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Weitere Solidaritäts- und Protestschreiben zu Joly Talukder und ihren Kolleginnen

1.  Verdi München:

Datum: 11.04.18 12:42 (GMT+01:00)
An: “courage münchen, anke fritz” , “frauenverband bundesweit, courage”

Betreff: Solidarität mit Joly Talukder – mit der Bitte um entsprechende Weiterleitung. Danke!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben erfahren, dass die international für Frauenrechte engagierte Kollegin Joly Talukder aus Bangladesh gefangen genommen wurde und sich in Isolierhaft befindet.

Wir, der ver.di-Bezirksfrauenrat München (Bundesrepublik Deutschland), protestiert entschieden gegen die Inhaftierung und die Isolierhaft und fordert die unverzügliche Freilassung von Joly Talukder.

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Courage Essen in Solidarität und Protest gegen Verhaftung von Joly Talukder und ihre 7 Kolleginnen


www.couragezentrum-essen.de

Protestnote 

Wir fordern die sofortige Freilassung von Joly Talukder  und ihren sieben Kolleginnen!

Wir protestieren lautstark und öffentlich gegen die Verhaftung von Joly Talukder, Vorsitzende der Gewerkschaft der Näherinnen GWTUC in  Bangladesh und ihrer sieben Kolleginnen!

Wir fordern ihre sofortige Freilassung!

Joly Talukder hat auch bei ihren Besuchen bei uns in Essen immer wieder das Verschwinden von Mitgliedern oppositioneller Parteien und Gewerkschafter/innen angeklagt. Voller Empörung erfuhren wir, dass sie selbst am 1. April diesen Jahres festgenommen und sogar in Isolationshaft gesteckt wurde.

Das ist Folter, gegen jedes Menschenrecht und muss sofort beendet werden!

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Solidarität rund um den Globus für Talukder!

Weltfrauen organisieren innerhalb kürzester Zeit internationale Solidarität mit Joly Talukder und sieben weiteren Gefangenen.

Mitteilung der kommunistischen Partei Bangladesh zu den Verhaftungen, was am 1. April geschah:

1.4.18

Dear Comrade,

This is to inform you that Jolly, the general secretary of Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre and other seven leaders of the same organization has been arrested and sent to jail today, 1 April 2018. Few months back regarding trade union movement on some genuine demands of the workers in a particular factory the employers association instituted a false case against the leaders of BGWTUC. The so called accused leaders went to High Court for advance bail in connection with that case. However, High Court granted them bail for four months and asked them to appear before the appropriate Lower Court. It’s a normal practice that when High Court gives a bail, the Lower Court also gives bail. According to the  direction of the High Court Jolly and other leaders (so called accused) appeared before the Lower Court today. However, Lower Court refused to give them bail and sent them to jail. This is unusual. It has been done by the influence of towners association.

We shall again try to go to High Court and ask for bail. We are not sure what High Court will do this time. The process of going to High Court will take some time. In the meantime the leaders will remain in jail.

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Solidarität mit Joly Talukder!

Liebe  Freundinnen und Freunde,

wir haben erfahren, dass unsere Weltfrau und Asienkoordinatorin, Joly Talukder, heute gefangen genommen wurde und sich in Isolierhaft befindet. Sendet Solidaritäts- und Protestnoten an ihre Gewerkschaft. Bitte verbreitet diese Nachricht an viele andere Menschen, die ihr kennt. Danke für die Solidariät.

Wir haben euch einen Vorschlag angehängt. Ihr könnt es auch an das Gericht schicken,

kämpferische Grüße, Suse und Halinka

Solidaritätsadressen können an folgende Adresse geschickt werden:

Garment Workers’ Trade Union Centre, Mukti Bhaban, 2 Comrade Moni Shingha Road, Dhaka-1000

Hier können Solidaritätsadressen auf der Homepage des Garment Workers’ Trade Union Centre hinterlassen werden: http://www.gwtuc.org/contact-us-2/   mehrmals versuchen 

Protestnote – nota de protesta – Note of protest

Halinka Augustin/ Netherlands
Susanne Bader/ Germany

oder per E-Mail an Monzur Moin:

European Coordinators of the World Women’ s Conferences of grassroots women

Protest declaration
We demand that Joly Talukder and seven other union leaders of the Garments Workers Trade Union Centre
will be released immediately !

We have learned that Joly, the general secretary of Bangladesh Garments Workers Trade Union Centre and other seven leaders of this organization have been arrested and sent to jail today, 1 April 2018.

We also learned that Joly Talkuder is in solitary confinement. This is a monstrosity.

All accusations against Joly Talukder and her colleagues are fabricated lies.

We demand the immediate release of Joly Talukder and her colleagues!

Joly Talukder is one of the respected coordinators of the World Women’s Conference and we protest vehemently against the solitary confinement of Joly Talukder !

We will distribute this protest declaration internationally.

Weltfrauen rufen auf zur Solidarität mit Afrin (deutsch, niederländisch, englisch)

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenzen
der Basisfrauen
Halinka Augustin/ Niederlande
Susanne Bader/ Deutschland
Zaman Masudi/ Deutschland / Stellvertreterin
Meral Cicek /Naher-Mittlerer Osten

18.3.18

Frauen der Welt! Weltfrauen aller Kontinente! „Frauen erheben sich für Afrin!“

In der kurdischen Region Efrin in der Demokratischen Föderation Nordsyriens führt die türkische Regierung eine völkerrechtswidrige Invasion durch. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Die kurdische Frauenbewegung ruft zu einer internationalen Solidaritätskampagne „Frauen erheben sich für Afrin“ auf.

Auf der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Kathmandu/ Nepal haben wir gemeinsam festgelegt:

Unsere Partnerschaften von Basis zu Basis, über Ländergrenzen hinweg sind auch eine Verpflichtung, dass kein Kampf ohne Solidarität bleibt.

Für den 21.3.18 ruft die Weltorganisation ICOR zu einem weltweiten Aktionstag auf:

„Efrin wird leben!“ Der 21.3.18 ist der Tag des Newrozfestes, ein Tag des Friedens und der Freiheit. Dieser Tag sowie weitere Aktionen am 24.3.18 sind eine gute Gelegenheit unsere Verpflichtung einzulösen. „Frauen erheben sich für Efrin!“ „Efrin wird leben!“ Übernehmen wir als Weltfrauen Verantwortung für Aktionen, Bündnisse und zeigen, dass wir an der Seite unserer kurdischen Schwestern stehen!

Es lebe die internationale Solidarität!

Download Aufruf in deutsch: 180319 Weltfrauen rufen auf zum 210318 -de

Download Aufruf in niederländisch: WVC- Oproep Vrouwen staan op voor Afrin dd 18-3-2018

Download Aufruf in englisch: 180319 World women call for 180321 us

 

 

Solidarität mit den Menschen in Afrin!

Europakoordinatorinnen
Halinka Augustin/NL
Susanne Bader/Deutschland
Stellvertretende Europakoordinatorinnen
Zaman Masudi/Deutschland

Solidarität mit den Menschen in Afrin! 

Weltfrauen unterstützen den „Aufruf zur globalen Solidaritätskampagne:
“Frauen erheben sich für Afrin“ der kurdischen Frauenbewegung

Seit dem 20. Januar führt das faschistische Erdogan Regime einen Angriffskrieg auf die kurdische Region Afrin in der Demokratischen Föderation Nordsyrien /Rojava. Wir verurteilen diesen imperialistischen Angriff und fordern das sofortige Ende der Kriegshandlungen.

Die Weltfrauenbewegung steht an der Seite ihrer Schwestern in Rojava mit denen uns ein enges Band der praktischen Solidarität verbindet. Den Kampf um Demokratie und Freiheit, die demokratische Revolution in Rojava haben wir mit einer Solidaritätstour durch fünf europäische Städte mit Vertreterinnen der kurdischen Frauenbewegung bekannt gemacht. Weltfrauen waren auch Teil der internationalen Brigaden zum Aufbau eines Gesundheitszentrums in Kobane 2016.

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Workshop zu internationalen Kontakten am 18. Februar

Liebe Frauen,

wir freuen uns, dass Ihr Euch zu unserem Workshop zu unseren internationalen Partnerschaften angemeldet habt. Die kämpferische organisierte Frauenbewegung im eigenen Land und unsere internationale Verbundenheit stärken, das ist der Auftrag der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Katmandu. Wir haben inzwischen viele Erfahrungen mit den Partnerschaften gemacht und wir wollen über die Bedeutung der Partnerschaften diskutieren, unsere Erfahrungen austauschen, Fragen klären und neue Ideen entwickeln. Bereitet Euch bitte vor: fasst Eure Erfahrungen zusammen, sammelt Eure Fragen und Anregungen. Schaut Euch noch mal den Rundbrief des Bundesvorstands vom 01.02.17 dazu an.

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Köln: Solidarität mit den Menschen in Efrin!

Während deutsche Panzer nach Efrîn rollen und die Bundesregierung sich darauf beruft, keine genauen Erkenntnisse darüber zu haben, ruft NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e. V.) zu einer bundesweiten Demonstration in Köln am Samstag, den 27. Januar auf.

Wir dokumentieren den Aufruf:

„Am Samstag, dem 20. Januar 2018, hat die türkische Armee ihren Überfall auf die Demokratische Föderation Nordsyrien offiziell begonnen. Unter dem zynischen Namen „Operation Olivenzweig“ steht der Kanton Afrin im Nordwesten Syriens seit Tagen unter massivem Beschuss durch die türkische Artillerie und türkische Kampfjets. Mit dutzenden Luftangriffen wurden zivile Viertel Afrins und Stellungen der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) bombardiert. Eingesetzt werden bei diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auch deutsche Kampfpanzer vom Typ “Leopard 2”. Auch ein Camp, in dem über 500.000 Geflüchteten aus anderen Teilen Syriens Zuflucht gefunden haben, wurde nicht verschont. Die türkische Besatzungsarmee rückt gemeinsam mit islamistischen Verbänden der so genannten „Freien Syrischen Armee“ an fünf Fronten auf Afrin vor. Im Norden Afrins finden zurzeit schwerste Gefechte zwischen den Selbstverteidigungseinheiten der Bevölkerung und der türkischen Armee statt. Die Kräfte der YPG/YPJ leisten erbitterten Widerstand und wehren unter größter Opferbereitschaft den türkischen Vormarsch ab. Erdogan hat angekündigt, dass die Besatzung Afrins nur der erste Schritt in einem umfassenden Vernichtungsfeldzug gegen ganz Rojava und die gesamte Demokratische Föderation Nordsyrien sein soll. Allein die Bilanz der ersten drei Tage ist erschreckend; 18 ZivilistInnen wurden ermordet und drei KämpferInnen sind im Widerstand gefallen. Es gibt über 23 verletzte ZivilistInnen.“

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Bericht vom 28. September aus Brüssel

 

Europakoordinatorin Suse Bader 

12.10.17

„My body my choix!“ und „Wir wollen kein Weißes Haus, wir wollen Revolution“

skandierten über 1000 meist junge Frauen am 28. September, dem Internationalen Tag des Rechts auf Abtreibung bei einer Demonstration in Brüssel. Der Weltfrauenmarsch Europa hatte im Rahmen der Kampagne „für das Recht auf Abtreibung in ganz Europa!“ aufgerufen. Die Kampagne zielt darauf, „dass die Rechte der Frauen, die Freiheit über ihren Körper zu verfügen, das Recht auf Abtreibung und Gesundheit in allen europäischen Ländern respektiert werden und als Grundrecht für die Gleichheit in das europäische Recht aufgenommen werden.“ (Europäischer Aufruf)

Mit ihrer Kampagne greift der Weltfrauenmarsch ein wichtiges und hochaktuelles Thema der Frauenbewegung auf und positioniert sich dabei auch gegen „reaktionäre, konservative und rückwärtsgewandte Regierungen“ (Europäischer Aufruf). Besonders die Delegationen aus Polen und Irland wurden stürmisch begrüßt. Weitere Delegationen kamen aus der Schweiz, Polen, Frankreich, Niederlande, Spanien, England und aus Deutschland war ich als Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenzen angereist.  Zeitgleich demonstrierten Frauen (und Männer) in Portugal, Italien, Griechenland und außerhalb Europas in Brasilien.

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Aufruf zum Internationalen Aktionstag gegen Feminizid am 3. August

Aufruf zum Internationalen Aktionstag gegen Feminizid!  

Lasst uns durch unsere gemeinsame Organisierung

den 3. August zum internationalen Kampftag gegen Feminizid machen!

Am 3. August 2017 jährt sich der genozidale Angriff des sog. Islamischen Staats (IS) gegen ezidische KurdInnen im nordirakischen Sindschar [kurd. Şengal] zum dritten Mal. Die am 3. August 2014 begonnenen Angriffe und Massaker führten nicht nur zu einer humanitären

Katastrophe, sondern hatten zum Ziel, die ezidische Religionsgemeinschaft auszulöschen. Als Mitteldazu richtete sich der Angriff systematisch gegen Frauen. Daher stellt dieser Genozid in seiner Form zugleich auch einen Feminizid dar.

Am 3. August 2014 wurde die Weltöffentlichkeit Zeuge eines genozidalen Angriffs durch den IS mit Ziel der Auslöschung einer der ältesten Religionsgemeinschaften, den Eziden. Nachdem sich die in Sindschar stationierten Peschmerga-Kräfte der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) an diesem Tag ohne Vorwarnung zurückgezogen und die dort lebenden Menschen somit dem IS schutzlos ausgeliefert hatten, begann für die ezidische Gemeinschaft systematische Massakrierung, Vergewaltigung, Folterung, Vertreibung, Versklavung von Mädchen und Frauen sowieZwangsrekrutierung von Jungen als Kindersoldaten.

Hier der vollständige Aufruf zum Download in deutsch:
Aufruf zum internationalen Aktionstag gegen Feminizid
Aufruf zum Aktionstag in Kurdisch:
Bangawaziya ji bo roja calakiya navnetewî dijî qirkirina jinê
Aufruf zum Aktionstag in Türkisch:
Kadın Kırımına Karşı Uluslararas- Eylem Gunu İçin Çağrı

Wir Weltfrauen planen lokal bundesweit verschiedene Aktionen, die gefilmt oder fotografiert werden und per Email und Facebook an JIN EZIDI weiter geleitet werden, damit die ezidischen Frauen in Shengal wissen, dass die Weltfrauen den 3. August nicht vergessen haben und hinter ihnen stehen.

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