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Solidarität mit dem Kampf der indischen Bauern

 European Coordinators of the World Women’s Conference

Susanne Bader, Germany
Halinka Augustin, Netherlands
Deputy
Zaman Masudi/ Germany

17.012021

Liebe Sharmistha,
liebe Frauen von AIRWO,
an die kämpfenden Bauern und Bäuerinnen

wir Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen verfolgen die Entwicklung der Arbeiter- Bauern- und Frauenkämpfe in Indien mit großer Hochachtung.

Die neuen Gesetze, die sogenannte „Agrarreform“ bedeuten den Tod vieler kleiner Bauern. Deshalb freuen wir uns über den großen Erfolg des Kampfes, dass diese Gesetze vorerst ausgesetzt wurden. Ein wichtiger Grund dafür war, dass die Frauenbewegung zusammen mit den Arbeitern und den Revolutionären des Landes sich mit den Bauern solidarisch erklären und große Massenaktivitäten durchführen.
Wir verstehen die Nachrichten so, dass die Modi-Regierung danach strebt, den indischen Konzernen im internationalen Konkurrenzkampf einen Vorsprung zu verschaffen. Deshalb baut die Regierung im Land die „Hürden“ der Profitmaximierung ab. Breite Teile der indischen Gesellschaft sind davon betroffen und diese Angriffe der Modi-Regierung verschlechtern auch die Lage der Frauen und der Familien.

Es ist ein wichtiges Signal für die internationale kämpferische Frauenbewegung und ein Ausdruck des gewachsenen Frauenbewusstsein, dass in allen diesen Kämpfen Bäuerinnen, Hausfrauen, Großmüttern, Studentinnen, Lehrerinnen bis hin zu Krankenschwestern an vorderster Front stehen und das Rückgrat der Proteste bilden. Wir lasen, dass in Delhis Außenbezirk Tikri mehr als 2000 Frauen dort campieren und den Protest tragen. Aber nicht nur in der Hauptstadt übernehmen sie dabei wichtige Aufgaben, ohne die ein anhaltender Protest nicht möglich wäre: Sie versorgen Tausende von Demonstrant*innen mit Essen und Wasser und richten ihnen Betten zum Schlafen.

Die um ihre sozialen und politischen Rechte kämpfenden Volksmassen in Indien haben unsere ganze Solidarität. Wir wünschen ihnen vollen Erfolg !

Bitte überbringt unsere solidarischen und kämpferischen Grüße aus Europa an die Kämpfenden!

Halinka Augustin
Suse Bader
Zaman Masudi




Hamburg 6. Mai – Aktionstag gegen Feminizid!

Ni una menos  –  Keine mehr!

Unter diesem Motto haben sich am Mittwoch, 06.05.2020 ca. 120 Frauen und Männer in Hamburg-Altona zu einer Kundgebung versammelt,  um den versuchten Feminizid an einer kurdischen Mutter und ihren zwei Kindern anzuklagen.

Was war geschehen?

Am 1. Mai hatte, der seit Jahren von der Familie getrennt lebende Ehemann und Vater der Kinder, 10 und 12 Jahre alt, zu denen er immer noch Kontakt hatte, seinen Besuch angekündigt „Ich bringe euch eine Überraschung mit“.

Tatsächlich hatte er die Absicht, seine Noch – Ehefrau und die Kinder zu ermorden. Seine Frau verletzte er massiv mit einem Messer und den 10-jährigen Sohn übergoss er mit Benzin und zündete ihn an. 40% seiner Haut wurden verbrannt. Der Junge ist inzwischen außer Lebensgefahr, die Mutter wird noch intensiv – medizinisch behandelt und kämpft ums Überleben.

Die 12-jährige Tochter erlitt nur leichte körperliche Verletzungen. Wie traumatisiert sie jedoch ist, kann man nur ahnen.

Dass dies kein Einzelfall ist, belegen Zahlen, wonach 2019 mindestens 135 Frauen und 15 Kinder von ihren Partnern, bzw. Eltern ermordet wurden. Das sind statistisch gesehen jeden 3. Tag eine Frau. 63 Frauen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Neben Yeni Kadin deren Mitglied die Frau ist, nahmen weitere kurdische und türkische Organisationen, der Frauenverband Courage und die MLPD an der Kundgebung teil. In den Wortbeiträgen, die die abscheuliche Tat anprangerten, wurde aber auch die Forderung nach mehr Schutz für Frauen deutlich. Wir vom Frauenverband Courage haben ein mexikanisches Lied gegen den Femizid nicht gesunden; aber vorgetragen und die Rechtsentwicklung und zunehmende Faschisierung mit dem Rollback der Frauenrechte angeprangert. Die Vertreterin der MLPD griff de Kapitalismus als Ursache der besonderen Unterdrückung der Frau und den Kampf um den Sozialismus auf.

Auf Transparenten und Schildern war z. B. zu lesen:

Stoppt die Gewalt an Frauen

Ni una menos – keine mehr

Besondere Beachtung fand das Transparent der Frauenplattform im Internationalistischen Bündnis, dem auch Courage angehört:

Keine steht allein

Gemeinsam gegen  # Sexismus, # Rassismus, # Faschismus, # Kriege

Für die Befreiung der Frau.

 




Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen am 9./10. Mai 2020 in Srbrenik in Bosnien

 

Halinka Augustin/Niederlande

Susanne Bader/Deutschland

Europakoordinatorinnen

Zaman Masudi, Ludmilla Chugunova

stellvertretende Europa-Koordinatorinnen

  1. Februar 2020

Liebe Weltfrauen in Europa!

Mit dem neuen Jahr 2020 tritt unsere Weltfrauenbewegung in die entscheidende Phase der Vorbereitung zur 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen. Wir sind stolz euch berichten zu können, dass:

die 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im Herbst 2021 in Tunesien stattfindet!

„Frauen der Welt weben ein Band der Solidarität  –  Auf nach Tunesien 2021“

Das Frauenkomitee Tunesien hat sich auf dem 4. Welttreffen der Kontinental-koordinatorinnen bereit erklärt, die Weltfrauenkonferenz in ihrem Land zu begrüßen!

Als nächsten Schritt zur Vorbereitung werden auf allen Kontinenten Konferenzen statt- finden, die dies beraten und Beschlüsse fassen. Mit diesem Brief laden wir euch herzlich ein zur

Europakonferenz der Weltfrauenkonferenzen

 am 9./10. Mai 2020 nach Srbrenik in Bosnien

Auch unseren Freundinnen in Bosnien danken wir herzlich für die Einladung.

Die Anreise ist für den 8. Mai geplant. Die Konferenz findet dann am Samstag, 9.5. statt. Am Sonntag, den 10.5. werden wir mit unseren bosnischen Gastgeberinnen einen kulturellen Vormittag erleben. Am Samstagabend wollen wir gemeinsam feiern.

In ganz Europa kämpfen Frauen mutig, kraftvoll und entschlossen für ihre Belange. Bei den AMEOS Kliniken in Deutschland streiken die Beschäftigten, vorwiegend Frauen,seit 2 Wochen  für einen Tarifvertrag. Die letzte Lohnerhöhung gab es vor 8 Jahren ! In Frankreich sind die Frauen im Kampf gegen die Rentenreform eine unübersehbare Kraft. In Spanien sind die Zimmermädchen organisiert aktiv gegen die  Auslagerung ihrer Jobs in Zeitarbeitsfirmen. Tausende von jungen Frauen in ganz Europa kämpfen für eine lebenswerte Zukunft für die Verhinderung der Klimakatastrophe. In der Vorbereitung des Internationalen Frauentags am 8.März sind die Kämpfe oft gepaart mit Forderungen gegen Diskriminierung,  Sexismus oder für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Ein neues Bewusstsein bricht sich Bahn !

Angesichts der Rechtsentwicklung in Europa mit weitgehenden Angriffen auf erkämpfte Frauen-  und andere Rechte, faschistischer Tendenzen, Krieg in der Ukraine erinnern wir mit Clara Zetkin an die große Verantwortung der kämpferischen Frauenbewegung:
Erst wenn auch die große Mehrzahl der Frauen aus tiefster Überzeugung hinter die Losung tritt: Krieg dem Kriege, dann kann den Völkern der Friede gesichert werden.

Noch nie war es so bedeutend, dass aus vielen Ländern Europas Vertreterinnen nach Tuzla kommen, um uns auszutauschen und unsere Strategiedebatte zu entfalten. Deshalb, entsendet, wo keine Delegierten gewählt werden konnten, Gastfrauen eures Landes und eurer Bewegung.

Wir erinnern euch daran, dass jedes Land maximal drei (3) Frauen als Delegierte schicken kann. Diese Delegierten sind abstimmungsberechtigt. Darüber hinaus sind Gäste herzlich willkommen, sie sind nicht stimmberechtigt. Unabhängig ob euer Land mit einer (1) oder fünf (5) Frauen teilnimmt, jedes Land hat drei (3) Stimmen, unabhängig der Anzahl ihrer Vertreterinnen.

 

Wir erinnern euch an die Länderberichte, die ein fester Bestandteil unserer Konferenzen sind. Wir bitten euch, uns den Länderbericht bis spätestens 24. 4. 20 schriftlich zu senden.

 

Jedes Land muss selbstständig für die Kosten seiner Delegierten aufkommen. Das betrifft die Konferenzgebühr, Übernachtung, Essen/Trinken sowie die An- und Abreise.

In einem zweiten Brief wird das Organisationsteam euch die genaue Adresse und Kosten, Abendprogramm usw. zusenden. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch gerne direkt an Halinka oder Susanne. Emailadresse: susanneBader-ek@web.de, halinka@luna.nl

Liebe und solidarische Grüße,

Halinka, Susanne, Zaman und Ludmilla




Aufruf zur 3. Weltfrauenkonferenz 2021 in Tunis

 

Von den Anden, zu den Rocky Mountains, vom Ayers Rock über die Alpen, vom Himalaya zum Ural und Atlas erschallt unser Ruf und wird zum Schrei der sich über die Welt ausbreitet – in den Metropolen widerhallt bis er letztendlich auch jeden Winkel der Erde erreicht! Er erfasst immer mehr Frauen. Lasst uns gemeinsam ein Band der Solidarität weben!

Kommt zur 3. Weltfrauenkonferenz 2021 nach Tunis!

Tunesische Textilarbeiterinnen kämpfen gegen Arbeitshetze, geschlechtliche Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz. Mutige Streikführerinnen werden auf schwarze Listen gesetzt. Textilarbeiterinnen in Bangladesch kämpfen gewerkschaftlich organisiert für einen Mindestlohn der zum Leben reicht. Sie trotzen Gefängnis und Gewalt. Sie alle bilden das Rückgrat der kämpferischen Frauenbewegung.

Im Iran ist die Glut der Revolution erneut entfacht, Frauen stehen todesmutig auf gegen die islamistisch-faschistische Mullah-Regierung. Ihre Forderung nach Frauenrechte verbindet sich mit den Kämpfen der Arbeiter. Indigene Frauen Lateinamerikas kämpfen für die Zukunft der Kinder und des Planeten! Sie rufen der Welt zu: Rettet unsere Mutter Erde!

Die mutigen Kämpferinnen von Rojava verteidigen Seite an Seite mit den Männern ihre demokratische Revolution mit den weitest gehenden Frauenrechten gegen die völkerrechtswidrige Invasion durch die Truppen der faschistischen Erdogan-Regierung.

Afrikas Frauen erheben sich gegen das Diktat der Unterdrückung und Ausplünderung ihres Kontinents durch imperialistische Länder vieler Couleur. „Unser Kontinent, seine Rohstoffe kann uns und unsere Kinder ernähren aber nicht die imperialistischen Räuber!“

In Europa kämpfen Frauen mutig, kraftvoll und entschlossen für ihre Interessen. Dagegen erstarken faschistische und faschistoide Kräfte. Gegen diese Rechtsentwicklung stehen Frauen auf, kämpfen für den Erhalt und Ausbau von Frauenrechten, gegen zunehmende Gewalt und Mord an Frauen. Auch die junge Generation hat sich auf den Weg gemacht. Inspiriert von Greta Thunberg wuchs mit der „Fridays for Future“ weltweit eine der größten Jugendbewegungen heran. Ihre Forderung „System change – not climate change“ verbindet Jugend-, Frauen-, Umwelt- und Arbeiterbewegung!

Der Aufbau von Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen seit 2006 ist die Antwort auf die Krisen des Imperialismus:

Mit der 1. Weltfrauenkonferenz 2011 in Caracas (Venezuela) haben wir erste Fäden des Bands der Solidarität geknüpft. Erstmals kamen Basisfrauen der Welt zusammen, tauschten sich aus über Lage, Kämpfe und Frauenbewegung in ihren Ländern.

Mit der 2. Weltfrauenkonferenz 2016 in Katmandu (Nepal) wurde das Band gefestigt und zu einer Weltfrauenbewegung gewebt. Angesichts zunehmender Angriffe auf die Frauen der Welt, Morddrohungen gegen unsere Repräsentantinnen, Verhaftungen muss die Weltfrauenbewegung mit der 3. Weltfrauenkonferenz 2021 in Tunis (Tunesien) das Band der Kooperation und Koordinierung unzerreißbar machen. Frauen aller Kontinente sind nicht länger bereit, die ihnen vom Kapitalismus zugeordnete Rolle zu spielen. Mit der 2018 begonnenen Strategiedebatte und dem Theorieseminar in Indien hat die Weltfrauenbewegung Neuland betreten. Das war ein wichtiger Anfang, den wir weiterführen müssen.

  • Wir setzen unsere Strategiedebatte zur Befreiung der Frau fort! Dazu werden wir alle ideologischen Auseinandersetzungen solidarisch austragen, um das Frauenbewusstsein in der kämpferischen Weltfrauenbewegung höher zu entwickeln.
  • Wir übernehmen Verantwortung in unseren Ländern für den dringend notwendigen Kampf gegen Faschismus und Krieg. Wir bauen die kämpferische Frauenbewegung in unseren Ländern zu großen starken und meinungsbildenden Massenbewegungen
  • Wir verstärken unsere internationale Koordinierung und Kooperation.
  • Im Weltfrauenprozess der letzten zehn Jahre haben wir uns ein gutes tragfähiges Fundament geschaffen: unsere Bewegung ist überparteilich, demokratisch, finanziell unabhängig. Unsere Bewegung bündelt die Masse der Frauen der Welt ‘Von Religion bis Revolution’.

Doch das reicht nicht aus! Die kämpferische Weltfrauenbewegung steht vor großen neuen Aufgaben, denn das imperialistische Weltsystem sucht in seiner Krisenhaftigkeit mit Spaltung, ideologischer Verwirrung und Gewalt kämpferische Bewegungen zu zerschlagen. Dagegen müssen wir unsere kämpferische Frauenbewegung ideologisch, politisch und organisatorisch stärken.

Lasst unser Band der Solidarität in den leuchtendsten Farben strahlen, in vielfältigsten Formen erscheinen, mit tausend und abertausend Fäden unzerreißbar werden. Lasst es fliegen im Wind der kommenden Befreiung, hängt es an die Olivenbäume, Symbole der Standhaftigkeit und des Widerstands.

Wir freuen uns über die Einladung des Frauenkomitees von Tunesien. Auf nach Tunesien. Tunis – wir kommen.

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Gedenken an Auschwitz muss Mahnung für Heute sein!

Susanne Bader, Europakoordinatorin / Deutschland

  1. Januar 2020

Am 27. Januar 1945 wurden die Konzentrationslager von Auschwitz in Polen von der Roten Armee befreit. Etwa 1,5 Millionen Menschen waren dort zwischen 1940 und 1945 durch die Hitlerfaschisten systematisch ermordet worden.

Auschwitz steht für mehrere Lager in denen Polen, Tschechen, russische Kriegsgefangene, Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen, Roma uvm gefoltert und ermordet wurden.

Ende 1940 hatte das Unternehmen IG Farben, damals der größte Chemiekonzern der Welt, den Bau eines neuen Werks für synthetisches Benzin und Gummi beschlossen – in Auschwitz mit Zwangsarbeitern aus dem Lager.

Das Lager Auschwitz-Birkenau wurde 1941 errichtet als Vernichtungslager für Juden.

Seit 1996 ist der 27. Januar Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Für mich bedeutet Gedenken auch Mahnung und Verantwortung für Heute und Morgen. Als Europakoordinatorin aus Deutschland liegt mir deshalb der „Erfurter Aufruf“ am Herzen:

Es ist der kleinste, aber ein dringend notwendiger gemeinsamer Nenner!

Macht mit, unterzeichnet den Aufruf für eine engere, überparteiliche Zusammenarbeit auf antifaschistischer Grundlage – denn:

„Im Bewusstsein unserer Geschichte haben wir besondere Verantwortung. Die Anfänge, denen wir wehren müssen, haben schon begonnen“. (Erfurter Aufruf)

Ihr könnt den Aufruf hier unterzeichnen:

www.frauenpolitischerratschlag.de

 

***

Erfurter Aufruf:

  1. Frauenpolitischer Ratschlag in Erfurt – 03.11.2019

 Es ist der kleinste, aber ein dringend notwendiger gemeinsamer Nenner!

Angesichts der Rechtsentwicklung vieler Regierungen und angesichts des Erstarkens faschistoider, faschistischer und rassistischer Parteien wie der AfD innerhalb der Gesellschaften, sehen wir Frauen die Notwendigkeit: Lasst uns als Teil der bereits existierenden antifaschistischen Bewegung bewusst und noch besser überparteilich zusammenzuarbeiten, um der faschistischen Gefahr etwas entgegen zu setzen.

Das propagierte rechte Gedankengut zielt auf ein Rollback gegen die bereits erkämpften Fortschritte für die Frauen in unserer Gesellschaft.

Lasst uns jetzt ein Zeichen setzen – und zwar ein deutliches!

Wir erklären, dass wir uns im Hinblick auf politische Inhalte in vielen Punkten nicht einig sind.

Wir erklären, dass wir diese Widersprüche nicht verwischen werden – und darüber weiter diskutieren und streiten werden.

Aber wir erklären auch, dass das alles kein Grund ist, in dieser Situation nicht
gemeinsam dazu unsere Stimme zu erheben, worüber wir uns einig sind:

Wir stehen gegen ultrareaktionäre, faschistoide und faschistische Kräfte. Wir stehen für fortschrittliche, demokratische und konsequent antifaschistische Werte und Politik. Wir wenden uns gegen die Verharmlosung der Gefahren von rechts. Wir stehen solidarisch mit Migrantinnen und Migranten, und wir wissen (frei nach Maria Noichl): „Mit den Braunen kommt der Krieg!“

Im Bewusstsein unserer Geschichte haben wir besondere Verantwortung. Die Anfänge, denen wir wehren müssen, haben schon begonnen.

Trotz dieser Erfahrungen und vieler antifaschistischer Menschen in allen demokratischen Parteien ist es auf Parteiebene bzw. über die Grenzen von Organisationen und Institutionen hinweg immer noch schwer, überparteilich zusammen zu arbeiten. Immer wieder gibt es Spaltung, unzureichende Zusammenarbeit im antifaschistischen Kampf oder sogar „Kritik“, wenn man neue Wege der Zusammenarbeit geht. Das akzeptieren wir nicht mehr! Weil wir diese Situation ernst nehmen und auch weil wir wissen, dass wir nur in der Überwindung der Spaltung stark sind.

Wir wollen nicht in 5, 10 oder 20 Jahren zurückblicken und feststellen, dass wir es wieder nicht rechtzeitig verstanden haben, eine breite antifaschistische Einheit zu bilden. Deshalb machen wir Frauen heute einen Anfang.

Wer zurück will, der muss erst mal an uns vorbei!

Wir setzen auf viele weitere Unterzeichnerinnen aus Parteien und anderen Institutionen – aber auch darüber hinaus!

  • Zeynep Caliskan, YENI KADIN – Neue Frau
  • Ruth Dahl, SPD-Mitglied, im Vorstand der AsF des Saarpfalz-Kreises
  • Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD, Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands
  • Brigitte Rücker, Rüsselsheim, Stadtverordnete von DIE LINKE/Liste Solidarität
  • Yvonne Fegert, Vorsitzende des ver.di Frauenrats Saar-Trier
  • Alrun Fischer, IG Metallerin aus Dresden, Beratung für Betriebsräte
  • Karin Linnemann, Dortmund, Mitglied in DIE LINKE, Courage, DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft-Verband der Kriegsdienstgegnerinnen) und Bündnis Dortmund gegen Rechts
  • Zaman Masudi, Mitglied in DIE LINKE, Hamburg
  • Sabine Zimmer, Berlin, ver.di, ehemalige Gewerkschaftssekretärin Fachbereich Handel
  • ADKH, Demokratische Frauenbewegung in Europa

Sowie*:
Frauenverband Courage e. V. Ortsgruppe Essen; Jürgen Riflin, Recklinghausen; Christine Schaaf; Ruth Rath; Sonja Ringer, Eisenach; Linda Weißgerber, Wuppertal, Frauenverband Courage/Mitarbeiterin Redaktion; Gerlinde Rupprecht, Ver.di, Nürnberg; Astrid Miederer-Madani, Nürnberg; Gabriele Schmücker, Nürnberg; Waltraut Bleher, Mitglied des Bundesvorstandes von Solidarität International e. V; Marion Schmidt, Vorstandsfrau INTER-BÜNDNIS München, Mitglied VVN/BDA, München; Kämpferisches Frauenbündnis Köln; Aline Gottschalk, Ver.di Augsburg; Astrid Urbank, Umweltgewerkschaft Augsburg;  Ute Kellert, Bundesvorstand von Solidarität-International e. V., Duisburg; Artur Wailersbacher, Hirschaid; Bernhard Trautvetter, Essen, Essener Friedensforum; Platform Wereldvrouwen, Niederlande; Halinka Augustin, Europakoordinatorin Weltfrauenkonferenz, Niederlande; Sabina Fillinger, Wuppertal; Carola Horn, Mitglied in VVN BdA, Bündnis Bochum gegen Rechts, Friedensplenum Bochum, Courage, Ver.di; Annegret Seufert, Nürnberger Menschenrechtszentrum e. V.; Topuz Ulker, IG-Metall; Frauenverband Courage e. V., Bundesvorstand; Ruth Rieß, Ovelgönne; Marion Kolbe, Frauenverband COURAGE und GEW, Wuppertal; Stefanie Jahn, 1. Bevollmächtigte IG Metall Oranienburg und Potsdam; Astrid Knüttel, Projektleiterin Projekt Zukunft Ost, IG Metall Vorstand; Antje Blöcker, Undogmatische Linke in der IG Metall; Franziska Wolf, Gewerkschaftssekretärin IG Metall Jena-Saalfeld und Gera; Sissy Morgenroth, Ver.di-Mitglied, Beratung für Betriebsräte Dresden; Silke Sachse, Beratung für Betriebsräte, Dresden; Kristin Sachse, Leipzig; Heike Marx, Ortsfrauenausschuss IG Metall Nordhausen; Bettina Davids, Betriebsrätin und aktive Gewerkschafterin in der IG BCE; Zöhre Göcmen, (SYKP Frauenrat) Partei der sozialistischen Wiedergründung  – Europa, München;

Brigitte Ziegler, Frauenverband Courage München; Bärbel Beuermann, Ex -Fraktionsvorsitzende DER LINKEN im Landtag von NRW; Gabi Heise, IGM Vertrauensfrau und Delegierte, Infineon, München, Anne Wilhelm, Brigitte Gebauer, Stefanie Neuerburg, Anna Vöhringer, Koordinierungsgruppe des Frauenpolitischen Ratschlags; Suse Bader, Europakoordinatorin Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen,
Deutschland;
Sabine Weiße, Dresden, Vertrauensfrau der GEW – Grundschullehrerin;
Heike Meyer, IG Metall Zwickau – Frauennetzwerk; Claudia Hennig, IG Metall Zwckau – Frauennetzwerk; Jane Zahn, Kabarettistin, Rheinsberg; Chung Noh, Berlin, Mitglied der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland; Elke Zwinge, Berlin, Freidenker; Christine Hammer, Berlin; Estella F. Korthaus-Tuczeck, Omas gegen Rechts Freiburg; A. Kehr, Eisenach; Heide Rohrmann, Eisenach (Rentnerin, früher Lehrerin); Ulrike Liebetrau, Eisenach; Thomas May, Eisenach (Stadtrat in Eisenach für den Eisenacher Aufbruch); Latife Cenan-Adigüzel, Ehm. Vorsitzende der Anatolische Federation; Dagmar Krznar, Düsseldorf;  Anguie De la Cruz Castillón, Die Linke, Bad Oldesloh; Mariuxi Guevara, Hamburg; Heidrun Reichelt, Ebersbach-Neugersdotf – Rentnerin und Aktivistin in der kirchlichen Frauenbewegung zu DDR – Zeiten; Renate Riedel-Fischer, Dresden, Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche in Dresden; Xeysa NaS, Bremen; Tayyibe Demir, Bremen; Harald Braun, Bremen, MLPD; Nomazulu Thata, Bremen, Ntomhi Langa Radio, MLPD; Sore Goonaz, Bremen, Yezidischer Frauenverband; Ömer Badilli, Bremen; Akghar Fou, Bremen, Frauenorganistion 8.März Iran / Afghanistan; Leyla Cimen, Bremen, IG Metall, Courage; Heide Kreuzinger-Janik, Oldenburg, SI, Verdi, Courage; Rihani, Oldenburg, Koma Saca Schadia, Oldenburg ; Kundgebung der Stadtfrauenkonferenz am 25. November 2019 in Bremen gegen Gewalt an Frauen sowie die Stadtfrauenkonferenz Bremen; Angélica Urrutia Garrido, Ortsvorstand Frauenverband Courage Hattingen, Ver.di ; Brigitte Fröhlich, Frauenverband Courage Hattingen; Dr. med. Thomas Nowotny, Sprecher der Initiative Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim, Mitglied von VVN und IPPNW; Frauenverband Courage e.V Ortsgruppe Freiburg;  David Baltzer, IG Metall Betriebsrat bei Volkswagen; Kristin Oder, IG Metall Frauennetzwerk Zwickau; Kristina Algeer, Mitarbeiterin bei VWMandy Vogt, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Julia Zipfel, IG Metallerin bei VolkswagenMandy Krautsieder, IG Metallerin bei Volkswagen; Mandy Anding, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Lisa Koischwitz, VKL Volkswagen Sachsen GmbH; Ulrich Heuer, IG Metall Betriebsrat bei Volkswagen; Uwe Seifert, IG Metall Betriebsrat bei VolkswagenRolf Uhlig, Schwerbehindertenvertreter (VW); Elisabeth Wörner, Balingen-FrommernSeyran Cenan, Bergarbeiterfrauen AG im FV Courage e.V.; Beate Ehms, Die LINKE. Leipzig, Stadträtin, Mitglied ver.di, VVN-BdA; Kristin Oder, IG Metall Fauennetzwerk Zwickau; Kristina Algeer, Mitarbeiterin bei VW; Mandy Vogt, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Julia Zipfel, IG Metallerin bei Volkswagen; Mandy Krautsieder, IG Metallerin bei Volkswagen; Mandy Anding, IG Metall Betriebsrätin bei Volkswagen; Lisa Koischwitz, VKL Volkswagen Sachsen GmbH; Ulrich Heuer, IG Metall Betriebsrat bei VolkswagenUwe Seifert, IG Metall Betriebsrat bei Volkswagen; Rolf Uhlig, Schwerbehindertenvertreter (VW); Ronald Fischer, Mitglied der Partei die “Linke”, Mitglied im Ältestenrat des Stadtverbandes Dresden, Rentner; Birgit Said, Leipzig; Klaudia Scholz, Stadtverordnete für die Partei Die Linke, Herne; 

*(Stand 10.01.20 – wird laufend ergänzt)

 Wenn Ihr diese Erklärung ebenfalls unterzeichnen möchtet, sendet bitte eine
E-Mail an: frauenpolitischerratschlag@gmx.de

V.i.s.d.P.: Anne Wilhelm, Karl-Meyer-Str.13, 45884 Gelsenkirchen




New Years Greetings for 2020!

Dear friends and comrades,
I wish you all the best for the new year 2020!
Strength, perseverance and many courageous comrades-in-arms for our struggle for a future worthliving and the liberation of women!

Chers amis et camarades,
je vous souhaite tout le meilleur pour la nouvelle année 2020 !
Force, persévérance et beaucoup de courageux compagnons d’armes pour notre lutte pour un
avenir digne d’être vécu et la libération des femmes !

Queridos amigos y camaradas,
les deseo todo lo mejor para el nuevo año 2020! Fuerza, perseverancia y muchos valientes compañeros de armas para nuestra lucha por un futuro digno de ser vivido y por la liberación de la mujer!
Suse, Germany, europeancoordinator of worldwomensconference

Zum Jahreswechsel erreichten uns Grüße aus aller Welt:

The best of the coming year to you and all our comrades ! Sharon cabusao silva/ Gabriela/ Philippinnes

May the new year take the struggle for a revolutionary transformation of society to hitherto unscaled heights.  More power to us, world women. A very happy new year to all friends and comrades.   Sarmistha Choudhury / AIRWO/ Indien

Qu’il soit de même pour vous, Kiss

Nancy MBUAKANIA / AFACO Democratic Republik Congo

Een gelukkig, gezond, strijdbaar en solidair 2020 gewenst!! Halinka Augustin/ Niederlande

Dear comrades,

attached we send the evaluation and new years greetings of our Kurdistan Organization.

We wish you hope and strength in our new year of struggle! Victory will be ours!

Comradely, MLKP Turkey/Kurdistan

mucha salud y éxito en tus actividades. Gracias, por todo. Illari /Bolivien

Queridas compañeras ,desearos unas Felices Fiestas y Prospero Año Nuevo

Y que nuestra lucha siga con tanta fuerza y que en los años venideros sigamos aún asi de fuertes….🎉🎉🎉🎅🎅

Un saludo compañeras, Mcl del Carbon, Bergarbeiterfrauen aus Asturien/ Spanien

To all my lovely ladies !!!! Solidarity Greetings from Menu/ Sri Lanka

Dear World Coordinators, Asian Coordinators, and Sisters, Revolutionary Salute from Nepal !

This is the season of celebrations and spreading goodwill to all… This is the season for wishing all good things to you .Merry Christmas and a Happy New Year.

Best regards,  Sarita Maharjan

 

 

 




Solidarität mit der kurdischen Frauen- und Freiheitsbewegung in Nordostsyrien

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz
der Basisfrauen:
Susanne Bader/ Deutschland
Halinka Augustin/Niederlandes
tellvertretende Europakoordinatorin:
Zaman Masudi/Deutschland

  1. Oktober 2019

An die Kontinentalkoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen

Solidarität mit der kurdischen Frauen- und Freiheitsbewegung und allen Menschen in den Gebieten Rojava/ Nordostsyrien!

Wir Weltfrauen verurteilen mit aller Schärfe den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Rojava/Nordostsyrien durch den faschistischen Erdogan, seinen Staat und Militär!

Seite an Seite stehen wir mit unseren kurdischen Freundinnen und Freunden in vielen Städten unserer Länder seit Beginn dieses imperialistischen Überfalls auf die befreiten Gebiete.

Rojava ist in der internationalen kämpferischen Frauenbewegung ein leuchtendes Beispiel für große Erfolge auf dem Weg zur Befreiung der Frau, für weitgehende Frauenrechte als Bestandteil der Rojava-Revolution. Auf unserem Auswertungstreffen zur 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Kathmandu/Nepal haben wir beschlossen:

„Die Unterstützung des Kampfes in Rojava/Syrien ist nicht nur ein Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen, sondern auch ein Schwerpunkt des weltweiten Kampfes für Demokratie und Freiheit und für die Verwirklichung der Befreiung von Frauen. Rojava ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was militante Frauen erreichen können.
Wir verpflichten uns, diesen Kampf weiterhin zu unterstützen und unsere Solidarität gegen die Angriffe der IS/Daesh zu bekunden und gegen die imperialistischen Kräfte und ihre Pläne zur Neugestaltung des Nahen Ostens und insbesondere Syriens entsprechend ihren Interessen zu stehen.

Dieses Versprechen werden wir einlösen! Es lebe unsere internationale Solidarität!

Unterzeichnet:

Susanne Bader, Deutschland
Halinka Augustin, Niederlande
Zaman Masudi, Deutschland
Joan Salvador, in behalf of GABRIELA Alliance of Filipino Women
Joly Talukder, Asien, Bangladesh
Marie-Paula Logosu-teko, Afrika, Togo
Nancy MBUAKANIA, Afrika, DR Congo




Grüße aus Erfurt und Einladung zum Frauenpolitischen Ratschlag

Hallo, liebe Frauen aus Erfurt!

Als langjährige Teilnehmerin am Frauenpolitischen Ratschlag kann ich euch wärmsten empfehlen vom 1. – 3. November 2019 an diesem Event in Erfurt teilzunehmen.

Wir könnten uns auch gerne vorher mal zusammensetzen und eure Fragen und eure Vorschläge besprechen .  Vielleicht können wir gemeinsam etwas zum “Ratschlag” beitragen. Meine Adresse:

mariannekroeger1@t-online.de

 

herzlich, Marianne Kröger

 

Weitere Informationen unter: https://frauenpolitischerratschlag.de

 

 

 




Internationale praktische Solidarität – ein Gruß aus Togo

Unter dem Motto “Wirtschaftliche Selbstbestimmung ist notwendig für Soziale Selbstbestimmung!” organisierten Vertreterinnen der kämpferischen Frauenbewegung in Deutschland und Solidarität International, eine Solidaritäts- und Hilfsorganisation, eine Spendensammlung zur Unterstützung des Aufbaus von Sitsope – übersetzt „Zuflucht“. Diese besondere Frauenorganisation holt junge Mädchen und Frauen von der Straße und bietet ihnen eine Ausbildung als Schneiderin oder Friseurin. Sitsope macht auch eigene Stoffdrucke deren Muster die eigne afrikanische Tradition zum Ausdruck bringt. Die meisten Stoffe die wir in Europa kaufen, kommen aus den Niederlanden und ihre Muster haben nichts gemein mit denen der Bevölkerung. Unsere Freundinnen in Togo leisten mit dem Projekt Sitsope eine wichtige Basisarbeit. Herzlichen Glückwunsch an Ama und Sitsope!

Ama schreibt:

Liebe Freundin, hier senden wir euch einige Bilder von den Workshops der Mädchen und Frauen, die von den Spenden des Sitsope-Projekts profitiert haben…. Deine Freundin AMA

 

Spenden werden gerne weitergeleitet: Spenden unter dem Stichwort „Sitsope“ bitte auf das Spendenkonto von Solidarität International (SI) e.V.  IBAN DE86 5019 0000 6100 8005 84     BIC FFVBDEFF bei der Frankfurter Volksbank




SWAN-Preis für Weltfrau Sohpie Ogutu aus Kenia!

SWAN-Preis für Weltfrau Sophie Ogutu aus Kenia!


Wir gratulieren unserer Weltfrau zu ihrem Engagement und Einsatz!
SWAN Award for World Woman Sophie Ogutu from Kenya! We congratulate our world woman on her commitment and dedication!

click here

Sophie Ogutu: http://stateraarts.org/blog/2019/8/23/sophie-ogutu-receive-2019-visionary-leadership-award

SWAN – Preis
Preisverleihung an Sophie Dowllar Ogutu

                        Martha Richards Visionary Woman in Leadership Award 2019
Am 27. Oktober 2019 wird Sophie Ogutu aus Kenia diese Auszeichnung von der US-amerikanischen Organisation „StateraArts in New York verliehen. Der Preis ist mit 2000 US  $ dotiert. Ziel der Organisation ist, Aufwerten, Verstärken und Fördern von weiblichen Führungskräften in der Kunst.  (“Uplift, amplify, and advance women leaders in the arts.” )

Die Begründung der Preisverleihung für Sophie Ogutu hebt hervor:

  1. sie als unumwundene Verteidigerin von Frauenrechten
  2. ihr Engagement für ihr „5Cs Theatre“ in Kenia und weitere Medien- und Gemeinschaftsprojekte. Das Theaterprojekt ist ein Volkstheater für die Menschen auf der Straße mit politischer Aufklärung, v.a. in Frauenpolitik. Es wird finanziell von IPAT (International Performers Aid Trust), einer NGO unterstützt, damit unabhängig vom Broterwerb überhaupt geprobt und gespielt werden kann.
    Über diese Theatercompany findet sich folgende Beschreibung: Das Theater bietet die beste Möglichkeit, marginalisierte soziale Gruppen zu erreichen, einschließlich Frauen, vor allem an der Basis.In Kenia gibt es keine Theaterhäuser, in denen dies geschehen kann. Die wenigen Theatereinrichtungen, die es gibt, konzentrieren sich auf die städtischen Städte, ihr Repertoire ist hauptsächlich elitär und ihre Ticketpreise sind für das normale Kenia unerreichbar. … Der 5Cs ist die Stimme der Stimmlosen mit der Kraft, den menschlichen Geist zu bereichern.

In der Begründung wird sie auch erwähnt

  • als Mitbegründerin des Mamma Africa Community Centre, das u.a. über Nähkurse Frauen ein bescheidenes Einkommen und Selbstwertgefühl vermittelt und
  • als Vorstandsmitglied des Kenya Community Media Network (KCOMNET), das mit 23 Radiostationen und 300 Journalisten ein „Non-Profit Gemeinderadio“ (Community Radio) betreibt, von NGOs unterstützt.
  • als Hauptorganisatorin des SWAN – Day (s.o) in Kenia
  • und als Mitglied des Internationalen Komitees des Weltfrauenmarschs

Sophie selbst sagt zur Verleihung dieses Preises: „Ich arbeite weiterhin mit Frauen in der Kunst und werde immer unterstützen, wo immer ich kann. Die Rolle, die die Kunst als Kommunikationsmedium spielt, hat es mir ermöglicht, viele verletzliche Herzen von Frauen zu erreichen, die Wege suchen, ihre Notlagen zu teilen und über sie zu sprechen. Frauen in der Kunst bleiben meine wichtigste Form der Interaktion und Verbindung zu diesen vielen Herzen.”

Ausgewählte Statements zur Preisverleihung an Sophie:

Since 1995, the 5C Human Rights Theatre has been doing progressive, interactive and open participatory theatre pieces for social change.”
“Sophie’s theatre collective, the 5Cs, which is a women led human rights group, is one of the most progressive groups with community social change approaches.”
“Sophie is selfless in her endeavors to support women all over and empower them to become holistically strong. She has come to the rescue of battered women. She has cried out when human rights activists have been murdered or jailed or gone missing. She is a tower of strength and a beacon of light to many.”