Wie Sie wissen, dauern die Angriffe der USA und Israels gegen den Iran seit dem 28. Februar an. Die Imperialisten und Zionisten haben diesen Angriff unter dem Vorwand gestartet, dem iranischen Volk Freiheit zu bringen.

Türkei: Wie Sie wissen, haben verschiedene anti-NATO- und antiimperialistische Bewegungen bereits ihre Arbeit aufgenommen, da der NATO-Gipfel 2026 in der Türkei stattfinden wird. Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Israels gegen den Iran demonstrierten Arbeiter, Arbeiterinnen und Arbeiter, Frauen und Jugendliche in den Stadtzentren und brachten ihre Solidarität mit dem iranischen Volk zum Ausdruck.

Auch heute noch finden an verschiedenen Tagen und an unterschiedlichen Tagen antiimperialistische Aktionen in Form von Protesten statt. Die Frauenbewegung, die Jugendbewegung und revolutionäre Kräfte arbeiten derzeit intensiv an der Bildung anti-NATO- und antiimperialistischer Bündnisse.

Wie in jedem Krieg sind Frauen und Kinder auch in diesem imperialistischen Krieg am stärksten betroffen. Im Iran unterdrückt das Mullah-Regime Frauen seit Langem schwer, und die Situation hat sich bis heute nicht geändert.

Die ohnehin schon eingeschränkten Rechte von Frauen stehen vor noch größeren Herausforderungen:

Viele Frauen:
• versuchen, ihre Kinder zu schützen,
• fürchten, ihr Zuhause zu verlieren,
• könnten im Krieg ihre Ehemänner oder Familienangehörige verlieren.

Syrien: In Syrien werden Frauen nach Kriegen und Konflikten, die sich gegen Zivilisten und die lokale Bevölkerung (Kurden, Alawiten, Drusen) richten, weiterhin durch Regierungsdekrete unterdrückt. Diese Dekrete schränken die persönlichen Freiheiten ein und behindern die politische Betätigung. Die Verhandlungen zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften und der al-Dscholani-Regierung in Damaskus kommen nur schleppend voran, und Hunderttausende vertriebene Familien warten auf eine Vereinbarung für eine sichere Rückkehr in ihre Häuser, beispielsweise in Afrin und Serekaniye.

Iran: Die Nachricht vom israelisch-amerikanischen Angriff erreicht alle. Dieser Angriff wird unter dem Vorwand der Freiheit von Völkern und Frauen durchgeführt. Obwohl iranische Militäreinrichtungen und andere Ziele angegriffen werden, fordert der wahllose Beschuss auch zivile Opfer. Selbstverständlich sind das Selbstbestimmungsrecht der Völker und das Recht, für Demokratie zu kämpfen, Grundrechte. Diese Rechte werden jedoch durch den Kampf der Völker und insbesondere der Frauen selbst erkämpft. Imperialistische Kriege streben nach Herrschaft, nicht nach Freiheit. Sie führen lediglich zu Zerstörung und verschärften Wirtschaftskrisen. Wir sind weiterhin besorgt um die Männer und Frauen, die in der Vergangenheit inhaftiert wurden, sowie um die jüngsten Volksaufstände.

Libanon: Die Hisbollah bombardiert Israel, um den Iran zu unterstützen. Israel nutzt dies als Vorwand, um dem Libanon einen erbitterten Krieg zu erklären und eine Bodenoffensive im Südlibanon zu starten. Täglich finden Bombenangriffe in der West- und Ost-Bekaa-Ebene sowie im Südlibanon statt. Auch der Beiruter Stadtteil Dahiyya wird täglich bombardiert. Hunderttausende Menschen sind in Schulen und auf den Straßen eingeschlossen. Es herrscht eine schwere Logistikkrise, die Preise steigen, und es gibt Treibstoffknappheit (insbesondere bei Benzin).

Gaza: Trotz des Waffenstillstandsabkommens dauern die israelischen Angriffe an.

Im Irak: Jinar Mohammed, Leiterin der Frauenbefreiungsorganisation und feministische Aktivistin, die sich vehement für Frauenrechte einsetzte, wurde am 2. März vor ihrem Haus in Bagdad ermordet. Die beiden unbekannten Täter sind noch immer flüchtig. Das Attentat ereignete sich zwei Tage nach einer von ihrer Organisation organisierten Konferenz zu den Rechten jesidischer Frauen. Auf der Konferenz wurde die Strafverfolgung von IS-Mitgliedern gefordert, die an der Entführung jesidischer Frauen beteiligt waren. Dies ist das dritte politisch motivierte Attentat im Irak.

Sinjar (im Irak): Die Region, in der die Bevölkerung mehrheitlich aus Jesiden besteht, ist weiterhin von türkischen Angriffen bedroht. Diese Situation rückt das Leid nach dem IS-Angriff und der Entführung jesidischer Frauen erneut in den Vordergrund. Die irakische Regierung hat die IS-Massaker von 2014 noch nicht als Völkermord anerkannt und noch keinen Plan zur Bewältigung der Schäden und zur Milderung der Folgen für die Region, insbesondere für Frauen, vorgelegt.

Als Frauen müssen wir den Kampf gegen imperialistische Kriege intensivieren und durch unser Handeln internationale Solidarität stärken.

Im Namen der Nahost-Koordinierung, Songül Yücel / Türkei-Istanbul

Bericht Koordinierung Naher und Mittlerer Osten anläßlich des 8.März

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