Presseerklärung: Kein Kampf wird ohne Solidarität bleiben!

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Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen
Halinka Augustin, Niederlande
Susanne Bader, Deutschland
Stellvertreterinnen
Zaman Masudi, Deutschland
Ludmilla Chugunova, Russland

Pressemitteilung 5. März 2018

„Kein Kampf wird ohne Solidarität bleiben“

diese Botschaft der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen ist Verpflichtung:

Freiheit für Joly Talukder, Asienkoordinatorin der Weltfrauenkonferenzen, führende Gewerkschafterin der Textilarbeitergewerkschaft GTWU/ Bangladesh!

Einladung zur 2. Europakonferenz der Basisfrauen am 14.04.18 in Mannenbarg/Schweiz

Mitten in die heiße Phase der Vorbereitungen der 2. Europakonferenz der Weltfrauen nach der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen erreichte uns die Nachricht von der Verhaftung unserer  Asienkoordinatorin Joly Talukder/Bangladesh und sieben weiterer Kollegen.

Noch am Tag ihrer Verhaftung organisierten die Europakoordinatorinnen die internationale Solidarität und bereits über Nacht sandten Weltfrauen Solidaritätsadressen: aus Tunesien, Uganda, Indien, Argentinien, Ecuador, der Karibik, Nepal, Frankreich, Bezirksfrauenrat verdi in Duisburg, frauenpolitische Sprecherin der MLPD, ICOR Hauptkoordinatorin Monika Gärtner-Engel, Frauenverband Courage.

Das ist der Geist der Weltfrauenbewegung zur Vorbereitung von Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen. Die 2. Europakonferenz steht auf den Prinzipien des Weltfrauenkonferenzprozesses. Sie wird sich mit der Lage und den Kämpfen der Frauen in Europa anhand authentischer Länderberichte befassen.

Aus Griechenland schreibt Sofia, ehemalige Frauenkoordination der streikenden Stahlarbeiter: „Vielen lieben Dank für die Einladung! Wir hier in Griechenland haben nur für ein paar Monate im Jahr Arbeit, die andere Zeit sind wir arbeitslos. Die Arbeit ist für einen Hungerlohn und selbst den zahlen sie uns nicht immer aus. Die Stahlarbeiter von Aspropirgos quälen sich immer noch mit den Prozessen die die Streikbrecher gegen uns führen.“ Aus Katalonien: „Die Situation der Frauen verschlechtert sich…..Vor etwa vier Jahren wollten sie das Abtreibungsgesetz reformieren, dabei verspotteten sie die politische Vertretung der Frauen, verhöhnen ihr physisches Erscheinungsbild und die Frauen, die Opfer männlicher Gewalt wurden, werden bestraft indem man ihre Erscheinung bei den Übergriffen hinterfragt. Ich glaube, dass wir sehr viele Gründe haben, den Kampf der Frauen überall auf der Welt zu führen ……“ Der Streik am 8. März in Spanien soll auf die Lohnunterschiede aufmerksam  machen und hat das Ziel, „gesellschaftlich sichtbar zu machen, dass Frauen den Hauptteil der Hausarbeit, Versorgung und Betreuung/Pflege abdecken.“

Eine tiefere Koordinierung und Kooperation ist ein wesentliches Ziel der Europakonferenz. Anmeldungen sind bisher eingegangen aus der Türkei, Spanien/Katalonien, Bosnien, Ukraine, Russland, Schweiz, Deutschland, weitere sind in der Planung.

Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

KategorienAllgemein

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