uns der Tod des Kumpel, der sich erhängte, nachdem ihm die Krankenhausbehandlung seines kranken Kindes verweigert wurde.

Wir fordern Freeport und die indonesische Regierung sofort auf, die entlassenen Bergleute wieder einzustellen und kostenlosen Zugang zu Bildung und anderen Leistungen zu gewähren. Den Familien der verstorbenen Bergleute müssen weiter Unterhalt von dem Minenbetreiber bekommen, dass sie würdig leben können.

Wir fordern auch eine umfassende kostenlose Behandlung von Krankheiten und Unfällen, die durch die Arbeit verursacht wurden. Die Übernahme der Kosten für die medizinische Behandlung und Vorsorge muss das Unternehmen bezahlen. Wir fordern eine würdige medizinische Behandlung auch der Angehörigen der Bergleute.

Wir wollen nicht jeden Tag um das Leben unserer Männer, Kinder, Angehörigen  und Freunde irgendwo auf dieser Welt bangen. Nur weil in vielen Ländern das Leben der Kumpel irgendwo auf dieser Welt bangen, nur weil heute unter den Bedingungen der Verschärfung des Konkurrenzkampfes um die Rohstoffe die Rechte der Arbeiter nichts mehr zählen.

Wir Bergarbeiterfrauen stehen auf, um gemeinsam mit den Bergarbeiterfrauen in aller Welt für eine lebenswerte Zukunft für unsere Männer, Kinder und Jugend zu kämpfen.

In diesem Sinne ein herzliches Glück Auf an die Bergleute und ihre Angehörigen.




Internationale Kurzmeldungen

Suse Bader/Europakoordinatorin:

16.10.2017 Im Vorfeld des 2. Welttreffens der Kontinentalkoordinatorinnen zur 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen erreichen uns immer wieder Meldungen von den Weltfrauen, die wir gerne publizieren.

„Wir erleben hier gerade eine sehr turbulente Zeit in Südkurdistan mit sehr viel Ungewissheit bezüglich der nahen Zukunft. Ihr habt wahrscheinlich mitbekommen, dass hier ein Unabhängigkeitsreferendum stattgefunden hat. Nach dem Referendum haben sich Türkei, Irak und Iran zusammen getan und allerlei Sanktionen beschlossen. Ständig kommen neue Drohungen hinzu. Außerdem soll sich der Barzani-Clan mit einigen Parteien dazu verständigt haben, die für 1. November angesetzten Wahlen auf 2019 zu verschieben. Das heißt, die Lösung der Krise soll um weitere zwei Jahre vertagt werden, was ein riesen Problem darstellt.

Die irakische Regierung alle internationale Flüge von/nach Südkurdistan gesperrt hat. Der einzige Weg führt über Bagdad, jedoch gilt die Aufenthaltserlaubnis, die Ausländer hier erhalten, nur für krg-Gebiet (autonome Region Kurdistan) d.h. nach irakischem Gesetz sind wir hier eigentlich illegal. Deshalb werden jetzt 420 Dollar Strafe bei der Ausreise von Nicht-Irakern erhoben. …

„Die Krise hier verschärft sich immer weiter, jetzt besteht die Gefahr eines bewaffneten Konflikts zwischen irakischen und kurdischen Sicherheitskräften in Kirkuk, was gerade einmal eine Stunde entfernt ist… d.h. die Möglichkeit, dass sich der Konflikt legt und die kurdischen Flughäfen wieder für internationale Flüge geöffnet werden, ist sehr niedrig. Der Hinflug von Sulaymaniyah über Bagdad nach Düsseldorf (einmal die Woche) kostet 365 Dollar. Die Strafe 420 Dollar, am Flughafen von Bagdad zu errichten. Das irakische Innenministerium hatte zu Beginn der Sperre erklärt, Ausländer könnten ohne Visum und Strafe ausreisen, aber dem ist wohl nur in den ersten Tagen nach dem Referendum so gewesen.“

Aus Togo erreichte uns am 10.10. 17 diese Nachricht

„Meine Lieben! Wir sind seit einigen Monaten in heftigen politischen Auseinandersetzungen. Die Mehrheit der Togolesen, darunter auch ich, sind es müde, die Dinge, wie sie in Togo laufen, zu unterstützen. Besonders unsere Verfassung, die ein Trick war, um die Familie um den des toten Präsidenten an der Macht zu halten. Wir wollen, dass sie die alte Verfassung von 1992 wieder einsetzen, die nur zwei Wahlmandate für alle Präsidenten festlegt; und sie müssen die Möglichkeit erlauben, jetzt zu wählen. … In der Hartnäckigkeit der Demonstrationen werden wir von anderen Afrikanern unterstützt und wir glauben an unser Recht zu kämpfen.  Alle unsere Grüße an die Schwestern in Deutschland, wir sehen uns bald!“

  • Aus Indien erreichte uns im September folgende Kurznachricht von Sharmista Choudhury, Aktivistin der Bewegung für Land, Leben
    Sharmista war Anfang des Jahres von der indischen Polizei bei einer Aktion festgenommen worden und kam erst nach 190 Tage gegen Kaution wieder frei. Sie schreibt an die Weltfrauen„Der Kampf geht trotz extremem und fortdauerndem Staatsterror weiter. Ich schreibe an die Weltfrauen kurz im Detail über diese Bewegung, wo Tausende von Dorffrauen eine sehr entscheidende Rolle spielen. Die Dörfer stehen vor einer, von der Regierung auferlegten, Wirtschaftsblockade. Und staatlich gesponserte Götter patrouillieren das Gebiet mit anspruchsvollen Waffen, um sicherzustellen, dass niemand eindringen oder die Dörfer verlassen kann. Die Frauen der Dörfer brauchen also die Unterstützung und Solidarität der Weltfrauen.“
  • Aus Lomé/Togo schreibt uns Paula von der Frauenorganiation CLEF, „Kreis der Verbindung und der gegenseitigen weiblichen Hilfe“. Paula ist eine Umweltaktivistin zum Schutz der Bäume: „Wir haben in den letzten Tagen einige politische Streiks für bessere Lebensbedingungen für die Bevölkerung in meinem Land. Dabei wurden einige Menschen getötet. Aber Gott sein Dank ist noch alles unter Kontrolle obwohl für die nächsten Tage weitere Streiks geplant sind.“