Suse Bader/Europakoordinatorin:
16.10.2017 Im Vorfeld des 2. Welttreffens der Kontinentalkoordinatorinnen zur 3. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen erreichen uns immer wieder Meldungen von den Weltfrauen, die wir gerne publizieren.
„Wir erleben hier gerade eine sehr turbulente Zeit in Südkurdistan mit sehr viel Ungewissheit bezüglich der nahen Zukunft. Ihr habt wahrscheinlich mitbekommen, dass hier ein Unabhängigkeitsreferendum stattgefunden hat. Nach dem Referendum haben sich Türkei, Irak und Iran zusammen getan und allerlei Sanktionen beschlossen. Ständig kommen neue Drohungen hinzu. Außerdem soll sich der Barzani-Clan mit einigen Parteien dazu verständigt haben, die für 1. November angesetzten Wahlen auf 2019 zu verschieben. Das heißt, die Lösung der Krise soll um weitere zwei Jahre vertagt werden, was ein riesen Problem darstellt.
Die irakische Regierung alle internationale Flüge von/nach Südkurdistan gesperrt hat. Der einzige Weg führt über Bagdad, jedoch gilt die Aufenthaltserlaubnis, die Ausländer hier erhalten, nur für krg-Gebiet (autonome Region Kurdistan) d.h. nach irakischem Gesetz sind wir hier eigentlich illegal. Deshalb werden jetzt 420 Dollar Strafe bei der Ausreise von Nicht-Irakern erhoben. … (mehr …)


hochaktuelles Thema der Frauenbewegung auf und positioniert sich dabei auch gegen „reaktionäre, konservative und rückwärtsgewandte Regierungen“ (Europäischer Aufruf). Besonders die Delegationen aus Polen und Irland wurden stürmisch begrüßt. Weitere Delegationen kamen aus der Schweiz, Polen, Frankreich, Niederlande, Spanien, England und aus Deutschland war ich als Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenzen angereist. Zeitgleich demonstrierten Frauen (und Männer) in Portugal, Italien, Griechenland und außerhalb Europas in Brasilien.



Hier der vollständige Bericht zum Download: