Unterstützt die “Comfort Women”

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

999 Mal standen sie bereits dort, immer mittwochs, auch bei Regen und Schnee, bei Hitze und bei Kälte. Sie sind hochbetagt, manche sind von Krankheit gezeichnet. Doch sie wollen nicht aufgeben.

Diese Frauen sind Überlebende des sogenannten “Comfort Women”-Systems der japanischen Armee während des Asien-Pazifik-Krieges von 1931 bis 1945. Schätzungsweise über 200,000 Frauen wurden in japanisch besetzten Asien als Zwangsprostituierte durch die japanische Armee zum Teil bis zum Tode missbraucht.

Seit dem 8. Januar 1992, unmittelbar nach dem Comming-Out der ersten Zeugin im Jahr zuvor, stehen sie nun wöchentlich vor der japanischen Botschaft in Seoul / Südkorea und fordern von der japanischen Regierung eine offizielle Entschuldigung und Entschädigung.

Am 14. Dezember dieses Jahres wurde die 1000te Mittwochs-Demo von den überlebenden Frauen und ihre Unterstützern gehalten.

Aus diesem Anlass wenden wir uns, die Japanische Fraueninitiative Berlin, an Sie und möchten Sie um Ihre Unterstützung bitten. Wir sind eine Gruppe in Berlin lebender japanischer Bürgerinnen und unterstützen seit 1992 mit vielfältigen Aktivitäten die Betroffenen der oben genannten Verbrechen. Dieses Mal schließen wir uns der Menschenrechtsorganisation Amnesty International an, die im Rahmen ihrer Kampagne “16 Days of Activism Against Gender Violence” eine Postkarten-Sendeaktion an den japanischen Premierminister NODA initiier t, um ihn zu einer möglichst schnellen Umsetzung der Forderungen der Überlebenden aufzufordern .

Wir bitten Sie, an der Postkarten-Sendeaktion teilzunehmen.

Dazu drucken Sie bitte die Postkarte im Anhang (PDF-Datei) aus, beschriften sie mit Ihren Namen und Ihrer Adresse und verschicken sie per Luftpost. Eine Postkarte nach Japan kostet 75 Cent.
Verbreiten Sie bitte diese Postkarten-Aktion unter Ihren Freunden, Nachbarn und Angehörigen.

Oder Sie k önnen eine entsprechende E-Mail an die japanische Staatskanzlei verschicken. Dafür Nutzen Sie bitte das E-Mailformular auf der Internetseite des Staatskanzlei: Call on the Japanese Prime Minister .
https://www.kantei.go.jp/foreign/forms/comment_ssl.html
Weitere Informationen zu der Aktion können Sie dem Flyer „ JAPAN ISSUE BRIEF“ von Amnesty International entnehmen.
http://www.amnestyusa.org/our-work/issues/women-s-rights/violence-against-women/16-days

Mit freundlichen Grüßen
Japanische Fraueninitiative Berlin
Kiyomi Ikenaga, Michiko Kajimura

 

 

KategorienAllgemein

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