1

Aufruf zur 3. Weltfrauenkonferenz 2021 in Tunis

 

Von den Anden, zu den Rocky Mountains, vom Ayers Rock über die Alpen, vom Himalaya zum Ural und Atlas erschallt unser Ruf und wird zum Schrei der sich über die Welt ausbreitet – in den Metropolen widerhallt bis er letztendlich auch jeden Winkel der Erde erreicht! Er erfasst immer mehr Frauen. Lasst uns gemeinsam ein Band der Solidarität weben!

Kommt zur 3. Weltfrauenkonferenz 2021 nach Tunis!

Tunesische Textilarbeiterinnen kämpfen gegen Arbeitshetze, geschlechtliche Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz. Mutige Streikführerinnen werden auf schwarze Listen gesetzt. Textilarbeiterinnen in Bangladesch kämpfen gewerkschaftlich organisiert für einen Mindestlohn der zum Leben reicht. Sie trotzen Gefängnis und Gewalt. Sie alle bilden das Rückgrat der kämpferischen Frauenbewegung.

Im Iran ist die Glut der Revolution erneut entfacht, Frauen stehen todesmutig auf gegen die islamistisch-faschistische Mullah-Regierung. Ihre Forderung nach Frauenrechte verbindet sich mit den Kämpfen der Arbeiter. Indigene Frauen Lateinamerikas kämpfen für die Zukunft der Kinder und des Planeten! Sie rufen der Welt zu: Rettet unsere Mutter Erde!

Die mutigen Kämpferinnen von Rojava verteidigen Seite an Seite mit den Männern ihre demokratische Revolution mit den weitest gehenden Frauenrechten gegen die völkerrechtswidrige Invasion durch die Truppen der faschistischen Erdogan-Regierung.

Afrikas Frauen erheben sich gegen das Diktat der Unterdrückung und Ausplünderung ihres Kontinents durch imperialistische Länder vieler Couleur. „Unser Kontinent, seine Rohstoffe kann uns und unsere Kinder ernähren aber nicht die imperialistischen Räuber!“

In Europa kämpfen Frauen mutig, kraftvoll und entschlossen für ihre Interessen. Dagegen erstarken faschistische und faschistoide Kräfte. Gegen diese Rechtsentwicklung stehen Frauen auf, kämpfen für den Erhalt und Ausbau von Frauenrechten, gegen zunehmende Gewalt und Mord an Frauen. Auch die junge Generation hat sich auf den Weg gemacht. Inspiriert von Greta Thunberg wuchs mit der „Fridays for Future“ weltweit eine der größten Jugendbewegungen heran. Ihre Forderung „System change – not climate change“ verbindet Jugend-, Frauen-, Umwelt- und Arbeiterbewegung!

Der Aufbau von Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen seit 2006 ist die Antwort auf die Krisen des Imperialismus:

Mit der 1. Weltfrauenkonferenz 2011 in Caracas (Venezuela) haben wir erste Fäden des Bands der Solidarität geknüpft. Erstmals kamen Basisfrauen der Welt zusammen, tauschten sich aus über Lage, Kämpfe und Frauenbewegung in ihren Ländern.

Mit der 2. Weltfrauenkonferenz 2016 in Katmandu (Nepal) wurde das Band gefestigt und zu einer Weltfrauenbewegung gewebt. Angesichts zunehmender Angriffe auf die Frauen der Welt, Morddrohungen gegen unsere Repräsentantinnen, Verhaftungen muss die Weltfrauenbewegung mit der 3. Weltfrauenkonferenz 2021 in Tunis (Tunesien) das Band der Kooperation und Koordinierung unzerreißbar machen. Frauen aller Kontinente sind nicht länger bereit, die ihnen vom Kapitalismus zugeordnete Rolle zu spielen. Mit der 2018 begonnenen Strategiedebatte und dem Theorieseminar in Indien hat die Weltfrauenbewegung Neuland betreten. Das war ein wichtiger Anfang, den wir weiterführen müssen.

  • Wir setzen unsere Strategiedebatte zur Befreiung der Frau fort! Dazu werden wir alle ideologischen Auseinandersetzungen solidarisch austragen, um das Frauenbewusstsein in der kämpferischen Weltfrauenbewegung höher zu entwickeln.
  • Wir übernehmen Verantwortung in unseren Ländern für den dringend notwendigen Kampf gegen Faschismus und Krieg. Wir bauen die kämpferische Frauenbewegung in unseren Ländern zu großen starken und meinungsbildenden Massenbewegungen
  • Wir verstärken unsere internationale Koordinierung und Kooperation.
  • Im Weltfrauenprozess der letzten zehn Jahre haben wir uns ein gutes tragfähiges Fundament geschaffen: unsere Bewegung ist überparteilich, demokratisch, finanziell unabhängig. Unsere Bewegung bündelt die Masse der Frauen der Welt ‘Von Religion bis Revolution’.

Doch das reicht nicht aus! Die kämpferische Weltfrauenbewegung steht vor großen neuen Aufgaben, denn das imperialistische Weltsystem sucht in seiner Krisenhaftigkeit mit Spaltung, ideologischer Verwirrung und Gewalt kämpferische Bewegungen zu zerschlagen. Dagegen müssen wir unsere kämpferische Frauenbewegung ideologisch, politisch und organisatorisch stärken.

Lasst unser Band der Solidarität in den leuchtendsten Farben strahlen, in vielfältigsten Formen erscheinen, mit tausend und abertausend Fäden unzerreißbar werden. Lasst es fliegen im Wind der kommenden Befreiung, hängt es an die Olivenbäume, Symbole der Standhaftigkeit und des Widerstands.

Wir freuen uns über die Einladung des Frauenkomitees von Tunesien. Auf nach Tunesien. Tunis – wir kommen.

Download als pdf:

Aufruf 3. WFK pdf de

Download als doc:

Aufruf 3. WFK als doc-Datei deutsch




New Years Greetings for 2020!

Dear friends and comrades,
I wish you all the best for the new year 2020!
Strength, perseverance and many courageous comrades-in-arms for our struggle for a future worthliving and the liberation of women!

Chers amis et camarades,
je vous souhaite tout le meilleur pour la nouvelle année 2020 !
Force, persévérance et beaucoup de courageux compagnons d’armes pour notre lutte pour un
avenir digne d’être vécu et la libération des femmes !

Queridos amigos y camaradas,
les deseo todo lo mejor para el nuevo año 2020! Fuerza, perseverancia y muchos valientes compañeros de armas para nuestra lucha por un futuro digno de ser vivido y por la liberación de la mujer!
Suse, Germany, europeancoordinator of worldwomensconference

Zum Jahreswechsel erreichten uns Grüße aus aller Welt:

The best of the coming year to you and all our comrades ! Sharon cabusao silva/ Gabriela/ Philippinnes

May the new year take the struggle for a revolutionary transformation of society to hitherto unscaled heights.  More power to us, world women. A very happy new year to all friends and comrades.   Sarmistha Choudhury / AIRWO/ Indien

Qu’il soit de même pour vous, Kiss

Nancy MBUAKANIA / AFACO Democratic Republik Congo

Een gelukkig, gezond, strijdbaar en solidair 2020 gewenst!! Halinka Augustin/ Niederlande

Dear comrades,

attached we send the evaluation and new years greetings of our Kurdistan Organization.

We wish you hope and strength in our new year of struggle! Victory will be ours!

Comradely, MLKP Turkey/Kurdistan

mucha salud y éxito en tus actividades. Gracias, por todo. Illari /Bolivien

Queridas compañeras ,desearos unas Felices Fiestas y Prospero Año Nuevo

Y que nuestra lucha siga con tanta fuerza y que en los años venideros sigamos aún asi de fuertes….🎉🎉🎉🎅🎅

Un saludo compañeras, Mcl del Carbon, Bergarbeiterfrauen aus Asturien/ Spanien

To all my lovely ladies !!!! Solidarity Greetings from Menu/ Sri Lanka

Dear World Coordinators, Asian Coordinators, and Sisters, Revolutionary Salute from Nepal !

This is the season of celebrations and spreading goodwill to all… This is the season for wishing all good things to you .Merry Christmas and a Happy New Year.

Best regards,  Sarita Maharjan

 

 

 




Solidarität mit der kurdischen Frauen- und Freiheitsbewegung in Nordostsyrien

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz
der Basisfrauen:
Susanne Bader/ Deutschland
Halinka Augustin/Niederlandes
tellvertretende Europakoordinatorin:
Zaman Masudi/Deutschland

  1. Oktober 2019

An die Kontinentalkoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen

Solidarität mit der kurdischen Frauen- und Freiheitsbewegung und allen Menschen in den Gebieten Rojava/ Nordostsyrien!

Wir Weltfrauen verurteilen mit aller Schärfe den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Rojava/Nordostsyrien durch den faschistischen Erdogan, seinen Staat und Militär!

Seite an Seite stehen wir mit unseren kurdischen Freundinnen und Freunden in vielen Städten unserer Länder seit Beginn dieses imperialistischen Überfalls auf die befreiten Gebiete.

Rojava ist in der internationalen kämpferischen Frauenbewegung ein leuchtendes Beispiel für große Erfolge auf dem Weg zur Befreiung der Frau, für weitgehende Frauenrechte als Bestandteil der Rojava-Revolution. Auf unserem Auswertungstreffen zur 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Kathmandu/Nepal haben wir beschlossen:

„Die Unterstützung des Kampfes in Rojava/Syrien ist nicht nur ein Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen, sondern auch ein Schwerpunkt des weltweiten Kampfes für Demokratie und Freiheit und für die Verwirklichung der Befreiung von Frauen. Rojava ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was militante Frauen erreichen können.
Wir verpflichten uns, diesen Kampf weiterhin zu unterstützen und unsere Solidarität gegen die Angriffe der IS/Daesh zu bekunden und gegen die imperialistischen Kräfte und ihre Pläne zur Neugestaltung des Nahen Ostens und insbesondere Syriens entsprechend ihren Interessen zu stehen.

Dieses Versprechen werden wir einlösen! Es lebe unsere internationale Solidarität!

Unterzeichnet:

Susanne Bader, Deutschland
Halinka Augustin, Niederlande
Zaman Masudi, Deutschland
Joan Salvador, in behalf of GABRIELA Alliance of Filipino Women
Joly Talukder, Asien, Bangladesh
Marie-Paula Logosu-teko, Afrika, Togo
Nancy MBUAKANIA, Afrika, DR Congo




Aufruf zum Theoretischen Seminar 2018

 

European Coordinators of the World Women’s Conference

Halinka Augustin / Netherlands
Susanne Bader / Germany

Weltfrauen schärfen ihren strategischen Blick!

Sie rufen auf zum Internationalen Seminar zur Theorie der Befreiung der Frau!

Entsprechend der Beschlüsse der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 bereiten die Weltkoordinatorinnen ein Internationales Seminar zur Theorie der Befreiung der Frau vor.

Es wird vom 2. – 04. 12. 18 in Indien, Bangalore stattfinden.

Wir sind hocherfreut über die Einladung von Vertreterinnen der indischen Frauenbewegung. Sie werden uns in Bangalore, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka im Südwesten des Landes begrüßen.

Das Seminar wird über 3 Tage allen interessierten Frauen Gelegenheit bieten, sich solidarisch und streitbar über Theorien zur Befreiung der Frau auseinanderzusetzen.

Das Seminar basiert auf der Erkenntnis aus der 2. Weltfrauenkonferenz, dass „die sich verschärfenden Krisen des Kapitalismus….. fordern die Frauen der Welt auch heraus, den Kampf um ihre Zukunft aufzunehmen. Wir müssen verstärkt über gesellschaftliche Alternativen diskutieren und sie finden!“ (Kathmanduresolution 2016)

Im Anschluss an diese 3 Tage werden wir Gelegenheit zum Besuch indischer Frauenorganisationen haben.

Um sich auf diese Reise vorzubereiten, finden derzeit in einigen Städten Deutschland und der Niederlande Studientreffen statt. Interessierte Frauen können gerne dazu stoßen.

Am internationalen Seminar in Indien kann jede interessierte Frau teilnehmen. Über die Homepage der Weltfrauenkonferenzen werden wir alle uns bekannten Kontaktadressen verbreiten. So können sich in den Städten interessierte Frauen zur Vorbereitung und Organisierung der Reise zusammentun. In Deutschland kann man außerdem über den Frauenverband Courage Informationen erhalten.

Flüge müssen zum Kempegowda International Airport Bengaluru gebucht werden. Über die weiteren Fakten wie Übernachtung, Tagungsort etc. werden wir fortlaufend über die Homepage informieren.

Schon heute wichtig:
Ihr braucht ein Touristenvisum das ihr möglichst bald beantragen solltet. Der Reisepass  muss noch bis mindestens 6 Monate nach eurer Rückkehr Gültigkeit haben.

Wir hören gern von euch und wir freuen uns auf euch in Indien!

Solidarische Grüße

Suse und Halinka

Download Aufruf:
180626 Aufruf Theorie Seminar Indien – DE




Erklärung aus der Schweiz: Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – Sofortige Aufklärung und Freilassung der entführten Sharmista in Indien

Mit absolutem Entsetzen und grosser Wut haben wir gestern Abend von der Entführung Sharmista`s und weiterer Führer erfahren. Wir kennen Sharmista als kämpferische und sehr engagierte Frau.

Ihr Kampf für die Umwelt- und Volksbewegung „Für Land, Lebensgrundlagen, Ökologie und Umweltschutz“ ist offensichtlich auch der Grund für den feigen Überfall auf sie und dass sie von Schlägern der Regierungspartei TMC angegriffen und verschleppt wurde.

Der Widerstand in Westbengalen gegen eine Starkstromstrasse in West Bengalen, ist den Konzernen ein Dorn im Auge. Ihnen steht die Angst vor einem Protest der viel grundlegendere Fragen aufwirft wie Freiheit und Frieden, Leben ohne Armut,  ins Gesicht geschrieben. Diese Projektmanager gehen über Leichen, sie dienen der Profitmaximierung grosser Konzerne. Wir haben es mit eigenen Augen in Indien gesehen, wie Häuser  abgerissen wurden, in denen noch Menschen lebten, für Hauptstrassen die zu grossen Hotelketten führen sollten.

Wir werden alle fortschrittlichen Kräfte in der Schweiz über die Entführung und deren Hintergründe informieren und Sharmistas Foto wird bei uns im Zelt am 1. Mai mit dabei sein, ihr Mut ist uns ein Vorbild uns der Widerstand wird weiter leben.

MLGS; 26.04.2018




Protesterklärung: Entführung von Sharmista Choudhury

Liebe Freundinnen, Mitstreiterinnen,
heute wenden wir uns wieder mit der dringenden Bitte um Solidarität an euch;
Wie wir soeben erfahren haben, wurde unsere Aktivistin und Weltfrau Sharmista Choudhury am Montag in Westbengalen/ Indien von Hooligans gekidnappt und brutal zusammengeschlagen. Wir fürchten um ihr Leben. Sharmista ist eine Führerin der Bewegung für den Schutz von Menschen, Lebensgrundlagen und Umwelt.

Folgende E-Mail Adressen können angeschieben werden: info@cpiml.in ; redstarhindi@gmail.com ; cpimlredstarcentral@gmail.com

Regierung Indiens: cm@gov.in und india@gov.in

Es lebe die internationale Solidarität, Suse / Europakoordinatorin Deutschland

dear friends,
today we turn again to you with an urgent request for solidarity
Our activist and world woman Sharmista was kidnapped in Westbangal/ India by hooligans and brutally beaten up. We fear for her life.
Sharmista is a leader of the movement for the protection of people, livelihoods and the environment.

Please write protests to me to forward. Currently I have no mail address from India.

long live international solidarity, Suse / European coordinator from germany

______________________________________________

Halinka Augustin/ Netherlands
Susanne Bader/ Germany
European Coordinators of the world womens conferences of the grasrootswomen

25.4.18

Protestation

We, women of the world women´s conferences, strongly condemn the brutal attacks and abduction of our activist Sharmista Choudhury and the other leaders of the Bhangor-Movement!

Sharmista is an activist of the worldwomen. We send this message to all of us in the whole world!

We demand their immediate and unharmed release! As well as that of the other leaders.

We call on all democratic forces in the country to take to the streets for the release of the kidnapped leaders.

We call on the government to take action against these criminal activities.

We call the women of the world – free our activist Sharmista! She must come back soon!

Halinka Augustin/ Netherlands
Susanne Bader/ Germany

send your protest to: susannebader-ek@web.de




Pressemitteilung: 8. Europakonferenz der Basisfrauen erfolgreich durchgeführt

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen, 17.4.18

Pressemitteilung hier als PDF zum Download

Vom 13. – 15.4.18 trafen sich 60 Teilnehmerinnen in Mannenbach/Schweiz zur

8. Europakonferenz der Basisfrauen. Mitten in der Natur mit Blick auf den Bodensee und gut versorgt durch viele helfende Hände konnten sich Delegationen aus Albanien, Bosnien, Deutschland, Niederlande, Russland, Schweiz, Türkei und der Ukraine persönlich austauschen. Ergänzt durch zahlreiche schriftliche Beiträge aus weiteren Ländern wie Griechenland, Spanien bekam die Konferenz ein eindrückliches Bild über die Lage und Kämpfe der Frauen Europas. Überall sieht sich die Frauenbewegung einem Abbau erkämpfter, demokratischer Rechte und Freiheiten gegenüber. Überall rücken die Regierungen nach rechts und immer mehr Frauen stehen auf für ihre Rechte.

Wir erfuhren vom mutigen Arbeitskampf bosnischer Arbeiterinnen. Sie campieren vor ihrer geschlossenen Fabrik für ihren Arbeitsplatz – „weder Schlagstöcke noch Schweigen kann unseren Widerstand brechen!“ Von den Tarifkämpfen der Beschäftigten in Krankenhäusern, Kitas und Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Von den Bäuerinnen in der Schweiz von denen nur 15 % in den Familienbetrieben einen Lohn bekommen, 56 % werden für ihre Arbeit nicht entlohnt und nur 6% leiten einen Hof. Von der schwierigen Lage in der Türkei wo Verhaftungen und Entlassungen an der Tagesordnung sind. In der Ukraine, wo es kaum Arbeit gibt, müssen die jungen Menschen ins Ausland. Frauen erhalten obendrein 25% weniger Lohn, die Rente beträgt durchschnittlich 42.-€. Am Frauentag war die Forderung „Schutz der Rechte der Frauen“. In den Niederlande sind die Putzfrauen aktiv dank der Putzfrauengewerkschaft. In Russland protestieren gerade junge Frauen trotz drohender Verhaftungen. Armut, Arbeitslosigkeit, schlechtere Bezahlung, weniger Rechte, aufgesaugt werden in der Organisierung des Alltags, und das im 21. Jahrhundert! Und von dem bis heute andauernden Trauma der Massenvergewaltigungen als Kriegswaffe im Bosnienkrieg. Und dem Kampf um die Bestrafung der Schuldigen! Auf all dieses ist der landesweite Streik wie er in Spanien am Internationalen Frauentag organisiert wurde, die kämpferische Antwort!

Die Konferenz positionierte sich einstimmig für den Kampf um den Weltfrieden und fordert:

Aktiver Widerstand gegen die Bombardements durch USA, Frankreich und Großbritannien!

Aktiver Widerstand gegen die gefährliche Zuspitzung, die den Weltfrieden gefährdet.

Unser Beitrag ist es, aktiv am Aufbau einer neuen Friedensbewegung zu arbeiten“. (Beschluss)

Der wichtigste Beschluss dieser Konferenz ist, die Koordination und Kooperation zu verstärken. Wir waren uns einig, dazu muss mehr Kraft in den Aufbau der Frauenbewegung im eigenen Land gesteckt werden. Deshalb werden wir uns gegenseitig besuchen und uns über die website aktuell informieren.

Den Anfang machen die bosnischen Arbeiterinnen, sie kommen nach Deutschland zum Austausch mit Arbeitern aus vielen Betrieben. Am Wochenende bei der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses in Hildesheim bei Hannover.

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen

Halinka Augustin/ Niederlande

Susanne Bader/ Deutschland

Stellvertreterinnen

Zaman Masudi




Freilassung unserer Asienkoordinatorin und Gewerkschaftsführerin Joly Talukder und ihrer Kollegen erfolgt

Pressemitteilung

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen

der Basisfrauen

Halinka Augustin/ Niederlande

Susanne Bader/ Deutschland

 

#Free Joly- News

Heute morgen erreichte uns die wunderbare Nachricht von der Freilassung unserer Asienkoordinatorin und Gewerkschaftsführerin Joly Talukder und ihrer Kollegen

Joly Talukder along with six leaders of GWTUC have been released in bail“

Das ist ein großer Erfolg der Solidarität! Wir danken allen Freundinnen und Freunden!

Joly selbst schreibt per facebook:
“…. thanks for your solidarity and cooperation , after free from jail yesterday I came to meet with my parents and beloved villagers, but our movement is still going on.”

„……. Danke für Eure Solidarität und Zusammenarbeit. Nachdem ich gestern aus dem Gefängnis entlassen wurde, ging ich zu einem Treffen mit meinen Eltern und geliebten Dorfbewohnern. Aber unsere Bewegung geht weiter.“

Am 1. April 2018 wurden Joly Talukder und sieben weitere führende Vertreter der Textilarbeitergewerkschaft Bangladesh (GWTUC) und Vertreter der Kommunistischen Partei Bangladesch (CPB) verhaftet.

Innerhalb weniger Stunden hat die kämpferische Frauenbewegung diesen Vorfall international bekannt gemacht und es kamen Solidariätsschreiben aus Uganda, Togo, Burkina Faso, Niederlande, Deutschland, Tunesien, Argentinien, Ecuador, Karibik, Philippinen, Nepal, ….

Der Kampf der Gewerkschaft für einen Mindestlohn geht weiter! Unsere Solidarität auch!

 

Hintergrund ihrer Verhaftung war die Gründung einer Gewerkschaft durch Arbeiter in einer Fabrik im Mai 2017 in Dhaka. Die Arbeiter wurden ab diesem Zeitpunkt immer wieder attackiert und versucht, zu entlassen. Im Januar spitzte sich die Situation zu, ein Arbeiter wurde ohne Begründung entlassen, es kam zu Protesten die sich ausweiteten, als die Fabrik daraufhin einfach geschlossen wurde. Als dann ein Treffen von Vertretern der Arbeiter des Ashiana Garment und den Regierungsbehörden zum Thema Arbeit und Eigentümer abgesagt wurde, formierten sich die Arbeiter zu einem friedlichen Protestzug. Dabei kam es zu Provokationen und tätlichen Angriffen durch Vertreter des Verbands der Bekleidungshersteller und -exporteure Bangladeschs (BGMEA). Mit Eisenstangen und Stöcken wurden die Arbeiter angegriffen, ihr Eigentum, Mikrofone und Banner entwendet, ihre Rikschas zerschlagen. Es gab über 100 Verletzte und 37 Schwerverletzte.

Dieser Vorfall wurde seitens der BGMEA umgedreht, die Arbeiterführer angeklagt und vor Gericht gestellt. Die Daily Star berichtete mehrfach darüber.

Das High Court gewährte Freilassung auf Kaution. Als nun am 1. April die fälschlich Beklagten Gewerkschaftsführer u.a. Joly Talukder, ordnungsgemäß vor dem Unteren Gericht erschienen, wurden sie entgegen der üblichen Praxis, festgenommen, Joly in Isolationshaft gesteckt.
Dank der großen internationalen Solidarität wurden Joly und ihre Kollegen gestern auf Kaution freigelassen.

 




Beschlüsse des 2. Welttreffens der Koordinatorinnen

Beschlüsse des 2. Treffens der weltweiten Koordinatorinnen

nach der 2. Weltfrauenkonferenz

vom 25. bis 26. Oktober 2017 in Gelsenkirchen
/Deutschland

 

1  Die Tagesordnung wird beschlossen – einstimmig (Anhang 2)
2 Die Geschäftsordnung wird beschlossen – einstimmig (Anhang 2)
3 Es wird zur Kenntnis genommen, dass Mariam/Marokko, stellvertretende Afrikakoordinatorin, Ibtissam als ihre Vertreterin geschickt hat
4 Elena bekommt Stimmrecht für Lateinamerika, Sharmista für Asien (zusammen mit Joly)
5 Eine Delegation des 2. Welttreffens der Koordinatorinnen (Elena Clara/Peru und Elke/Übersetzerin) nimmt heute teil an der Protestdemo in Gelsenkirchen gegen die Abschiebung von Moussa/Rebell aus Guinea nach Italien.
6a Wir machen einen weltweiten Aufruf zum Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, der an alle Frauen in der Welt geht, die wir kennen.
6b Von jedem Kontinent schreiben die anwesenden Weltfrauen ein paar Zeilen, welche Forderungen zum 25.11. auf ihrem Kontinent wichtig sind. Das wird zusammengefügt.
6c Wir rufen alle Weltfrauen im Weltfrauenprozess auf, die Aktivitäten in ihren Ländern zum 25.11. zur Ankündigung an die Homepage zu schicken, um sie weltweit bekannt zu machen. Von den Aktionen dann kurze Berichte mit Foto für die Homepage.
7 Sophie wird im Internationalen Komitee des Weltfrauenmarsches vorschlagen, dass wir eine gemeinsame Aktion von Weltfrauenkonferenz und Weltfrauenmarsch am 25.11. machen. Wir unterstützen Sophie bei diesem Vorschlag.
8 Infobrief an alle Frauen die im Weltfrauen-Prozess aktiv sind, mit allen Ergebnissen unseres Treffens, mit dem Aufruf zum 25.11. und unseren Vorschlägen für die Vorbereitung des theoretischen Seminars. Darin rufen wir die Weltfrauen auf, die Vorbereitung der Kontinental-/Regionalkonferenzen zu unterstützen.
9 Das 2. Welttreffen der Koordinatorinnen trifft die Entscheidung, dass der Zeitpunkt nicht reif ist für den Aufbau eines IOC und die Wahl einer Hauptkoordinatorin. Es müssen vordringlich die Kontinentalkonferenzen stattfinden. Dies wird auf dem 3. Welttreffen diskutiert.
10 Das 3. Welttreffen der Koordinatorinnen wird im Rahmen des theoretischen Seminars 2018 in Indien stattfinden.
11 Die Koordinatorinnen werden aufgerufen, Beiträge ihrer Kontinente für die Homepage an Suse/Europakoordinatorin zu schicken. Suse stellt in Zusammenarbeit mit Sarah/Administratorin die Beiträge auf die Homepage. Die Kontinental-/Regionalkonferenzen diskutieren, Verantwortung für die inhaltlichen Beiträge für die Homepage zu übernehmen. Für das theoretische Seminar wird eine eigene Rubrik eingerichtet.
12 Das Ergebnis der Klärung der durch Quittungen belegten Einnahmen der 2. Weltfrauenkonferenz von der Registrierung, von T-Shirts und anderem durch die nepalesischen Frauen liegt dem 2. Welttreffen der Koordinatorinnen nicht vor. Die Europakoordinatorinnen sind beauftragt, mit den nepalesischen Frauen Kontakt zur Klärung aufzunehmen. Beim 3. Welttreffen werden sie berichten.
13 Das theoretische Seminar in Indien soll 3 Tage stattfinden in Verbindung mit einem

Tag Besuchsprogramm bei Frauenorganisationen und 2 Tagen 3. Weltkoordinatorinnen-Treffen.

14 Als Termine wurden festgelegt: 30.11.-2.12.2018 Seminar, 3.12.18 Besuche Frauenorganisationen, 4./5.12.18 3. Welttreffen.
15 Vorschläge für Themen des theoretischen Seminars sollen bis zum 30.11.17 beim

Vorbereitungskomitee eingeschickt werden. Die Arbeitsweise der Vorbereitung wird hauptsächlich über Email sein.

16  Im Namen der Koordinatorinnen führt Sharmistha das Vorbereitungskomitee.

Das Vorbereitungskomitee besteht aus:

Micheline (Afrika), Sharmistha (Asien), Halinka und Suse (Europa), Meral (Mittlerer Osten). Aus Lateinamerika wird noch eine Frau benannt.

Resolutionen des 2. Welttreffens der Koordinatorinnen

 

1 Resolution in support of the Bhangor movement in India
2 Resolution NEIN zur Zwangssterilisation
3 Resolution Aufhebung des Abtreibungsverbotes
4 Resolution Freedom for female political prisoners
5 Resolution Liberate IS-captives
6 Resolution FreeBSD for Khalida Jarrar
7 Resolution zur Solidarität mit Monika Gärtner-Engel
8 Resolution Für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch – Solidarität mit

Dr. Kristina Hänel

9 Resolution Solidarity for Ruhingya people
10  Resolution Reisefreiheit für Nancy
11 Resolution Freiheit für Flüchtlingsfrau aus Eritre
12 Resolution Against all forms of violence against woman

Download: 171026 Beschlüsse 2. Welttreffen der Koordinatorinnen – DE

 

 




Internationaler Aufruf zum 25. November 2017 – Tage gegen Gewalt an Frauen

Internationaler Aufruf 2017

zum Tag gegen Gewalt an Frauen  

„An diesem Tag, dem 25. November, vereinigen wir unsere Kräfte mit allen Frauen der Welt

um alle Formen der Gewalt zurückzuweisen. Der Kampf für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und vor allem Frieden ist unser Anliegen“.

 Kontinentalkoordinatorinnen – Weltfrauenkonferenzen, Repräsentantin – Weltfrauenmarsch Afrika

In Westafrika sind Frauen inmitten der Kämpfe, sie sind unzählbar. Sie unterstützen nach besten Kräften die Forderungen für bessere Lebensbedingungen für Alle.

Als Hauptverantwortliche für das Überleben der Familien, sind Frauen besonders verwundbar, denn sie müssen auch während der Kämpfe für alles Notwendige sorgen. Sie müssen ihre Aktivitäten trotz aller Risiken danach ausrichten. Sie organisieren sich.

In Kenia verlieren viele junge Menschen ihr Leben im Kampf gegen Regierungstruppen. Frauen suchen verzweifelt nach Plattformen für eine Lösung. Die politische Situation erfordert, dass die Frauen ihre Stimmen gegen die Unterdrückung erheben. In Nairobi prangerte eine große Friedensdemonstration das Morden an. Aber das Töten durch Polizei und Militär geht weiter. Im Sudan sehen wir, dass die Entscheidung des Volkes für Unabhängigkeit viele Frauen großer Gewalt aussetzt. In Somalia bleibt der Militarismus die Bedrohung mit terroristischen Angriffen und Bomben. Es ist den Frauen nicht möglich sich zu versammeln. Vergewaltigung wird als eine Massenkriegswaffe eingesetzt.

In Äthiopien herrscht ein stiller Krieg, besonders „Jaruele“ suchen Zuflucht im benachbarten Kenia und Eritrea. In Ruanda verletzt die politische Klasse die Frauen. Diane Rwigara, ehemalige Präsidentschaftskandidatin wurde aufgrund dessen zu lebenslanger Haft verurteilt.

In Asien/ Bangladesh bestimmen patriarchale Strukturen das Leben der Frauen. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist tief verwurzelt. Belästigung von Frauen ist kulturell akzeptiert, toleriert und legitimiert. Gewalt gegen Frauen ist überall. Frauen und Mädchen trifft Gewalt wegen der Aussteuer, Vergewaltigung, Säureangriffe, Stalking, sexuelle Belästigung. Allein von Januar bis September 2017 wurden 109 Vergewaltigungen bekannt. Von den Opfern begingen sechs Mädchen Selbstmord, fünf wurden von ihren Tätern ermordet. Vergewaltigungsopfer werden stigmatisiert und in der Mehrzahl der Fälle von der Polizei als Schuldig behandelt. Die Mehrheit der Opfer und ihre Familien verheimlichen die Schande und suchen keine Gerechtigkeit.  Aber die jungen Arbeiterinnen organisieren sich. Fast 5 Millionen Textilarbeiter*innen von Bangladesh kämpfen seit zwei Jahren und eine Erhöhung des Mindestlohns. Führer*innen ihrer Gewerkschaft, der Garment Workers Trade Union Centre (GWTUC) wurden festgenommen, viele Arbeiter*innen ohne gesetzliche Vorgaben zu beachten festgehalten. Nach dem Streik wurde 2500 Arbeitern*innen gekündigt. Fabrikbesitzer und Regierung  arbeiten Hand in Hand und versuchen die Bewegung zu unterdrücken, indem Gewerkschaftsführer*innen und Aktivisten ebenso wie Arbeiter*innen verfolgt werden. Es werden gefälschte Anklagen erhoben um die anhaltende Lohnbewegung zu sabotieren.

In Indien, Westbengalen stehen seit einem Jahr 10.000de Frauen und Männer im Widerstand gegen den Bau einer Stromtrasse und die Vernichtung der Natur durch ihr Gebiet. Polizei und Militär haben das Gebiet umzingelt, Frauen sind besonderer Gewalt ausgesetzt.

Im Mittleren Osten sind Millionen von Frauen mit den verschiedensten Ausdrücken patriarchaler Gewalt konfrontiert. Krieg, Besatzung, Vertreibung, Verschleppung und Versklavung bestimmen das Leben der mittelöstlichen Frauen. Aber sie sehen sich nicht nur als Opfer vielseitiger Gewalt, sondern sind Vorkämpferinnen im Aufbau einer auf Demokratie, Pluralismus und Freiheit basierenden Gesellschaftsordnung, was sich vor allem in Rojava zeigt. In Nordkurdistan (Türkei) hat der Staat fast alle kurdischen Frauenorganisationen dichtgemacht und hunderte Politikerinnen, Aktivistinnen und Journalistinnen eingesperrt. In Südkurdistan (Irak) steigt die Zahl der Morde und Selbstmorde von Frauen. Noch immer sind hunderttausende Iraker*innen in Flüchtllingslagern wo Frauen sexueller Übergriffen ausgesetzt sind bei schlechter Gesundheitsversorgung. Im Iran  sind sie nicht nur mit politischer Unterdrückung konfrontiert, sondern auch mit tiefverwurzeltem Sexismus und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das Phänomen der Kinderbräute nimmt katastrophale Ausmaße an, die Zahl zwangsverheirateter Kinder sinkt unter 10 Jahren.

Tausende palästinensische und israelische Frauen haben im September einen zweiwöchigen Friedensmarsch begonnen mit dem Ziel einen Krieg zu verhindern und ein Übereinkommen zu erzielen. Im Libanon führten Frauen einen erfolgreichen Kampf gegen das berüchtigte  „Vergewaltigungsgesetz“, welches einen Vergewaltiger vor Strafe schützte, wenn er sein Opfer ehelichte. Es gibt kein Gesetz, welches sexuelle Belästigung verbietet, deshalb haben libanesische Frauen eine neue Kampagne namens „ Es ist nicht ok gestartet.

In Lateinamerika sind Frauen aktiv für das Leben, Gesundheit, gegen Armut und für Arbeit. Immer noch sterben viele Frauen bei der Geburt ihres Kindes aufgrund schlechter Gesundheitsversorgung. Besonders betroffen ist die indigene Bevölkerung auf dem Land. Die zunehmende und brutalisierte Gewalt gegen Frauen trifft Frauen aller sozialen Schichten und Klassen. In Argentinien, Peru, Bolivien, Honduras, Nicaragua, Kolumbien, Ecuador – überall leiden Frauen unter physischer und psychischer Gewalt bis hin zu Ermordung. Täglich stirbt eine Frau durch Gewalt. „Ni Una Menos“ wurden zum gemeinsamen massenhaften Schrei und Protest von Frauen Lateinamerikas.

In Spanien gingen in Madrid 40.000 Frauen gegen häusliche Gewalt mit Todesfolge auf die Straße und schlossen sich dem Motto der lateinamerikanischen Schwestern an  „Ni Una Menos“. In Brüssel zogen über 1000 junge Frauen für sichere und straffreie Abtreibung in ganz Europa auf die Sraße. „My Body, my choice“! Polen erlebt wiederholt Massenproteste der Frauen gegen Regierung und eine weitere Verschärfung des Abtreibungsgesetzes. Sie fordern die Trennung von Staat und Kirche. Ebenso in Irland. Die Kampagne „Me too“ bringt die allgegenwärtige  sexualisierte Gewalt ans Tageslicht. In Frankreich verbinden es die Frauen mit öffentlichen Aktionen. In Deutschland tritt mit den Massenkündigungen bei Air Berlin die strukturelle Gewalt ans Licht – 8000 Beschäftigte, viele Frauen, werden auf die Straße geworfen. Während Ex-Chef Winkelmann ein Jahresgehalt von 950.000€ plus Boni erhält. In der Türkei demonstrieren Frauen unter dem Motto „Misch dich nicht in meine Kleidung ein“ gegen die steigende Anzahl von Angriffen auf Frauen aufgrund ihrer Kleidung. Protestierende Frauen haben die Regierung letzten November erfolgreich dazu gebracht ein Gesetz zurückzunehmen, welches Vergewaltiger begnadigen würde, sofern sie ihr Opfer heiraten.

« Erst wenn die Berge Kurdistans, die Täler Lateinamerikas, die Wüsten und Dörfer Afrikas, die Städte Europas und die Megastädte Asiens die Stimmen der Weltfrauen erhören, dann haben die Frauen die höchste Berge erklommen ! Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen ! »

nach, Kathmanduerklärung der 2. Weltfrauenkonferenz 2016

Verantwortlich: Kontinentalkoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen und Weltfrauen

Download Aufruf: 171103 Internationler Aufruf zum 25. November 2017