Grüße der palästinensichen Gemeinde Wuppertal zum 8. März

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Grüße der Palästinensichen Gemeinde Wuppertal zum Internationalen Frauentag

Quelle: www.fvcourage.de

Grüße der Palästinensischen Gemeinde Wuppertal zum Internationalen Frauentag
“Am 8. März eines jeden Jahres kommen hunderte Frauen, die für Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Gleichheit und Sozialismus stehen zusammen. Wir, die palästinensische Gemeinde Wuppertal wollen auch dieses Jahr die Gelegenheit nutzen, euch einen Einblick in das Leben der palästinensischen Frauen zu zeigen.
Seit mehr als 62 Jahren werden die Menschen in Palästina, vertrieben und unterdrückt. Nicht nur die Frauen sondern das gesamte palästinensische Volk lebt in den besetzten Gebieten Palästinas in Gefahr und Unterdrückung. Die Probleme des palästinensischen Volkes sind:
Die Besatzung seit 1967 in der Westbank, Jerusalem und im Gazastreifen und die Belagerung der Gebiete.
Die 700 km lange Apartheits- Mauer: dadurch wird Stück für Stück mehr Land besetzt und die Menschen jeglicher Nationalität isoliert.
Der Siedlungsbau, der auf palästinensischen Gebieten immer noch herrscht und das Rückkehrrecht des Gebiets der 6 Millionen Vertriebenen Palästinenser.
Die 664 Check- Points in den besetzten Gebieten Palästinas und die über 12 000 Gefangene in den Gefängnissen.
Durch die Problematik die geschildert wurde kämpfen sie weiterhin für Freiheit und Menschenrechte. Während etlichen Angriffen kamen überwiegend Frauen und Kinder ums leben. Am 27. Dezember 2008 wurden 20 % des Gazastreifens zerstört und 35 000 Familien zu Obdachlosen. Ohne Rücksicht wurden mehrere Krankenhäuser und Schulen zerstört. Die Sicherheit der palästinensischen Frauen ist nicht gewährleistet, denn die chemischen Bomben, mit denen angegriffen wurde haben erhebliche gesundheitliche Schäden, besonders bei den schwangeren Frauen verursacht, die mit der Zeit zu Tumoren bzw. Krebs führen und geführt haben.
Das Leben der palästinensischen Frau ist permanent mit Angst um ihre Kinder, Leid und Schrecken verbunden. Es gibt kaum eine Zukunft der Kinder, wenn sie unter solchen Umständen leben müssen.
Die Lösung des Problems ist Freiheit und Unabhängigkeit des palästinensischen Volkes. Durch Einsetzten speziell der Frauen durch Friedensaktivitäten gibt es Hoffnung auf Verwirklichung.
Palästinensische Gemeinde Wuppertal, 7.3.2012”

 

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