Zeit und Ort: Frauenpolitischer Ratschlag 2019

Frauenpolitischer
Ratschlag frauenpolitischerratschlag@gmx.de

Anne Wilhelm, Karl-Meyer-Straße 13
45884 Gelsenkirchen

Telefon 0209/13 52 31
Handy 0177/1949211
wilhelm.gelsenkirchen@web.de        

Gelsenkirchen, den 15.02.2019

An Solidarität International
An den Frauenverband Courage
An die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo
An die Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz

Erfurt wir kommen!

Vom
1. – 3. November 2019 wird der 12. Frauenpolitische Ratschlag in Erfurt stattfinden.
Im Gästehaus „Alte Parteischule“ haben wir freundliche Gastgeber und
geeignete Räumlichkeiten gefunden.

Erfurt,
die Hauptstadt Thüringens, ist für uns ein guter Ort für einen
Frauenpolitischen Ratschlag nachdem der letzte Ratschlag in Chemnitz Sachsen
erfolgreich war, weil wir dort von vielen verschiedenen Frauen und
Frauengruppen besonders auch vom überparteilichen Frauenverband Courage
unterstützt wurden.

Die
Rechtsentwicklung der Regierungen und Parteien weltweit, die mit einem
richtigen „Roll back“ bei Frauenrechten verbunden und die extrem
frauenfeindlich ist, muss diskutiert werden. Darum hat der Ratschlag den
Arbeitstitel „Couragierte Frauen kämpfen gegen rechte Regierungen –
weltweit!“.

Dazu
bietet sich die internationale, kulturelle und überparteiliche Frauenplattform
„Frauenpolitischer Ratschlag“ an.

Es
sind 6 Foren vorgeschlagen, „Frauen und Arbeit“, „Jugend und Bildung“,
„Internationales, Geflüchtete und Migration“, „Natur und Umwelt“, „Familie und
Lebensformen“ und „Gesellschaftliche Perspektiven und Visionen“ können
gleichberechtigt in demokratischer Streitkultur auf der Grundlage
weltanschaulicher Offenheit Erfahrungen ausgetauscht werden.

Wir
möchten Frauen ermutigen sich zu organisieren und die Zusammenarbeit in der
kämpferischen Frauenbewegung zu festigen.

Mitmachen
können alle, die Leitlinien des Ratschlags akzeptieren außer
faschistisch, rassistisch und religiös fanatische eingestellt Menschen.

Der
Ratschlag wird von allen TeilnehmerInnen in vielen großen und kleinen Gemeinschaftsaufgaben
selbst organisiert und finanziert. Jede Einzelfrau oder Organisation sollte
eine Gemeinschaftsaufgabe übernehmen oder sich auf dem Ratschlag direkt für
eine Zeitspende eintragen.

Alle Informationen sind auf der Homepage www.frauenpolitischerratschlag.de zu finden.

Das nächste bundesweite Vorbereitungstreffen des 12. Frauenpolitischen Ratschlags wird am 23.6.2019 in Erfurt stattfinden. Alle Frauen und Frauengruppen, die Interesse haben, sind herzlich eingeladen, gemeinsam diesen 12. Frauenpolitischen Ratschlag weiter mit vorzubereiten.

Kämpferischer
Frauenrat

frauenpolitischerratschlag@gmx.de




Iran – Kampagne: Protest gegen 40 Jahre islamische Dikatatur und Unterdrückung

Vor
40 Jahren, 1979 siegte die iranische Revolution, das Volk stürzte
das reaktionäre Schah-Regime und mit ihm einen der wichtigsten
Staathalter des Imperialismus in dieser Region. Fest glaubten die
mutigen Revolutionärinnen und Revolutionäre an ihren Sieg. Stolz
sangen sie ihr Lied der Freiheit: „Wir tragen das Licht in die
dunklen Wälder
“. Doch die imperialistischen Feinde duldeten
keine Freiheit, viel zu wichtig waren die Ölvorkommen in der Region.
Der im Pariser Exil lebende Ayatollah Chomeini wurde mit ihrer Hilfe
zum Führer der Opposition aufgebaut. Er entpuppte sich als Vertreter
der Konterrevolution, ein Vertreter reaktionärer islamistischer
Kräfte. Chomeini brachte keine Freiheit sondern eine faschistische
Diktatur mit islamischer Scharia und Schleierzwang. Er ließ mehr
als 20000 Gefangene, mehrheitlich Führer und Aktivisten der
Revolution, hinrichten. Andere mussten fliehen. 1979 erhoben sich
Millionen Frauen gegen der Schleierzwang des neuen Regimes. Noch
einmal fluteten Massen von Frauen die Straßen Teherans. Heute, 40
Jahre später, erheben sich wieder junge Frauen gegen den
Schleierzwang. Mutig stellen sie sich mit weißen Tüchern an Straßen
und auf Podeste, schicken Selfies um die Welt. Im Exil lebende
Iranerinnen, ehemalige Teilnehmerinnen der 1979er Revolution, starten
eine „Kampagne gegen die staatliche, gesellschaftliche und
häusliche Gewalt gegen Frauen im Iran“. Mit dieser Kampagne wollen
sie auf den nie geendeten Widerstand der Frauen im Iran aufmerksam
machen. Sie erinnern an die Millionen Frauen die vor 40 Jahren sich
nicht dem Schleierzwang unterwerfen wollten. Mit einem drei-tägigen
Marsch um den Internationalen Frauentag 2019 in drei europäischen
Ländern feiern sie den „40. Jahrestag des Aufstands der Frauen“.

Eine Iranerin berichtet:
Die Frauen im Iran sind Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, die die iranische Diktatur gegen die ganze Bevölkerung ausübt. Darüber hinaus sind sie durch die islamistischen Gesetze Opfer einer systematischen Diskriminierung in allen Lebensbereichen, die zu täglicher Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen führt. Im Iran ist gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Frauen und Mädchen ab neun Jahren in der Öffentlichkeit ein Kopftuch sowie lange, weite Kleidung tragen müssen, um Haare und Körperkonturen zu verbergen. Der gesetzliche Schleierzwang verletzt die Rechte der Frauen auf Gleichheit, Privatsphäre, Meinungs-, Glaubens- und Religionsfreiheit. Die Proteste von Frauen gegen den Schleierzwang im Iran nehmen zu. Seit Anfang 2018 zeigen immer mehr Frauen ihre Auflehnung öffentlich, indem sie ihr Kopftuch abnehmen und als Protestfahne schwenken. Die Frauen riskieren dabei, dass sie ins Visier von Polizei und paramilitärischen Milizen geraten und Schikanen, Gewalt und Inhaftierungen ausgesetzt werden. Seit der Machtübernahme der islamistischen Regierung haben sich die Frauen gegen das Unrecht und die Unterdrückung aufgelehnt. Sie verbinden diesen Einsatz mit ihrem Kampf für Gleichberechtigung und gegen die frauenfeindlichen Gesetze. Tausende Iranerinnen haben ihr Eintreten für Demokratie und Menschenrechte mit dem Leben bezahlt. Das Regime im Iran geht mit äußerster Gewalt gegen die Frauen vor, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen auflehnen. Initiativen, die sich für Frauenrechte einsetzen, werden kriminalisiert, Frauenrechtsaktivistinnen werden verhaftet. Zahlreiche Rechtsanwältinnen, Journalistinnen und Studentinnen wurden wegen ihres Eintretens für Frauenrechte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Folter und sexuelle Gewalt sind in iranischen Gefängnissen an der Tagesordnung.




Impulsthesen für das Theoretische Seminar zur Befreiung der Frau (in englisch)

Theses of the impulse paper by Monika Gaertner-Engel for the theoretical seminar on the theory of women’s liberation, India, December 2018

  1. The international militant women’s movement has a great wealth of experience and achievements in fighting for the liberation of women. However, the fundamental side of what is necessary to create the basis for this liberation is severely underestimated.
  2. Only a revolutionary solution lays the foundation for the social liberation of women! An analysis of the major successes of the women’s movement and their actual limitations within capitalism.
  3. Lessons from history until today – revolutions were locomotives for the most far-reaching women’s rights so far.
  4. All of the many struggles taking place today are important on the way to the liberation of women, but they have to be led as training ground of the fight for the liberation of women.
  5. The goal of liberating women can only be achieved jointly, across ideological and party-political lines and based on principles. For this the militant women’s movement has to be non-party affiliated. This results from the common aim of the complete emancipation of women, the liberation of women in liberated societies.

 




Bundesweites Vorbereitungstreffen für den 12. Frauenpolitischen Ratschlag

 

Frauenpolitischer Ratschlag,  frauenpolitischerratschlag@gmx.de

Anne Wilhelm
Karl-Meyer-Straße 13
45884 Gelsenkirchen
Telefon 0209/13 52 31 ca.wilhelm@email.de

Gelsenkirchen, den 19.10.2018                                                                                                                                                                                                                                                            Medieninformation Nr. 01/2018

  1. Bundesweites Vorbereitungstreffen für den 12. Frauenpolitischen Ratschlag – die Frauen bestimmen gemeinsam über seinen Inhalt

Am Sonntag, den 28.10.2018 findet das 1. Bundesweite Vorbereitungstreffen des 12. Frauenpolitischen Ratschlags statt. Das Treffen ist von 11 Uhr bis 15 Uhr im Arbeiterbildungszentrum Gelsenkirchen – Horst, Koststraße 4.

Der Termin des Ratschlags soll der 1.- 3. November 2019 sein

Der Kämpferische Frauenrat, der die Vorbereitung des Ratschlags koordiniert, schlägt vor den Ratschlag unter der Leitlinie „Courage stärken“ durchzuführen. Courage durchaus im doppelten Sinn gemeint: Den Mut der Frauen stärken aber auch den überparteilichen Frauenverband Courage, die Organisiertheit der Frauen, stärken.

Für den Ablauf des Ratschlages liegen schon folgende Ideen vor:

Freitag, 01.11.2019:

Motto „Generationswechsel!“: Podium der Pionierinnen der Frauenbewegung Podium der „jungen Frauen – Zukunft der Frauenbewegung“, abends „Feuerwerk der Frauentalente“ und das beliebte Mitbringbufett.

Samstag, 02.11.2019:

Motto „Courage stärken!“ Demonstration, anschließend vielfältige Foren, die sich in ihrer Ausrichtung am Kampf der Frauen orientieren („Null Toleranz dem Mobbing“, „Omas gegen rechts treffen Rebellinnen“, „Mehr von uns ist besser für alle“, „Bergarbeiterfrauen aktiv“, „Refugees welcome“….). Abends parallel einfaches und günstiges Essen. Danach Candle-light-Cafe und viel Tanz und LiveMusik .

Sonntag, 3.11.2019:

„Auf zur 3. Weltfrauenkonferenz“ Nationales Vorbereitungstreffen,

Plenum zum Abschluss mit Rechenschaftslegung des Kämpferischen Frauenrats und der Wahl des neuen KFR.

Im Namen des Kämpferischen Frauenrats lade ich alle interessierten Frauen zu diesem wegweisenden Treffen ein. Jetzt kann jede auf den Charakter und den Ablauf des Ratschlags Einfluss nehmen. Jede/ jeder ist willkommen! Die Leitlinien unserer Zusammenarbeit und weitere Infos sind zu finden unter www.frauenpolitischerratschlag.de

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Anne Wilhelm

 

 

 

 

 

 




Neues aus Indien – der countdown läuft – Grüße von den Organisatorinnen aus Indien:

Liebe Freundinnen,

wir freuen uns auf dieses internationale Zusammentreffen der Frauen bei uns in Indien! Es ist ein historisches Treffen – Frauen der Welt diskutieren gemeinsam über die Theorie der Befreiung der Frau!

Inzwischen erreichen uns Anrufe aus ganz Indien von Frauen, die am Seminar teilnehmen wollen. Das ist sehr aufregend! Auch aus anderen Kontinenten erreichen uns Anmeldungen! Herzlich Willkommen in Bangalore!

Übernachten im Massenquartier:
Der gemietete Versammlungssaal  bietet gemeinsame Schlafmöglichkeiten für ca. 200-250 Frauen,  darunter 4 Zimmer, 2 Schlafsäle und Hallen, in denen sie Matratzen zum Schlafen bereitstellen.

Übernachten im Hotel – diese müsst ihr bitte selbst anmieten

Verpflegung:

Wer im Massenquartier übernachtet, bekommt dort ein Frühstück. Wer im Hotel übernachtet, frühstückt dort. Es gibt Tee und Snacks sowie Mittagessen für alle. Das Abendessen kann bei Bedarf allen im Versammlungssaal serviert werden, aber wir dachten, die Leute würden es vorziehen, zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl im Freien zu essen.

Werbung:

Wir drucken 10.000 Poster, die in ganz Indien aufgehängt werden.

Wir errechnen derzeit die Kosten für die Teilnahme und schicken sie an die Homepage!




Aufruf zum 1. September – Antikriegstag

Susanne Bader, Europakoordinatorin
der Weltfrauenkonferenzen
Deutschland

1. September 2018

Aufruf anlässlich des Antikriegstag in Deutschland

An die Frauen und Mädchen in Deutschland und Europa, der 1. September 1939 ist der Tag des Überfalls deutscher Truppen auf die Stadt Danzig in Polen. Im Namen des Kapitals und unter Befehlsführung Hitlers ging damit zum zweiten

Mal von deutschem Boden ein imperialistischer Krieg aus. Das Datum markiert den Beginn des II. Weltkriegs. Der Hitlerfaschismus mit seiner Barbarei kostete weltweit über 50 Millionen Menschen das Leben. Die Verbrechen des Faschismus haben sich tief in das Bewusstsein großer Teile der deutschen Bevölkerung eingegraben. Deshalb wurde der 1. September für Antifaschisten, Demokraten, Gläubige,Gewerkschafter uvm. zum Antikriegstag erklärt.

Auch für die kämpferische Frauenbewegung

Download vollständiger Aufruf   Aufruf Antikriegstag 2018




Post aus Afrika

Suse Bader/Europakoordinatorin:

Aus Afrika haben wir folgende Post bekommen:

Aus Afrika schreibt Micheline, Afrikakoordinatorin aus Burkina faso:

“Ich hoffe, es geht allen couragierten Frauen in Deutschland gut. Vielen Dank für den Geldtransfer, der es Marie-Paula ermöglicht hat, die Vorbereitungen für die 3. Afrika-Konferenz fortzusetzen. Noch einmal ein großes Dankeschön und unsere Glückwünsche und Ermutigung an alle Frauen, die das Buchprojekt zu einem Erfolg gemacht haben. Danke, danke, danke.

Mes salutations à toutes,

Bises, Micheline

 

Und von Marie-Paula, Organisatorin der 3. Afrikakonferenz, Togo:

“Noch einmal vielen Dank an alle mutigen Menschen, die Sie sind und unermüdlich für die Verwirklichung des afrikanischen Buchprojektes und für seine Verkäufe gearbeitet haben; die es der Bewegung auf afrikanischer Ebene heute ermöglichen werden, die organisatorischen Kosten der dritten Konferenz zu decken.”

Solidairement

Paula

 




Iran – Aufruf zur gemeinsamen Aktion für den 8. März 2019!

Aufruf zur gemeinsamen Aktion!

Wenn ihr die Zwangsverschleierung (Hejab) durch die Frauen aufheben wollt,

Wenn ihr vereint den Frauenwiderstand der „Enghelab Straße“ gegen die Zwangsverschleierung verteidigen wollt,

Wenn ihr der Armut, Arbeitslosigkeit, Prostitution, Obdachlosigkeit, Feminisierung der Armut, Mittellosigkeit und … Totalausbeutung der Frauen ein Ende setzen wollt,

Wenn ihr all die diskriminierenden Gesetze und islamischen Strafmaßnahmen gegen Frauen aufheben wollt,

Wenn ihr die patriarchalen Strukturen des Kapitalismus in jeder Gestalt und an jedem Ort zerbrechen wollt,

dann kommt zusammen, am 8. März 2019 zur großen Demonstration der Frauenkampagne in drei Ländern, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, anlässlich des vierzigsten Jahrestages des »Fünftägigen Aufstands der Frauen am 08. März 1979, gegen die Zwangsverschleierung«!

Warum?

Weil Frauen seit 39 Jahren wahrhaftigen Widerstand gegen die Zwangsverschleierung (Hejab) geleistet haben und aktiv gegen das frauenfeindliche Regime der islamischen Republik vorgegangen sind.

Weil die Frauen, in der derzeitigen Situation und im Zuge der Protestbewegungen der Arbeiter und benachteiligten Bevölkerungsschicht gegen Armut, Rechtlosigkeit,  Inflation,  Korruption, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Prostitution, Sucht, Perspektivlosigkeit, geschlechtsspezifische Benachteiligung, ethnische Diskriminierung, Klassendiskriminierung und …, durch die Enthüllung der Zwangsverschleierung einen wichtigen Widerstandsbeitrag gegen einen der Grundpfeiler der politischen Ideologie der islamischen Republik geleistet haben.

Weil die Frauen einen Hauptnerv der islamischen Republik getroffen haben, diesen bewusst herausgefordert und den 39-jährigen Widerstand gegen die Zwangsverschleierung zu einer öffentlichen Protestaktion gemacht haben.

Weil Frauen derzeit nicht nur ihre grundlegenden einfachen Rechte einfordern, nicht warten, nicht dulden, und nicht als „Bad-Hejab“ (nicht ausreichend verschleiert) sind, sie bitten nicht, sie verhandeln nicht, sie führen keine Kompromisse und … in Wirklichkeit haben sie den engen Radius des Aushaltens und der Reformierung dieser Theokratie durchbrochen; heute fordern sie die bedingungslose Freiheit in der Kleiderwahl und zeigen einen neuen Widerstand gegen die Zwangsverschleierung. Der erste Gegenschlag der islamischen Republik, der zum Zwecke der besseren Kontrolle Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreitete, erfolgte gleich drei Wochen nach ihrer Machterlangung unter dem Motto Zwangsverschleierung gegen die Frauen. Die Attacke der Gründer der islamischen Republik gegen die Frauen war kein Zufall.

Die Zwangsverschleierung wurde auf die ideologische Flagge der islamischen Republik geschrieben, um dem Staat ein Kontrollinstrument über den Willen, den Körper und die Bestimmung der Frau zu ermöglichen. Im Zuge dessen wurden diskriminierende Gesetze und islamische, strafrechtliche Sanktionen gegen Frauen verabschiedet; die Frauen waren die erste Kraft, die die Schritte der islamischen Fundamentalisten, die neu an die Macht gekommen waren, gespürt haben. Zehntausende revolutionäre und widerständige Frauen sind am 08. März 1979 zum Weltfrauentag für fünf Tage auf die Straße gegangen und haben gegen die Kleiderordnung protestiert und einen historischen Widerstand gegen den staatlichen Angriff auf die Frauenfreiheit und die Freiheit der Gesellschaft gezeigt. Und so haben sie den Keim für die Frauenbewegung geschaffen. Seitdem haben die Frauen sowohl vereinzelnd als auch in Gruppen, bewusst oder unbewusst, Widerstand gegen das Regime gezeigt. Der Widerstand der Frauen beschränkt sich nicht nur gegen die Kleiderordnung, sondern sie kämpfen auch für weitere Rechte wie Scheidungs- und Sorgerecht, Recht auf Bildung und Arbeit, Recht auf freie Partnerwahl, Recht auf homosexuelle Partnerwahl und ….

Wir wissen, dass sich der Frauenwiderstand im Iran nicht nur auf die Zwangsverschleierung beschränkt ist, sondern der Widerstand der Frauen ebnet den Weg für einen grundlegenden Kampf für Freiheit, Gleichberechtigung in allen wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen; es fordert die kapitalistisch-patriarchalen Verhältnisse heraus, in denen der Körper der Frau nur als Sexobjekt zählt.

Deshalb rufen wir alle nach Freiheit strebenden Frauen und Männer, Organisationen, Vereinigungen, oppositionelle und revolutionäre Parteien, alle Kräfte des Widerstandes und  antirassistischen Bewegungen, die Hoffnung auf ein Iran und eine Welt ohne Schrecken haben auf, sich anlässlich des vierzigsten Jahrestages des fünf-tägigen Aufstandes der Frauen im Jahr 1979,  der Kampagne der Frauen und den Reihen der Protestbewegung der Frauen im Iran anzuschließen: wir wollen gemeinsam gestärkt gegen den die Zwangsverschleierung und die Kontrolle über den Körper der Frau, gegen jegliche Bevormundung vorgehen, damit wir den Anschluss des revolutionären Widerstandes der Frauen am 8. März 1979gegen den die Zwangsverschleierung an den heutigen Widerstand der Frauen der Enghelab Straße verdeutlichen und der weltweiten Frauenbewegung offenbaren.

Schließt euch uns an, damit wir gemeinsam rufen „Ich habe das Recht auf die Kontrolle über meinen Körper, nicht die Religion, nicht der Staat und auch kein anderer!“, so werden wir den Weg für den Widerstand der Frauen und weiteren Bevölkerungsschichten zum Zwecke der kompletten Trennung der Religion vom Staat ebnen, und gemeinsam laut rufen, dass der erste Schritt für die Freiheit der Frau und allen Unterdrückten der revolutionäre Niedergang des Regimes der islamischen Republik ist.

Schließt euch unseren Reihen an, damit wir Tür und Tor gegen Opportunismus, Krieg und … Kapitalismus/Imperialismus und die Vereinnahmung des Widerstandes der Frauen und der Bevölkerung im Iran schließen. Der einzelne Widerstand in der Bevölkerung bleibt nicht ohne Anschluss. Der Widerstand der Arbeiter, Lehrkräfte, Lastträger, Studenten, ethnischen Gruppen, Frauen und … gegen das Regime der islamischen Republik muss zu einem Bündnis zusammenkommen, damit alle Mächte überwältigt werden.

Darum verfolgen wir weder den Diskurs zur „nationalen Versöhnung“ mit dem Regime der islamischen Republik, noch hoffen wir auf „die Güte“ der imperialistischen Kräfte; denn sie alle lügen. Diese beiden reaktionären Kräfte, mögen sich auch noch so unterschiedlich sein, stehen in keiner Relation zu den Interessen der Frauen und der Mehrheit der Bevölkerung.

Die Frauenbewegung ist eine globale Bewegung, daher fordern wir alle Frauen, Aktivistinnen und Frauenorganisationen weltweit auf, den Widerstand der iranischen Frauen gegen die Kleiderordnung und sexuelle Diskriminierung zu unterstützen und diesen Widerstand im Sinne der Interessen der Frauen und der Entfaltung der weltweiten Frauenbewegung fortzuführen.

Wir werden nicht dulden,

Wir werden uns nicht fügen,

Wir werden nicht bitten

Die Gesetze der Knechtschaft werden wir selbst aufheben

Das Gesetz zur Freiheit und Gleichberechtigung werden wir selbst verfassen

Die Zwangsverschleierung werden wir niederlegen

Die Zwangsverschleierung werden wir aus den Annalen der Gesellschaft löschen

Wir werden nicht aufgeben, bis wir unser Ziel erreicht haben!

Die Einzelheiten zur Protestroute in den jeweiligen europäischen Ländern werden wir zeitnah mitteilen!

 

Email:Karzar.zanan.2016@gmail.com

 

 

 

 

 

 

 

Kampagne gegen die staatliche, gesellschaftliche und häusliche Gewalt gegen Frauen im Iran

  1. Mai 2018

 




Wie ein Visum bekommen für Indien für die internationale Konferenz?

Was muss ich unternehmen, um ein Visum für Indien zu bekommen ?

Wer nach Indien zum theoretischen Seminar reisen möchte, der braucht grundsätzlich ein Visum.

Inhaber deutscher Reisepässe können ein elektronisches Touristenvisum (e-Tourist Visa oder e-TV) erhalten. Das e-TV muss bis spätestens vier Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt für einen Aufenthalt von bis zu 60 Tagen.

Das Visum kann online beantragt werden: https://indianvisaonline.gov.in/evisa/tvoa.html

Diese Internetseite spricht nur Englisch. Es kann deshalb sinnvoll sein, die Antragstellung zusammen mit einer Person zu machen, die geschriebenes Englisch versteht. Das Ausfüllen des Antrags dauert ca. 1 Stunde. Es sind mehrere Seiten auszufüllen. Es lohnt sich, einmal einen Probedurchgang zu machen und dann die Antragstellung  in aller Ruhe und mit viel Geduld durchzuführen.

Es gibt auch private Firmen, die das Visum beantragen. Die Seiten dieser Firmen sind auf deutsch geschrieben. Es entstehen jedoch  zusätzliche Kosten und man muss den gleichen Antrag ausfüllen.

Bestimmungen für das e-Tourist-Visum :

  • Der Reisepass muss mindestens sechs Monate ab dem Datum der Ankunft in Indien gültig sein. (Bei Einreise 1.12.2018 bis mindestens Juni 2019 ) Der Reisepass sollte mindestens zwei leere Seiten zum Abstempeln durch den Einwanderungsbeamten enthalten.
  • Bewerber  können sich mindestens 4 Tage vor dem Anreisedatum mit einem Zeitfenster von 120 Tagen online bewerben. Beispiel: Wenn Sie sich am 1. September bewerben, können Sie das Ankunftsdatum in Indien vom 5. September bis zum 2. Januar wählen. Das heißt, für eine Einreise Ende November zum Seminar das Visum frühestens im September beantragen.
  • Nach der Ankunft in Indien läuft die Gültigkeitsdauer des e-Visums für 60 Tage.
  • Aktuelles Passfoto des Antragstellers mit weißem Hintergrund und die Seite aus dem Reisepass mit den persönlichen Angaben wie Name, Geburtsdatum, Nationalität, Verfallsdatum etc. sind vom Antragsteller zwingend hochzuladen. (Fotografieren und als jpg-Datei oder Einscannen und als pdf -Datei hochladen)
  • das eVisa kostet für EU – Staatsbürger 80 $ , zur Zeit ca. 69 €. Bezahlt wird mit Kreditkarte VISA oder MasterCard. MasterCard ist zu bevorzugen, da VISA zum Jahresende eingestellt wird.
  • Internationale Reisende sollten ein Rückflugticket oder ein Ticket für die Weiterreise haben, mit genügend Geld, um es während ihres Aufenthalts in Indien auszugeben.
  • Für die Einreise ist eine Auslandskrankenversicherung Pflicht

 

 




Saarbrücken: Afrikafest am 18. Juli 2018

Der Frauenverband Courage Saarbrücken, Fairtrade, Diakonie und AWO laden ein zum Fest:

Reise nach Afrika – ein interkulturelles Fest

Jede & Jeder ist herzlich willkommmen!

am Mittwoch den 18. Juli 2018, ab 18:00 Uhr am Kirchberg, Saarbrücken

Download Plakat/Einladung:

Afrika_Fest – Plakat