Auswertung der 1. Weltfrauenkonferenz durch das 1. Treffen der weltweiten Koordinatorinnen

Auswertung der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011 in Caracas/Venezuela durch das 1. Treffen des weltweiten Koordinatorinnenkomitees

                                                                                                          Stuttgart, 18. September 2012

I.

Die 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen fand in einer weltpolitischen Situation statt, in der die Menschen und ganz
besonders die Frauen auf der ganzen Welt nach einem Ausweg aus den Krisen des Imperialismus suchten. Es war eine Situation der tiefsten Wirtschafts- und Finanzkrise. Es war eine Situation der Kriege, der Katastrophe von Fukushima – aber auch des Frühlings der Völker im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika und wachsender Kämpfe gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Arbeiterklasse und das Volk.

Vom 4. bis 8. März 2011 nahmen insgesamt 3.500 Menschen aus 43 Ländern und fünf der sechs Weltkontinente an der Weltfrauenkonferenz teil, unter ihnen 102 Delegierte zur Generalversammlung von 90 verschiedenen Organisationen; 56 Frauenorganisationen und -bewegungen; 17 Gewerkschaften; 15 Parteien und linke Bewegungen; acht NGOs; zwei staatliche Organisationen (Venezuela, Eritrea); sieben Migrantenorganisationen; fünf Volksbewegungen; sieben Vertreterinnen der nationalen Vorbereitungskomitees für die WFK.

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Resolutionen des 1. Welttreffens der Koordinatorinnen

1Das 1. Welttreffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Asien
erklärt sich solidarisch mit den bedeutenden Kämpfen der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie der breiten Massen in Europa.

Die imperialistische Troika aus EU, IWF und Weltbank arbeitet eng mit den Regierungen der imperialistischen europäischen Länder zusammen. Sie wollen die  zur Abwälzung der Krisenlasten aus der tiefsten Weltwirtschafts- und Finanzkrise in der Geschichte des Kapitalismus auf die breiten Massen. Dafür werden Milliarden an die Großbanken und Konzerne verschachert.

Doch sie bekommen die richtige Antwort: Die Stahlarbeiter in Griechenland, die Bergarbeiter in Spanien, Massendemonstrationen in ganz Südeuropa setzen Zeichen.

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Korrespondenz zwischen 1. Welttreffen der Koordinatorinnen und Ana Soto / Venezuela

Die Frauenorganisation “Ana Soto” aus Venezuela war Gastgeberin der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im März 2011 in Venezuela. Im Zusammenhang mit der gründlichen Auswertung der 1. Weltfrauenkonferenz schickte die Konferenz ausdrückliche Grüße und den Dank der Weltfrauen an Ana Soto für ihre Arbeit.

20.09.12

Liebe Frauen von Ana Soto!

ich übermittle euch herzliche Grüße des 1. Welttreffens   Alles Gute  Monika

Welttreffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz 2016
18.09.12

An Ana Soto

Das 1. Welttreffen der Koordinatorinnen zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkon­ferenz der Basisfrauen 2016 in Asien
schickt herzliche und schwesterliche Grü­ße an Ana Soto und alle aktiven Frauen in Venezuela.

Euer Mut, Gastgeberin der 1. Weltfrauenkonferenz zu sein, Euer unermüdlicher Einsatz dafür war Pionierarbeit für die kämpferische Frauenbewegung.

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Abschlusserklärung des 10. Frauenpolitischen Ratschlags 16. November 2012

16.09.2012

Frauenpolitischer Ratschlag

Aufruf zur Organisierung – einstimmig verabschiedet am Ende der Podiumsdiskussion „Pionierinnen der kämpferischen Frauenbewegung“ beim 10. Frauenpolitischen Ratschlag in der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg

Weltfrauen!

Wir hörten von den Kämpfen, Siegen und Niederlagen zahlreicher Pionierinnen der kämpferischen Frauenbewegung: von Schwester Lea, Parkschützerin Anette, Gewerkschafterin Ursula, Streikführerinnen Astrid und Anni, von Heide vom Deutschen Frauenrat, Jugendvertreterin Marie, unseren internationalen Freundinnen und Kämpferinnen unter anderem aus Mali, den Philippinen, Spanien und Griechenland, von der Revolutionärin Monika.

Die Frauen und Mädchen der Welt stehen auf und es wächst unser Selbstbewusstsein.

Durch eine Vielzahl von Widerständen haben die Basisfrauen der Welt ihre erste Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Caracas vom 4.-8.


Wir haben in Caracas betont: wir wollen die kämpferische Frauenbewegung in jedem Land entwickeln und unsere organisierte Zusammenarbeit entschieden stärken! März 2011 begeisternd und erfolgreich erkämpft!

Deutschland gibt sich als Vorzeigeland der „Gleichberechtigung“  – Bundeskanzlerin Merkel gilt als „mächtigste Frau der Welt“. Aber:  Nein, ihre Politik und die ihrer Frauenministerin Schröder ist keine Politik im Sinne der Emanzipation der Frau – im Gegenteil verschärft sich auf dem Hintergrund der Weltwirtschafts- und Finanzkrise die besondere Ausbeutung und Unterdrückung der Frau. Gegen Niedriglöhne, Altersarmut, Herdprämie, billige Verwahrung unserer Kinder, ungleiche Bildungschancen, umweltpolitisches Rollback, wachsende häusliche Gewalt und Sexismus muss die kämpferische Frauenbewegung ihr gesellschaftliches Gewicht voll in die Waagschale werfen. Den Kampf gegen die drohende Umweltkatastrophe werden wir als besonders wichtiges Anliegen der kämpferischen Frauenbewegung entschlossen aufnehmen.

Dazu müssen wir uns entschieden besser organisiert zusammenschließen!  Regional – national und international!

Organisieren wir die Frauen in der gewerkschaftlichen Frauenarbeit, in wirklich überparteilichen Organisationsformen wie Frauenkomitees, Frauenverbänden ohne antikommunistische Ausgrenzung, in Parteien, die sich für die Befreiung der Frau stark machen und machen unsere drei weltweiten Kampftage – den 8. März – den internationalen Frauentag, den 1. Mai – den internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung und den 25.November, den Tag gegen Gewalt an Frauen zu wirkungsvollen Höhepunkten unseres Kampfes um die Befreiung der Frau in einer befreiten Gesellschaft und organisieren dabei hunderttausende neue, junge und alte Mitstreiterinnen !

„Nur so lange sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!“ – sagte Bertolt Brecht.

Schließen wir uns also mit unseren Freundinnen und Kämpferinnen der ganzen Welt zusammen! Nehmen wir Kurs auf die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016!

Wir haben eine Welt zu gewinnen!  Vamos mujeres!

Download Abschlusserklärung:

120916 Aufruf zur Organisierung -10. Ratschlag-1

BERICHT DER 1. AFRIKANISCHEN KONFERENZ DER BASISFRAUEN

Vom 10. bis 14. Juli 2012 fand in Lomé (Togo) das erste Treffen der Pionierinnen der Konferenz der Basisfrauen Afrikas statt, mit Frauen aus 6 afrikanischen Ländern: Südafrika, Marokko, Demokratische Republik Kongo, Burkina Faso, Mali und Togo. Im Hotel Acropolis Guest House trafen sich die Frauen in kleiner Runde und diskutierten über den Start der Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent zur Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Caracas/Venezuela vom 4. bis 8. März 2011.

 

Aufgrund der unterschiedlichen Ankunftszeiten der Delegierten konnten die Arbeiten, die am 10. Juli beginnen sollten, schließlich erst am nächsten Tag, dem 11. Juli gegen 16 Uhr unter Anwesenheit fast aller Teilnehmerinnen beginnen.

 

Mittwoch, 11. Juli

Die Eröffnungsrede wurde von Clariste Moube gehalten, der Delegierten aus Mali, sie begrüßte alle und rief zunächst die Ziele der Konferenz in Erinnerung, bevor die Eindrücke aller Teilnehmerinnen gesammelt wurden.

Nach dieser Kurzauswertung stellte jede Delegierte in der Runde sich selbst und ihre Organisation vor. So konnten wir uns eine nach der anderen gegenseitig kennen lernen und eine herzliche Arbeitsatmosphäre schaffen.

  • Mariam CHIABI, Delegierte aus Marokko ; von der marokkanischen Menschenrechtsvereinigung, ehemalige marxistisch-leninistische Aktivistin an der Universität;
  • Clariste SOH-MOUBE, Delegierte aus Mali ; Forschungsassistentin am Centre Amadou Hampâté BA (CAHBA) und Globalisierungsgegnerin,
  • Marie France BAYEDILA BAWUNINA aus der Demokratischen Republik Kongo, Pastorin der Evangelischen Gemeinschaft im Kongo, Koordinatorin mehrerer Gemeinden (7), Gründerin und Präsidentin des CLEF, (Cercle de Liaison et d’Entraide Féminine, Kreis für Verbindung und gegenseitige Hilfe der weisen Frauen): « die weise Frau baut ihr Haus » ;
  • Marie Paula LOGOSU-TEKO, Delegierte aus Togo, Präsidentin des CLEF; Schulleiterin,
  • Micheline Wendyam KABORE, Delegierte aus Burkina Faso, Präsidentin des Vereins Frauen und Entwicklung, technische Assistentin  für die Handwerkervereinigung Burkina Fasos;
  • Charlie BULELWA, Delegierte aus Südafrika, Aktivistin der radikalen Linken, Gründerin der Bewegung Abanobi (1999), Gewerkschaftsaktivistin.

 

Nach dieser Vorstellung erfolgte eine Definition des Konzepts: Clariste, die an der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Caracas teilgenommen hatte, gab einen kurzen historischen Abriss. Im Anschluss daran gab es zahlreiche Verständnisfragen und Gespräche; danach wurden die Beschlüsse der 1. Konferenz im März 2011 in Caracas vorgelesen.

Nach Klärung des Konzepts und der Ziele der Konferenz wurde ein Programm für das Treffen aufgestellt.

Im Konsens befürworteten alle Delegierten die Idee, am Ende der Arbeiten ein Ablaufblatt, einen Plan für die jährlichen Aktionen und eine Geschäftsordnung zu erstellen. Mit der Erstellung des Programms endete der erste Tag.

 

Donnerstag, 12. Juli

Die Arbeit wurde zeitig am Morgen mit organsatorischen Fragen wieder aufgenommen.

So bestimmten wir entsprechend den Beschlüssen von Caracas

zwei (02) Koordinatorinnen mit einem Mandat von zwei (02) Jahren:

•           Clariste SOH-MOUBE, Delegierte aus Mali; und

            •           Charlie BULELWA, Delegierte aus Südafrika.

zwei (02) Stellvertreterinnen:

•           Mariam CHAIBI, Delegierte aus Marokko; und

            •           Micheline Wendyam KABORE, Delegierte aus Burkina Faso.

Weiterhin wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe pro Region vorgeschlagen, um die Organisation und die Umsetzung der Aktivitäten in jedem Land und zwischen den verschiedenen Teil-Regionen zu erleichtern.

 

Damit wurde eine räumliche Aufteilung Afrikas mit einem Brennpunkt pro Region vorgenommen:

•           Norden: Mariam CHAIBI,

•           Mitte: Marie France BAYEDILA,

            •           Westen: Marie Paula LOGOSU-TEKO

            •           Osten: Milka ISINTA,

            •           Süden: Charlie BULELWA.

 

Die Koordinierung der Tätigkeiten der afrikanischen Konferenz geschieht über Skype-Treffen von 1,5 Stunden an jedem 1. Samstag im Monat ab 10 Uhr WEZ

Alle 2 Jahre ist ein Treffen zur Auffrischung der Koordinierung im Vorfeld der afrikanischen Konferenzen vorgesehen. Die Frauen aus Südafrika und Marokko haben ihr Land für die Durchführung der nächsten afrikanischen Konferenz der Basisfrauen im Jahr 2014 vorgeschlagen; das Ergebnis wird Ende Dezember 2012 erwartet.

All diese Vorschläge werden in der Geschäftsordnung, im Aktionssplan und im Ablaufblatt im Anhang des vorgelegten Berichts aufgeführt.

 

Um 15.30 Uhr fand im Konferenzsaal des Acropolis-Hotels in Lomé ein Treffen zum Gespräch mit der togolesischen Zivilgesellschaft statt. Bei diesem Treffen waren auch etwa 10 Vertreter der Audio-, Radio- und Fernsehsender Togos anwesend.

 

Dieses Treffen fand mit bedeutender Beteiligung und einem freimütigen und vorwärtstreibenden Gespräch statt. Die verschiedenen Vertreter der anwesenden Organisationen bekundeten ihr Interesse und Engagement für das Konzept der Konferenz. Es gab viel Interesse am einzigartigen Charakter der Konferenz und vor allem an ihrem Eintreten für die Interessen der Basisfrauen. Mit großer Hoffnung warten sie auf die Schlussfolgerungen der Arbeiten und die Umsetzung des künftigen Aktionsplans. Auch wurde der Wunsch nach Beteiligung der Männer an dieser hervorragenden Aufgabe geäußert.

In diesen zwei langen Stunden des Austauschs wurden viele Fragen gestellt und diskutiert, unter anderem Fragen bezüglich der Ziele der Konferenz:

  • Wie werden die Bedürfnisse der Basisfrauen in der Umsetzung der Konferenz berücksichtigt?
  • Über welche Mittel werden die Frauen für diese Aktivitäten verfügen?
  • Was wird sich mit der neuen Bewegung im täglichen Leben der Frauen verändern?
  • Welche Aktivitäten sollen in jedem Land durchgeführt werden?
  • Wie wird die Information verbreitet?
  • Welche Hilfsmittel und Strategien werden für die Umsetzung der Aktivitäten eingesetzt, nachdem bei gewissen Strategien bereits vor Ort ihre Begrenztheit deutlich wurde? Und so weiter.

Das Treffen endete gegen 17.30 Uhr mit einem Cocktail, bei dem die TeilnehmerInnen mit den Delegierten sprechen und sich ein wenig über die Erfahrungen in ihren jeweiligen Ländern informieren konnten.

 

Freitag, 13. Juli

Der dritte Arbeitstag sollte für die Ausarbeitung der verschiedenen Dokumente genutzt werden, die zur Beendigung des Treffens vorgesehen waren. So hatten zu Beginn des Nachmittags das Ablaufblatt und der Entwurf für den Aktionsplan schon Form angenommen und der Entwurf der Geschäftsordnung war begonnen. Dann mussten die Konferenzteilnehmerinnen jedoch ihre Arbeit unterbrechen, um der Ministerin für Frauenförderung in Togo einen Besuch abzustatten.

Um 16 Uhr wurden wir von Ihrer Exzellenz Frau H. Olivia AMDJOGBE-KOUEVI, Ministerin für Frauenförderung, in ihrem Büro empfangen. Das Gespräch drehte sich um die afrikanische Konferenz der Basisfrauen, die Ziele der Konferenz und die Wahl des Tagungslandes Togo sowie das Engagement der Vereinigung CLEF und ihre Tätigkeit zur Förderung der Frau in Togo. Frau Ministerin sagte, sie fühle sich durch den Besuch geehrt und beglückwünschte die Konferenzteilnehmerinnen zu ihrer Initiative und ihrem Mut. All diese Ermutigungen und ihre Unterstützung begleiten uns, denn sie schätzt die Zivilgesellschaft und insbesondere die Bewegungen der Frauen als bedeutende Verbündete, die für die Erreichung der Förderungs- und Entwicklungsziele für die afrikanische Frau unumgänglich sind.

Die Konferenzteilnehmerinnen verabschiedeten sich von der Ministerin für Frauenförderung gegen 17 Uhr nach einem Familienfoto und Adressenaustausch.

 

Samstag 18. Juli

 

Die afrikanische Konferenz der Basisfrauen 2012 endete wie sie begann in guter Laune und fröhlicher Stimmung mit einem Festessen bei Frau LOGOSU-TEKO, unserer Gastgeberin, die uns alle nacheinander zu unseren Flugzeugen für den Rückflug begleitete.

Wir verabredeten uns in zwei (2) Jahren in Südafrika oder Marokko.

Erfolgreiches Asientreffen der Weltfrauen in Katmandu

Hallo ihr lieben Frauen in Deutschland!

Gerade ging in Katmandu, Nepal, das Asientreffen der “Weltfrauen” am 28./29.Juli 2012 sehr erfolgreich zu Ende. Kämpferische Frauenbewegung aus 8 Ländern war vertreten: die vier mit Delegierten in Caracas (Indonesien, Philippinen, Bangladesch, Indien) sowie vier neue (Pakistan, VR China, Nepal, Sri Lanka).

Das waren Vertreterinnen der 4 Mio. Textilarbeiterinnen Bangladeschs, von Massenorganisationen bzw. Dachverbänden wie Gabriela, von kämpferischen Frauen in NGOs bis hin zu engagierten Revolutionärinnen aus der ICOR. Geradezu historisch war die gemeinsame Teilnahme von Frauen aus 8 Parteien in Nepal. Sie haben sich gemeinsam entschlossen, in den Prozess der Weltfrauenkonferenz einzusteigen. Trotz widriger Umstände haben sie sich  kollektiv auf das Treffen vorbereitet und sich auf zwei stimmberechtigte Delegierte geeinigt. Und das in einem politischen Umfeld in Nepal, in dem sich die solidarische Zusammenarbeit linker Parteien teilweise im freien Fall grundsätzlicher Konflikte, Spaltungen und Zerwürfnisse befindet. Frauen gehen voran!

Nach ausführlichen Länderberichten wurde begeistert, gründlich,  kritisch-selbstkritisch die 1. WFK in Caracas ausgewertet. Die neuen Koordinatorinnen wurden gewählt und kommen aus Philippinen und Nepal, die Stellvertreterinnen aus Bangladesch und Sri Lanka.

Einhellig wird sich für Asien als Austragungskontinent der 2. Weltfrauenkonferenz 2016 beworben. Frauenorganisationen aus drei (!) Ländern bieten sich als Gastgeberinnen an. Lasst Euch überraschen….

Pläne wurden geschmiedet für die drei Kampftage, die Reise zum 1. Welttreffen der Koordinatorinnen in Deutschland im September und für  gemeinsame Kampagnen in Asien (wie gegen die US Präsenz im pazifisch-asiatischen Raum). Ganz herzliche Grüße gingen an die Frauen in Deutschland und natürlich alle “Weltfrauen”.

Bald geht nun meine Reise durch fünf Länder zu Ende und ich freue mich riesig auf Euch alle und den Frauenpolitischen Ratschlag.

Herzliche Grüße vom Dach der Welt!

Eure Monika Gärtner-Engel

Download Brief: Nepal – Post vom Asientreffen der Weltfrauen

Vorschläge Europakoordinatorinnen für die Weltfrauenkonferenz 2016

Die europäischen Koordinatorinnen wurden am 6. Mai 2012 von den 80 delegierten Frauen aus 34 Städten Deutschlands gebeten folgende Beschlussvorschläge auf dem internationalen Koordinatorinnentreffen am 17. und 18. September 2012 einzubringen:

Wir bekräftigen die Gültigkeit der Grundlinie der bestehenden Dokumente der Weltfrauenkonferenz (Aufruf, Grundsätze und Abschlussresolution von Caracas).

Weiterentwicklungen aufgrund der Erfahrungen sind sinnvoll und können im Koordinatorinnenkomitee beschlossen werden: bitte unten weiter lesen

Download “Vorschläge der Europakoordinatorinnen”‘
auf Deutsch: 120509 Vorschlaege fuer internationales Koordinatorinnentreffen bestaetigt bei bw Vorbtreffen FPR

Download “Propositions de coordinatrices européennes”
en Francais: 120509 Europakoord und KoGr KFRV Vorschläge fuer Beschluesse Welt Koordinatorinnentreffen FR

 

Das bundesweite Vorbereitungstreffen zum 10. FPR am 6. Mai 2012 in Stuttgart

bestätigte folgende Vorschläge der Europa-Koordinatorinnen

Monika Gärtner-Engel und Angélica Urrutia

 

Die europäischen Koordinatorinnen wurden am 6. Mai 2012 von den 80 delegierten Frauen aus 34 Städten Deutschlands gebeten folgende Beschlussvorschläge auf dem internationalen Koordinatorinnentreffen am 17. und 18. September 2012 einzubringen:

Wir bekräftigen die Gültigkeit der Grundlinie der bestehenden Dokumente der Weltfrauenkonferenz (Aufruf, Grundsätze und Abschlussresolution von Caracas).

Weiterentwicklungen aufgrund der Erfahrungen sind sinnvoll und können im Koordinatorinnenkomitee beschlossen werden:

  1. Die Teilnahme am Massenprogramm und Generalversammlung sollte künftig jeweils für alle möglich sein. Sie sollten sich deshalb nicht überschneiden. Wir beantragen die getrennte Durchführung, z. B. jeweils zwei Tage, zuerst die Workshops, dann die Generalversammlung.
  2. Das Konsensprinzip wird im Anliegen, Kampfabstimmungen zu vermeiden, beibehalten. In seiner Durchführung werden zur Herstellung eines Meinungsbildes Abstimmungen durchgeführt. Bei tagespolitischen Fragen ist eine Mehrheit von über 50 % ausreichend, bei Fragen, die die Grundlinie betreffen 80 %. Bei Workshops betrifft dies Beschlüsse zum Thema des Workshops, bei der Generalversammlung die Grundlinie der Weltfrauenkonferenz und ihrer Vorhaben.
  3. Das weltweite Koordinatorinnenkomitee soll nur aus den tatsächlich auf Kontinental-/ Regionalkonferenzen gewählten, in der Regel je zwei Vertreterinnen bestehen. Gäste können als Zuhörerinnen teilnehmen, aber nicht/ oder nur in einem klar umrissenen Rahmen mit-diskutieren und nicht abstimmen. Das weltweite Koordinatorinnenkomitee soll sich eine Geschäftsordnung geben und konsequent auf dieser Grundlage arbeiten.
  4. Die WFK sollte künftig als weitere Säule die Vorstellung, den Meinungs- und Erfahrungsaustausch von Frauenorganisationen aus aller Welt beinhalten. Ob ein Forum dazu parallel zu den Workshops angeboten oder ein eigener Tag dem gewidmet werden sollte, muss diskutiert und vom Koordinatorinnenkomitee im Dialog mit den Kontinentalkonferenzen entschieden werden. (Linke, revolutionäre) Parteien werden bei uns nicht ausgegrenzt, sondern sind willkommener Bestandteil, wenn sie gleichberechtigt und auf der Grundlage der Prinzipien der WFK teilnehmen.
  5. Wir halten die Einrichtung eines internationalen, multilateralen Organisationskomitees, das gleichberechtigt arbeitet, zur Vorbereitung der nächsten Weltfrauenkonferenz für unverzichtbar. Es ist eine Art Stab für die Koordinatorinnen, an deren Aufträge und Weisungen gebunden, und ihnen gegenüber rechenschaftspflichtig.
  6. Bewerberinnen für den künftigen Ort der 2. WFK/die zukünftigen Gastgeberinnen müssen sich künftig bei ihrer Bewerbung verpflichten, gleichberechtigt, multilateral und solidarisch mit den anderen gewählten Koordinatorinnen sowie allen Trägerinnen der Weltfrauenkonferenz zusammenzuarbeiten sowie über die Entwicklung in ihrem Land zu informieren und über Probleme zu berichten.
  7. Von Sitzungen des weltweiten Komitees müssen Protokolle beschlossen und veröffentlicht werden. Sie müssen auch aufgetauchte Meinungsverschiedenheiten festhalten. Die Initiatorinnen bzw. Koordinatorinnen müssen gegenüber den Frauen offen sein, sie auch über Konflikte informieren, Publizität herstellen und sich mit den Frauen aus ihren Ländern oder Kontinenten beraten.
  8. Für die Generalversammlung muss ein Protokoll erstellt und von den Koordinatorinnen nach Fertigstellung beschlossen werden. Für alle Workshops müssen Leiterinnen und Protokollantinnen bestimmt werden. Die Leiterinnen sind für die Richtigkeit des Protokolls verantwortlich.
  9. Wir schlagen die Gründung von Kontinentalkomitees vor. Diese haben sich als unentbehrlich in Europa gezeigt und fördern die Entwicklung neuer Kontakte für den Prozess der WFK Sie dienen der gegenseitigen Information und Koordinierung der Arbeit auf dem jeweiligen Kontinent, insbesondere zu den drei frauenpolitischen Tagen (8. März, 1. Mai und 25. November) und zur Koordinierung von Entscheidungsprozessen mit dem weltweiten Komitee.

10. Wir schlagen die Entwicklung von kontinental betreuten Homepages des Prozesses der Weltfrauenkonferenz vor, die untereinander verlinkt sind oder die Umgestaltung der europäischen Website zu einer weltweiten vor durch Mitarbeit aller Kontinente.

11. Die Initiative zur UN-Weltfrauenkonferenz 2015 nehmen wir als Kompliment! Wir wissen aber auch, dass es Gegenwind bedeutet. Das nutzen wir, um unser überzeugendes und weltumspannendes Konzept der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen bekannt zu machen und neue Unterstützerinnen zu gewinnen.

12. Wir schlagen einen internationalen Songcontest auf der Weltfrauenkonferenz 2016 vor, um dort das schönste Lied zur Hymne der Frauen der Welt zu wählen.

13. Wir wünschen Asien uns als Austragungskontinent für die Weltfrauenkonferenz 2016!

Verschiedene Dokumente Europakonferenz Januar 2012

Hier finde Sie die “Spielregeln” zur Durchführung der Europakonferenz sowie den Rechenschaftsbericht der europäischen Koordinatorinnen:

Vorschlag für Spielregeln der 3. Europakonferenz-US-k    in Englisch

Rechenschaftsbericht deutsch:

a 120105 Rechenschaftsbericht HA und MGE zur Europakonferenz text deutsch

Rechenschaftsbericht englisch:

b 120105_Rechenschaftsbericht_HA_und_MGE_zur_Europakonferenz-englisch

Rechenschaftsbericht französisch:

c 120105_Rechenschaftsbericht_-f_-_HA_und_MGE_zur_Europakonferenz französisch

Resolution 2 der Europakonferenz Januar 2012

Download in deutsch:      Resolution für Demokratie und Freiheit 07-01-2012B
Download in Englisch:     120119_Resolution_for Democracy_and_Freedom english

 

Für Frauenrechte, Demokratie und Freiheit!

Weltfrauen im Widerstand gegen Repression und Staatsterror

Wo immer die Frauen der Welt aufstehen, rebellieren – da zeigen die herrschenden Systeme ihr wahres Gesicht: Unterdrückung, Mobbing, Vergewaltigung, Inhaftierung, Morddrohungen sind brutale Realität. Brennpunkte diese Repression mit Massakern und zahlreichen politischen Gefangenen sind derzeit weltweit Länder wie Syrien, Ägypten, Palästina, die Philippinen und Kurdistan.

Wir sind mit allen Kämpfen und Kämpferinnen für Demokratie und Freiheit solidarisch! Was als “arabischer Frühling“ bezeichnet wird ist für uns eine demokratische Aufstandsbewegung, die unsere ganze Solidarität genießt. Wir sind empört, wenn die Errungenschaften der demokratischen Aufstandsbewegung und die Rolle der Frauen darin inzwischen mit Füßen getreten wird.

Die Frauen und Mädchen der Welt werden sich niemals mit ihrer Unterdrückung abfinden!

Ein Brennpunkt der Repression ist aus der Sicht von uns Weltfrauen in Europa derzeit Kurdistan. In der Türkei und Nordkurdistan werden täglich 5 Frauen von ihren Liebhabern, Männern oder Familienmitgliedern ermordet. Gegenüber dieser Gewalt und Ungerechtigkeit ist die türkische Regierung nicht nur untätig, sondern selbst Akteurin der Gewalt. In der Türkei und Nordkurdistan gibt es gegen die kurdische Befreiungsbewegung und insbesondere gegen die Frauen massive Unterdrückung durch die Regierung. Allein im Jahr 2011 wurden 700 Frauen verhaftet, weil sie politische Aktivitäten unternommen haben. Diese Frauen sind Lehrerinnen, Journalistinnen, Anwältinnen und Professorinnen, Hausfrauen und Arbeiterinnen.

Der türkische Staat hat eine grausame Kriegsmethode gegen Kurdistan verwendet. Kurdistan, wo es 12.000 „Verschwundene“ gibt. Wo man chemische Waffen an Guerillas testet. Der vorläufige grausame Höhepunkt ist die Ermordung von 35 Bauern, davon 19 noch Kinder. Das kann nur als Massaker bezeichnet werden, wogegen wir entschieden protestieren.

1. Wir verurteilen die Haltung der türkischen Regierung bzgl. seiner Unterdrückung und der Zufügung des Leids

2. Als Europakonferenz protestieren wir gegen die politische Unterdrückung der Frau, gegen das Machtgehabe des Landes Türkei.

Als erste Europakonferenz der Frauen nach der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011 in Caracas protestieren wir gegen diese Repression und fordern, dass die Schuldigen aus allen Ämtern entlassen und streng bestraft werden.

Gelsenkirchen, den 07. Januar 2012

Resolution 1 der Europakonferenz Januar 2012 4 languages

Download:  120109 Resolution der Europakonferenz vom 07-01-2012   in deutsch

120122 Resolution of the European Conference english        in englisch

120131 resolution europakonferenz tuerkisch                          in türkisch

Резолюция Европейской конференции женщин мира in russisch 120615 Resolution europ Frauenkonferenz jan 2012 russisch

 

Resolution der Europakonferenz der Weltfrauen
Wir europäische Delegierte der Weltfrauenkonferenz sind stolz und begeistert über das erfolgreiche Pilotprojekt der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im März 2011 in Caracas, trotz aller Widrigkeiten, Fehler und Probleme. Die  Weltfrauenkonferenz hat unsere Herzen erwärmt und unseren Geist angeregt. Auch wenn die Basisfrauen materiell arm sind, sind sie doch reich an Kraft, Erfahrungen und Visionen. Wir werden als Weltfrauen in Europa an der Umsetzung der Resolution von Caracas arbeiten und insbesondere  mit der Arbeit zu den drei gemeinsamen Kampftagen 8. März, 1. Mai und 25. November die kämpferische Frauenbewegung in unseren Ländern stärken.
Das Positive dieser Konferenz werden wir bewahren, höher entwickeln  und die Fehler überwinden:
•    Wir bekräftigen die Dokumente – Aufruf und Prinzipien – der Weltfrauenkonferenz und werden auch in Zukunft auf dieser Grundlage arbeiten.
•    Die Teilnahme am Massenprogramm und Generalversammlung muss jeweils für alle möglich sein. Sie dürfen sich nicht überschneiden. Für beides muss ausreichend Zeit sein, z. B. jeweils zwei Tage. Zuerst die Workshops, dann die Generalversammlung.
•    Wir bestehen auf klaren Meinungsbildern und auf die Möglichkeit, durch Abstimmungen demokratische Entscheidungen herbei zu führen.
•    Von Sitzungen des weltweiten Komitees müssen Protokolle beschlossen und veröffentlicht werden. Sie müssen auch aufgetauchte Meinungsverschiedenheiten fest halten.
•    Wir kritisieren die Verfälschung des Konsensprinzips,  wodurch Minderheiten den Anderen – der Mehrheit –  ihre Meinung aufzwingen konnten. Z. B. standen 225 kolumbianische Frauen in 6 Bussen an der Grenze und die venezolanische Regierung ließ sie nicht passieren. Die große Mehrheit der Generalversammlung wollte eine Resolution dazu, aber sie wurde nie geschrieben, weil einige wenige Frauen der Meinung waren, das würde die venezolanische Regierung provozieren. Das war ein undemokratisches Verhalten, das wir kritisieren.
•    Wir kritisieren das undemokratische Verhalten derjenigen, die die Kurdinnen und ihre Kritik auf der Weltfrauenkonferenz unterdrückt haben. Das hat gegen unsere Prinzipien verstoßen und wir erwarten von den Verantwortlichen, dass sie sich dazu noch selbstkritisch äußern. Das darf nie wieder vorkommen. Dieser Fehler muss wie Feuer brennen. Spaltung von uns Frauen dient immer nur den Herrschenden.
•    Wir bestehen auf einem gleichberechtigten und multilateralen Vorbereitungs- und Organisationsprozess für die Vorbereitung und Durchführung der Weltfrauenkonferenz 2016. Gastgeberinnen müssen sich künftig bei ihrer Bewerbung verpflichten, gleichberechtigt, multilateral und solidarisch mit allen Trägerinnen der Weltfrauenkonferenz zusammen zu arbeiten sowie über die Entwicklung in ihrem Land zu informieren und über Probleme zu berichten.
•    Die Initiatorinnen bzw. Koordinatorinnen müssen künftig gegenüber den Frauen offen sein, sie auch über Konflikte informieren, Publizität herstellen und sich mit den Frauen aus ihren Ländern oder Kontinenten beraten.
•    Wir möchten für die zweite Weltfrauenkonferenz  ausdrücklich auch organisierte Frauen und ihre Organisationen ansprechen. Wir müssen den Eindruck vermeiden, dass mit „Basisfrauen“ nur die unorganisierten Frauen gemeint sind. Organisationen müssen auf der Weltfrauenkonferenz die Möglichkeit haben, sich darzustellen und zusammenschließen zu können. Wir wollen noch mehr Frauen und Organisationen aus ganz Europa gewinnen.  (Linke, revolutionäre) Parteien werden bei uns nicht ausgegrenzt, sondern sind willkommener Bestandteil, wenn sie gleichberechtigt und überparteilich arbeiten.
Wir arbeiten daran, europaweit in jedem Land Komitees der Weltfrauen zu fördern und uns gegenseitig zu informieren. Wir schlagen den Komitees in den einzelnen Ländern vor, Jahresprogramme ihrer Arbeit zu machen und die anderen Länder über die Website darüber zu informieren.
Wir bilden ein Europakomitee. Seine Aufgabe besteht in der Koordinierung der europaweiten Arbeit. Sie ist an die Beschlüsse der Europakonferenzen gebunden.
Wir streben ein europaweites einheitliches Auftreten an den drei Aktionstagen an, ggf. mit einem einheitlichem Aufruf, Slogans, Emblemen … Das künftige Europakomitees soll rechtzeitig Vorschläge machen und ein Meinungsbild herstellen.
Die Ergebnisse der Weltfrauenkonferenz und des Europatreffens sollen breit publiziert und bekannt gemacht  werden, aber auch an die UNO und unsere Regierungen gegeben werden, um unserer Bewegung eine starke Stimme zu verleihen.
Die neue Webseite, die bisher in Deutschland geführt wurde, wird einfach zu bedienen und mehrsprachig sein und im Lauf des nächsten Jahres sollen alle Komitees der Weltfrauen in Europa das Recht bekommen Beiträge einzustellen. Dafür werden wir eine Ausbildung anbieten.
Wir sollten eine Hymne der Frauen der Welt komponieren und eine große Ausstellung über Leben und Kampf der Frauen erstellen. Wir schlagen einen internationalen Songcontest auf der Weltfrauenkonferenz 2016 vor, um dort das schönste Lied zur Hymne der Frauen der Welt zu wählen.
Die EU ist weltweit eine Region riesigen Reichtums, aber durch die Herrschaft der mächtigen europäischen Konzerne und ihrer Regierungen ein mächtiger reaktionärer Pol und wir Weltfrauen in Europa bieten ihr die Stirn. Die EU wälzt brutal die Lasten der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Massen, insbesondere auf die Frauen, Arbeiter und Kinder ab. Am brutalsten merken wir das bisher in Griechenland.  Die EU und der ganzen „Schengen-Raum“ schottet sich ab gegen Migrationsströme aus anderen Ländern ab, obwohl Armut, Hunger und Unterdrückung in diesen Ländern oftmals durch die imperialistischen Staaten verursacht sind. Die EU-Konzerne und Regierungen zerstören die Umwelt & bauen erkämpfte Errungenschaften wieder ab. Sie betrügen die Menschen und unterdrücken die Kämpfe der Massen mit repressiver Staatsgewalt. Mit Hilfe der  antikommunistischen Kampagne der EU wird versucht, sie davon abhalten, über gesellschaftliche Alternativen und revolutionäre Veränderungen nachzudenken.
Die Masse der Frauen steht im Visier dieser reaktionären Politik. Sie wird doppelt ausgebeutet und unterdrückt, Frauen werden vergewaltigt oder getötet, viele sind zur Flucht gezwungen.
Aber die Frauen stehen auf und organisieren sich, stehen im Zentrum der Kämpfe.  Der  „Arabische Frühling“ als Aufstand für Demokratie und Freiheit hat uns begeistert und beeindruckt. Inzwischen sehen wir mit Sorge, dass die Ziele dieser Aufstände, erste Errungenschaften und insbesondere die zentrale Rolle der Frauen wieder mit Füßen getreten werden. Damit werden sich die Frauen in den arabischen Ländern niemals abfinden und wir sind solidarisch und zutiefst verbunden mit ihnen.  Wir sind solidarisch mit allen Frauen der Welt, die besonders unterdrückt sind und das bringen wir in einer extra Resolution zum Ausdruck.
Wir würden es begrüßen, wenn die nächste Weltfrauenkonferenz in Asien stattfindet, wo sich Millionen von Frauen für ihre Rechte organisieren. Wir werden dafür kämpfen, dass überall auf der Welt die Ziele der Weltfrauenkonferenz bekannt und ernst genommen werden.
In diesem Sinne wollen wir zusammenarbeiten mit allen Frauenorganisationen und Strömungen der internationalen Frauenbewegung, wo diese Ziele auf offene Ohren stoßen. Erfüllen wir die Schlussresolution von Caracas mit Leben: Der Internationalismus muss Leitlinie in unserem ganzen Alltag werden.
Einstimmig und ohne Enthaltung beschlossen von den anwesenden Delegationen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Rumänien, Schweiz am 07.02.2012