Presseecho zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag:

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Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet: Sie kamen aus aller Welt und aus verschiedenen Buchwerbung Frauenpower-Marathonpolitischen sowie gesellschaftlichen Richtungen, und sie hatten eine Botschaft: Benachteiligung und Unterdrückung müssen ein Ende haben. Beim Frauenpolitischen Ratschlag an der Pädagogischen Hochschule (PH) wurden über 1000 Teilnehmerinnen gezählt. Bereits die Demonstration mit anschließender Kundgebung auf dem Marktplatz am Samstag setzte Zeichen: Frauen ließen sich nicht auseinanderdividieren, sondern zogen bei aller Unterschiedlichkeit an einem Strang. Die linke Aktivistin genauso wie die katholische Nonne, die bodenständige Bäuerin genauso wie die Gewerkschafterin. Im Foyer der PH herrschte bald bunter Trubel, an zahlreichen Ständen informierten engagierte Frauen über ihre Arbeit in Parteien, Zusammenschlüssen und Verbänden, an runden Tischen wurde diskutiert und langsam füllte sich auch die Aula, wo sich die Teilnehmerinnen zu einem besonderen Marathon trafen: Über sieben Stunden

lang stellten Frauen ihre Zukunftsvisionen vor und zogen Bilanz. Es gibt noch viel zu tun, darin waren sich alle einig.

Mehr Frauenpower in den Gewerkschaften wünschte sich beispielsweise die frühere stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer, und offensiv sprach sich die Philippinerin Liza Maza, Vorsitzende der International Women’s Alliance, gegen Militärpräsenz, Gewalt und Imperialistische Kriege aus. Mit von der Partie war auch die Sprecherin der Parkwache gegen Stuttgart 21, Anette Gonser, und junge Frauen etablierten sich als Zukunftskämpferinnen. Kritisiert wurde dabei nicht nur die Ausbeutung der Frauen in ärmeren Ländern, sondern auch die Frauenpolitik der deutschen Bundesregierung. Am Pranger standen das Herdprämie genannte Betreuungsgeld, die fehlenden Kinderbetreuungsplätze und das konservative Frauenbild. Gestern diskutierten Pionierinnen der deutschen Frauenbewegung, die sich einmischen und Paroli bieten. Auch das Feiern kam bei einem Open-Air-Konzert auf dem Campus unter anderem mit der Sängerin Dale Wilde nicht zu kurz. Besondere Beachtung fanden bei der Konferenz vor allem zwei Frauen, die unten porträtiert werden.

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